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Das Themenfeld „Gemeinde“ im Expertenbericht 2008 zur Integrationsdiskussion „gemeinsam kommen wir zusammen“

Title: Das Themenfeld „Gemeinde“ im Expertenbericht 2008 zur Integrationsdiskussion „gemeinsam kommen wir zusammen“

Seminar Paper , 2008 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.Ed. Michael Kopetzky-Tutschek (Author)

Politics - Miscellaneous
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Integration ist eine Thematik, die sowohl medial, politisch und in den Schulen in den letzten Jahren verstärkt in Österreich diskutiert wird. Der Autor gibt dem Leser in der Einleitung einen kurzen Überblick über die Ursachen von Migration. Zudem werden zwei Hauptrichtungen der Migrationstheorien, die Assimilationstheorie und das pluralistische Gesellschaftsverständnis, basal dargestellt. In weiterer Folge wird auf die Integrationsinitiative des vormaligen österreichischen Innenministers Günther Platter eingegangen. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf einer Bewertung des Expertenberichtes zur Integrationsdiskussion hinsichtlich der Thematik "Gemeinden". Es findet eine Beschreibung und Bewertung bzgl. der Lesbarkeit, der Rezeptionen und von zwei beschriebenen Modellen statt. Im deutschsprachigen Raum ist es derzeit im Privatfernsehen en vogue Sendungen über auswanderungswillige Personen zu produzieren. Das Spektrum reicht von Mädchen im Teenager – Alter, die über ihre Au-Pair Zeit im Ausland Tagebuch führen bis hin zu verliebten Pärchen, die nach jahrelanger Sehnsucht sich entschließen, in einem Land ihr Leben gemeinsam zu verbringen. Zwischen diesem Spannungsbogen dürfen nicht jene Menschen vergessen werden, die eine neue berufliche Position bzw. Lebensperspektive anstreben. Nicht selten treten die dargestellten Protagonisten ihre Reise völlig unvorbereitet und äußerst naiv an. Die Darstellung der Veränderung im Sinne eines „verlängerten Abenteuerurlaubs“ mit Rückkehrgarantie und sicheren sozialem Auffangnetz bringen den kritischen TV – Konsumenten zum Schmunzeln. Obwohl die Gründe für die dauerhafte Veränderung des Lebensmittelpunktes (Migration) in den Sendungen durchaus realistisch sind, wird dem TV – Seher ein äußerst fragwürdiges Bild über die Ursachen dieser Entscheidung vermittelt (vgl. ATV 2008, Kabel 1 2008a, Kabel 1 2008b, Kabel 1 2008c, Han, Oswald, VOX 2008a, VOX 2008b, VOX 2008c).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Aktuelle Ereignisse

1.2 Ursachen der Migration

1.3 Assimilation versus pluralistische Gesellschaft

1.3.1 Assimilation

1.3.2 Pluralismus

1.4 Die Entwicklung in Österreich

2 METHODEN

3 ERGEBNISSE

3.1 Sprachstil und Gliederung des Beitrages „Gemeinden“ im

Expertenbericht

● Langfassung

● Kurzfassung

3.2 Konzepte für Integration in den Gemeinden und die Mitsprache der

Bürger

● Langfassung

■ Dornbirn

■ Guntramsdorf

● Kurzfassung

3.3 Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge zum Expertenbericht

„Gemeinden“

4 INTERPRETATION

4.1 Sprachstil und Gliederung des Beitrages „Gemeinden“ im

Expertenbericht

● Langfassung

● Kurzfassung

4.2 Konzepte für Integration in den Gemeinden und die Mitsprache der

Bürger

● Langfassung

■ Dornbirn

■ Guntramsdorf

● Kurzfassung

4.3 Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge zum Expertenbericht

„Gemeinden“

5 CONCLUSIO

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Expertenbericht des Jahres 2008 zur Integrationsdebatte „gemeinsam kommen wir zusammen“ mit besonderem Fokus auf das Themenfeld „Gemeinden“. Ziel der Analyse ist es, den Sprachstil, die Gliederung sowie die konkret angeführten Integrationskonzepte kritisch zu hinterfragen und die Rückmeldungen der Bürger auf der offiziellen Internetplattform auszuwerten, um den Grad der tatsächlichen Partizipation und die Qualität der vorgeschlagenen Maßnahmen zu bewerten.

  • Analyse der Qualität und Zugänglichkeit des Expertenberichts für die breite Öffentlichkeit.
  • Untersuchung kommunaler Integrationskonzepte am Beispiel von Dornbirn und Guntramsdorf.
  • Evaluierung der Mitsprachemöglichkeiten für Bürger und Migranten in Entscheidungsprozessen.
  • Kritische Reflexion der öffentlichen Debattenkultur auf der Homepage des Innenministeriums.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen Assimilationsdruck und pluralistischen Integrationsmodellen.

Auszug aus dem Buch

1.2 Ursachen der Migration

Das Wort „Migration“ stammt vom lateinischen „migrare“ (dt. wandern, Han 2005, S.7) ab. Unter Migranten werden jene Personen verstanden, die eine nationalstaatliche Grenze zu überwinden haben. Somit bleiben alle Menschen, die Binnenmigranten, eines Staates ausgespart, die innerhalb eines Landes ihren Lebensmittelpunkt auf Dauer verlegen. Während der Binnenmigrant, selbst wenn dieser eine Distanz von mehreren hunderten Kilometern vollzogen hat, als gleichgesinnter Bürger wahrgenommen wird, gilt dies für den Migranten in der Aufnahmegesellschaft nicht. Dieser wird als Fremder oder Ausländer wahrgenommen (vgl. Han 2005, S.7ff, Oswald 2007,13ff,74ff).

Sowohl für den Binnenmigranten als auch den aus dem Ausland kommenden Migranten kann ein Krieg eine wichtige Motivation darstellen, seine vertraute Lebensumgebung zu verlassen. Nicht selten geschieht dies unfreiwillig. Im Zuge eines Asylbewerbungsverfahrens kann die Person um Schutz im eingereisten Land ansuchen. Durch unterschiedliche Interpretationen der unterzeichnenden Länder der Genfer Flüchtlingskonvention und durch eine immer stärker der Abschottung gewidmeten Politik der EU wird dies für Hilfesuchende von Jahr zu Jahr schwieriger. Im schlimmsten Fall kann es eintreten, dass die Verfolgten wieder in ihr Heimatland zurückgeschickt werden (vgl. Han 2005, S.7ff, Oswald 2007, 78ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die aktuelle Migrationsdebatte, die Ursachen von Migration sowie die theoretischen Grundlagen zur Assimilation und zum Pluralismus.

2 METHODEN: Hier werden das methodische Vorgehen, die hermeneutische Untersuchung der Expertenberichte sowie die Auswahl der Fallbeispiele Dornbirn und Guntramsdorf dargelegt.

3 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Analyse des Sprachstils des Expertenberichts, beschreibt die Integrationskonzepte der gewählten Gemeinden und wertet die Bürgerdiskussionen auf der Internetplattform aus.

4 INTERPRETATION: Die Ergebnisse werden hier kritisch interpretiert, wobei insbesondere die akademische Ausrichtung der Berichte und die mangelnde Partizipation der Migranten thematisiert werden.

5 CONCLUSIO: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert ein stärkeres Bekenntnis zu einer positiv besetzten Integration im Sinne eines „Einwanderungslandes Österreich“.

Schlüsselwörter

Migration, Integration, Assimilation, Pluralismus, Expertenbericht, Gemeinde, Partizipation, Leitbild, Österreich, Migrationshintergrund, Interaktion, Politik, Zuwanderer, Demokratie, Sozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch den offiziellen Expertenbericht von 2008 zur österreichischen Integrationsdebatte mit Fokus auf das Themenfeld der Gemeinden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Migrationsursachen, die theoretischen Ansätze der Assimilation versus Pluralismus sowie die konkrete Umsetzung von Integrationsleitbildern in österreichischen Kommunen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Überprüfung, inwieweit die vorgeschlagenen Integrationsmaßnahmen in Gemeinden tatsächlich die Partizipation aller Bewohner fördern und ob der Expertenbericht für die Öffentlichkeit verständlich und zugänglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt hermeneutische Verfahren zur Textanalyse der Expertenberichte sowie eine vergleichende Untersuchung der Fallbeispiele Dornbirn und Guntramsdorf.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Darstellung der Expertenberichte, eine detaillierte Analyse der Integrationskonzepte in zwei Modellgemeinden und eine Auswertung der öffentlichen Rückmeldungen zum Thema.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Migration, Integration, Assimilation, kommunales Engagement, Partizipation und politische Bildung.

Wie werden die Konzepte von Dornbirn und Guntramsdorf bewertet?

Der Autor lobt die wissenschaftliche Begleitung und die Initiative zur Bürgerbefragung, bemängelt jedoch das Fehlen einer breiten Einbindung der ethnischen Communities und die mangelnde Transparenz bei der Umsetzung der Ziele.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Integrationsdebatte?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die aktuellen Maßnahmen oft einseitig von oben herab (der Mehrheitsgesellschaft) definiert werden und fordert stattdessen einen interaktionistischen Ansatz, der die Migranten als Individuen aktiv einbezieht.

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Details

Title
Das Themenfeld „Gemeinde“ im Expertenbericht 2008 zur Integrationsdiskussion „gemeinsam kommen wir zusammen“
College
Donau-Universität Krems
Course
Entwicklung von Demokratie- und Politikverständnis
Grade
1,0
Author
M.Ed. Michael Kopetzky-Tutschek (Author)
Publication Year
2008
Pages
31
Catalog Number
V112278
ISBN (eBook)
9783640116829
ISBN (Book)
9783640116898
Language
German
Tags
Themenfeld Expertenbericht Integrationsdiskussion Entwicklung Demokratie- Politikverständnis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Ed. Michael Kopetzky-Tutschek (Author), 2008, Das Themenfeld „Gemeinde“ im Expertenbericht 2008 zur Integrationsdiskussion „gemeinsam kommen wir zusammen“ , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112278
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