Der Verfasser beschäftigt sich im Rahmen des Studiums „Master of Public Administration“ mit den an ihn gestellten Fragen im Wahlangebot „Grundlagen der empirischen Sozialforschung“.
Die Aufgaben 1 und 2 sind Aufgaben mit Rechenanteilen, die mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel von Microsoft berechnet wurden. Die Aufgaben beinhalten die Thematik der Regressionsanalyse.
Aufgabe drei stellt die Frage, welche Bedeutung der Fehler der Aussage „Die erhobenen Daten werden zwar mitgeteilt, aber nicht diskutiert.“ Hat und wie dieser vermieden werden kann.
Inhaltsverzeichnis
1 EINFÜHRUNG
2 AUFGABE 1
3 AUFGABE 2
4 AUFGABE 3
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der praktischen Anwendung statistischer Methoden zur Analyse empirischer Daten im Rahmen des Master of Public Administration Studiums, um Fragestellungen aus der Sozialforschung fundiert zu bearbeiten.
- Durchführung von Regressionsanalysen zur Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Variablen
- Berechnung von Korrelationskoeffizienten und Bestimmtheitsmaßen
- Ermittlung von Konfidenzintervallen für Mittelwerte in großen Stichproben
- Methodische Reflexion über die Bedeutung der Ergebnisdiskussion in wissenschaftlichen Untersuchungen
- Praktischer Einsatz von Kalkulationssoftware zur statistischen Datenverarbeitung
Auszug aus dem Buch
Welchen Schluss könnte man aus diesem Ergebnis ziehen?
„Der Korrelationskoeffizient kann Werte zwischen -1 und +1 annehmen. Bei -1 handelt es sich um einen perfekt negativen Zusammenhang. Eine 0 signalisiert keinen Zusammenhang zwischen den beiden Größen. Als Faustregel (vergleiche Kühnel/Krebs 2001:404f.) gelten folgende verbale Interpretationen des Korrelationskoeffizienten:
0 bis .005 zu vernachlässigen
Über .005 bis .20 gering
Über .20 bis .50 mittel
Über .50 bis .70 hoch
Über .70 sehr hoch“3
Der Korrelationskoeffizient in der vorliegenden Untersuchung beträgt -0,33.
Da der Zusammenhang zwischen Lebensalter und Zufriedenheit untersucht wurde, lässt sich mit dem Ergebnis und der o. g. Faustregel deuten, dass mit zunehmendem Lebensalter die Zufriedenheit sinkt. Dieser Zusammenhang besteht jedoch nur in mittlerem Maße.
Das Bestimmtheitsmaß r² beträgt 0,11. Damit bleibt ein großer Teil der Variation unerklärt, nämlich 89 Prozent.4
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINFÜHRUNG: Der Verfasser erläutert den Rahmen der Arbeit im Kontext des Moduls Grundlagen der empirischen Sozialforschung und kündigt die Behandlung von Regressionsanalysen sowie methodischen Aspekten an.
2 AUFGABE 1: In diesem Kapitel wird eine Regressionsanalyse zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Lebensalter und Lebenszufriedenheit durchgeführt und statistisch interpretiert.
3 AUFGABE 2: Hier wird der Umgang mit Konfidenzintervallen demonstriert, angewandt auf die durchschnittliche Fernsehdauer in einer Stichprobe von Arbeitslosen.
4 AUFGABE 3: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit einer fachlichen Diskussion von erhobenen Daten, um wissenschaftliche Untersuchungen abzurunden und interpretierbar zu machen.
Schlüsselwörter
Empirische Sozialforschung, Regressionsanalyse, Korrelationskoeffizient, Bestimmtheitsmaß, Konfidenzintervall, Lebenszufriedenheit, Statistik, Datenanalyse, Microsoft Excel, Signifikanz, Stichprobenanalyse, Ergebnisdiskussion, Forschungsfehler, Standardabweichung, Variable.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung empirischer Forschungsmethoden und der statistischen Datenanalyse im Kontext des Master of Public Administration Studiums.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Themenfelder umfassen die Regressionsanalyse, Korrelationsberechnungen, Konfidenzintervalle sowie die methodische Qualitätssicherung wissenschaftlicher Untersuchungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, drei spezifische Fragestellungen aus dem Bereich der empirischen Forschung mithilfe statistischer Kennzahlen und unter Verwendung von Kalkulationssoftware zu lösen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Es werden quantitative statistische Verfahren wie die Regressionsanalyse und die Bestimmung von Konfidenzintervallen angewendet, unterstützt durch das Tabellenkalkulationsprogramm MS Excel.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei Aufgaben: Die Berechnung einer Regressionsgeraden, die Schätzung von Intervallen für Grundgesamtheiten sowie die theoretische Aufarbeitung von Fehlern in der Ergebnisdarstellung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Empirische Sozialforschung, Regressionsanalyse, Statistik und Dateninterpretation geprägt.
Wie wurde die Regressionsgerade berechnet?
Die Berechnung erfolgte mittels der RGP-Funktion in Microsoft Excel, wobei die Regressionskonstante und der Regressionskoeffizient aus den gegebenen Daten abgeleitet wurden.
Welche Bedeutung hat ein fehlendes Konfidenzintervall in der Untersuchung?
In der Arbeit wird dargestellt, wie Konfidenzintervalle verwendet werden, um die Genauigkeit von Schätzwerten für eine Grundgesamtheit aus einer Stichprobe zu quantifizieren.
Warum ist die Diskussion der Daten laut Kapitel 4 essenziell?
Eine bloße Datenauflistung lässt Schlussfolgerungen nicht zu; erst durch die Diskussion können die Ergebnisse interpretiert und auf die eingangs definierten Forschungsziele bezogen werden.
Was bedeutet das Bestimmtheitsmaß von 0,11 in der ersten Aufgabe?
Ein Bestimmtheitsmaß von 0,11 bedeutet, dass nur ein geringer Teil der Varianz (11 %) durch das Lebensalter erklärt wird, während 89 % der Variation unberücksichtigt bleiben.
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- Marko Haselböck (Author), 2007, Grundlagen empirischer Sozialforschung - II, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112783