Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía - Microeconomía

Die Konkretisierung der Grundlagen der Mikroökonomik anhand von Praxisbeispielen

Título: Die Konkretisierung der Grundlagen der Mikroökonomik anhand von Praxisbeispielen

Trabajo de Seminario , 2017 , 28 Páginas , Calificación: 1,1

Autor:in: Christina Bischoff-Moos (Autor)

Economía - Microeconomía
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Zunächst wird in dieser Arbeit der Wirtschaftskreislauf einer Volkswirtschaft dargestellt, erläutert und auf dessen Basis im darauf folgenden Kapitel das Allgemeine Gleichgewicht behandelt. Zudem wird noch ein kurzer Einblick in die Grundlagen des Themas, Staatliche Eingriffe, Subventionen sowie Transfers gegeben. Schließlich werden noch drei Praxisbeispiele aufgeführt, die die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen und den Bezug zur Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreis als öffentlicher Arbeitgeber mit Hinweis auf das Seminar "Economics" herstellen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Wirtschaftskreislauf

3 Allgemeines Gleichgewicht

3.1 Grundlagen

3.2 Staatliche Eingriffe

3.3 Subventionen und Transferzahlungen

4 Praxisbeispiel: Subventionierung von Wohnungen durch den Staat

4.1 Angebots- und Nachfragekurve vor Eingriff des Staats

4.2 Angebots- und Nachfragekurve nach Eingriff des Staats

5 Praxisbeispiel: Zuwanderung in den Arbeitsmärkten

5.1 Zuwanderung im neoklassischen Arbeitsmarkt

5.2 Zuwanderung im nachfrageorientierten Arbeitsmarkt

6 Praxisbeispiel: Warum der Regierungsberater DIW bei den ökonomischen Folgen des Flüchtlingsstroms irrt

6.1 Die Ausgangslage

6.2 Rechnerische Lösung

7 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, theoretische mikroökonomische Grundlagen anhand konkreter Praxisbeispiele zu verdeutlichen und auf die aktuelle wirtschaftliche Situation zu übertragen, insbesondere im Kontext staatlicher Eingriffe und der Arbeitsmarktintegration. Dabei wird untersucht, wie Modelle wie das allgemeine Gleichgewicht in der Praxis angewendet werden können und welche methodischen Grenzen bei der ökonomischen Bewertung politischer Maßnahmen bestehen.

  • Wirtschaftskreislauf und volkswirtschaftliche Zusammenhänge
  • Mechanismen des allgemeinen Gleichgewichts bei staatlichen Eingriffen
  • Praxisanalyse der Wohnraumsubventionierung und deren Wohlfahrtseffekte
  • Arbeitsmarktmodelle unter dem Aspekt der Zuwanderung
  • Methodenkritik an ökonomischen Berechnungsmodellen am Beispiel der Flüchtlingspolitik

Auszug aus dem Buch

Praxisbeispiel: Warum der Regierungsberater DIW bei den ökonomischen Folgen des Flüchtlingsstroms irrt

Die Ausgangssituation stellt sich wie folgt dar. Daniel Stelter ist Ökonom, Berater und Gründer des makroökonomischen Diskussionsforums ‚beyond the obvious‘. Er hat als erster Ökonom die wirtschaftlichen Folgen des Zuzugs von Flüchtlingen im Jahr 2015 in die öffentliche Diskussion gebracht. In der Spiegelausgabe 47/2015 ist ein Streitgespräch zwischen Marcel Fratzscher, dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Ökonom Daniel Stelter abgedruckt (nachzulesen unter Spiegel.de28). In der gleichen Woche hatte das DIW mit einem Papier zu den ökonomischen Folgen der Flüchtlingskrise bereits mediales Aufsehen erregt. In einem Kommentar hat Daniel Stelter am 3. November 2015 auf die bei Spiegel- Online gezeigte Berechnung reagiert und einige der darin beschriebenen Annahmen kritisiert. Seiner Meinung nach entzieht sich die Flüchtlingskrise jeglicher Wirtschaftlichkeitsberechnung. Für ihn ist sie eine humanitäre Herausforderung und eignet sich deshalb nicht für eine Kosten-Nutzen-Analyse. Er übt Kritik an den Modellannahmen des DIW. Daniel Stelters grundsätzliche Einschätzung besagt, dass Flüchtlinge sich von Einwanderern dadurch unterscheiden, dass von ihnen kein Deckungsbeitrag erwartet wird.29

Das DIW hingegen hat den Versuch einer wirtschaftlichen Betrachtung unternommen. Daniel Stelter analysiert das DIW-Modell mit folgenden Punkten: Mit den Annahmen des DIW bezüglich der Anzahl der Flüchtlinge kann man arbeiten, denn niemand weiß letztlich, wie viele wirklich nach Deutschland kommen bzw. kommen wollen. Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft sind seitens des DIW zu gering angesetzt, bleiben aber in einem nachvollziehbaren Rahmen. Obwohl das DIW in den öffentlichen Diskussionen die Notwendigkeit von Investitionen in Sprache, Schul- und Berufsbildung betont, tauchen diese in der Berechnung des DIW nicht auf. Sie werden kostenmäßig nicht betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Zweck der Case Study und ordnet die behandelten mikroökonomischen Sachverhalte den Inhalten des Seminars ‚Economics‘ zu.

2 Der Wirtschaftskreislauf: Dieses Kapitel führt in das Modell des Wirtschaftskreislaufs ein, um die Geld- und Güterströme zwischen verschiedenen Sektoren wie Haushalten, Unternehmen, Staat und Banken schematisch darzustellen.

3 Allgemeines Gleichgewicht: Hier werden die Grundlagen von Angebot und Nachfrage sowie der Einfluss staatlicher Eingriffe und Subventionen auf das Marktgleichgewicht und die Wohlfahrt theoretisch hergeleitet.

4 Praxisbeispiel: Subventionierung von Wohnungen durch den Staat: Anhand dieses Beispiels wird analysiert, wie sich staatliche Zuschüsse für Vermieter auf Marktpreis, Angebotsmenge sowie die Konsumenten- und Produzentenrente auswirken.

5 Praxisbeispiel: Zuwanderung in den Arbeitsmärkten: Dieses Kapitel beleuchtet die Auswirkungen von Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt, differenziert nach neoklassischen und nachfrageorientierten Modellen.

6 Praxisbeispiel: Warum der Regierungsberater DIW bei den ökonomischen Folgen des Flüchtlingsstroms irrt: Es wird kritisch hinterfragt, wie das DIW die ökonomischen Folgen der Flüchtlingskrise bewertet und warum das Modell aufgrund der Addition von Angebots- und Nachfrageeffekten methodische Schwächen aufweist.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Anwendbarkeit abstrakter ökonomischer Modelle auf reale, komplexe politische Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Mikroökonomik, Wirtschaftskreislauf, allgemeines Gleichgewicht, Angebotskurve, Nachfragekurve, Wohlfahrtsverlust, Subventionen, Transferzahlungen, Produzentenrente, Konsumentenrente, Arbeitsmarkt, Zuwanderung, Flüchtlingskrise, DIW, Beschäftigungseffekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konkretisierung mikroökonomischer Grundlagen durch verschiedene Praxisbeispiele, um theoretische Konzepte in realwirtschaftliche Zusammenhänge zu übersetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wirtschaftskreislauf, dem allgemeinen Marktgleichgewicht, staatlichen Eingriffen in Märkte sowie der ökonomischen Analyse von Zuwanderung und öffentlichen Subventionsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für mikroökonomische Mechanismen zu entwickeln und diese auf aktuelle gesellschaftliche und politische Debatten anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Vorgehensweise gewählt, die auf der Auswertung ökonomischer Modelle, Grafiken zur Angebots- und Nachfragefunktion sowie der kritischen Diskussion aktueller wirtschaftswissenschaftlicher Publikationen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen und wendet diese in drei Praxisbeispielen an: Wohnungsbausubventionen, Arbeitsmarkteffekte durch Zuwanderung sowie eine methodenkritische Auseinandersetzung mit den Berechnungen des DIW zur Flüchtlingskrise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Mikroökonomik, Wohlfahrt, Marktgleichgewicht, Subventionseffekte, Arbeitsmarktmodelle und die methodische Kritik an wirtschaftspolitischen Prognosen.

Warum kritisiert der Autor die Berechnungen des DIW zur Flüchtlingskrise?

Der Autor bemängelt einen methodischen Fehler, da das DIW Angebots- und Nachfrageeffekte einfach addiert, was bei bereits ausgelasteten Kapazitäten ökonomisch nicht zulässig ist und zu falschen Ergebnissen führt.

Welches Fazit zieht die Verfasserin bezüglich der Anwendbarkeit der Theorie?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die abstrakte Betrachtung ökonomischer Modelle zwar wissenschaftlich fundiert ist, sich die Ergebnisse jedoch nicht immer eins zu eins auf die komplexe Situation und das Arbeitsverhalten in einer spezifischen staatlichen Einrichtung übertragen lassen.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Konkretisierung der Grundlagen der Mikroökonomik anhand von Praxisbeispielen
Universidad
Steinbeis University Berlin
Calificación
1,1
Autor
Christina Bischoff-Moos (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
28
No. de catálogo
V1127748
ISBN (Ebook)
9783346505927
ISBN (Libro)
9783346505934
Idioma
Alemán
Etiqueta
konkretisierung grundlagen mikroökonomik praxisbeispielen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Bischoff-Moos (Autor), 2017, Die Konkretisierung der Grundlagen der Mikroökonomik anhand von Praxisbeispielen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127748
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  28  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint