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Die Ästhetik in amerikanischen Hip-Hop-Musikvideos. Eine Analyse von ZillaKamis und SosMulas "Shinners 13"

Título: Die Ästhetik in amerikanischen Hip-Hop-Musikvideos. Eine Analyse von ZillaKamis und SosMulas "Shinners 13"

Trabajo Escrito , 2019 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Justus Reim (Autor)

Musicología - Música contemporánea
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Die Hausarbeit befasst sich sowohl mit den geschichtlichen Hintergründen des Musikvideos von den Anfängen der 80er Jahre bis heute, als auch mit generell ästhetischen Merkmalen wie Statussymbolen und Luxus im Genre des Hip-Hop. Zudem wird ein aktuelles Musikvideo des Hip-Hop im Hinblick auf die Ästhetik analysiert.

Das Musikvideo ist ein aus heutiger Perspektive kaum wegzudenkendes Format der Musikindustrie. Durch Musikvideos eröffnet sich dem Künstler die Möglichkeit seine Musik und den damit verbundenen Text zu verbildlichen. Sie werden oft als zusätzliches Medium aus Marketinggründen verwendet, dienen aber auch der Selbstdarstellung oder ästhetischen Verwirklichung des Künstlers.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. (Hip-Hop-)Musikvideogeschichte

2.1 Hip-Hop-Musikvideos in den 80er- und 90er Jahren

2.2. Hip-Hop-Musikvideos in den 2000er Jahren und danach

3. Inhalte und Ästhetik des Musikvideos im Hip-Hop

3.1 Statussymbole und Luxus

3.2 Geschlechterrollen

4. Musikvideoanalyse von ZillaKami x SosMula - “Shinners 13“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ästhetik US-amerikanischer Hip-Hop-Musikvideos von den 1980er Jahren bis zur Gegenwart, wobei der Fokus auf der Entwicklung visueller Ausdrucksformen, dem Wandel von Statussymbolen und der Repräsentation von Geschlechterrollen liegt, um abschließend anhand einer Fallanalyse die Rolle von Provokation und Extremen in aktuellen Produktionen zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung des Hip-Hop-Musikvideos
  • Einfluss von Medienplattformen und veränderten Produktionsbedingungen
  • Die Darstellung von Statussymbolen und Luxus im Genre
  • Soziologische Aspekte von Geschlechterrollen und Objektifizierung
  • Analyse aktueller ästhetischer Trends mittels eines Praxisbeispiels

Auszug aus dem Buch

3.1 Statussymbole und Luxus

„Wenn wir an Musikvideos spätestens seit Mitte der 90er Jahre denken, dann kommen einem für gewöhnlich gleich Bilder von teuren Autos, riesigen Villen mit Pools und einem Überfluss an Frauen in Bikinis in den Kopf.“ Das der Hip-Hop-Kultur zugehörige Subgenre des Gangsta-Rap entwickelte sich bereits in den 80er Jahren aus dem Muttergenre und provozierte anfänglich mit Bildinhalten wie Straßen-, Gewalt- sowie Drogenhandel und -konsumszenen. Ab Mitte der 90er Jahre wandelte sich dieses Bild:

In Clips von Künstler wie Dr. Dre, Snob Doch, Notorious B.I.G. und später dann 50 Cent und anderen zeigten sich gewissermaßen die Früchte des Dealers und Hustelns aus den Narrativen früherer Songs und Videos. Jetzt waren die Rapper mit Statussymbolen zu sehen, die sie als an der Spitze des Kapitalismus angekommen auswiesen.

Auch im heutigen Mainstream Hip-Hop ist die Zurschaustellung von Luxus fest verankert. Teure Autos, riesige Häuser, Yachten, Schmuck im Übermaß sowie markante Designerkleidung sind in amerikanischen Musikvideos Zeichen und Statussymbole, die implizieren sollen es „geschafft“ zu haben, auch wenn die Gegenstände oft nicht dem Privateigentum des Künstlers anzurechnen sind. Als passendes Beispiel wählt Simonow das im November 2005 veröffentlichte Musikvideo Window Shopper von 50 Cent. In diesem ist der Rapper mit „seiner Crew […] in Monaco, dem Staat der Reichen und Berühmten, auf Einkaufstour.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Medium Musikvideo als Marketing- und Selbstinszenierungsinstrument ein und skizziert die methodische Ausrichtung der Hausarbeit anhand des gewählten Referenzwerkes.

2. (Hip-Hop-)Musikvideogeschichte: Das Kapitel beleuchtet die Evolution des Hip-Hop-Musikvideos von den 80er Jahren bis zum heutigen „Youtube-Zeitalter“ und diskutiert den Einfluss von MTV, Plattenfirmen und technologischen Medienumbrüchen.

3. Inhalte und Ästhetik des Musikvideos im Hip-Hop: Hier werden zentrale visuelle und inhaltliche Standards des Genres analysiert, insbesondere die Inszenierung von Reichtum, Statussymbolen sowie die soziokulturellen Aspekte von Geschlechterrollen.

4. Musikvideoanalyse von ZillaKami x SosMula - “Shinners 13“: Anhand dieses konkreten Fallbeispiels werden die theoretischen Erkenntnisse zu Gewalt, Drogen und extremer Ästhetik im Gangsta-Rap angewandt und filmtechnisch interpretiert.

5. Fazit: Das Fazit stellt eine Verbindung zwischen den Ursprüngen des Hip-Hop-Musikvideos und aktuellen, provokationsorientierten Trends her und bewertet die Entwicklung der filmischen Standards im Genre.

Schlüsselwörter

Hip-Hop, Musikvideo, Ästhetik, Mainstream, Gangsta-Rap, Statussymbole, Luxus, Geschlechterrollen, Objektifizierung, Videokunst, ZillaKami, Inszenierung, Subgenre, Provokation, Medienanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die visuelle Ästhetik und die inhaltlichen Entwicklungen amerikanischer Hip-Hop-Musikvideos über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese des Formats, der Darstellung von Statussymbolen, der Analyse von Geschlechterrollen sowie der filmischen Umsetzung von Provokation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die ästhetischen Merkmale des Genres zu identifizieren und aufzuzeigen, wie sich diese von den Anfängen bis zu heutigen, teilweise extremen Produktionen verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung (insb. Eileen Simonow) kombiniert mit einer strukturierten filmtechnischen Analyse eines aktuellen Musikvideos.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Videogeschichte, eine thematische Analyse zu Luxus- und Geschlechterdarstellungen sowie eine detaillierte Fallanalyse des Videos „Shinners 13“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hip-Hop-Ästhetik, Mainstreamisierung, unproduktive Verausgabung, Gangsta-Rap und audiovisuelle Repräsentation charakterisiert.

Warum wurde das Musikvideo „Shinners 13“ als Fallbeispiel gewählt?

Es wurde gewählt, weil es als extremes Beispiel des Gangsta-Rap die im Theorieteil beschriebenen Provokationsmuster und Ästhetiken besonders deutlich und offensiv verkörpert.

Welche Rolle spielen Statussymbole in der Argumentation der Arbeit?

Statussymbole dienen als Indikatoren für den Erfolg im Kapitalismus; die Arbeit stellt dabei den Wandel von der bloßen Zurschaustellung hin zur „unproduktiven Verausgabung“ als Mittel der Statuserhöhung heraus.

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Detalles

Título
Die Ästhetik in amerikanischen Hip-Hop-Musikvideos. Eine Analyse von ZillaKamis und SosMulas "Shinners 13"
Universidad
University of Würzburg  (Musikwissenschaft)
Curso
Soundie - Promo - Videoclip. Praxis und Theorie des Musikvideos
Calificación
1,0
Autor
Justus Reim (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
16
No. de catálogo
V1129317
ISBN (Ebook)
9783346497871
ISBN (Libro)
9783346497888
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ästhetik Hip-Hop Hip-Hop-Musikvideos Satussymbole Luxus Geschlechterrollen Analyse Analyse eines Musikvideos
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Justus Reim (Autor), 2019, Die Ästhetik in amerikanischen Hip-Hop-Musikvideos. Eine Analyse von ZillaKamis und SosMulas "Shinners 13", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1129317
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