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Medienmythen in der öffentlichen Diskussion. Analyse der Thesen nach Manfred Spitzer

Título: Medienmythen in der öffentlichen Diskussion. Analyse der Thesen nach Manfred Spitzer

Trabajo Escrito , 2020 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Pedagogía de los medios
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Diese Arbeit untersucht Thesen nach Manfred Spitzer. Dieser geht davon aus, dass die Medienlobby gezielt positive Medienmythen verbreitet, um eine Digitalisierung voranzutreiben. Diese Digitalisierung der Welt geschieht laut ihm auf Kosten unserer Gesundheit, denn „Smartphones beeinträchtigen die Gesundheit und die Bildung junger Menschen und stellen zudem eine Gefahr für unsere demokratische Gesellschaft dar.“

Diese von ihm aufgestellte These wird sowohl im zu untersuchenden Interview als auch in seinem 2018 erschienen Buch „Die Smartphone-Epidemie“ weiter ausgeführt und mit Studien belegt. Im folgenden Kapitel werden einzelne von ihm im Video genannten Thesen, die sich auf die Gefahren der Handynutzung beziehen, untersucht und auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf seine These gelegt, dass Smartphones zu schlechteren Noten in der Schule führen, da diese gerade für angehende LehrerInnen von großer Bedeutung ist.

Im Anschluss daran wird das methodische Vorgehen für den Videoimpuls sowie der Entstehungsprozess der Arbeit vorgestellt. Ebenso werden erste persönliche Erkenntnisse zu Medienmythen genannt. Das vierte Kapitel fasst die Rückmeldung im Seminar sowie die im Anschluss an den Videoimpuls und die Präsentation erfolgte Diskussion kurz zusammen. Im abschließenden Fazit werden die durch die Beschäftigung mit Medienmythen gewonnenen Erkenntnisse sowie die Erkenntnisse aus dem Seminar reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Manfred Spitzer – Medienmythen auf dem Prüfstand

2.1 Smartphones machen dumm und sorgen für schlechtere Noten in der Schule

2.2 Smartphones machen Kinder krank

2.3 Durch Smartphones werden die motorischen und geistigen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen nicht voll ausgebildet und sie werden später zu Putzfrauen statt Nobelpreisträgern

2.4 Jugendliche sind zu keiner intelligenten Nutzung von Smartphones in der Lage

3 Methodisches Vorgehen und Entstehungsprozess der Arbeit

3.1 Methodisches Vorgehen

3.2 Entstehungsprozess der Arbeit und persönliche Erkenntnisse

4 Rückmeldung und Reflexion im Seminar

5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Thesen des Gehirnforschers Manfred Spitzer auseinander, der die Digitalisierung der Welt und insbesondere die Nutzung von Smartphones für negative Auswirkungen auf Gesundheit, Bildung und kognitive Entwicklung junger Menschen verantwortlich macht. Ziel ist es, diese Thesen anhand wissenschaftlicher Studien zu prüfen, auf ihre Validität hin zu hinterfragen und im Rahmen eines Videoimpulses zu reflektieren.

  • Kritische Analyse von Medienmythen rund um die Smartphone-Nutzung
  • Überprüfung des Zusammenhangs zwischen Smartphone-Nutzung und Schulleistungen
  • Untersuchung gesundheitlicher Folgen bei Kindern und Jugendlichen
  • Diskussion über die kognitive Entwicklung und motorische Fähigkeiten im digitalen Zeitalter
  • Reflexion über die Medienkompetenz und den sinnvollen Einsatz digitaler Medien im Bildungskontext

Auszug aus dem Buch

2.2 Smartphones machen Kinder krank

Manfred Spitzer stellt die These auf, dass „Kinder, deren Gehirne sich erst entwickeln, die nehmen Schaden [durch eine Handynutzung].“ Dieser Schaden ist dabei laut ihm in mehreren Bereichen nachzuweisen.

So wird beispielsweise durch die Nutzung eines Smartphones vor allem der Nahbereich fokussiert, wodurch es zu Kurzsichtigkeit kommt. Dieses Phänomen tritt dabei nicht nur bei der Nutzung von Smartphones auf, sondern beispielsweise auch bei der Buchlektüre, weswegen die durch Nahsicht im Kinder- und Jugendalter entstehende Kurzsichtigkeit auch Schulkurzsichtigkeit bezeichnet wird.

Der Unterschied, und warum Smartphones als gefährlicher eingestuft werden müssen als Bücher, liegt in der durchschnittlichen Nutzungsdauer dieser beiden Medien. So kommt beispielsweise die JIM-Studie 2019 zu dem Ergebnis, dass 98% der befragten Mädchen und 95% der befragten Jungen täglich bzw. mehrmals pro Woche ihr Smartphone nutzen, während nur 40% der befragten Mädchen und 28% der befragten Jungen täglich oder mehrmals pro Woche ein Buch lesen. Die tägliche Nutzungsdauer, um mit Medien Online zu gehen, wobei das Smartphone das führende Medium ist, liegt bei fast 3,5 Stunden.

Die These von Manfred Spitzer, dass Smartphones zu einem drastischen Anstieg an Kurzsichtigkeit führen, stimmt demnach.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Medienmythen von Manfred Spitzer ein und umreißt das Ziel der Arbeit, die darin enthaltenen Thesen zu Gefahren der Handynutzung kritisch zu hinterfragen.

2 Manfred Spitzer – Medienmythen auf dem Prüfstand: In diesem Kapitel werden die zentralen Thesen Spitzers zu den negativen Auswirkungen von Smartphones auf Bildung, Gesundheit und Entwicklung analysiert und durch diverse wissenschaftliche Studien auf den Prüfstand gestellt.

3 Methodisches Vorgehen und Entstehungsprozess der Arbeit: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen bei der Erstellung des Videoimpulses sowie den Entstehungsprozess der Arbeit und die damit verbundenen persönlichen Erkenntnisse der Autoren.

4 Rückmeldung und Reflexion im Seminar: Hier wird der Prozess der Diskussion innerhalb der Seminargruppe reflektiert und die Notwendigkeit betont, Mediennutzung kritisch zu thematisieren statt sie pauschal zu verbieten.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Wichtigkeit der Medienkompetenz sowie die Notwendigkeit, den Einsatz digitaler Medien im Schulkontext didaktisch sinnvoll zu gestalten.

Schlüsselwörter

Manfred Spitzer, Medienmythen, Smartphones, Handynutzung, Bildung, Schulleistungen, Gesundheit, Kurzsichtigkeit, Medienkompetenz, Digitalisierung, Jugend, Videoimpuls, Lernleistung, motorische Fähigkeiten, Medienpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Überprüfung von Thesen des Gehirnforschers Manfred Spitzer, der behauptet, dass der Einfluss von Smartphones auf Kinder und Jugendliche maßgeblich schädlich sei.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Auswirkungen der Smartphone-Nutzung auf schulische Leistungen, die körperliche Gesundheit, die kognitive und motorische Entwicklung sowie die Frage nach einem verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die von Spitzer im Interview und in seinem Buch aufgestellten Thesen wissenschaftlich zu hinterfragen, durch Studien zu stützen oder zu entkräften und die Erkenntnisse in einem eigenen Videoimpuls zu verarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Literaturanalyse, um die von Spitzer angeführten Studien und Argumente zu bewerten, ergänzt durch eine Selbstreflexion des eigenen Lernprozesses und der Ergebnisse aus Seminardiskussionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit vier spezifischen Thesen Spitzers (Noten, Gesundheit, Entwicklung, Nutzungskompetenz) sowie eine Beschreibung der methodischen Arbeitsschritte bei der Erstellung des Videoimpulses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienmythen, Smartphone-Nutzung, Bildung, Medienkompetenz, kritische Medienanalyse und Jugendentwicklung charakterisiert.

Wie bewerten die Autoren die These, dass Smartphones Kinder „krank“ machen?

Sie stellen fest, dass eine Korrelation zwischen Mediennutzung und gesundheitlichen Aspekten wie Kurzsichtigkeit existiert, kritisieren jedoch die Pauschalisierungen Spitzers und weisen auf die Mitverantwortung anderer Lebensstilfaktoren hin.

Welche Schlussfolgerung ziehen die Autoren zum Thema „Handyverbot an Schulen“?

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein pauschales Verbot weniger zielführend ist als eine aktive Thematisierung der Mediennutzung, um Medienkompetenz im schulischen Kontext zu fördern.

Warum kritisieren die Autoren die Argumentationsweise von Manfred Spitzer?

Sie bemängeln, dass Spitzer oft wissenschaftliche Studien ungenau zitiert oder aus dem Kontext reißt, um seine medienkritischen Thesen zu belegen, was ihrer Ansicht nach die Bildung von „Medienmythen“ fördert.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Medienmythen in der öffentlichen Diskussion. Analyse der Thesen nach Manfred Spitzer
Universidad
University of Education Ludwigsburg
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
23
No. de catálogo
V1130387
ISBN (Ebook)
9783346490056
ISBN (Libro)
9783346490063
Idioma
Alemán
Etiqueta
medienmythen diskussion analyse thesen manfred spitzer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Medienmythen in der öffentlichen Diskussion. Analyse der Thesen nach Manfred Spitzer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130387
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