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Arbeits- und organisationspsychologische Aspekte der Interaktion von Mensch, Maschine und Software

Title: Arbeits- und organisationspsychologische Aspekte der Interaktion von Mensch, Maschine und Software

Term Paper , 2002 , 35 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Norman Nicoll (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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In etwa fünf Jahrzehnten seiner Entwicklung vom Großraumrechner zum Personal-Computer erlebte der Computer den Einzug ins Einzel-mitarbeiterbüro, das Arbeitszimmer zu Hause und sogar ins Kinder-zimmer. Anfangs noch ein Utensil, das aufgrund seiner Unerschwing-lichkeit nur Universitäten, Forschungseinrichtungen, und teils sogar nur den Geheimdiensten und den staatlichen Verteidigungsinstanzen vorbehalten war, ist der Personal-Computer mittlerweile ein Alltagswerkzeug für jederman.
In dieser Abhandlung soll es vornehmlich um die Untersuchung der Interaktion zwischen dem Computer und dem Menschen in seiner Ar-beitsumgebung gehen. Es wird dabei differenziert zwischen dem Menschen und seiner Arbeitssituation auf der einen Seite und der Computerhardware und der Software auf technischer Seite und es wird die gegenseitige Einflußnahme der vier Komponenten untersucht. Nach kurzer Einführung einiger wichtiger, im Verlauf der Arbeit verwendeter Begriffe wird der Computer auf seine Werkzeugeigenschaft hin untersucht. Behandelt werden die Interaktionskanäle von Mensch und Computer und deren Entwicklung, Anforderungen des Menschen in der Arbeitssituation mit dem Computer bzw. der Software, und andererseits den hohen Anforderungen, die der moderne Personal-Computer und seine Software für die Bewältigung der Arbeitsaufgaben des Menschen erfüllen müssen.
Desweiteren werden unterschiedliche Aspekte und Prozesse der Computer- bzw. Softwarenutzung in einem Unternehmen nachgezeichnet und hierfür günstige Internalisierungsmaßnahmen vorgestellt, wonach letzlich ein Ausblick über den Nutzen, die Richtlinien und die Gefahren, die sich aus der Verwendung des Computers bzw. der Software im Unternehmen ableiten, diese Arbeit abschließt.
Abschließend sei erwähnt, daß in dieser Arbeit ausdrücklich zwischen der Verwendung eines Computers als solchem und der Verwendung von Software unterschieden wird. Dem wird regelmäßig dadurch Rechnung getragen, daß beides voneinander getrennt und gleichberechtigt genannt wird. Der Unterschied ergibt sich aus der Tatsache, daß mit der Verwendung eines Computers das Gerät an sich, also der Computer als „Hardware“ zu verstehen ist, und diese entsprechend andere Auswirkungen, wie etwa Vermeidungstenden-zen und Reaktanz ggü. dem Computer als neuem Arbeitsgerät u.ä. nach sich zieht, als etwa die Einführung neuer Software in ein Unternehmen mit einem im EDV-Bereich bereits versierteren Personal.

Excerpt


Gliederung

1 Einleitung

2 Definitionen verwendeter Begriffe

2.1 Die Hardware

2.2 Die Software

2.3 Die Interaktion

2.4 Software-Ergonomie

3 Der Computer bzw. die Software als Arbeitsgerät

4 Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion und ihre Entwicklung

4.1 Interaktionskanäle vom Computer zum User

4.2 Interaktionskanäle vom User zum Computer

4.3 Fazit

5 Anforderungen an den Menschen bei der Arbeit mit Computern

5.1 Lerntheoretisch-kognitive Anforderungen

5.2 Physische Anforderungen

5.3 Psychische Anforderungen

6 Anforderungen an den Computer bzw. die Software

6.1 Leistungstechnische Anforderungen der Ergonomie an den Computer

6.2 Bedienbarkeitsanforderungen und arbeitsergonomische Anforderungen an Software

7 Mögliche Folgen der Computer- bzw. Softwarenutzung im Unternehmen

7.1 Arbeitsindividuelle Folgen der Einführung Neuer Techniken für den Mitarbeiter

7.2 Organisationale, soziale und machtstrukturelle Folgen für das Unternehmen

8 Resumé

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die arbeits- und organisationspsychologischen Aspekte der Interaktion zwischen Mensch, Maschine und Software in modernen Arbeitsumgebungen, um das komplexe Zusammenspiel dieser Komponenten sowie deren Auswirkungen auf den Anwender und das Unternehmen zu analysieren.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen der Mensch-Computer-Interaktion.
  • Analyse des Computers als Werkzeug und Arbeitsmittel.
  • Untersuchung der physischen und psychischen Anforderungen an den Computernutzer.
  • Kriterien für eine ergonomische und benutzerfreundliche Softwaregestaltung.
  • Folgen der Technikeinführung für Mitarbeiter und Unternehmensorganisation.

Auszug aus dem Buch

3 Der Computer bzw. die Software als Arbeitsgerät

Das Einsetzen eines Computers durch einen solchen Anwender zu einer Aufgabenlösung verleiht dem Computer eine Art Werkzeugeigenschaft. Betrachten wir jedoch zunächst einmal herkömmliche Werkzeuge im allgemeinen und welche Eigenschaften sie aufweisen und vergleichen sie dann mit dem Computer. Angefangen beim einfachen Schraubendreher, über eine Schreibmaschine bis zu einer Straßenbaumaschine oder einem Großlastenkran haben alle Werkzeuge eine Gemeinsamkeit, nämlich die, daß jedes von ihnen für die Lösung eines sehr begrenzten und eng bestimmten Problembereichs konzipiert ist. Werkzeuge zeichnen sich also zunächst durch einen sehr hohen Grad an Spezialisierung aus.

Untersucht man einen Computer an sich, also vom Hardwareaspekt, auf dieses Hauptmerkmal eines Werkzeugs hin, so stellt man schnell fest, daß er dieses nicht aufweist, es fehlt ihm an sich jegliche Aufgabenspezifizierung. Ein Computer ist, wie Sagawe kurz aber sehr prägnant zusammenfaßt „[...] ein nicht real existierendes Werkzeug [...]“ (1994, S.11).

Was aber ist es, das aus dem Computer ein Werkzeug, ein Arbeitsgerät macht, das so vielfältig eingesetzt wird ? Um dieses Problem lösen zu können müssen wir den Hardwareaspekt des Computers ergänzen, nämlich um den Aspekt der Software. Es ist die Software, die den Computer letztendlich zum anwendungsfähigen Arbeitsgerät macht. Die Hardware des Computers bietet hierfür lediglich die Plattform. Erst die Software bestimmt den künftigen Aufgabenbereich, in dem das Computersystem eingesetzt werden wird. Erst hier wird erkennbar, daß der Computer ein völlig neuartiges Werkzeug ist, eines, das sich mithilfe der auf ihm betriebenen Softwarearten an die verschiedensten Problemstellungen anpassen läßt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die historische Entwicklung des Computers zum Alltagswerkzeug und Erläuterung der Untersuchungsziele hinsichtlich der Mensch-Computer-Interaktion.

2 Definitionen verwendeter Begriffe: Klärung der technischen und sozialpsychologischen Fachbegriffe wie Hardware, Software, Interaktion und Software-Ergonomie.

3 Der Computer bzw. die Software als Arbeitsgerät: Untersuchung des Computers auf seine Werkzeugeigenschaft hin, wobei die entscheidende Rolle der Software für die Aufgabenspezifizierung hervorgehoben wird.

4 Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion und ihre Entwicklung: Darstellung der Interaktionsschleifen zwischen Mensch und Computer sowie eine Analyse der verschiedenen Ein- und Ausgabekanäle.

5 Anforderungen an den Menschen bei der Arbeit mit Computern: Betrachtung der kognitiven, physischen und psychischen Belastungen, denen sich ein Anwender am Computerarbeitsplatz gegenübersieht.

6 Anforderungen an den Computer bzw. die Software: Beschreibung leistungstechnischer Anforderungen sowie ergonomischer Dialoggestaltungsprinzipien für Softwareanwendungen.

7 Mögliche Folgen der Computer- bzw. Softwarenutzung im Unternehmen: Diskussion individueller sowie organisationaler und machtstruktureller Auswirkungen durch die Einführung neuer Technologien.

8 Resumé: Fazit über das Spannungsfeld zwischen technischem Fortschritt, Arbeitsbelastung und der notwendigen verantwortungsvollen Gestaltung durch den Menschen.

Schlüsselwörter

Mensch-Computer-Interaktion, Software-Ergonomie, Arbeitspsychologie, Benutzerfreundlichkeit, Hardware, Software, kognitive Anforderungen, physische Ermüdung, Mensch-Maschine-Kommunikation, Arbeitsgestaltung, Neue Technik, Technikeinführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die psychologischen Aspekte der Interaktion zwischen dem Menschen und dem Computer als Arbeitsgerät sowie die organisationale Einbettung neuer Technologien.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die ergonomische Gestaltung von Softwareschnittstellen, die Belastungsanalyse der Mitarbeiter und die Auswirkungen technologischer Veränderungen auf Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die gegenseitige Beeinflussung von Mensch und Computer zu beleuchten und aufzuzeigen, wie Technik menschengerecht in Arbeitsprozesse integriert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse soziotechnischer Systeme sowie der Auswertung psychologischer und ergonomischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen der Interaktion, eine detaillierte Analyse der Anforderungen an Mensch und Technik sowie die Diskussion sozio-ökonomischer Folgen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Software-Ergonomie, Benutzerfreundlichkeit, Arbeitsbelastung und die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Hardware und Software wichtig?

Da Hardware als bloße Plattform dient, während erst die Software die spezifische Ausrichtung auf Arbeitsaufgaben ermöglicht, erfordern beide Komponenten unterschiedliche ergonomische Betrachtungsweisen.

Welche Rolle spielen "Gestaltgesetze" bei der Softwareentwicklung?

Sie dienen dazu, Informationen auf dem Bildschirm so zu organisieren, dass sie die menschliche Wahrnehmung unterstützen und damit die Bedienbarkeit sowie die Einprägsamkeit erhöhen.

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Details

Title
Arbeits- und organisationspsychologische Aspekte der Interaktion von Mensch, Maschine und Software
College
University of Hagen  (Institut für Psychologie / FB Arbeits- und Organisationspsychologie)
Grade
1,0
Author
Norman Nicoll (Author)
Publication Year
2002
Pages
35
Catalog Number
V11225
ISBN (eBook)
9783638174398
ISBN (Book)
9783640828159
Language
German
Tags
Arbeits- Aspekte Interaktion Mensch Maschine Software
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Norman Nicoll (Author), 2002, Arbeits- und organisationspsychologische Aspekte der Interaktion von Mensch, Maschine und Software, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11225
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