Die systemische Haltung und ihr Einfluss auf die Lehrer-Schüler-Beziehung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

14 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die systemische Sichtweise

3. Die systemische Haltung und ihr Einfluss auf die Lehrer-Schüler-Beziehung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Seit einigen Jahren wird der systemische Ansatz immer populärer. Begründet in den 50er Jahren fand er zunächst nur in der Familientherapie Anerkennung. In den vergangenen Jahrzenten hielt die systemische Sichtweise dann nicht nur in Psychotherapie, Erziehungsberatung und pädagogischen Bereichen, wie Kindertherapie, sozialer Arbeit und der Schule, sondern vor allem auch im unternehmerischen Bereich als Personal-, Team- und Führungskräfteberatung, Einzug (Vgl. von Schlippe/Schweitzer 2017, S. 7; Vgl. Systemische Gesellschaft e.V.). „[I]m Jahr 2008 erfolgte nach langen Auseinandersetzungen die Anerkennung der systemischen Therapie als wissenschaftliches Verfahren“ (von Schlippe/Schweitzer, S. 7). Ich selbst bin über Workshops für Lehramtsstudierende der Goethe-Universität Frankfurt auf den systemischen Ansatz aufmerksam geworden. Auffällig ist: ‚Systemisch‘ scheint im Trend zu liegen. Möglicherweise hängt dies mit der Eigenschaft der systemischen Sichtweise zusammen, die Ursache für Probleme nicht in den Personen, sondern in den Beziehungsmustern zwischen Personen zu suchen. Die Beziehungsfähigkeit rückt auch in der Schule immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. John Hattie untersuchte in seiner großangelegten Meta-Studie die Auswirkungen verschiedener Einflussfaktoren auf die Schülerleistung1. Die Ergebnisse sorgten dadurch für Aufsehen, weil der Hattie-Studie nach Maßnahmen, die als besonders lernförderlich angesehen wurden, wie kleinere Klassen, Individualisierung des Lernprozesses und dem Verständnis des Lehrers als Lernbegleiter, viel weniger positiven Einfluss auf die Schülerleistung haben, als angenommen. „Hattie [rehabilitiert] den dominanten, redenden Lehrer – der aber ebenso auch genau weiß, wann er zurücktreten und schweigen muss.“ (Felten 2013, S. 20). In der Hattie-Rangliste zum Einfluss der Lehrperson findet sich die Lehrer-Schüler-Beziehung auf Platz drei mit einer Effektstärke von 0,72 (Vgl. Waack, 2018). Alltagserfahrungen stützen dies, denn wer hatte nicht Spaß am Unterricht eines ‚coolen Lehrers‘?

Die vorliegende Arbeit behandelt deshalb die Frage, wie die systemische Sichtweise die Beziehungskompetenz von Lehrkräften beeinflussen kann. Häufig heißt es, dass nicht die Anwendung bestimmter Techniken angestrebt werde, sondern das Verinnerlichen einer systemischen Haltung (Vgl. Palmowski, 2015). Im Folgenden wird zunächst die Inhalte der systemischen Sichtweise geklärt. Darauffolgend wird ein systemischer Blick auf Schule und Unterricht geworfen und der Einfluss einer systemischen Haltung auf die Lehrer-Schüler-Beziehung beschrieben.

2. Die systemische Sichtweise

Im Folgenden wird zunächst der Begriff ‚systemisch‘ nach Palmowski (2015) definiert. Im Anschluss daran wird beschrieben, was in der systemischen Sichtweise als ‚Problem‘ angesehen wird. Dabei wird sich auf die Ausführungen von Arist von Schlippe und Jochen Schweitzer („Systemische Interventionen“, 2017) gestützt. In diesem Zuge wird auf die Möglichkeiten der systemischen Beratung, solche Probleme zu lösen, eingegangen.

2.1 Das Verständnis von ‚systemisch‘ nach Palmowski

Da der Begriff ‚systemisch‘ wie oben bereits beschrieben sozusagen im Trend liegt, wird er mittlerweile in so vielen verschiedenen Verständnissen verwendet, dass die ursprüngliche, konkrete Bedeutung sehr unscharf geworden ist (Vgl. Palmowski 2015, S. 69). Aus diesem Grund wird sich für eine Definition des Begriffes im ursprünglichen Sinne an den Erläuterungen von Winfried Palmowski („Nichts ist ohne Kontext“, 2015) orientiert.

Die Bezeichnung ‚systemisch‘ leitet sich von dem Begriff ‚System‘ ab.

„Ein System wird verstanden als eine Anzahl von Elementen, die untereinander in Beziehung stehen und die durch diese Verbindungen (oder die Muster dieser Verbindungen) von außenstehenden Beobachtern (oder von den Mitgliedern des Systems selbst) als etwas Eigenes erkannt werden (können).“ (ebd., S. 70).

Anhand der Beziehungsmuster zwischen den Elementen könne beurteilt werden, wer Mitglied und wer kein Mitglied des Systems sei. Aus konstruktivistischer Sichtweise sei ein ‚System‘ unter Berücksichtigung der Wahrnehmung der Beziehungsmuster eines Beobachters, eine Konstruktion durch den jeweiligen Beobachter („Ich habe eine Entscheidung darüber getroffen, wer für mich dazugehört und wer nicht!“). Diese Reduktion vom Komplexität konstruiere eine Wirklichkeit, die Orientierung und Handlungssicherheit biete (Vgl. ebd.).

Die systemische Sichtweise geht des Weiteren davon aus, „dass das Verhalten einzelner Menschen im Wesentlichen erklärt werden kann durch den jeweiligen Kontext, in welchem sie sich gerade aufhalten, bzw. durch die jeweiligen ([expliziten und] impliziten) Spielregeln, die das Verhalten der Einzelnen steuern.“ (ebd., S. 68). Somit sollte die Sinnhaftigkeit eines Verhaltens in den meisten Fällen offensichtlich sein. Palmowski gibt hier als Beispiel, dass man seinen Regenschirm öffnet, wenn es beginnt zu regnen. Im Umkehrschluss heißt das: „Für jeden Kontext, in dem wir uns gelegentlich aufhalten, verfügen wir über ein eigenes Verhaltensskript.“ (ebd., S. 74). Ein Kontext ist dabei stets als aktuell, relevant und dadurch als spezifisch zu verstehen. Für die jeweilige Person ist das in einem spezifischen Kontext gezeigte Verhalten immer sinnvoll und funktional (auch, wenn es das für den außenstehenden Beobachter nicht erscheint). „Niemand zeigt – in welchem Kontext auch immer – ein Verhalten, das er selber innerhalb dieses spezifischen Kontextes als völlig sinnlos erachten würde.“ (ebd.). Hat sich ein Verhaltensmuster in einem Kontext als nützlich erwiesen, werde es in ein anderes System bzw. einen anderen Kontext transferiert und die Rückmeldungen zeigen, ob das alte Muster weiterhin funktional ist oder das Verhalten verändert werden sollte (Vgl. ebd., S. 76).

Um das Verständnis zu erleichtern, erläutert Palmowski seine Auffassung von ‚systemisch‘ in Abgrenzung zu ‚personenbezogenen‘ Sichtweisen. Darunter versteht er Menschenbilder und Erklärungsmodelle, die „die Gründe für eine bestimmte Verhaltensweise immer in der Person, die dieses spezifische Verhalten zeigt“ (ebd., S. 45) sehen. Diese Sichtweisen gehen davon aus, dass die Persönlichkeit eines Menschen statisch und wenig bis gar nicht veränderbar sei. Er nennt viele Beispiele für solche Sichtweisen, von denen nun drei beispielhaft genannt werden: Für die aus der griechischen und römischen Antike stammende Lehre von den Konstitutionstypen ist die Art des Verhaltens einer Person angeboren und nach den Typen des Phlegmatikers, des Cholerikers, des Sanguinikers und des Melancholikers festgeschrieben. Eine moderne Version dieser Sichtweise ist die Genetik, bei der die Frage nach der Determinierung des menschlichen Verhaltens durch die Gene stets umstritten ist. (Vgl. ebd., S. 48f.). Aber auch die Humanistische Psychologie nach Carl Rogers zählt für Palmowski zu den vorrangig personenbezogenen Sichtweisen, da sie sich auf die Grundannahme stützt, dass jeder Mensch „Bedürfnisse (oder Triebe) nach Wachstum und Selbstverwirklichung“ (ebd., S. 55) besäße. Durch negative oder traumatische Erfahrungen könne dieses Bedürfnis beschädigt werden, was die Ursache für abweichendes und problematisches Verhalten sei. Dies könne aber durch Therapie wieder behoben werden (Vgl. ebd.). Gemeinsam ist diesen Sichtweisen, dass sie sich auf die beteiligten Personen konzentrieren und „[d]er Ansatzpunkt für Veränderungsprozesse […] der Andere, die Person oder – besser formuliert – die Persönlichkeit und ihre inneren Mechanismen“ (ebd., S. 60) ist. D.h. die Gründe für ein Verhalten werden zwar in einer Person gesehen, „gleichzeitig [wird] aber der Möglichkeit einer wirklichen Veränderung eines Menschen sehr skeptisch bis verneinend“ (ebd.) gegenübergestanden.

In Abgrenzung dazu fokussiert sich die systemische Sichtweise auf die Beziehungsmuster zwischen den beteiligten Personen und setzt hier für Veränderungen und Interventionen an (Vgl. ebd., S. 70, 77). Da Beziehungen hauptsächlich nur über Kommunikation erfassbar sind (Vgl. ebd., S. 158), wird sich auf die Offenlegung von Kommunikationsmustern eines Systems gestützt. Außerdem sieht sie die Ursachen für Verhalten im jeweiligen Kontext und den vorhandenen Verhaltensskripten einer Person. D.h. es ist grundsätzlich möglich sich im gleichen Kontext unterschiedlich verhalten zu können, was dem Einzelnen einen größeren Handlungsspielraum ermöglicht.

„Hier ist er sowohl der Reagierende (er orientiert sich an den aktuell gültigen Spielregeln), als auch der Agierende (die Spielregeln selbst können jederzeit explizit oder implizit Thema werden und unterliegen der Veränderung durch die Akteure).“ (ebd., S. 67).

Veränderung ist laut Palmowski eine der Grundprämissen der systemischen Sichtwiese. Denn in einem in sich vernetzten System, ziehe eine Veränderung immer weitere Veränderungen nach sich, wodurch es nichts Statisches geben könne (Vgl. ebd., S. 68). Dass sich der systemische Ansatz selbst bei dieser Selbstverständlichkeit von Veränderung nicht ausschließt, ist wohl ein Grund für das variierende Verständnis von ‚systemisch‘.

2.2 Probleme und deren Lösung in der systemischen Sichtweise

Da sich die systemische Sichtweise auf das gesamte System (z.B. eine Familie, ein Unternehmen oder eine Klasse) und die darin auftretenden Beziehungsmuster bzw. Kommunikationsmuster konzentriert, verändert sich automatisch ihr Verständnis von ‚Problem‘:

„Ein Problem ist in dieser Beschreibung etwas, das von jemandem einerseits als unerwünschter und veränderungsbedürftiger Zustand angesehen wird, andererseits aber auch als prinzipiell veränderbar.“ (von Schlippe/Schweitzer 2017, S. 31).

Ein Problem wird demnach nicht als eine ‚Dysfunktionalität‘ oder als ein statisches Strukturmerkmal, sondern nach Goolishian/Anderson als sog. „Problemdeterminiertes System“, kurz „Problemsystem“, verstanden (Vgl., ebd., S. 29f.). Verständlich wird dies, wenn man die Entstehung bzw. Erzeugung eines Problems aus systemischer Sicht betrachtet: Wie oben bereits erwähnt, bedarf es zunächst jemandem (ein oder mehrere Mitglieder des Systems), dem beim Beobachten der anderen Systemmitglieder oder sich selbst die „Idee kommt, hier sei etwas nicht in Ordnung“ (ebd., S. 32). Diese Idee dehnt sich über die Kommunikation mit anderen Mitgliedern immer weiter in das ganze System aus, bis „das Problem zum hauptsächlichen Inhalt und Mittelpunkt der kommunikativen Beziehungen der beteiligten Menschen wird“ (ebd.). Als nächstes wird versucht das Problem zu erklären. Diese ‚Erklärung‘ ist „einerseits so plausibel […], dass sie überlebt, aber andererseits keinen gangbaren Ausweg, keine Lösungswege anbietet“ (ebd.). Solche ausweglosen Erklärungen können sich stützen auf: irreversible Ereignisse in der Vergangenheit, die ‚Schuld‘ der individuellen Eigenschaften eines Beteiligten oder die Hilflosigkeit aller Problembeteiligten (Vgl. ebd., S. 32f.). Abschließend wird das Problem durch das weitere Verhalten der Systemmitglieder stabilisiert, indem so getan wird, als ob es keine Lösung, keinen Ausweg gäbe. Das Problem ist zum dauerhaften Zustand geworden. Das widersprüchliche ist hierbei, dass das Problem grundsätzlich als veränderbar angesehen wird. Darin unterscheidet es sich von Schicksal, Tragödien oder Pech (Vgl. ebd., S. 31). Allerdings wird diese ‚Veränderungsmacht‘ und die Lösung des Problems „ausschließlich in der Hand irgendeiner anderen Person“ (ebd., S. 33) gesehen. D.h. um ein entdecktes Problem herum entwickeln die beteiligten Systemmitglieder ein durch das Problem charakterisiertes Kommunikationsmuster, das ihr weiteres Fühlen, Denken und Handeln bestimmt (Vgl. ebd., S. 30). „Ein Problem ‚erschafft‘ ein Problemsystem“ (ebd.), es ist ein soziales Konstrukt.

An dieser Stelle greift die systemische Beratung an. Sie versteht sich als „Prozessmitsteuerung“ (ebd., S. 15), da soziale Systeme selbstorganisiert sind und der Berater nur die Rahmenbedingungen gewährleistet. Anhand verschiedener (Frage-)Methoden werden Unterschiede in den Beschreibungen des Problems durch die beteiligten Personen deutlich. Dem Konstruktivismus zufolge, konstruiert sich jeder Mensch seine Wirklichkeit individuell selbst. In sozialen Systemen läuft die Konstruktion einer ‚Wirklichkeit‘ kooperativ ab. Sie „tendieren [dazu], die Wirklichkeitserfahrungen der Systemmitglieder auf gemeinsam geteilte Prämissen zu beziehen“ (ebd., S. 9). Allerdings sind die Wirklichkeitserfahrungen der einzelnen Mitglieder auch innerhalb des Systems nicht homogen. Sie variieren häufig sehr stark, obwohl sich die verschiedenen Perspektiven eng aufeinander beziehen (Vgl., ebd.). Wie oben bereits beschrieben, ist das eigentliche Problem, „dass sich die beteiligten Personen auf eine bestimmte Art von Ordnung der Wirklichkeit, ein starres Muster festgelegt haben“ (ebd.). „Reagiert wird nicht mehr, auf das, was geäußert wurde, sondern auf das, was aufgrund einer bereits vorliegenden Geschichte erwartet wird.“ (ebd., S. 10). Die systemische Beratung zielt nun darauf ab, durch das Gespräch den Personen zu helfen, selbstreferente Positionen einzunehmen. Unter ‚Selbstreferenz‘ verstehen von Schlippe/Schweitzer, dass man zu dem Beobachter seines eigenen Verhaltens und Kommunizierens wird. Dies verhilft zu einem Bewusstsein über „den eigenen Anteil am Kommunikationsmuster“ (ebd., S.8) und somit der Möglichkeit sein Verhalten zu ändern und das Problem zu lösen. Das Problem wird in der Beratung zudem aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert, was „nicht nur neue Information für den, dem die Frage gestellt wurde, sondern auch für die jeweiligen Zuhörer im Gespräch“ (ebd., S. 40) entstehen lässt. Durch verschiedene Methoden wird immer wieder ermöglicht, die stabilisierten Problembeschreibungen (von Schlippe/Schweitzer nennen sie ‚Geschichten‘) zu dekonstruieren und umzudeuten, was ‚Reframing‘ genannt wird (Vgl. ebd., S. 11). Typische Fragemethoden aus der systemischen Beratung sind z.B.: zirkuläres Fragen, die Wunderfrage, Fragen nach Ausnahmen des Problems, nach Ressourcen, nach den Erwartungen der Anwesenden u.v.m. (Vgl. ebd., Kap. 5). In Bezug auf Erwartungen ist laut den Autoren der Begriff der ‚Erwartungs-Erwartungen‘ von Luhmann sehr nützlich. Kommunikationsmuster eines sozialen Systems können aufgedeckt werden, indem erfragt wird, was man glaub, was die anderen Personen von einem erwarten. Grundlegend für eine systemische Beratungssituation ist eine Kooperationsbeziehung zwischen Berater und allen Beteiligten aufzubauen. Dies gelingt in erster Linie durch wertschätzende Beschreibungen aller Beteiligten und der stetigen Suche nach „dem potenziell konstruktiven Beitrag“ (ebd., S. 9).

[...]


1 Zur erleichterten Lesbarkeit wird in dieser Arbeit die männliche Form gewählt. Dabei sind aber stets beide Geschlechter gemeint.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Die systemische Haltung und ihr Einfluss auf die Lehrer-Schüler-Beziehung
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Pädagogik der Sekundarstufe)
Veranstaltung
Psychosoziale Kompetenzen im Lehrberuf
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V1127122
ISBN (eBook)
9783346496034
ISBN (Buch)
9783346496041
Sprache
Deutsch
Schlagworte
systemisch, systemische Beratung, Palmowski, Lehrer-Schüler-Beziehung, Schule, Beziehung
Arbeit zitieren
Teresa Wolf (Autor:in), 2018, Die systemische Haltung und ihr Einfluss auf die Lehrer-Schüler-Beziehung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127122

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