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Der Rechenmeister Adam Ries. Sein Leben und Werk

Título: Der Rechenmeister Adam Ries. Sein Leben und Werk

Trabajo de Seminario , 2020 , 21 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Matemática - Otros
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„Das macht nach Adam Ries(e)…“ : Diese Redewendung, mit der noch heute die Richtigkeit einer Rechnung bestätigt wird, kannte ich bereits vor meinen Studien über den „Rechenmeister des deutschen Volkes“. Jedoch wusste ich nicht, dass diese sprichwörtliche Persönlichkeit in Wahrheit „Ries“ heißt, also ohne „e“ am Ende. Adam Ries selbst schrieb seinen Namen in vielen verschiedenen Schreibweisen wie Rieß, Ris oder Ryß.

Rechenmeister vermittelten in Deutschland ab dem 13. Jahrhundert in den Rechenschulen wichtige Rechenkenntnisse und verfassten Rechenbücher, die als Lehrbücher im Rechenunterricht sowie zum Selbststudium dienten. Zusätzlich übten sie oft verantwortungsvolle Ämter in den Stadtverwaltungen aus. Da Adam Ries als „der bekannteste deutsche Rechenmeister“ gilt, möchte ich mich in meiner Arbeit näher mit seinem Leben und Werk befassen. Des Weiteren werde ich die Präsenz dieses Mannes in der heutigen Zeit betrachten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie

3. Ries‘ Werke

3.1 Die Brotordnungen

3.2 „Coß“

3.3 Das erste Rechenbuch

3.4 Das zweite Rechenbuch

4. Vergleich mit anderen Rechenbüchern

5. Ries‘ Leistungen

6. Ries‘ Wirken in der Nachwelt

6.1 Der Adam‐Ries‐Bund

6.2 Das Adam‐Ries‐Museum

7. facit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Leben und Wirken von Adam Ries, dem „Rechenmeister des deutschen Volkes“, mit besonderem Fokus auf seine didaktischen Ansätze und die gesellschaftliche Bedeutung seiner Rechenwerke in der frühen Neuzeit. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, warum gerade seine Publikationen eine solch außergewöhnliche Breitenwirkung erzielten und inwieweit sein pädagogisches Geschick sowie die Praxisorientierung seiner Aufgabenstellungen dazu beitrugen, die mathematische Bildung in breiten Bevölkerungsschichten zu etablieren.

  • Biographische Hintergründe und das Umfeld von Adam Ries
  • Analyse der wichtigsten Rechenwerke und ihrer didaktischen Struktur
  • Vergleichende Untersuchung der methodischen Ansätze gegenüber Zeitgenossen
  • Bedeutung der Popularisierung mathematischer Kenntnisse für den Alltag des 16. Jahrhunderts
  • Nachwirken und kulturelles Erbe von Adam Ries in der heutigen Zeit

Auszug aus dem Buch

3.3 Das erste Rechenbuch

Ries‘ erstes Rechenbuch mit dem Titel „Rechnung auff der linihen / gemacht durch Adam Riesen vonn Staffel-// steyn / in massen man es pflegt tzu lern in allen // rechenschulen / gruntlich begriffen anno 1518“ wendet sich speziell an Kinder und behandelt das damals übliche Linienrechnen. (vgl. [11, p. 2 f.] [25, p. 1])

Für diese „mittelalterliche Version des Abakusrechnens“ [26, p. 2] benötigte man neben Rechenpfennigen zur Darstellung der Zahlen auch einen Rechentisch, ein Rechenbrett oder ein Rechentuch, die mit horizontalen Linien versehen waren. (vgl. [2, p. 38 f.]) Diese Linien standen für die aufsteigenden Zehnerpotenzen 1, 10, 100, 1000 usw. , wobei auf jeder vierten Linie zur besseren Übersichtlichkeit ein Kreuz gemalt war. Rechenpfennige in einem Zwischenraum (Ries nennt ihn „spacium“ (vgl. [15, p. 30])) zählten das Fünffache des Wertes der Rechensteine auf der darunterliegenden Linie. Eine Besonderheit stellt das erste „spacium“ dar, da es 1/2 bedeutete. (vgl. [27, p. 7]) Abb. 2 zeigt das Liniensystem, wie es im Kapitel „Von der linihen“ im ersten Ries’schen Rechenbuch zu finden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Adam Ries als historisches Rechengenie ein und erläutert das Ziel der Arbeit, sein Leben sowie die Wirkung seiner Werke auf die heutige Zeit zu untersuchen.

2. Biographie: Der Abschnitt skizziert den Lebensweg von Adam Ries von seiner Herkunft in Staffelstein über seine Stationen in Zwickau und Erfurt bis hin zu seiner produktiven Schaffensphase als Berg- und Gegenschreiber in Annaberg.

3. Ries‘ Werke: Hier werden die zentralen Publikationen, darunter die Brotordnungen, die „Coß“ sowie das erste und zweite Rechenbuch, hinsichtlich ihrer inhaltlichen Struktur und ihrer pädagogischen Bedeutung eingehend betrachtet.

4. Vergleich mit anderen Rechenbüchern: Dieses Kapitel stellt die didaktische Qualität der Ries’schen Rechenfibeln derjenigen von Johannes Widmann gegenüber und identifiziert die Gründe für den Erfolg von Ries.

5. Ries‘ Leistungen: Der Autor hebt hervor, wie Adam Ries durch die Popularisierung elementarer Rechenkenntnisse den Zugang zu mathematischem Wissen für breite Schichten des Volkes eröffnete und damit einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz leistete.

6. Ries‘ Wirken in der Nachwelt: Hier wird der Einfluss des Rechenmeisters auf die moderne Zeit durch den Adam-Ries-Bund und das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz dokumentiert.

7. facit: Das abschließende Fazit resümiert Ries' Rolle als „Vater des modernen Rechnens“ und würdigt seinen bleibenden Beitrag zur Mathematikdidaktik und Volksbildung.

Schlüsselwörter

Adam Ries, Rechenmeister, Rechenbuch, Linienrechnen, Ziffernrechnen, Didaktik, Coß, Mathematikgeschichte, Annaberg, Brotordnung, Praxisorientierung, Arithmetik, Algebra, Volksbildung, Rechenschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Persönlichkeit Adam Ries, seinem Leben als Rechenmeister und der Bedeutung seiner mathematischen Werke für die Bildung der damaligen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen die didaktische Aufbereitung der Recheninhalte, der Vergleich zu zeitgenössischen Autoren und die Bedeutung seiner Arbeit für die Standardisierung und Verbreitung des mathematischen Wissens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die didaktischen Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die Adam Ries zu einem der bedeutendsten Vermittler mathematischer Kenntnisse seiner Zeit machten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die historische Quellen und zeitgenössische Forschungsergebnisse zur Person und zum Werk von Adam Ries auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Werke des Autors, vergleicht diese mit anderen Rechenbüchern des 16. Jahrhunderts und beleuchtet das pädagogische Geschick von Ries sowie sein Erbe in der heutigen Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Adam Ries, Rechenmeister, Linienrechnen, Ziffernrechnen, Didaktik, Algebra und Mathematikgeschichte.

Inwiefern unterschied sich Ries' Vorgehensweise von der anderer zeitgenössischer Rechenbuchautoren?

Ries setzte bewusst auf eine einfache, für das einfache Volk verständliche Sprache und eine klare, praxisnahe Strukturierung des Lehrstoffs, während andere Autoren oft komplexere oder für den Alltag weniger relevante Inhalte wählten.

Warum war das „Rechnen auf den Linien“ trotz der Einführung indisch-arabischer Ziffern so lange Bestandteil seiner Lehre?

Ries nutzte das Linienrechnen als eine Art didaktische Stufenfolge, die es dem Schüler ermöglichte, erst einfache Grundkenntnisse zu erwerben, bevor der Übergang zum komplizierteren schriftlichen Ziffernrechnen vollzogen wurde.

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Detalles

Título
Der Rechenmeister Adam Ries. Sein Leben und Werk
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
21
No. de catálogo
V1119455
ISBN (Ebook)
9783346482730
Idioma
Alemán
Etiqueta
rechenmeister adam ries sein leben werk Adam Riese Frühe Neuzeit Mathematik der Frühen Neuzeit St. Annaberg Bad Staffelstein Erfurt Rechenbuch Rechenbrett Mathematik Mathematikgeschichte deutsche Mathematik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
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Anonym (Autor), 2020, Der Rechenmeister Adam Ries. Sein Leben und Werk, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119455
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