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Lehrer zwischen Autonomie und Outcomeorientierung. Das sozialunternehmerische "Netzwerk Heterogenität an Grundschulen für den Raum Trier"

Title: Lehrer zwischen Autonomie und Outcomeorientierung. Das sozialunternehmerische "Netzwerk Heterogenität an Grundschulen für den Raum Trier"

Term Paper , 2019 , 103 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Operations Research
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Lehrer/innen stehen vor der Herausforderung, eine bildende Lernumgebung für die Schüler zu schaffen und die gestiegene Heterogenität der Schülerschaft in ihrem Unterricht, in dem deren individueller Lernerfolg im Vordergrund steht, zu berücksichtigen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Outcomeorienteriung und Organisationsentwicklung immer weiter. Dies führt häufig zu Überforderungen. Die Einzelschulen sind gefordert, selbstständig innovative, von staatlicher Finanzierung unabhängige Ideen zu finden, um mit den gestiegenen Anforderungen in dem Schulunterricht umgehen zu können. Als Lösungsansatz wird in dieser Arbeit das sozialunternehmerische Projekt "Netzwerk Heterogenität an Grundschulen für den Raum Trier" vorgestellt, welches im Rahmen eines Seminars zum Thema Sozialunternehmertum an der Universität Trier in einer Gruppe von vier Studierenden entwickelt wurde. Ziel dieser Arbeit ist es, die sukzessive Entwicklung dieses Projekts nachvollziehbar darzustellen. Außerdem soll ein Blick auf die mögliche Umsetzung des Projekts in der Praxis und deren Gelingensbedingungen geworfen werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sozialunternehmertum

3. Diversität an Grundschulen

3.1 Die Organisation Grundschule

3.1.1 Struktur, Organisation und Auftrag der Grundschule

3.1.2 Grundschule im Wandel

3.2 Ursachen von Diversität in der Grundschule

3.2.1 Leistungs- und begabungsbedingte Diversität

3.2.2 Soziokulturelle Diversität

3.2.3 Sprachbedingte Diversität

3.2.4 Gesundheitsbedingte Diversität

3.3 Folgen von Diversität in der Grundschule

4. Bedarfserhebung

4.1 Die Bedarfsgruppe

4.2 Vorgehen bei der Bedarfsanalyse

4.3 Ergebnisse der Bedarfsanalyse

5. Ideationsphase und Prototypisierung

5.1 Brainstorming-Phase

5.2 Auswahl einer Idee

5.3 Beschreibung des Prototyps

6. Entwicklung eines Geschäftsmodells

6.1 Begriffsbestimmung und vertiefende Informationen

6.2 Innovationsanspruch des Geschäftsmodells

6.3 Beschreibung des Geschäftsmodells

6.3.1 Die Bausteine des Business Model Canvas

6.3.2 Das Geschäftsmodell des Projekts „Netzwerk Heterogenität an Grundschulen für den Raum Trier“

6.4 Bezug zur Bedarfsanalyse

7. Weiterführung des Projekts

7.1 Implementierungsideen des Prototyps in die Praxis

7.2 Gelingensbedingungen für das Netzwerk

7.3 Leistungsstruktur des Netzwerks – Lernanlässe und ihre Umsetzung

7.4 Exkurs: Lesson Studies

7.5 Erweiterung des Netzerkkonzepts

7.6 Das Potenzial des Projekts für organisationale Lernprozesse

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die sukzessive Entwicklung des sozialunternehmerischen Projekts „Netzwerk Heterogenität an Grundschulen für den Raum Trier“ nachvollziehbar darzustellen, dessen praktische Umsetzung zu beleuchten und die Gelingensbedingungen für ein solches Netzwerk zu identifizieren.

  • Analyse der Diversität an Grundschulen und deren Auswirkungen auf Lehrkräfte.
  • Anwendung der Design-Thinking-Methode zur systematischen Bedarfsermittlung.
  • Konzeption einer sozialen Innovation zur Unterstützung von Lehrpersonen durch Kooperation.
  • Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells mittels Business Model Canvas.
  • Untersuchung des Potenzials für organisationale Lernprozesse durch Netzwerkarbeit.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Struktur, Organisation und Auftrag der Grundschule

In Deutschland gibt es 15.462 Grundschulen (Stand: 2016/17), davon befinden sich 969 in Rheinland-Pfalz. Die Grundschule gilt als Fundament der schulischen Bildung jedes Kindes. Sie stellt die erste Schulart dar, die die Kinder nach dem Kindergarten besuchen. Wann die Kinder eingeschult werden, ist abhängig von bestimmten Regelungen, die aufgrund der Kulturhoheit in der Sache der Länder liegen. In Rheinland-Pfalz sehen die Regeln vor, dass jedes Kind, das bis zum sogenannten Stichtag, dem 31. August eines Jahres, 5 Jahre und 11 Monate alt ist, zum nächsten Schuljahresbeginn in die Schule muss. Nun herrscht Schulpflicht. In der Regel sind die Erstklässler zwischen fünf und sieben Jahre alt, da die Eltern einen Antrag für jüngere Kinder stellen dürfen, die trotz des Alters in der Schule bestehen können. Zudem durchlaufen die Kinder vor der Einschulung eine Schuleingangsuntersuchung, die von einem Arzt durchgeführt wird.

Die Klassengröße der Klassenstufen 1 bis 4 orientiert sich an der Messzahl von 24 Schülern pro Klasse. Die Zahl der Parallelklassen ergibt sich dadurch, dass die Gesamtzahl der einzuschulenden Kinder durch 24 geteilt wird und die entstehenden Brüche aufgerundet werden. Von der Schulbehörde ist abhängig, ob bei einer Klasse, aufgrund von organisatorischen und pädagogischen Belangen, die Schüleranzahl nach oben oder unten korrigiert werden kann. Dennoch stehen Schulen unter der Pflicht, die Unterrichtsorganisation so zu gestalten, dass sie nach Möglichkeit den niedrigsten Bedarf an Lehrkräften aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen von Lehrkräften durch zunehmende Heterogenität in Grundschulen und stellt ein Projekt zur Vernetzung als Lösungsansatz vor.

2. Sozialunternehmertum: Dieser Abschnitt beschreibt das Phänomen des Sozialunternehmertums als Lösungsstrategie für gesellschaftliche Probleme.

3. Diversität an Grundschulen: Hier werden die Ursachen und Folgen der Vielfalt an Grundschulen detailliert analysiert und deren Auswirkungen auf den Unterricht aufgezeigt.

4. Bedarfserhebung: Es wird die Bedarfsanalyse erläutert, die mithilfe von Interviews und Empathiekarten die Bedürfnisse der Zielgruppe (Lehrkräfte) identifiziert.

5. Ideationsphase und Prototypisierung: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess der Ideenfindung mittels Brainstorming und die Entwicklung eines Prototyps (Storyboard).

6. Entwicklung eines Geschäftsmodells: Der Fokus liegt auf der Erstellung eines Geschäftsmodells nach dem Business Model Canvas, um das Projekt tragfähig zu machen.

7. Weiterführung des Projekts: Hier werden Implementierungsideen, Gelingensbedingungen und das Potenzial für organisationale Lernprozesse diskutiert.

8. Fazit: Die Arbeit resümiert den Entwicklungsprozess des Netzwerkkonzepts und reflektiert dessen Erfolgschancen und Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Sozialunternehmertum, Grundschule, Heterogenität, Diversität, Schulentwicklung, Netzwerkarbeit, Design Thinking, Inklusion, Bedarfsanalyse, Geschäftsmodell, Business Model Canvas, Lehrkräfte, Unterrichtsqualität, Bildungsgerechtigkeit, Organisationale Lernprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Konzeption eines sozialunternehmerischen Projekts, das darauf abzielt, Grundschullehrkräfte beim Umgang mit einer zunehmend heterogenen Schülerschaft zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind Sozialunternehmertum, schulische Diversität, Bedarfsanalyse mittels Design-Thinking-Methoden, die Entwicklung von Geschäftsmodellen im Non-Profit-Bereich sowie Konzepte zur Lehrerkooperation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die nachvollziehbare Darstellung der sukzessiven Projektentwicklung vom Bedarf über die Ideation und den Prototyp bis hin zum Geschäftsmodell, inklusive einer Reflexion über die Umsetzbarkeit in der Praxis.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt die Innovationsmethode „Design Thinking“ (nach Osterwalder und Pigneur), insbesondere qualitative Interviews und Empathiekarten, sowie Ansätze des organisationalen Lernens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Problematik (Heterogenität), die methodische Bedarfsermittlung bei Lehrkräften, die Erarbeitung der Netzwerklösung und die Modellierung des Projekts als Geschäftsmodell.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialunternehmertum, Schulentwicklung, Heterogenität, Vernetzung und Business Model Canvas definiert.

Warum ist das Projekt speziell für den Raum Trier relevant?

Das Projekt legt Wert auf regionale Vernetzung von Schulen innerhalb eines Stadtgebietes, um durch räumliche Nähe und persönliche Kontakte Vertrauen aufzubauen und den Erfahrungsaustausch zu erleichtern.

Welche Rolle spielt die „Empathiekarte“ für das Projekt?

Die Empathiekarte hilft dabei, die Nutzerperspektive der Lehrkräfte tiefgehend zu verstehen, um deren Herausforderungen, Frustfaktoren und Bedürfnisse nutzerzentriert in das Geschäftsmodell einfließen zu lassen.

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Details

Title
Lehrer zwischen Autonomie und Outcomeorientierung. Das sozialunternehmerische "Netzwerk Heterogenität an Grundschulen für den Raum Trier"
College
University of Trier
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
103
Catalog Number
V1128960
ISBN (eBook)
9783346495525
ISBN (Book)
9783346495532
Language
German
Tags
sozialunternehmer sozialunternehmertum pädagogik soziale arbeit diversität grundschule lernen heteroginität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Lehrer zwischen Autonomie und Outcomeorientierung. Das sozialunternehmerische "Netzwerk Heterogenität an Grundschulen für den Raum Trier", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1128960
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