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Die Unternehmensbewertung von Start-Ups. Methoden und Anwendung

Titel: Die Unternehmensbewertung von Start-Ups. Methoden und Anwendung

Seminararbeit , 2020 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist, in kurzer und prägnanter Form einen Einblick über die unterschiedlichen Methoden zur Bewertung von Unternehmen zu geben und deren Anwendbarkeit auf Start-Ups zu überprüfen. Es gilt zu beachten, dass aufgrund der Komplexität des Themas kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird. Sie soll dem Leser einen ersten Überblick über eine Auswahl von traditionellen Methoden bieten und die Problematik bei der Bewertung von Start-Ups darlegen.

Zunächst wird in Kapitel 2 ein genauer Blick auf die Eigenschaften und Lebensphasen von jungen, wachstumsorientierten Unternehmen geworfen. Anschließend werden theoretische Grundlagen zur Unternehmensbewertung erläutert und mögliche Bewertungsanlässe dargelegt. Danach wird eine Auswahl an Werttheorien beschrieben und eine Auswahl an Methoden werden auf ihre Anwendbarkeit auf Start-Ups betrachtet.

Eine Nachfolgeregelung im Erbfall bei Unternehmen, die Ermittlung des Emissionspreises bei Börsengängen im Rahmen eines Initial Public Offering (IPO) oder der Kauf eines Unternehmens zur Vermögenserweiterung. Dies sind einige Beispiele für Gründe, ein Unternehmen bewerten zu lassen.

Allgemein stellt sich die Bewertung eines Unternehmens aufgrund der Vielfalt der Faktoren als eine sehr umfangreiche Disziplin dar. Traditionelle Bewertungsverfahren können aufgrund der längeren wirtschaftlichen Existenz, dem bestehendem Rechnungswesen sowie der Verfügbarkeit von Leistungsdaten zur Prognose von zukünftigen Werten einen angemessenen Marktwert bilden.

Eine besondere Herausforderung besteht bei der Bewertung jungen, wachstumsorientierten Unternehmen, da lediglich eingeschränkte Informationen vorliegen und schlussfolgernd eine zukünftige Prognose mit vielen Unsicherheiten behaftet ist. Des Weiteren sind die traditionelle Bewertungsverfahren oftmals nicht geeignet oder nur modifiziert anwendbar. Der Unternehmenswert ist jedoch eine Entscheidungsgrundlage dafür, ob und zu welchen Konditionen Risikokapitalgeber und InvestorInnen die Jungunternehmen – im weiteren Verlauf Start-Ups genannt – unterstützen wollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Eigenschaften von Start-Ups und Grundlagen der Unternehmensbewertung

2.1 Start-Ups

2.1.1 Eigenschaften

2.1.2 Lebensphasen eines Start-Ups

2.2 Unternehmensbewertung

2.2.1 Bewertungsanlässe

2.2.2 Verfahren im Überblick

3 Methodische Lösungsansätze

3.1 Multiplikatorenmethode

3.2 Venture-Capital-Methode

3.3 Discounted-Cashflow-Verfahren

3.3.1 WACC-Verfahren

3.3.2 Adjustet-Present-Value (APV)

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene traditionelle Methoden zur Unternehmensbewertung und untersucht deren praktische Anwendbarkeit auf junge, wachstumsorientierte Unternehmen (Start-ups), für die aufgrund eingeschränkter Datenlage und hoher Unsicherheit besondere Herausforderungen bei der Wertermittlung bestehen.

  • Charakteristika und Lebensphasen von Start-ups
  • Theoretische Grundlagen und Anlässe der Unternehmensbewertung
  • Anwendung der Multiplikatorenmethode
  • Vorgehensweise der Venture-Capital-Methode
  • DCF-Verfahren (WACC und APV) im Kontext von Start-ups

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Eigenschaften

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. unterscheidet ein Start-Up von Existenzgründungen anhand der Merkmale Alter, Wachstum und Innovationsgrad. Ein Start-Up ist jünger als zehn Jahre und durchläuft einen deutlichen Lebenszyklus, während bei anderen Gründungsformen dieser nicht in derartigen Ausmaß beobachtbar ist. Der genannte Lebenszyklus wird im nachfolgenden Punkt erläutert.

Da langfristig die Entwicklung eines eigenständigen Unternehmens angestrebt wird, weißen Start-Ups ein hohes Maß an Mitarbeiter- und Umsatzwachstum auf. Somit ist das Jungunternehmen nur anfangs auf die Gründerperson angewiesen, hingegen bei Einzelunternehmungen oftmals die Gründerperson über die gesamte Lebensdauer gebunden ist.

Um das genannte Ziel eines eigenständigen Unternehmens auf einem Verdrängungsmarkt zu gewährleisten, welcher mit bereits etablierten, bestehenden Unternehmenskonzepte behaftet ist, behaupten sich Start-Ups mit hoch innovativen Produkten / Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und / oder Technologien. Sie setzen sich einem Innovationswettbewerb aus. Der Grad der Innovation eines Start-Ups kann in drei Stufen kategorisiert werden. Der erste Grad an Innovation weißt nachempfundene Leistungen auf, die sich in wenigen Punkten zu anderen unterscheiden. Beispielsweise bei der Preisgestaltung von Produkten. Bei der nächsten Ebene werden ähnliche Leistungen weiterentwickelt, um somit einen verbesserten Nutzen zu erzeugen. Den höchsten Grad an Innovation, weisen Unternehmen auf, welche Leistungen neu erfinden und damit eine noch nicht dagewesene Bedürfnisbefriedigung erzeugen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Unternehmensbewertung und hebt die spezifischen Schwierigkeiten bei der Bewertung von jungen Start-ups aufgrund geringer Informationsdichte hervor.

2 Eigenschaften von Start-Ups und Grundlagen der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel definiert Start-ups anhand ihrer Merkmale und Lebensphasen und führt in die theoretischen Grundlagen sowie Anlässe der Unternehmensbewertung ein.

3 Methodische Lösungsansätze: Hier werden die Multiplikatorenmethode, die Venture-Capital-Methode sowie die DCF-Verfahren detailliert dargestellt und kritisch auf ihre Eignung für Start-ups geprüft.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein einzelnes Verfahren optimal ist und empfiehlt einen methodischen Pluralismus unter Berücksichtigung der spezifischen Entwicklungsphasen des Start-ups.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Start-up, Venture-Capital-Methode, Multiplikatorenmethode, Discounted-Cashflow, WACC, APV, Innovationsgrad, Finanzierungsphasen, Unternehmenswert, Investoren, Exit-Szenario, Kapitalkosten, Unternehmenswachstum, Bewertungsanlass.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Methoden der Unternehmensbewertung bei jungen, wachstumsorientierten Unternehmen, sogenannten Start-ups.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Definition von Start-ups, die verschiedenen Anlässe für Unternehmensbewertungen sowie die Analyse etablierter Bewertungsverfahren wie Multiplikatoren und DCF-Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über traditionelle Bewertungsmethoden zu geben und deren Anwendbarkeit auf die spezifischen Rahmenbedingungen von Start-ups zu kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und vergleicht verschiedene Bewertungsmodelle, ergänzt durch Rechenbeispiele für die Multiplikatoren- und DCF-Methode.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung von Start-ups, die Grundlagen der Bewertungstheorie sowie die detaillierte Darstellung und Anwendung von Multiplikatoren-, Venture-Capital- und DCF-Verfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmensbewertung, Start-up, Venture-Capital-Methode, Multiplikatorenmethode, DCF-Verfahren und Innovationsgrad.

Wie unterscheidet sich die Venture-Capital-Methode von klassischen Verfahren?

Die Venture-Capital-Methode ist stärker zukunftsorientiert und subjektiv geprägt, da sie explizit den Exit-Zeitpunkt der Investoren und deren Zielrendite in die Berechnung des Unternehmensanteils einbezieht.

Warum ist die Bewertung von Start-ups so problematisch?

Da Start-ups oft noch keine historische Datenbasis vorweisen können, sind Prognosen über zukünftige Cashflows und Umsätze mit hohen Unsicherheiten behaftet, was traditionelle Verfahren erschwert.

Was versteht man unter dem WACC-Verfahren?

Das WACC-Verfahren ist eine Entity-Methode der DCF-Bewertung, bei der der Unternehmenswert durch Diskontierung zukünftiger Free Cashflows mit den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten ermittelt wird.

Was empfiehlt der Autor für eine realitätsnahe Bewertung?

Der Autor empfiehlt einen Methodenpluralismus, um verschiedene Sichtweisen zu kombinieren, sowie die Nutzung von Szenarioanalysen (Best- und Worst-Case), um Risiken und Chancen besser abzubilden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Unternehmensbewertung von Start-Ups. Methoden und Anwendung
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V1129946
ISBN (eBook)
9783346489807
ISBN (Buch)
9783346489814
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unternehmensbewertung start-ups methoden anwendung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Die Unternehmensbewertung von Start-Ups. Methoden und Anwendung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1129946
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Leseprobe aus  24  Seiten
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