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Ausgewählte Genderaspekte der Lehrerprofessionalität

Titre: Ausgewählte Genderaspekte der Lehrerprofessionalität

Dossier / Travail , 2014 , 12 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Miriam Malcher (Auteur)

Pédagogie - Le Professeur / Pédagogue
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Bei Lehrkräften spielen Genderaspekte historisch und aktuell eine besondere Rolle. Dieser Beitrag beleuchtet die Entwicklung, Aspekte der Berufstätigkeit sowie der Geschlechtergerechtigkeit.

Gerade in der Lehrerprofession spielt das Geschlecht eine Rolle - sowohl in der Person des Lehrenden wie auch in seinem Unterricht. Die Arbeit beginnt mit der Begriffsklärung der Verwendung des Wortes "Gender". Anschließend wird auf die Historie der Lehrerin ein, denn die Geschichte ist nicht endgültig vorbei, sondern lässt sich in vielen Denkmustern wiederfinden. Historisch war der Lehrerberuf kein „Frauenberuf“. Wie verlief der Weg dorthin – und hat dies aktuelle Auswirkungen? Diese Arbeit möchte diese Fragen mit Hilfe der bestehenden Literatur klären.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Warum mit Gender beschäftigen?

2. Ausgewählte Punkte zum Thema Gender

2.1. Was ist „Gender“?

2.2. Frauenanteil heute und früher – Sind Lehrerinnen die besseren Lehrer?

2.3. Ist Geschlechtergerechtigkeit heute noch ein Thema?

3. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Geschlechteraspekten innerhalb der Lehrerprofessionalität, beleuchtet die historische Entwicklung des Lehrerberufs und reflektiert die aktuelle Relevanz von Geschlechtergerechtigkeit im schulischen Alltag.

  • Historische Entwicklung des Frauenanteils in der Lehrerschaft
  • Begriffsbestimmung von „Gender“ und „Doing Gender“
  • Geschlechtsspezifische Stereotypen in pädagogischen Handlungsfeldern
  • Bedeutung von Rollenvorbildern und Geschlechtergerechtigkeit
  • Reflexion des eigenen professionellen Handelns als Lehrkraft

Auszug aus dem Buch

2.1. Was ist „Gender“?

Der Begriff „Gender“ hat keine allgemein eingeführte deutsche Entsprechung. In der englischen Sprache kann zwischen „sex“, dem biologischen Geschlecht, und „gender“, dem sozialen Geschlecht, unterschieden werden, auch, wenn diese Unterscheidung im allgemeinen Sprachgebrauch nicht unbedingt eingehalten wird. „Wie wir uns als Männer und Frauen in einer Kultur verhalten, ist nicht zwangsläufig von der Natur vorgegeben, sondern bildet sich in jeder Epoche und in jeder Kultur auf eine bestimmte Weise neu heraus. Es stellt sich daher die Frage, wie Menschen in einer bestimmten Kultur und zu einer bestimmten Zeit zu „Männern“ und „Frauen“ gemacht werden.“ Dies wird mit dem Begriff „Gender“ beschrieben.

Dagegen will „Doing gender“ begrifflich darauf hinweisen, dass Geschlechtsidentität in der Auseinandersetzung mit der kulturellen Umwelt erlangt wird. Dabei betont er die Eigenaktivität des Individuums und gerät in Gefahr die Illusion zu stützen, dass das Individuum die Möglichkeit hat, ob und wie es sich als geschlechtliches „definieren“ will. Aktuell wird in der Pädagogik vom „Gender Mainstreaming“ gesprochen. Gender Mainstreaming ist ein pädagogischer Perspektivenwechsel von der auf Mädchen gerichteten Defizithypothese und einer daraus ausgerichteten Mädchenförderung hin zu einer Berücksichtigung der Bedürfnisse, Potentialen und Entwicklungsmöglichkeiten sowohl von Jungen und Mädchen – also einer „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten dieser Darstellung muss ich mich auf wenige Begriffe dieses Feldes beschränken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Warum mit Gender beschäftigen?: Der Autor hinterfragt die verbreitete Ansicht, dass Gender-Themen in der Lehrerbildung überholt seien, und legt den Fokus auf die Bedeutung geschlechtsspezifischer Aspekte in der Lehrerprofession.

2. Ausgewählte Punkte zum Thema Gender: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie „Gender“ und „Doing Gender“, analysiert die historische Entwicklung des Frauenanteils im Lehrerberuf und erörtert die aktuelle Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit in Schulen.

3. Schlussfolgerung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die historische Prägung des Berufsstandes noch heute nachwirkt und fordert eine bewusste Reflexion über Rollenbilder und Interaktionen im Schulalltag.

Schlüsselwörter

Gender, Lehrerprofessionalität, Geschlechtergerechtigkeit, Gender Mainstreaming, Doing Gender, Sozialgeschichte, Lehrberuf, Geschlechterrollen, Pädagogik, Gleichstellung, Geschlechtsstereotypen, Bildungsforschung, Rollenvorbilder, Schulentwicklung, Geschlechterverhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz von Gender-Aspekten innerhalb der professionellen Identität von Lehrkräften und den damit verbundenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernpunkten zählen die Begriffsdefinition von Gender, die historische Entwicklung des Frauenanteils im Lehrberuf sowie die heutige Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit in Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Lehrende dazu anzuregen, geschlechtsspezifische Aspekte in ihrem Unterricht wahrzunehmen und die eigene berufliche Haltung kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Ausarbeitung basiert auf einer Literaturanalyse, die zentrale theoretische Konzepte und aktuelle Statistiken zur Beschäftigung im Bildungswesen aufgreift und in einen pädagogischen Kontext stellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die historische Analyse des Lehrerberufs als „Frauenberuf“ sowie die Auseinandersetzung mit der aktuellen Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Lehrerprofessionalität, Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Doing Gender und Geschlechterrollen.

Welchen Einfluss hatte das „Lehrerinnenzölibat“ auf den Berufsstand?

Das Zölibat war eine historisch verankerte Anforderung an Lehrerinnen, bei Eheschließung den Beruf aufzugeben, was den Zugang und die Kontinuität von Frauen im Schuldienst über lange Zeit stark einschränkte.

Warum ist laut der Arbeit eine Reflexion von Geschlechterstereotypen durch Lehrkräfte wichtig?

Lehrkräfte können durch implizite Stereotypen die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern einschränken; eine Selbstreflexion hilft dabei, eine faire und entwicklungsfördernde Lernumgebung für beide Geschlechter zu schaffen.

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Résumé des informations

Titre
Ausgewählte Genderaspekte der Lehrerprofessionalität
Université
University of Education Ludwigsburg
Note
1,5
Auteur
Miriam Malcher (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
12
N° de catalogue
V1127705
ISBN (ebook)
9783346509284
ISBN (Livre)
9783346509291
Langue
allemand
mots-clé
ausgewählte genderaspekte lehrerprofessionalität
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Miriam Malcher (Auteur), 2014, Ausgewählte Genderaspekte der Lehrerprofessionalität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127705
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Extrait de  12  pages
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