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Integration von Qualitätsmanagement und Supply Chain Managment

Wie sind Vorteile aus einer Integration der beiden Managementansätze für ein Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie zu erzielen?

Titre: Integration von Qualitätsmanagement und Supply Chain Managment

Thèse de Master , 2006 , 91 Pages , Note: 3

Autor:in: M.Sc. Martin Leonhard Schnitzenbaumer (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Entwicklung in der Automobilindustrie zeigt eindeutig, dass nicht mehr einzelne Fahrzeughersteller sich dem Wettbewerb stellen müssen. Vielmehr müssen sich die Lieferantennetzwerke auf eine weltweite Konkurrenz und Wettbewerb einstellen. Die Fahrzeughersteller sind, gezwungen die Auswahl von Lieferanten so zu optimieren und zu bündeln, dass ein Kosten – Nutzen – Effekt möglich ist. Dies geschieht insbesondere dadurch, dass die Verantwortung für die Auswahl der Lieferanten für Einzelteile auf die System- oder Modullieferanten übertragen wird. In diesem Zusammenhang ist ein funktionierendes Supply
Chain Management unerlässlich. Daher ist es folgerichtig, dass man das
Qualitätsmanagement, welches in dieser speziellen Branche Automobilbau sehr weit
verbreitet und etabliert ist, mit dem Supply Chain Management verbindet und ein integriertes Managementsystem als Steuerungs- und Führungstool für ein Unternehmen aufbaut. Diesen Zusammenhang heißt es in Zukunft in die Unternehmen zu tragen und Einfluss auf die Ausgestaltung der neuen Releases der einschlägigen Normen DIN EN ISO 9000 ff und ISO TS 16949 zu nehmen.
Anhand eines Automobilzulieferers wurde in dieser Master Thesis auf die möglichen Potentiale hingewiesen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Begriffbestimmungen und Rahmenbedingungen

2.1. Der Qualitätsbegriff

2.1.1. Definition des Qualitätsbegriffs.

2.1.2. Verwendung des Begriffs Qualität

2.2. SCM – Lieferantenmanagement – Organisation

2.2.1. SCM

2.2.2. Lieferantenmanagement

2.2.3. Prozess

2.2.4. Organisation

2.3. Normative Grundlagen

2.3.1. DIN EN ISO 9000 und ISO / TS 16949 allgemein

2.3.2. VDA Das gemeinschaftliche QM – System in der Lieferkette (Gelbdruck)

2.3.3. ISO TS 16949 : 2002

2.3.4. QS 9000

2.4. Rahmenbedingungen

3. Wie verbessert ein integriertes SCM und QM die Performance eines Lieferantennetzwerks

3.1. Kostenreduktion durch integriertes SCM und QM

3.2. Externe Betrachtung des SCM und QM aus Sicht der Organisation

3.2.1. Kosten

3.3. Theoretische Grundlagen für eine Externe Betrachtung

3.3.1. Externe Betrachtung des SCM und QM aus Sicht der Organisation

3.3.2. Lieferantenbeziehungen und anzuwendende Methoden / Tools

3.3.3. Kundenbeziehungen und anzuwendende Methoden / Tools

3.3.4. Methoden für CRM und SRM

3.3.5. QM & SCM – Forderungen an die Außenbeziehungen

3.3.6. Produkthaftung

3.4. Potential bei optimalen SCM und QM Außenbeziehungen

3.4.1. Potentiale in den Kundenbeziehungen

3.4.2. Potentiale in den Lieferantenbeziehungen

3.4.3. Potentiale in den Lieferantenbeziehungen die vom Kunden vorgeben werden (Dreiecksbeziehungen)

4. Interne Betrachtung des SCM und QM aus sicht der Organisation

4.1. Theoretische Grundlagen für eine interne Betrachtung und Ansätze für Verbesserungsmöglichkeiten

4.1.1. Produktionsbereich

4.1.2. Forschung und Entwicklung

4.1.3. Auftragsabwicklung und Bedarfsplanung

4.1.4. Servicegradmanagement

4.1.5. Distributionsmanagement

4.1.6. Beschaffungsmanagement

4.2. Nicht durch die Kostenrechnung erfassbare Vorteile durch integrierten Ansatz.

4.2.1. Aus Kundensicht Produkthaftung

4.2.2. Aus Sicht des Lieferanten

4.2.3. Aus Sicht der Organisation

4.3. Der integrierte Managementansatz.

4.3.1. Prozessorientierung

4.3.2. Ausrichtung auf die Kundeninteressen

4.3.3. Das SCOR – Model

5. Firma Fa. Fritzmeier Composite GmbH & Co. KG

5.1. Vorstellung Fa. FC

5.2. Vision von FC

5.3. Strategie von FC

5.4. Ist – Situation

5.4.1. Vertrieb

5.4.2. Beschaffung

5.4.3. Interne Abläufe

5.5. Soll – Situation

5.5.1. Vertrieb

5.5.2. Beschaffung

5.5.3. Interne Abläufe und Produktion

6. Mögliche Umsetzungsstrategieen

6.1. Umsetzungsansatz über das QM – System

6.2. Umsetzungsansatz ohne bestehendes QM – System

6.3. IT als „Ermöglicher“ für Supply Chain Management

6.4. Leidensdruck als Auslöser für die Einführung von SCM und QM

6.5. Umsatz bzw. positives Betriebsergebnis als Hemmnis für die Einführung von SCM

6.6. Die Führungsebene

6.7. Die Ebene der Abteilungsleiter und Meister

6.8. Die Ebene der Werker

7. Zusammenfassung und Ausblick

8. Anhang Beispiele SCM von ausgewählten OEM´s

8.1. Gestaltung des Lieferantenmanagements bei DC

8.1.1. Hintergrund

8.1.2. Aufbau des Lieferantenmanagements bei Daimler Chrysler

8.1.3. Handlungsfelder der Lieferantenförderung bei Daimler Chrysler

8.1.4. Historie und Aufbau der Aktivitäten

8.1.5. Die Teams

8.1.6. Durchführung der präventiven Lieferantenförderung

8.1.7. Durchführung der reaktiven Lieferantenförderung

8.1.8. Durchführung der kostenorientierten Lieferantenförderung

8.1.9. Durchführung der innovativen Lieferantenförderung

8.2. MAN

8.2.1. MAN Einkaufvision

8.2.2. Organisation des Zentraleinkaufs bei MAN

8.2.3. Organisation der bereichsübergreifenden Beschaffung

8.2.4. Lieferantenförderung und Betreuung

8.3. Scania

8.4. Claas

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der Arbeit ist die Erforschung der Integration von Supply Chain Management und Qualitätsmanagement, um ein effizientes, integriertes Managementsystem für Unternehmen der Automobilzulieferindustrie zu entwickeln und deren Vorteile aufzuzeigen.

  • Integration von SCM und Qualitätsmanagement (QSCM)
  • Prozessorientierung und Effizienzsteigerung in Lieferantennetzwerken
  • Analyse und Optimierung von Beschaffungs- und Kundenbeziehungsprozessen
  • Einsatz von IT und Technologien wie RFID zur Prozessoptimierung
  • Strategien zur Umsetzung integrierter Managementsysteme im Mittelstand

Auszug aus dem Buch

3.4.2. Potentiale in den Lieferantenbeziehungen

Welches Potential in der Pflege und Bearbeitung der Liefantenbeziehungen steckt, verdeutlicht der Artikel aus Beschaffung Aktuell (Februar 2006, SAS, Seite 58) „Aus Potential wird Geld“ Dabei wird an der Vorgehensweise des Vakuumpumpenherstellers Becker aufgezeigt, dass real 20 Prozent Kostenreduktion möglich ist, ohne die Stammlieferanten „nur“ unter Druck zu setzen; sie wurden vielmehr in die Prozesse eingebunden.

Mit externer Unterstützung wurde ein Teilbereich des Einkaufvolumens professionell bearbeitet. Zuerst wurden die einzukaufenden Bauteile einer Analyse unterzogen, um etwaige technische Feinheiten zu erfassen. Ansatzpunkte dabei waren fertigungsgerechte Konstruktion, fertigungsgerechte Werkstoffe (z.B. Automatenstahl 11SMnPB30 anstatt St 37-2), sowie auch überzogene Toleranzforderungen. Diese Parameter wurden mit den Konstrukteuren diskutiert und dabei wurde ein erhebliches Kostensenkungspotential identifiziert. Darauf folgte die Bildung von Warengruppen. Mit daraus repräsentativ ausgewählten Bauteilen wurden einem größeren Lieferatenkreis Referenz – Ausschreibungen mit allen relevanten Informationen einem größeren Lieferantenkreis anonym bekannt gegeben.

Der hinzugezogene Ausschreibung – Spezialist übernahm die Kommunikation mit den Anbietern. Diese wurden umfassend über das Gesamtpotential informiert. Mit den schließlich verbleibenden 90 Angeboten (von ca. 500 Anfragen und 200 intensiven Besprechungen) wurde eine Auswertung vorgenommen, mit deren Ergebnissen eine Abschätzung des Einsparpotentials möglich war. Nach dieser ersten Phase wurden die leistungsfähigsten Lieferanten für die umfassende Ausschreibung des Gesamtbedarfs ausgewählt.

Anschließend wurde ein „Best – Price – Szenario“ gefahren. Die Fragestellung lautete: Welche Kostenreduktion wäre möglich, wenn immer nur das günstigste Bauteil bei den möglichen 1000 Einzelteilen eingekauft würde? Es kann jedoch nicht das Ziel einer solchen Lieferantenbasisbearbeitung sein, mit allen Lieferanten eine Lieferbeziehung einzugehen. Es stellte sich die Frage, wie eine übersichtliche Anzahl von Lieferanten so nah als möglich an das Best – Price – Szenario herankommen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung definiert die Zielsetzung, die beiden zentralen Managementansätze zu verbinden, um ein integriertes Quality Supply Chain Management zu schaffen.

2 Begriffbestimmungen und Rahmenbedingungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen, wie der Qualitätsbegriff, Supply Chain Management und normative Grundlagen (DIN EN ISO, VDA), als Basis für die Arbeit festgelegt.

3. Wie verbessert ein integriertes SCM und QM die Performance eines Lieferantennetzwerks: Das Kapitel untersucht, wie durch horizontale Prozessbetrachtung und die Pflege von Kunden- und Lieferantenbeziehungen die Netzwerkleistung gesteigert werden kann.

4. Interne Betrachtung des SCM und QM aus sicht der Organisation: Hier wird analysiert, wie durch Prozessmanagement in Bereichen wie Produktion und F&E sowie durch integrierte Ansätze interne Vorteile generiert werden.

5. Firma Fa. Fritzmeier Composite GmbH & Co. KG: Dieses Kapitel dient als Fallstudie, die die Ist-Situation und angestrebte Soll-Situation bei einem spezifischen Automobilzulieferer beleuchtet.

6. Mögliche Umsetzungsstrategieen: Es werden verschiedene Wege zur Einführung eines integrierten Managementsystems beschrieben, inklusive der Rolle der IT und der Einbeziehung verschiedener Unternehmensebenen.

7. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit resümiert die identifizierten Potentiale und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit der weiteren Integration von SCM in bestehende Normen.

8. Anhang Beispiele SCM von ausgewählten OEM´s: Der Anhang bietet detaillierte Einblicke in die Lieferantenmanagement-Praktiken bei großen Herstellern wie Daimler Chrysler und MAN.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Supply Chain Management, Automobilzulieferindustrie, Prozessorientierung, Lieferantenmanagement, Kostenreduktion, Kundenorientierung, SCOR-Modell, Prozessoptimierung, Produkthaftung, Lieferantennetzwerk, Integriertes Managementsystem, Wertschöpfungskette, RFID, Effizienzsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration von Qualitätsmanagement und Supply Chain Management zu einem einheitlichen „Quality Supply Chain Management“ in der Automobilzulieferindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf Prozessoptimierung, Lieferantenmanagement, Kundenbeziehungsmanagement und der Erzielung von Wettbewerbsvorteilen durch integrierte Managementsysteme.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Möglichkeiten eines integrierten Managementsystems für ein mittelständisches Unternehmen aufzuzeigen, um unter wettbewerbsintensiven Bedingungen erfolgreicher zu agieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu Managementsystemen sowie einer praxisnahen Fallstudie bei der Firma Fritzmeier Composite GmbH & Co. KG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert interne und externe Aspekte des SCM und QM, beleuchtet Potenziale durch Optimierungen und erörtert Umsetzungsstrategien für Managementsysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Qualitätsmanagement, Supply Chain Management, Prozessoptimierung, Lieferantennetzwerke und Wettbewerbsfähigkeit.

Welche Rolle spielt die Firma Fritzmeier bei der Untersuchung?

Die Firma Fritzmeier dient als konkretes Praxisbeispiel, an dem die theoretischen Erkenntnisse zur Prozessintegration, Beschaffungsoptimierung und Verbesserung der internen Abläufe geprüft werden.

Warum spielt die Produkthaftung eine Rolle in dieser Untersuchung?

Die Produkthaftung ist ein zentraler Aspekt, da ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem essenziell ist, um Dokumentationsanforderungen zu erfüllen und Konflikte oder rechtliche Risiken in der Lieferkette zu minimieren.

Welche Bedeutung kommt der RFID-Technik zu?

RFID wird als wesentlicher technologischer Enabler identifiziert, um Prozesse durch automatisierte Datenerfassung zu optimieren, Bestandskontrollen zu verbessern und die Rückverfolgbarkeit in der Produktion zu gewährleisten.

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Résumé des informations

Titre
Integration von Qualitätsmanagement und Supply Chain Managment
Sous-titre
Wie sind Vorteile aus einer Integration der beiden Managementansätze für ein Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie zu erzielen?
Université
Donau-Universität Krems  (Donau - Universität Krems)
Cours
Abschlussarbeit zum Master of Science Fachrichung Supply Chain Management
Note
3
Auteur
M.Sc. Martin Leonhard Schnitzenbaumer (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
91
N° de catalogue
V112453
ISBN (ebook)
9783640121977
ISBN (Livre)
9783640123698
Langue
allemand
mots-clé
Integration Qualitätsmanagement Supply Chain Managment Abschlussarbeit Master Science Fachrichung Supply Chain Management
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.Sc. Martin Leonhard Schnitzenbaumer (Auteur), 2006, Integration von Qualitätsmanagement und Supply Chain Managment, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112453
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Extrait de  91  pages
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