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Geschlechtersensible Pädagogik in der Schule

Möglichkeiten und Grenzen

Title: Geschlechtersensible Pädagogik in der Schule

Term Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die Arbeit setzt sich mit der Relevanz des Geschlechts für den Schulunterricht und dem Ansatz einer geschlechtersensiblen Pädagogik auseinander. Inwiefern beeinflusst die Schulpädagogik Lernende in dem Erwerb sowie der Persistenz von Geschlechtsidentitäten und -unterschieden? Welchen konkreten Beitrag leisten Lehrende dabei auf Grund ihrer (unbewussten) geschlechtertypisierenden Annahmen, Zuschreibungen und Verhaltensweisen? Welche Möglichkeiten und Grenzen zur Entdramatisierung von Geschlecht ergeben sich aus dem Ansatz einer geschlechtersensiblen Schulpädagogik?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der geschlechtsbezogenen Pädagogik

3. Geschlechtersensible pädagogische Ansätze

4. Möglichkeiten und Grenzen geschlechtersensibler Pädagogik

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz des Geschlechts für den Schulunterricht und analysiert, inwieweit pädagogische Ansätze dazu beitragen können, stereotype Geschlechterrollen zu entdramatisieren und eine gleichberechtigte Lernumgebung zu schaffen, wobei insbesondere die Rolle der Lehrenden sowie die Grenzen bestehender Konzepte kritisch beleuchtet werden.

  • Entwicklung und Paradigmenwechsel in der geschlechtsbezogenen Pädagogik
  • Konstruktivistische Ansätze und das Konzept des "Doing Gender" im Schulkontext
  • Methodische Handlungsempfehlungen für geschlechtersensiblen Unterricht
  • Kritische Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen der Entdramatisierung
  • Diskussion über Jungenförderung versus individuelle Förderung

Auszug aus dem Buch

3. Geschlechtersensible pädagogische Ansätze

An die voran beschriebene Entwicklung der geschlechtsbezogenen Pädagogik knüpft CHRISTINE PLAIMAUER mit Ihrem 2008 veröffentlichten Beitrag „Geschlechtssensibler Unterricht: Methoden und Anregungen für die Sekundarstufe“ an. Die Autorin stellt darin die Relevanz eines geschlechtersensiblen Schulunterrichts heraus und beschreibt methodische Handlungsempfehlungen für die Schulpädagogik.

Gemäß PLAIMAUER soll ein geschlechtssensibler Schulunterricht „korrektiv auf stereotype Identifikationsgelegenheiten wirken und nicht zuletzt auch mehr Sicherheit im geschlechterheterogenen aber auch -homogenen Umgang bewirken“ (PLAIMAUER 2008: 51). Von grundlegender Bedeutung für die Realisierung eines geschlechtssensiblen Unterrichtes ist dabei nicht die didaktische Konzeptualisierung, sondern die Sichtweise der Lehrenden. Im Vordergrund steht demgemäß, dass eine Lehrkraft durch einen reflektierten Umgang „die Unterschiede zwischen den Geschlechtern wahrnimmt, Stigmatisierungen thematisiert und auf spezifische Bedürfnisse beider Geschlechter eingeht“ (ebd.: 68). Zielführend soll dabei ein vertieftes Verständnis und eine erweiterte Aufgeschlossenheit für die Geschlechterheterogenität sein (vgl. ebd.). Das Konzept des geschlechtssensiblen Unterrichts soll laut PLAIMAUER ferner den weiterhin vorherrschenden Geschlechterunterschieden in der Schule entgegenwirken. Darunter versteht sich, die unterschiedlichen Potenziale der Geschlechter aufzudecken und daran anschließend individuell Förderoptionen abzuleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der geschlechtersensiblen Schulpädagogik ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie den theoretischen Bezugsrahmen der Arbeit.

2. Entwicklung der geschlechtsbezogenen Pädagogik: Dieses Kapitel skizziert den Paradigmenwechsel in der Genderforschung, ausgehend von defizitorientierten Ansätzen hin zu konstruktivistischen Perspektiven.

3. Geschlechtersensible pädagogische Ansätze: Hier werden konkrete Methoden und Anforderungen an Lehrkräfte vorgestellt, um Unterricht sensibler für Geschlechterrollen zu gestalten.

4. Möglichkeiten und Grenzen geschlechtersensibler Pädagogik: Dieser Abschnitt kritisiert die Gefahr einer Reifizierung von Geschlechterstereotypen und diskutiert Herausforderungen bei der Umsetzung sowie die Problematik der Jungenförderung.

5. Ausblick: Der Ausblick fasst die Ergebnisse zusammen und benennt zukünftigen Forschungsbedarf bezüglich der Wirksamkeit geschlechtersensibler Strategien.

Schlüsselwörter

Geschlechtersensible Pädagogik, Genderforschung, Schulpädagogik, Doing Gender, Geschlechterrolle, Stereotype, Konstruktivismus, Lehrende, Jungenförderung, Mädchenförderung, Bildungsabschluss, Identitätsbildung, Geschlechtsidentität, Gleichstellung, Unterrichtsmethodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Geschlecht im schulischen Kontext und wie eine geschlechtersensible Pädagogik zur Reflexion und Entdramatisierung von Geschlechterrollen beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung der Genderforschung in der Pädagogik, konstruktivistische Ansätze, die Rolle von Lehrenden bei der Reproduktion von Geschlechterstereotypen und Debatten zur Jungen- und Mädchenförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen geschlechtersensibler pädagogischer Strategien aufzuzeigen, um Lernende in ihrer Individualität unabhängig von tradierten Geschlechterzuschreibungen zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Diskussion einschlägiger erziehungswissenschaftlicher Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Ansätze beleuchtet, Methoden zur Geschlechtssensibilisierung im Unterricht erörtert und anschließend kritisch die Grenzen dieser Ansätze in der Schulpraxis diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Geschlechtersensible Pädagogik, Doing Gender, Konstruktivismus, Schulpraxis und Geschlechterrollen.

Welche Kritik übt die Autorin am Ansatz von Plaimauer?

Die Autorin weist darauf hin, dass Plaimauers Entwurf teilweise selbst stereotypische Verhaltensweisen und Geschlechtertypologien reproduziert und reifiziert, anstatt sie konsequent aufzulösen.

Warum ist die Sprache im Schulunterricht laut Arbeit so relevant?

Sprache fungiert als Instrument der Identitätsbildung; unbewusste geschlechtsspezifische Formulierungen im generischen Maskulinum können Geschlechterverhältnisse verfestigen und die Berufsorientierung der Lernenden beeinflussen.

Welche Bedeutung kommt der Infrastruktur in der Schule zu?

Neben dem Unterricht werden auch physische Aspekte wie Piktogramme an Türen oder die farbliche Gestaltung von Unterrichtsmaterial als Faktoren identifiziert, die Geschlechtsunterschiede konstruieren und somit das schulische Lernklima prägen.

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Details

Title
Geschlechtersensible Pädagogik in der Schule
Subtitle
Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Hamburg
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1118833
ISBN (eBook)
9783346480569
ISBN (Book)
9783346480576
Language
German
Tags
Pädagogik Gender Geschlechter Mädchen Jungen Geschlechtersensibel Geschlechterbewußt Geschlecht Schulpädagogik Kind Geschlechtsidentität Genderforschung weiblich männlich Ansätze Unterricht Schule doing gender Geschlechtersensible Pädagogik Stereotypen Geschlechtersensibilität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Geschlechtersensible Pädagogik in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1118833
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