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Geldpolitische Strategien im Vergleich

Titre: Geldpolitische Strategien im Vergleich

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 18 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Jusof Emadzahdeh (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Wirtschaft eines Landes kann enorm von der Zentralbank, aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten die ihr zur Verfügung stehen, beeinträchtigt werden. Daher ist es umso wichtiger, dass eine Strategie wohlüberlegt ausgewählt wird.
„Unter einer geldpolitischen Strategie, versteht man das längerfristig gültige Verfahren, nach dem über den Instrumenteneinsatz zur Verfolgung der Ziele entschieden wird. Die Endziele der Geldpolitik sind dabei in Form gesetzlicher Vorschriften vorgegeben.“
Die geldpolitische Strategie kann prinzipiell als die konzeptionelle Vorgehensweise von Zentralbanken definiert werden, um ihre Endziele zu erreichen.
Im Allgemeinen gibt es zwei elementare Aufgaben, die eine geldpolitische Strategie erfüllen sollte. Zum einen, sollte sie, zur Erleichterung der Entscheidungen der geldpolitischen Verantwortlichen, bindende Rahmen und somit klare Strukturen bieten, und zum anderen, sollte sie zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit der Geldpolitik, die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und den Märkten verbessern. Verständlichkeit, ist für ein geldpolitisches Konzept besonders wichtig, dies heißt, dass es eine Heuristik liefern muss, welche die bestehenden Informationsmängel reduziert. Das spricht grundsätzlich für die Relevanz einer regelgebundener Zentralbankpolitik und gegen ein ausschließlich diskretionäres Handeln, bei dem alle möglichen Indikatoren weitgehend isoliert in den geldpolitischen Entscheidungsprozeß einfließen. Die Langfristigkeit einer geldpolitischen Strategie, fördert die Glaubwürdigkeit der Zentralbanken in der Öffentlichkeit und den Märkten. Voraussetzung für den Grundsatz der Kontinuität ist, dass die eingeschlagene Strategie widerstandsfähig gegenüber Veränderungen im Umfeld ist.
Eine stabilitätsorientierte Zentralbank sollte sich, an die im Rahmen der geldpolitischen Strategie festgelegten Regeln und Bedingungen halten.
Im Bezug auf diese Leitlinien, werden zunächst einmal in Kapitel II, Zwischenziele, Indikatoren und Grenzen der Geldpolitik erläutert. Anschließend werden in Kapitel III geldpolitische Strategien vorgestellt und schließlich werden in Kapitel IV die wichtigsten geldpolitischen Strategien miteinander verglichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung in die Thematik der geldpolitischen Strategien

II. Erläuterung und Abgrenzungen

II A.) Time Lag in der Geldpolitik

II B.) Indikatoren und Zwischenziele der Geldpolitik

II C.) Abgrenzung einstufiger und zweistufiger Strategien

III. Vier Geldpolitische Strategien

III A.) Geldmengensteuerung

III B.) Wechselkurs als geldpolitische Zwischengröße

III C.) Inflation targeting

III D.) Taylor-Regel

IV. Vergleich der beiden wichtigsten Strategien: Geldmengen- vs. Inflationssteuerung

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht verschiedene geldpolitische Strategien, um deren Tauglichkeit zur Erreichung zentraler wirtschaftspolitischer Endziele, wie etwa der Preisstabilität, zu bewerten. Im Fokus steht dabei die Analyse der Wirkungsmechanismen, der Vor- und Nachteile sowie der praktischen Relevanz von Regelbindungen versus diskretionärem Handeln in der Geldpolitik.

  • Geldmengensteuerung als klassische Strategie
  • Wechselkurs als nomineller Anker für die Geldpolitik
  • Inflation Targeting als modernes Konzept zur direkten Inflationskontrolle
  • Die Taylor-Regel als zinsorientierter Handlungsrahmen
  • Vergleichende Analyse der Anwendungsbedingungen in verschiedenen Volkswirtschaften

Auszug aus dem Buch

III A.) Geldmengensteuerung

Der Zusammenbruch des Bretton Woods Systems im März 1973, brachte weltweit die Notwendigkeit einer grundlegenden konzeptionellen Neuorientierung der Notenbanken. Die Konzeption der Geldmengensteuerung erschien besonders für die Notenbanken der größeren Länder, als eine attraktive Alternative.

Die Deutsche Bundesbank war im Dezember 1974 weltweit die erste Notenbank, die ein Geldmengenziel bekannt gab. Viele andere Notenbanken schlossen sich im laufe der Zeit dieser Praxis an, doch viele konnten aufgrund des Drucks von Veränderungen durch Finanzinnovationen, diese Praxis nicht beibehalten und gaben die Strategie der Geldmengensteuerung wieder auf. Die Deutsche Bundesbank hielt an der Strategie der Geldmengensteuerung bis zur Einführung des Euro Anfang 1999 fest. Es haben sich auch andere Länder wie die USA, Großbritannien oder Kanada an dieser Strategie versucht.

Die Stabilität der Umlaufgeschwindigkeit ist die wichtigste Prämisse für die Steuerbarkeit des Preisniveaus mit der Geldmenge. Nur die Erfüllung dieser Prämisse ermöglicht die Transformation der Quantitätsgleichung aus einer reinen Tautologie in eine volkswirtschaftliche Theorie.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung in die Thematik der geldpolitischen Strategien: Das Kapitel definiert geldpolitische Strategien als langfristige Verfahren zur Zielerreichung und betont deren Bedeutung für die Glaubwürdigkeit und Transparenz einer Zentralbank.

II. Erläuterung und Abgrenzungen: Es werden zeitliche Wirkungsverzögerungen (Time Lags) sowie die theoretischen Rollen von Indikatoren und Zwischenzielen erläutert, um einstufige von zweistufigen Strategien abzugrenzen.

III. Vier Geldpolitische Strategien: Dieses Kapitel stellt detailliert die Konzepte der Geldmengensteuerung, der Wechselkursbindung, des Inflation Targetings und der Taylor-Regel vor.

IV. Vergleich der beiden wichtigsten Strategien: Geldmengen- vs. Inflationssteuerung: Es findet eine kritische Gegenüberstellung von Monetary Targeting und Inflation Targeting statt, wobei auf Vor- und Nachteile sowie die praktische Umsetzung eingegangen wird.

V. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Wahl der Strategie stark von den landesspezifischen Gegebenheiten abhängt und die Zentralbanken zunehmend zum Inflation Targeting tendieren.

Schlüsselwörter

Geldpolitik, Geldmengensteuerung, Inflation Targeting, Zentralbank, Preisstabilität, Taylor-Regel, Wechselkurs, Transmission, Zwischenziel, Geldnachfrage, Glaubwürdigkeit, Zinssatz, Inflationsrate, Transparenz, Eurosystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich unterschiedlicher geldpolitischer Konzepte, die Zentralbanken zur Steuerung der wirtschaftlichen Stabilität einsetzen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geldmengensteuerung, dem Inflation Targeting, der Wechselkurspolitik und der zinsorientierten Taylor-Regel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Eignung und Anwendungsmöglichkeiten dieser Strategien zu analysieren und zu vergleichen, um zu verstehen, warum Zentralbanken bestimmte Vorgehensweisen bevorzugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer geldpolitischer Modelle und vergleicht diese mit praktischen Erfahrungen verschiedener Zentralbanken.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung von Strategien, die detaillierte Vorstellung der vier Hauptstrategien sowie einen direkten Vergleich der beiden wichtigsten Ansätze.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Geldwertstabilität, geldpolitische Instrumente, Transmission, Inflationserwartungen und regelgebundene versus diskretionäre Geldpolitik.

Warum ist das "Time Lag" für die Geldpolitik so kritisch?

Zeitliche Verzögerungen zwischen der Entscheidung der Zentralbank und der tatsächlichen Wirkung am Markt erschweren die Feinsteuerung, weshalb Zwischenziele zur Orientierung als notwendig erachtet werden.

Wie unterscheidet sich die Taylor-Regel von der klassischen Geldmengensteuerung?

Während bei der Geldmengensteuerung die Steuerung der Geldmenge im Zentrum steht, stellt die Taylor-Regel den Zinssatz als primäres Steuerungsinstrument in den Vordergrund, basierend auf der Inflationsrate und der Arbeitslosenquote.

Weshalb haben viele Länder die Geldmengensteuerung zugunsten des Inflation Targetings aufgegeben?

Aufgrund von Instabilitäten bei der Geldnachfrage und durch Finanzinnovationen bedingten Trendverschiebungen wurde die Geldmenge in vielen Ländern als zuverlässiger Indikator entwertet, was zum Wechsel auf flexible Inflationsziele führte.

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Résumé des informations

Titre
Geldpolitische Strategien im Vergleich
Université
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Cours
AVWL-Seminar zu Geld und Kredit
Note
2,3
Auteur
Jusof Emadzahdeh (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
18
N° de catalogue
V112530
ISBN (ebook)
9783640121762
ISBN (Livre)
9783640218417
Langue
allemand
mots-clé
Geldpolitische Strategien Vergleich AVWL-Seminar Geld Kredit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jusof Emadzahdeh (Auteur), 2007, Geldpolitische Strategien im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112530
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Extrait de  18  pages
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