Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Sonstiges

Kindheitstrauma. Entstehung und Auswirkungen auf das spätere Leben

Titel: Kindheitstrauma. Entstehung und Auswirkungen auf das spätere Leben

Hausarbeit , 2018 , 25 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Beziehungen und Bindungen wirken sich von der Geburt bis zum Tod sehr prägend auf unser Leben aus. Wie bereits die Vorlesung Kinderpsychologie gezeigt hat, beginnt die Bindung schon bereits im Säuglingsalter. Deshalb ist es mein Bestreben, das Thema Bindung und Traumatisierung auf das Kindesalter zu beziehen.

Ich behandle in dieser Arbeit die Entstehung der Bindungstheorie sowie die unterschiedlichen Bindungsqualitäten. In dieser Arbeit möchte ich darüber hinaus aufzeigen, welche Bindungsmuster es gibt und welche bedeutende Rolle sie bei der transgenerationalen Weitervererbung spielen. Wie es der Titel dieser Arbeit unschwer erkennen lässt, liegt der Schwerpunkt auf der Entstehung von Traumatisierungen sowie Bindungsstörungen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Entstehung von Traumatisierungen und Bindungsstörungen, sie will aber auch den Zusammenhang zwischen Traumatisierung in der Kindheit und deren spätere Auswirkung auf die Bindungsfähigkeit etwas näher beleuchten. Zuletzt wird sich diese Arbeit noch mit dem Aspekt der Psychotherapie sowie möglicher Präventionsmaßnahmen beschäftigen, Für die Ausarbeitung werde ich ausschließlich nur wissenschaftliche Literatur heranziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Bindung

2.2 Trauma

3. Bindungstheorie (John Bowlby)

4. Weiterentwicklung der Bindungstheorie ( Mary Ainsworth)

4.1. Die Fremde Situation

5. Risiko- und Schutzfaktoren

6. Epigenetik

7. Bindungsstörungen und Trauma

8. Bedeutung für die Soziale Arbeit

8.1 Trauma als gesellschaftliches Problem

8.2 Gesellschaftsübergreifende Aspekte der Bindungstheorie

8.3 Soziale Arbeit im Kontext von Trauma und Bindung

9. Psychotherapie: Traumatherapeutisches Phasenmodell

10. Prävention von Bindungsstörungen

10.1 Präventionsprogramm „SAFE – Sichere Ausbildung für Eltern“

10.1.1 SAFE – pränatales Modul

10.1.2 SAFE – postnatales Modul

10.1.3 individuelle Traumapsychotherapie

10.1.4 Hotline

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Bindungsmustern und deren Auswirkungen auf Traumatisierungen und Bindungsstörungen, wobei die transgenerationale Weitergabe eine zentrale Rolle einnimmt und Möglichkeiten der therapeutischen Intervention sowie präventiver Maßnahmen beleuchtet werden.

  • Entwicklung der Bindungstheorie und verschiedene Bindungsqualitäten
  • Zusammenhang zwischen Traumata in der Kindheit und späterer Bindungsfähigkeit
  • Einfluss der Epigenetik auf die transgenerationale Weitergabe von Traumata
  • Rolle der Sozialen Arbeit bei der Begleitung traumatisierter Menschen
  • Traumatherapeutisches Phasenmodell und Präventionsansätze wie das SAFE-Programm

Auszug aus dem Buch

4.1. Die Fremde Situation

Der analytische Ansatz der strange situation (Fremden Situation) entwickelte sich aus der Auffassung heraus, dass die Wechselbeziehung zwischen dem Bindungs und dem Explorationsverhaltenssystems eines Kindes in einer fremden Umgebung einfacher zu erfassen ist. Zur Ermittlung bestimmter Verhaltensmuster unter Belastungsbedingungen bedient man sich dieser Beobachtungsmethode, die unter Laborbedingungen stattfindet. An Hand dieser Methode werden das Kind und die Mutter in Verbindung in einem videoüberwachten Raum beobachtet. Dieser Raum enthält Spielzeug um die Exploration des Kindes zu fördern, sowie zwei Stühle, jeweils einen für die Bezugsperson und einen für die spezifisch ausgebildete Mitarbeiterin, welche die Funktion der „fremde Person“ erfüllt. Dieser Test ist in 8 Episoden (Episode 1 dauert eine Minute, alle weiteren Episoden umfassen jeweils drei Minuten) unterteilt, in denen zu Beginn die Bezugsperson mit dem Kind allein ist, anschließend kommt die „fremde Person“ hinzu, während dessen verlässt die Mutter den Raum zweimal und kommt wieder zurück. Der Gesamtablauf wird auf Video aufgezeichnet , um anschließend das Bindungsverhalten des Kindes zu untersuchen. Natürlich wird die Dauer der Episoden bei erheblich gestressten Kindern entsprechend verkürzt. Als Ergebnis kann man feststellen, dass bei allen Kindern, außer bei vermeidend gebundenen Kindern, deutlich ausgeprägte Bindungsverhaltensweisen festzustellen sind. Im Verlaufe weiterer Untersuchungen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird das Ziel der Arbeit dargelegt, die Entstehung der Bindungstheorie und deren Verbindung zu Traumatisierungen im Kindesalter zu untersuchen.

2. Begriffsdefinitionen: Es werden die zentralen Begriffe Bindung (nach John Bowlby) und Trauma sowie deren wechselseitige Bedingung definiert.

3. Bindungstheorie (John Bowlby): Dieses Kapitel beschreibt die Grundlagen der Bindungstheorie und das Konzept des Bindungsverhaltenssystems als biologischen Drang nach Sicherheit.

4. Weiterentwicklung der Bindungstheorie ( Mary Ainsworth): Der Fokus liegt auf der Verfeinerung der Forschung durch Ainsworth und die Einführung der Methode der "Fremden Situation".

5. Risiko- und Schutzfaktoren: Es werden Faktoren wie Resilienz und Bindungsqualität diskutiert, die darüber entscheiden, wie ein Mensch auf Traumatisierungen reagiert.

6. Epigenetik: Hier wird der Einfluss epigenetischer Prozesse auf die transgenerationale Weitergabe von traumatischen Erfahrungen erläutert.

7. Bindungsstörungen und Trauma: Dieses Kapitel verknüpft unsichere Bindungsrepräsentationen der Eltern mit der Entwicklung des Kindes und dem Risiko für Traumatisierungen.

8. Bedeutung für die Soziale Arbeit: Es wird die Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext von Traumata und Bindung sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung dieses Themas betrachtet.

9. Psychotherapie: Traumatherapeutisches Phasenmodell: Hier wird das phasenorientierte Vorgehen in der Traumatherapie von der Stabilisierung bis zur Integration vorgestellt.

10. Prävention von Bindungsstörungen: Das Kapitel widmet sich primären Präventionsansätzen, insbesondere dem „SAFE“-Programm für werdende Eltern.

11. Fazit: Die Arbeit resümiert die enge Verbindung zwischen Bindungsstörungen und Traumata und betont die Notwendigkeit von Prävention und professioneller sozialarbeiterischer Unterstützung.

Schlüsselwörter

Bindung, Trauma, Bindungstheorie, John Bowlby, Mary Ainsworth, Epigenetik, Resilienz, Traumatherapie, Phasenmodell, Prävention, SAFE-Programm, Soziale Arbeit, Bindungsstörung, Kindheitsentwicklung, transgenerationale Weitergabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen frühen Bindungserfahrungen, traumatischen Erlebnissen im Kindesalter und deren Auswirkungen auf das spätere Leben.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themen sind Bindungstheorie, Traumaforschung, Epigenetik, die Bedeutung von Resilienz und die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Prävention und Unterstützung Betroffener.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Bindungsmuster entstehen, wie diese mit Traumata verknüpft sind und wie durch präventive Ansätze die transgenerationale Weitergabe von Traumata verhindert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse wissenschaftlicher Literatur sowie der Auswertung psychologischer Theorien und klinischer Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Theorieentwicklung nach Bowlby und Ainsworth auch diagnostische Methoden (Fremde Situation), neurobiologische Aspekte der Epigenetik, das therapeutische Phasenmodell und das SAFE-Präventionsprogramm analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Bindung, Trauma, Bindungstheorie, Resilienz, Epigenetik, Traumatherapie, Prävention und Soziale Arbeit.

Welche Rolle spielt die Epigenetik bei der Weitergabe von Traumata?

Die Epigenetik erklärt, wie Umwelteinflüsse Gene "an- oder ausschalten" können, wodurch die Stressregulation und Reaktionen auf Traumata über Generationen hinweg intergenerationell übertragen werden können.

Was macht das SAFE-Programm aus?

Das SAFE-Programm unterstützt Eltern pränatal und postnatal durch Gruppenseminare, Videofeedback zur Sensibilisierung für Kindersignale sowie bei Bedarf durch individuelle Traumapsychotherapie, um eine sichere Bindungsentwicklung zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kindheitstrauma. Entstehung und Auswirkungen auf das spätere Leben
Hochschule
Hochschule RheinMain
Veranstaltung
Gewalt und Traumatisierung
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V1127236
ISBN (eBook)
9783346486653
ISBN (Buch)
9783346486660
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewalt und Traumatisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Kindheitstrauma. Entstehung und Auswirkungen auf das spätere Leben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127236
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  25  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum