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Go to shop › Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística

Die syntaxbezogene Großschreibung von Nomen

Ein Unterrichtsversuch in einer zweiten Klasse

Título: Die syntaxbezogene Großschreibung von Nomen

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2008 , 22 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Katharina Dohna (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Einleitung „Einige interessierte Neugierige/ auf ihren nicht so gemütlichen Sitzen/ erhoffen das erlösende Trotzdem/ angesichts des verordneten Neuen/ mit seinem tradierten Durcheinander/.“1 Die Wörter, die im obigen Satz großgeschrieben sind, gehören alle unterschiedlichen Wortarten an. Das zeigt, dass die Großschreibung von Wörtern unabhängig von ihrer Wortart ist. Trotzdem vermittelt der Deutschunterricht in der Grundschule die Groß- und Kleinschreibung wortartenbezogen. Dieses klassische und dennoch unzureichende Konzept kann von einem Konzept abgelöst werden, das sich auf neuere sprachwissenschaftliche Analysen zur Großschreibung bezieht. Diese Analysen belegen, dass die Verwendung von Großbuchstaben durch eine prozesshafte Entwicklung der Schriftsprache entstand und ein Wort erst durch ein bestimmtes grammatisches Verhalten zu einem Nomen wird. Der Sprachdidaktikerin Röber-Siekmeyer ist es gelungen diese sprachwissenschaftlichen Ergebnisse für den schulischen Unterricht nutzbar zu machen. Die vorliegende Arbeit beschreibt einen Versuch nach diesem neuen Konzept zu unterrichten. Dabei befasst sich der erste Teil dieser Arbeit mit dem Bezug der Unterrichtseinheit „Die Einführung in das Erlernen der syntaxbezogenen Großschreibung von Nomen“ zum Ausbildungsmodul, deren Inhalte maßgeblich entscheidend für diesen Unterrichtsversuch waren. Daran anschließend werden die allgemeinen und fachspezifischen Ausbildungsstandards bezüglich der Unterrichtseinheit aufgeführt und die im Vorfeld der Unterrichtseinheit formulierten Zielvorstellungen und Leitfragen dargelegt. Der zweite Teil dieser Arbeit führt dann die Unterrichtspraxis auf. In diesem Zusammenhang wird die Planung der Unterrichtseinheit hinsichtlich des Lehrplans und der Lerngruppe begründet. Nachfolgend werden die sprachtheoretischen und sprachdidaktischen Grundlagen des Lerngegenstandes beschrieben. Eine Evaluation des Unterrichts in Bezug auf den Prozess und das Ergebnis der Unterrichtseinheit unter Einbeziehung der eingangs formulierten Zielvorstellungen und Leitfragen findet im dritten Teil dieser Arbeit statt. Das abschließende persönliche Resümee zieht unter Berücksichtigung der Leitfragen Schlussfolgerungen aus der zugrunde liegenden Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Problemstellung

1.1 Bezug zum Ausbildungsmodul

1.2 Bezug zu den Ausbildungsstandards

1.3 Zielvorstellungen und Leitfragen

2. Unterrichtspraxis

2.1 Planung der Unterrichtseinheit

2.1.1 Das Erlernen der Großschreibung von Nomen im Lehrplan Deutsch für die Grundschule

2.1.2 Vorstellung der Lerngruppe

2.1.3 Sprachtheoretische und sprachdidaktische Betrachtung des Lerngegenstandes Großschreibung von Nomen

2.1.3.1 Geschichtliche Entwicklungen der Großschreibung

2.1.3.2 Betrachtung der Erklärungen zur Großschreibung in einem Schulbuch und ihre Folgen

2.1.3.3 Die syntaxbezogene Betrachtung der Großschreibung

2.1.3.4 Fazit

2.2 Ausgewählte Aspekte des Unterrichtsgeschehens

2.2.1 Verlauf der Unterrichtseinheit

2.2.2 Die Arbeit an Treppengedichten und ihren Merkmalen

2.2.3 Sätze werden zu Treppengedichten – Durchführung der Erweiterungsprobe

3. Evaluation

3.1 Beobachtungen während der laufenden Einheit

3.2 Auswertung der Majuskelmarkierungen an vorgegeben Sätzen

Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Implementierung eines syntaxbezogenen Konzepts zur Vermittlung der Großschreibung von Nomen in einer 2. Klasse. Ziel ist es, den Schülern durch die Methode der „Treppengedichte“ nach Röber-Siekmeyer ein systematisches Verständnis für die Großschreibung zu vermitteln, das über die traditionelle, wortartenbezogene Regelvermittlung hinausgeht und die Kinder zu einer eigenständigen Sprachforschung befähigt.

  • Syntaxbezogene Vermittlung der Großschreibung
  • Einsatz von Treppengedichten zur Sprachbetrachtung
  • Förderung der Rechtschreibkompetenz durch operative Verfahren
  • Differenzierung im Rechtschreibunterricht
  • Evaluation des Lernerfolgs und der Prozessbeobachtung

Auszug aus dem Buch

2.1.3.3 Die syntaxbezogene Betrachtung der Großschreibung

Röber-Siekmeyer führt in Anlehnung an die Arbeiten von Maas auf, dass die Großschreibung aufgrund der sprachhistorischen Betrachtungen über die Syntax zu ermitteln ist. Diese Bestimmung erklärt die Autorin wie folgt:

Substantive haben eine grammatische Funktion, die für die Sprachverarbeitung im Sinne einer Analyse von Sätzen in Texten eine Rolle spielt. Ein Satz besteht aus einer Reihe von Satzgliedern, die Nominalgruppen sind oder solche enthalten. Ausgenommen ist das Prädikat im Satz. Es gehört zu der Verbalgruppe.

Innerhalb der Nominalgruppe spielt das Substantiv eine besondere Rolle. Das Substantiv ist der Kern der Nominalgruppe und die Majuskelmarkierung dient zur Hervorhebung des Kerns. Der Kern der Nominalgruppe kann nicht weggelassen werden. Die Minimalstruktur der Nominalgruppe des Deutschen umfasst in der Regel ein Artikelwort oder Pronomen und ein Substantiv. Sie treten in allen Kasus auf und erfüllen damit die verschiedenen Satzgliederfunktionen und Funktionen für Präpositionen. Komplex wird die Nominalgruppe, wenn vor ihren Kern verschiedene Attribute gestellt sind oder wenn Attributtypen hinter dem Kern den Kern näher bestimmen. Der Kern der Nominalgruppe kann durch ein Wort beliebiger Wortartenzugehörigkeit repräsentiert werden. Der Kern der Nominalgruppe steht in der deutschen Sprache in aller Regel am rechten Rand. Er wird nach links hin durch beliebig viele Expansionen erweitert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung begründet das Vorhaben, das klassische, wortartenbezogene Konzept der Großschreibung durch einen syntaxbezogenen Ansatz zu ersetzen und stellt den Bezug zum Ausbildungsmodul her.

1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Motivation und verknüpft die Unterrichtseinheit mit den geltenden Ausbildungsstandards und Leitfragen.

2. Unterrichtspraxis: Hier wird die Planung und theoretische Fundierung der Einheit dargelegt, insbesondere die Arbeit mit Treppengedichten als didaktisches Werkzeug.

3. Evaluation: Das Kapitel analysiert den Prozess sowie die Ergebnisse der Unterrichtseinheit basierend auf Schülerarbeiten und Beobachtungen der Lehrkraft.

Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen, reflektiert aufgetretene Probleme und formuliert Empfehlungen für eine zukünftige Durchführung des Konzepts.

Schlüsselwörter

Großschreibung, syntaxbezogene Schreibung, Nomen, Treppengedichte, Grundschule, Rechtschreibunterricht, Sprachdidaktik, Röber-Siekmeyer, Nominalgruppe, sprachliche Bildung, Majuskelmarkierung, Schreibstrategien, Differenzierung, Grammatik, Orthographie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit?

Es geht um die Einführung eines syntaxbezogenen Konzepts zur Vermittlung der Großschreibung von Nomen im Deutschunterricht einer zweiten Grundschulklasse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Kritik am klassischen wortartenbezogenen Regelunterricht, die Anwendung der syntaxbasierten Methode nach Röber-Siekmeyer und die prozessbegleitende Diagnose im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Schülern durch die Methode der Treppengedichte Entscheidungskriterien an die Hand zu geben, mit denen sie die Großschreibung unabhängig von Wortartregeln sicher bestimmen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Vermittlung verwendet?

Die Arbeit nutzt den syntaxbezogenen Ansatz, bei dem Schüler Sätze durch Erweiterungsproben (Attribute) in Treppengedichte umformen, um den Kern der Nominalgruppe zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung, die Darstellung des Unterrichtsverlaufs und die Beschreibung der konkreten Erarbeitungsphasen mit Treppengedichten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören "Treppengedichte", "Stützwörter", "Nominalkerne", "syntaxbezogene Großschreibung" und "Sprachforscher".

Wie kommen Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache mit dem Konzept zurecht?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass diese Schüler die syntaxbezogene Methode ebenso erfolgreich anwenden können wie ihre Mitschüler, wobei sie von der klaren, regelmäßigen Struktur des Treppengedichts profitieren.

Inwieweit beeinflusst klassisches Grammatikwissen den Lernerfolg?

Es zeigt sich, dass Vorerfahrungen mit klassischen Grammatikmodellen keinen negativen Einfluss haben; sie können das Interesse der Schüler sogar steigern, da sie motiviert sind, die Widersprüche zwischen alten Regeln und neuen Erkenntnissen zu lösen.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die syntaxbezogene Großschreibung von Nomen
Subtítulo
Ein Unterrichtsversuch in einer zweiten Klasse
Calificación
sehr gut
Autor
Katharina Dohna (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
22
No. de catálogo
V113083
ISBN (Ebook)
9783640136049
Idioma
Alemán
Etiqueta
Großschreibung Nomen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Dohna (Autor), 2008, Die syntaxbezogene Großschreibung von Nomen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113083
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