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Potentiale für die mittelständische Bauwirtschaft bei Schulbauvorhaben am Beispiel des Freistaats Sachsen

Title: Potentiale für die mittelständische Bauwirtschaft bei Schulbauvorhaben am Beispiel des Freistaats Sachsen

Seminar Paper , 2003 , 45 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Patrick Woletz (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Ansätzen für Kooperationen mittelständischer
Bauunternehmen zur privatwirtschaftlichen Realisierung von Sozialinfrastruktur-
Maßnahmen in Sachsen. Insbesondere wird der praktische Bezug zum Schulsektor
hergestellt, um spezielle Anwendungsmöglichkeiten für Schulhausbau- und
modernisierung vorzustellen.
In Kapitel 2 betrachtet der Autor zunächst ausführlich die gesamtwirtschaftliche Lage im
Baugewerbe unter Einbeziehung der bisherigen sowie der zukünftig prognostizierten
Entwicklung. Ausgehend davon folgt eine nähere Analyse der wettbewerblichen Situation
im Bausektor. Es werden die Ursachen für die gezeigte Entwicklung beleuchtet, wobei der
Focus vor allem auf den mittelständischen Baubetrieben liegt. Nach einem kurzen
Überblick über relevante schulstatistische Kennziffern befasst sich Kapitel 3 neben der
Analyse der Kostensituation im Schulsektor mit der Quantifizierung des zukünftigen
Investitionsbedarfes sowie mit der öffentlichen Haushaltsplanung für den Schulbereich.
Vor dem Hintergrund der im Vorfeld aufgezeigten Potentiale folgt die Erläuterung der
Modellansätze, die eine verstärkte Kooperation zwischen mittelständischen
Bauunternehmen und der öffentlichen Hand ermöglichen könnten. Hierfür werden die in
Frage kommenden, bisher staatlich regulierten Tätigkeitsfelder eruiert und hinsichtlich der
praktischen Relevanz für mittelständische Baubetriebe diskutiert. Neben der Betrachtung
verschiedener Zielvorstellungen der öffentlichen Hand bei Schulbaumaßnahmen wird
außerdem eine Untersuchung hinsichtlich erfolgs- und effizienzsteigernder Faktoren einer
privatwirtschaftlichen Maßnahme vorgenommen. Auf diese Weise soll im Ergebnis der
Arbeit klar erscheinen, dass aufgrund der wirtschaftlichen und wettbewerblichen Situation
im mittelständischen Baugewerbe ein vielfältiges Umdenken hinsichtlich
Unternehmensstrategie, Leistungsangebot und Kooperationsbereitschaft unumgänglich ist
zur Erschließung neuer Marktfelder. Dadurch wäre eine gewisse Stabilität der
Unternehmen am Markt gewährleistet. Die vorliegende Arbeit soll zeigen, dass und wie die
öffentliche Hand mit ihrem großen, noch zu bestimmenden Bauinvestitions- und
Modernisierungsbedarf in Zukunft zunehmend auch für Mittelständler zum Auftraggeber
werden könnte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Forschungsziel und -gegenstand

2 Das Baugewerbe – heute und morgen

2.1 Baukonjunkturelle Lage

2.2 Zukunftsaussichten und -prognosen

2.3 Welche Rolle nimmt der baugewerbliche Mittelstand ein?

2.3.1 Begriff

2.3.2 Wettbewerbliche Situation

2.3.3 Gründe für die Entwicklung und Ausblick

3 Der Schulsektor – wo liegt die Chance für die Privatwirtschaft?

3.1 Der Privatisierungsbegriff

3.2 Die öffentliche Aufgabe

3.3 Ausgangslage

3.3.1 Bisherige Praxis

3.3.2 Schulstatistik

3.4 Was kostet die Schule?

3.5 Ausgabenplanung

4 Umsetzung – Gestaltungsformen von Kooperationen mit praktischer Relevanz

4.1 Aufgabenspektrum bei einem Schulprojekt – was kann privatwirtschaftlich realisiert werden?

4.2 Geeignete Kooperationsformen

4.2.1 Vorbetrachtung

4.2.2 Mittelstands-ARGE

4.2.3 Betreibermodell

4.2.4 Kooperationsmodell

4.3 Der Effizienzgedanke

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Potenziale für Kooperationen zwischen mittelständischen Bauunternehmen und der öffentlichen Hand bei Schulbauvorhaben, insbesondere im Freistaat Sachsen, um durch privatwirtschaftliche Ansätze Effizienzsteigerungen und neue Marktfelder zu erschließen.

  • Gesamtwirtschaftliche Analyse der Baukonjunktur
  • Rolle des baugewerblichen Mittelstands und dessen Wettbewerbssituation
  • Bedarfsanalyse im Schulsektor und Kostenstrukturen
  • Diskussion von Kooperationsmodellen (Mittelstands-ARGE, Betreibermodelle, Public-Private-Partnerships)
  • Optimierung von Risikotransfer und Effizienz

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Mittelstands-ARGE

Der Begriff Mittelstands-ARGE kann allgemein definiert werden als eine Dach-Arbeitsgemeinschaft mehrerer Unternehmen, die nach Größenklasse oder Auftragsvolumen dem Mittelstand zuzuordnen sind. Die Kooperation in einer Dach-ARGE wurde in der Vergangenheit fast ausschließlich von Großunternehmen praktiziert. Als Gründe hierfür gelten:

- Risiko des Scheiterns und damit verbundene Kosten

- Angst vor Offenbarung von Kalkulationsgeheimnissen

- Keine geeigneten Partner zu finden

- Last der gesamtschuldnerischen Haftung

Die Beteiligung an einer Dach-ARGE kostet somit große unternehmerische Überwindung. Die Marktchancen für Mittelstands-ARGEN werden für die Zukunft als sehr hoch eingeschätzt, da der Trend weggeht von der gewerkeweisen Vergabe von Bauleistungen. Für Mittelständler bietet sich auf diesem Wege die Möglichkeit, bei größeren Aufträgen mitzuwirken, die für die Einzelunternehmung nicht zu bewältigen wären. Dem baugewerblichen Mittelstand steht somit ein großes Marktsegment offen, in dem sich die Unternehmen durch kostengünstige und qualitativ hochwertige Leistung mit Großunternehmen messen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Forschungsziel und -gegenstand: Die Einleitung definiert den Fokus der Arbeit auf Kooperationsansätze für mittelständische Bauunternehmen bei Schulbauprojekten in Sachsen.

2 Das Baugewerbe – heute und morgen: Dieses Kapitel analysiert die anhaltende Baurezession, die wirtschaftliche Lage im Mittelstand und die Herausforderungen durch den Wettbewerbsdruck.

3 Der Schulsektor – wo liegt die Chance für die Privatwirtschaft?: Hier werden die öffentlichen Aufgaben im Schulwesen untersucht, statistische Daten ausgewertet und der Investitionsbedarf quantifiziert.

4 Umsetzung – Gestaltungsformen von Kooperationen mit praktischer Relevanz: Dieses Hauptkapitel erläutert verschiedene Kooperationsmodelle wie Dach-ARGEn, Betreibermodelle und PPP-Ansätze unter Berücksichtigung von Effizienz und Risikotransfer.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft dringend notwendig ist, um den Investitionsstau abzubauen und mittelständischen Bauunternehmen neue Perspektiven zu bieten.

Schlüsselwörter

Mittelstand, Bauwirtschaft, Schulbau, Kooperationsmodell, Mittelstands-ARGE, Betreibermodell, Public-Private-Partnership, Privatisierung, Effizienzsteigerung, Investitionsbedarf, Freistaat Sachsen, Risikotransfer, Baurezession, Infrastruktur, öffentliche Hand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie mittelständische Bauunternehmen durch Kooperationsmodelle verstärkt an öffentlichen Schulbauvorhaben teilhaben können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die gesamtwirtschaftliche Lage im Baugewerbe, die Analyse des Bildungssektors als Auftraggeber und verschiedene rechtlich-ökonomische Realisierungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine stärkere Einbindung privater Mittelständler in den Schulsektor Effizienzpotenziale gehoben und die Unternehmen gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Konjunkturdaten, statistischen Kennziffern aus dem Schulsektor sowie eine betriebswirtschaftliche Bewertung verschiedener Kooperationsmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse des Baugewerbes, der Kostensituation im Schulbau sowie der praktischen Ausgestaltung von Kooperationsformen wie ARGEN und Betreibermodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mittelstand, Kooperationsmodell, Schulbau, Effizienzsteigerung und Public-Private-Partnership.

Welche Rolle spielt die aktuelle wirtschaftliche Lage der Baubranche?

Die Branche steckt seit Jahren in einer Rezession; Kooperationen sind daher notwendig, um neue Marktpotenziale bei der öffentlichen Hand zu erschließen und das Überleben mittelständischer Betriebe zu sichern.

Warum sind Schulbauvorhaben für den Mittelstand besonders interessant?

Aufgrund des großen Nachhol- und Modernisierungsbedarfs bei Schulgebäuden bieten diese Projekte trotz knapper öffentlicher Kassen ein beträchtliches Volumen, das durch innovative Finanzierungs- und Betriebsmodelle realisiert werden kann.

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Details

Title
Potentiale für die mittelständische Bauwirtschaft bei Schulbauvorhaben am Beispiel des Freistaats Sachsen
College
TU Bergakademie Freiberg  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Baubetriebslehre)
Course
Projektentwicklung
Grade
2,0
Author
Patrick Woletz (Author)
Publication Year
2003
Pages
45
Catalog Number
V11188
ISBN (eBook)
9783638174169
Language
German
Tags
Mittelstand Schulen Kooperationen PPP Baugewerbe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Woletz (Author), 2003, Potentiale für die mittelständische Bauwirtschaft bei Schulbauvorhaben am Beispiel des Freistaats Sachsen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11188
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