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Sport und Schmerz. Chancen des schmerzfreien Sporttreibens

Título: Sport und Schmerz. Chancen des schmerzfreien Sporttreibens

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2021 , 68 Páginas , Calificación: 1,1

Autor:in: Anonym (Autor)

Deporte - Quinesiología y teoría del entrenamiento
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Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Sport und Schmerz. Dabei soll geklärt werden, ob schmerz- und verletzungsfreies Sporttreiben im Bereich des Möglichen liegt.

„Sport ist Mord“ – so heißt es im Volksmund. Beim Thema Sport denken viele Menschen an dieses Sprichwort. Es setzt das Sporttreiben mit einer der schändlichsten Taten, die ein Mensch begehen kann, nämlich Mord, gleich. Die einprägsame Parataxe lässt gar keinen anderen Schluss zu, als dass Sport mit ungewolltem Schmerz in Verbindung steht. Schließlich ist ein Mord in den Köpfen der Menschen keinesfalls positiv vermerkt. Vielmehr assoziieren Menschen mit Mord einen schmerzhaften, vom Opfer ungewollten Tod.

Das Sprichwort macht daher überspitzt deutlich, dass viele Menschen Schmerzen im Sport als notwendigerweise hinzunehmend und unumgänglich betrachten. Diese Einstellung sollte uns zu denken geben! Wie kann es sein, dass etwas, was unserem Körper doch eigentlich Gutes tut, ihn fit hält und so Schmerzen entgegenwirkt, derart negativ in den Köpfen der Menschen verankert ist?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgewählte Grundstrukturen des Körpers

2.1 Faszien, Bänder und Sehnen

2.1.1 Anatomie

2.1.2 Schmerzursachen

2.1.3 Trainierbarkeit

2.2 Das Skelettmuskelgewebe

2.2.1 Anatomie

2.2.2 Schmerzursachen

2.2.3 Trainierbarkeit

2.3 Gelenke

2.3.1 Anatomie

2.3.2 Schmerzursachen

2.3.3 Trainierbarkeit

3. Der Faktor Schmerz beim Sporttreiben

3.1 Definition und Bedeutung des Schmerzes als körpereigener Indikator

3.2 Schmerzignoranz und Schmerzmittel

4. Sportverletzungen

4.1 Häufige Ursachen und Verletzungen

4.2 Sportschäden und Überbelastungsschäden

4.3 Ausgewählte Sportverletzungen

4.3.1 Umknicken und Bänderriss

4.3.2 Funktionelles Kompartmentsyndrom

4.4 Einfluss von Fehlstellungen am Fuß

5. Schmerzfreies Training

5.1 Allgemeine Erläuterungen

5.2 Trainingsplan 1

5.2.1 Tape-Anlage

5.2.2 A-Woche

5.2.3 B-Woche

5.3 Trainingsplan 2

5.3.1 A-Woche

5.3.2 B-Woche

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Sport und Schmerz mit dem primären Ziel zu klären, ob und unter welchen Bedingungen ein schmerz- und verletzungsfreies Sporttreiben für Breitensportler möglich ist, um die verbreitete Ansicht zu widerlegen, dass Sport zwingend mit Schmerz verbunden sein muss.

  • Anatomische Grundlagen von Faszien, Muskeln und Gelenken
  • Schmerzphysiologie und die Bedeutung von Schmerz als körpereigenes Warnsignal
  • Ursachen und Prävention von Sportverletzungen
  • Einfluss von Fußfehlstellungen auf die Belastbarkeit
  • Entwicklung und Anwendung präventiver Trainingskonzepte inklusive Kinesio-Taping

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Schmerzursachen

Zu Schmerzen kommt es im Zusammenhang mit Faszien, wenn diese verfilzen, verkleben oder vernarben. Der Körper wird dadurch steif und es schmerzt häufig an einem bestimmten Punkt, wobei diese Schmerzen dann auch in die Peripherie ausstrahlen können. Zusätzlich zu beachten ist hierbei, dass die Ursache des Schmerzes nicht unbedingt in diesem schmerzenden Punkt liegen muss, sondern an allen möglichen Stellen im Körper, da die Faszien sich wie ein System durch den gesamten Körper ziehen und miteinander verbunden sind. Gründe für die angesprochenen Schmerzen können einerseits in zu wenig Belastung beziehungsweise vollkommen fehlender Belastung liegen, andererseits aber auch in Überlastung. Schmerzfördernd ist also Bewegungsmangel sowie Übertraining mit zu wenigen Pausen und Regenerationsphasen.12Aus Studien geht hervor, „dass z. B. Rückenschmerzen, Schulter- und Nackenbeschwerden oder Sportverletzungen oft nicht an den Muskeln liegen, sondern durch Verfilzungen und Verklebungen der Faszien entstehen“13. Auch psychische Traumata und mentale Belastungen können sich in Schmerzen der Faszien äußern.14

Faszien sind außerdem ein Schmerzrezeptor. Zwar leiten auch Muskeln den Reiz eines Schmerzes über die in ihm liegenden Rezeptoren von der Peripherie in das Gehirn, jedoch sind in den Faszien sechsmal so viele Schmerzrezeptoren, also Nervenendigungen, anzufinden. Man darf daher den Schmerz, den die Faszien melden keinesfalls ignorieren, sondern sollte ihn entschlüsseln, da er Auskunft über die Befindlichkeit unseres Körpers gibt. Das ist auch der Grund, warum man den Muskelkater auch als „Faszienkater“15 bezeichnen kann.16 Durch die Interviews mit Physiotherapeuten wird vor allem deutlich, dass ein Großteil der Verletzungen und damit auch der Schmerzen über das Bindegewebe laufen, weil dieses eine Grundstruktur im gesamten Körper bildet. Verletzt man sich, dann macht sich das zunächst über das Bindegewebe, im Besonderen über die Faszien, bemerkbar und differenziert sich dann in die einzelnen Gewebsstrukturen wie „Sehne, Band, Faszie oder Muskel“17 aus. Außerdem steht diese Grundstruktur während des Sporttreibens unter hoher Belastung, welche im Bandapparat zu einer Überdehnung führen kann. Wenn eine solche Überdehnung konstant wird, dann schwächt die Struktur immens ab und neigt eher zum Einreisen und damit zur Verletzung.18

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die im Volksmund verankerte Auffassung von Sport als schmerzhaftes Unterfangen und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Notwendigkeit von Schmerz beim Sporttreiben.

2. Ausgewählte Grundstrukturen des Körpers: Dieses Kapitel erläutert die anatomischen Eigenschaften und die Schmerzursachen von Faszien, Skelettmuskelgewebe und Gelenken, um das Verständnis für die körperliche Belastbarkeit zu schärfen.

3. Der Faktor Schmerz beim Sporttreiben: Es wird die Definition von Schmerz als körpereigenes Alarmsystem diskutiert sowie die Problematik von Schmerzignoranz und der Einsatz von Schmerzmitteln im sportlichen Kontext kritisch betrachtet.

4. Sportverletzungen: Hier werden die Ursachen für Sportverletzungen, chronische Sportschäden sowie spezifische Verletzungsbilder wie das Umknicken oder das Kompartmentsyndrom analysiert.

5. Schmerzfreies Training: Dieses Kapitel stellt einen individuell entwickelten Trainingsplan vor, der durch gezielte Übungen und Tape-Anlagen ein verletzungsarmes Sporttreiben anstrebt.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass zwar kein vollkommen schmerzfreies Sporttreiben möglich ist, jedoch eine schmerzarme Ausübung durch präventives Training und ein geschultes Körperbewusstsein absolut erreichbar bleibt.

Schlüsselwörter

Sport, Schmerz, Faszien, Bindegewebe, Skelettmuskulatur, Sportverletzungen, Überlastung, Prävention, Training, Gelenkstabilität, Kinesio-Tape, Regeneration, Schmerzrezeptoren, Physiotherapie, Fehlhaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und dem Auftreten von Schmerzen, um zu klären, ob Sport zwangsläufig mit Leiden verbunden ist oder ob ein schmerzarmes Training möglich ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf anatomische Grundlagen der Bewegungssysteme (Faszien, Muskeln, Gelenke), die Physiologie des Schmerzes, Ursachen für Sportverletzungen sowie die Erstellung präventiver Trainingspläne.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet, ob Sport immer mit Schmerzen verbunden sein muss und ob beziehungsweise inwieweit Verletzungen durch gezieltes Training verhindert werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten Analyse medizinischer und sportwissenschaftlicher Fachliteratur sowie auf qualitativen Experteninterviews mit Physiotherapeuten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die anatomische Betrachtung relevanter Gewebestrukturen, die Analyse von Schmerz als körpereigener Indikator, die Klassifizierung von Sportverletzungen und die praktische Erarbeitung eines schmerzarmen Trainingsplans.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Faszien, präventives Training, Schmerzursachen, Belastungsgrenzen, Sportverletzungen und Kinesio-Taping.

Welche Rolle spielt die Fehlstellung am Fuß bei der Schmerzentwicklung?

Fehlstellungen wie der Knick-Senk-Fuß führen laut der Arbeit zu einer veränderten Statik und muskulären Dysbalancen, was die Belastung auf Knie- und Fußgelenke erhöht und das Verletzungsrisiko steigert.

Wie bewerten die Experten den Einsatz von Schmerzmitteln beim Sport?

Die interviewten Physiotherapeuten betonen, dass Schmerzmittel zur Unterdrückung von Warnsignalen den Körper gefährden, da sie Überlastungen verschleiern und das Risiko für schwerwiegende Folgeschäden erhöhen.

Kann man Sportverletzungen vollständig vermeiden?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass insbesondere unfallbedingte Verletzungen im Kontaktsport trotz optimalem Training nicht vollständig vermeidbar sind, da hier äußere Faktoren eine entscheidende Rolle spielen.

Final del extracto de 68 páginas  - subir

Detalles

Título
Sport und Schmerz. Chancen des schmerzfreien Sporttreibens
Curso
Abitur
Calificación
1,1
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
68
No. de catálogo
V1119306
ISBN (Ebook)
9783346518057
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sport Schmerz Training schmerzfrei schmerzarm Physiotherapie Faszienrolle Taping Kinesio-Taping Anatomie Trainingsplan Sportverletzungen Schmerzursachen Faszien Bänder Sehnen Skelettmuskelgewebe Gelenke Schmerzignoranz Sportschäden Bänderriss Knick-Senk-Fuß Funktionelles Kompartmentsyndrom Fehlstellungen am Fuß Besondere Lernleistung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Sport und Schmerz. Chancen des schmerzfreien Sporttreibens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119306
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