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§ 7g EStG, Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibung für kleine und mittlere Betriebe

Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für diese Betriebe?

Title: § 7g EStG, Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibung für kleine und mittlere Betriebe

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sven Matthias (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Nach dem deutschen Ertragsteuerrecht wird bei der Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer der Gewinn eines Unternehmens zur Besteuerung herangezogen. Die in der Arbeit folgenden Ausführungen sind somit im Rahmen der Gewinneinkunftsarten, den Einkünften aus Gewerbebetrieb, aus selbständiger Arbeit und aus Land- und Forstwirtschaft bedeutend für Einzelunternehmen, Personengesellschaften (steuerlichen sogenannten Mitunternehmerschaften) und Kapitalgesellschaften von Bedeutung.

Die Vorschriften über die Bildung von Ansparrücklagen, Investitionsabzugsbeträgen und der Vornahme von Sonderabschreibungen nach § 7g EStG sind anwendbar in den zentralen, steuerlichen Gewinnermittlungsvorschriften nach §§ 4 Absatz 1 und 5 EStG i. V. m. § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG für den Betriebsvermögensvergleich und nach § 4 Abs. 3 S. 3 EStG für die vereinfachte Gewinnermittlung gem. § 4 Absatz 3 S. 1 EStG, der Ermittlung des Überschusses der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema der Hausarbeit

1.1. Einordnung der Vorschrift § 7g EStG in das System der steuerlichen Gewinnermittlungsvorschriften

1.2. Sonderstellung der Vorschrift nach § 7g EStG im deutschen Besteuerungssystem

2. Gegenüberstellung der alten und neuen Regeln

2.1. Anspruchsvoraussetzungen

2.1.1. Begünstigte Wirtschaftsgüter

2.1.2. Begünstigte Unternehmen

2.1.3. Betriebsgrößenmerkmale und maßgebender Zeitpunkt

2.1.4. Investitionszeitraum

2.1.5. Nutzungsvoraussetzungen

2.1.6. Nachweis der Investitionsabsicht

2.2. Rechtsfolgen

2.2.1. Bildung der Ansparrücklage bzw. Vornahme des Investitionsabzugsbetrags und Begünstigungsumfang

2.2.2. Sonderregelungen für Existenzgründer

2.2.3. Rechtsfolgen bei Tätigung der Investition

2.2.4. Rechtsfolgen bei Ausbleiben der geplanten Investition

2.2.4.1. Rechtsfolge nach altem Recht

2.2.4.2. Rechtsfolge nach neuem Recht

2.3. Sonderabschreibung nach § 7g EStG.

2.3.1. Voraussetzungen

2.3.2. Rechtsfolge und Berechnung

3. Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten nach der alten und neuen Regelung

3.1. Unternehmensprofil für praktisches Beispiel der Hausaufgabe

3.2. Fallbeispiel geplante und tatsächliche Anschaffungskosten stimmen überein

3.3. Fallbeispiel geplante Anschaffungskosten sind niedriger als tatsächliche Anschaffungskosten

3.4. Fallbeispiel geplante Anschaffungskosten sind höher als tatsächliche Anschaffungskosten

4. Persönliche Bewertung der Gesetzesänderung vor dem Hintergrund dieser Gestaltungsmöglichkeiten

4.1. Der Einfluss der Betriebsgrößenmerkmale auf die Gestaltungsmöglichkeiten

4.1.1. Einflussnahme auf die Höhe des Betriebsvermögens bei Bilanzierung

4.1.2. Das neue Gewinngrößenmerkmal nach § 7g Abs. 1 Nr. 2 c EStG

4.1.3. Einheitslösung bei Personengesellschaften

4.2. Gestaltung bei der Verteilung des Abschreibungsvolumens

5. Abschließende Bemerkung zum Teil 4 der Hausarbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die steuerlichen Auswirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Vorschrift des § 7g EStG im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 2008. Ziel ist es, die Unterschiede zwischen dem alten Recht (Ansparrücklage) und dem neuen Recht (Investitionsabzugsbetrag) anhand von Fallbeispielen zu analysieren und deren Eignung für kleine und mittlere Betriebe zu bewerten, insbesondere unter Berücksichtigung neuer Gewinngrenzen.

  • Systematik der Gewinnermittlung und steuerliche Rahmenbedingungen
  • Gegenüberstellung von Ansparrücklage und Investitionsabzugsbetrag
  • Analyse steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten bei Investitionen
  • Einfluss von Betriebsgrößen- und Gewinngrößenmerkmalen auf die Begünstigung
  • Bewertung der Auswirkungen für Personengesellschaften und Einzelunternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1. Unternehmensprofil für praktisches Beispiel der Hausaufgabe

Sinn und Zweck des neuen § 7g EStG ist es, gezielt kleine und mittelständische Unternehmen steuerlich zu begünstigen, die aufgrund Ihres niedrigen persönlichen Grenzsteuersatzes nicht von der neu im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 2008 eingeführten Thesaurierungsbesteuerung i. H. v. 28,25 v. H. profitieren können (Gleichstellung bei der Ertragsbesteuerung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit Kapitalgesellschaften). Aus dem Blickwinkel eines solchen Unternehmens werden daher die meisten folgenden Beispiele betrachtet.

Das im Beispiel ausgewählte Unternehmen ist ein freiberufliches Einzelunternehmen. Der Unternehmer erzielt als Architekt Einkünfte aus selbständiger Arbeit gem. § 2 Abs. 1 Nr. 3 EStG i. V. m. § 18 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG (Katalogberuf). Der Architekt ist verheiratet und hat 2 Kinder und einen steuerlichen Gewinn von 70.000,00 EUR, den er nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt. Die Ehefrau arbeitet auf Teilzeit mit im Unternehmen und bezieht einen Bruttoarbeitslohn i. H. v. 10.000,00 EUR im Jahr. Der Grenzsteuersatz bei der Einkommensteuer beträgt ca. 31,6 v. H., der durchschnittliche Steuersatz mit Zuschlagsteuern ca. 28,2 v. H. Vom Grenz- und durchschnittlichen Gesamtsteuersatz findet man hier die o. g. Situation ungefähr wieder. Die Falllösungen zeigen zuerst die Situation nach der Altregelung und sodann nach der Neuregelung auf.

Soweit nicht ausdrücklich in einer Fallabwandlung etwas zu den Betriebsgrößen- und Gewinngrößenmerkmalen und zu den Nutzungs- und Verbleibensvoraussetzungen gesagt wird, § 7g Abs. 2 bis 3 EStG a. F. und § 7g Abs. 1 und 5 EStG n. F., gelten diese als erfüllt. Der Gewinn soll aus Gründen der Vergleichbarkeit immer 70.000,00 EUR betragen soweit nicht etwas anderes gesagt wird. Der Architekt ist regelversteuernder Unternehmer nach dem UStG, Besteuerung nach vereinbarten Entgelten. Er ist in vollem Umfang zum Vorsteuerabzug nach § 15 UStG berechtigt. Die Vorsteuer gehört nicht zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten gem. § 9b Abs. 1 EStG.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema der Hausarbeit: Einordnung der steuerlichen Gewinnermittlungsvorschriften und Darstellung der Sonderstellung des § 7g EStG im deutschen Steuersystem.

2. Gegenüberstellung der alten und neuen Regeln: Detaillierter Vergleich der Anspruchsvoraussetzungen, Rechtsfolgen und Sonderabschreibungsregeln zwischen dem alten Recht der Ansparrücklage und dem neuen Investitionsabzugsbetrag.

3. Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten nach der alten und neuen Regelung: Praktische Anwendung der Regelungen anhand eines Architekturbüros unter verschiedenen Szenarien zur Anschaffungskostenentwicklung.

4. Persönliche Bewertung der Gesetzesänderung vor dem Hintergrund dieser Gestaltungsmöglichkeiten: Analyse der restriktiven Auswirkungen der neuen Größenmerkmale und Gewinnbegrenzungen auf die steuerliche Planung.

5. Abschließende Bemerkung zum Teil 4 der Hausarbeit: Resümee zur negativen Auswirkung der neuen Gewinngrenzen und zur Notwendigkeit einer individuellen Einzelfallbetrachtung.

Schlüsselwörter

§ 7g EStG, Ansparrücklage, Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung, Unternehmenssteuerreform 2008, Gewinngrenze, Betriebsvermögen, Bilanzierung, Gewinnermittlung, Steuerersparnis, Investitionsplanung, Personengesellschaften, Freiberufler, Steuerkredit, AfA.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die steuerlichen Regelungen für Investitionsförderungen bei kleinen und mittleren Betrieben, speziell den Übergang von der Ansparrücklage (§ 7g EStG a. F.) zum neuen Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG n. F.) durch die Unternehmenssteuerreform 2008.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Voraussetzungen für Investitionsförderungen, die Berechnung steuerlicher Vorteile durch Gewinnminderung sowie die Auswirkungen geänderter Betriebs- und Gewinngrößen auf die Inanspruchnahme dieser Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel besteht darin, durch Fallbeispiele zu prüfen, ob die Gesetzesänderungen tatsächlich eine Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Betriebe darstellen oder ob sie eher restriktive Hürden aufbauen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine rechtsdogmatische Analyse der Gesetzeslage sowie eine empirisch orientierte Fallstudienmethode, bei der verschiedene Investitionsszenarien eines Architekturbüros mathematisch gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Vergleich der alten und neuen Normen sowie einen umfangreichen praktischen Teil mit Fallbeispielen, in denen verschiedene Szenarien (Investition stimmt überein, Investition niedriger oder höher als geplant) durchgerechnet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind § 7g EStG, Ansparrücklage, Investitionsabzugsbetrag, Gewinnermittlung, Grenzsteuersatz und die verschiedenen Größenmerkmale für die steuerliche Begünstigung.

Wie wirkt sich die neue Gewinngrenze konkret auf Freiberufler aus?

Die neue Gewinngrenze von 100.000 EUR führt dazu, dass viele gut verdienende Freiberufler, wie z.B. Arztpraxen oder Architekturbüros, faktisch von der Förderung durch den Investitionsabzugsbetrag ausgeschlossen werden.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Personengesellschaften?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Personengesellschaften durch die verschärften Größenmerkmale und die Zusammenrechnung von Gewinnen oft in eine "Sackgasse" geraten, die es ihnen erschwert, die neue Regelung vorteilhaft zu nutzen.

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Details

Title
§ 7g EStG, Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibung für kleine und mittlere Betriebe
Subtitle
Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für diese Betriebe?
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Grade
1,0
Author
Sven Matthias (Author)
Publication Year
2008
Pages
31
Catalog Number
V112178
ISBN (eBook)
9783640108022
ISBN (Book)
9783640123605
Language
German
Tags
EStG Investitionsabzugsbeträge Sonderabschreibung Betriebe Verbesserung Rahmenbedingungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Matthias (Author), 2008, § 7g EStG, Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibung für kleine und mittlere Betriebe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112178
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