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Aus Fehlern lernen. Umgang mit Fehlern von Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht

Titel: Aus Fehlern lernen. Umgang mit Fehlern von Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht

Studienarbeit , 2020 , 9 Seiten , Note: 2

Autor:in: Benjamin Lizinger (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Beitrag wird zunächst auf Fehler im Unterricht eingegangen und der individuelle Umgang mit Fehlern von Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht beleuchtet. Im Anschluss daran wird eine Konzeption des Fehlerklimas erläutert und in der Folge im Zusammenhang mit dem Umgang von Lehrpersonen mit Fehlern gestellt. Darauf folgt eine Darstellung eigener Erfahrungen, die die Bedeutsamkeit eines positiven Fehlerklimas in der Klasse beim Mathematikunterricht unterstreichen. Schließlich werden zum Ende der Ausführungen Konsequenzen und Empfehlungen für die zukünftige Unterrichtspraxis aufgezeigt. Hauptsächlich steht bei den Ausführungen der Umgang mit Fehlern im Fokus, aus der sich die folgende Frage für die zugrundeliegende Arbeit ableitet: «Wie können Lehrpersonen mit Fehlern von Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht idealerweise umgehen, um einen Lerneffekt bei den Kindern zu erzeugen und ihre Motivation beizubehalten oder zu steigern?».

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Vorwort

1.2. Aufbau und Fragestellung des Artikels

2. Fehler in der Schule

2.1.Fehler im Mathematikunterricht

2.2. Umgang mit Fehlern

2.3. Ein gutes Fehlerklima– Definition und Beschreibung

3. Beobachtungen aus den ersten beiden Praktika

4. Fazit & Schlussfolgerung für eigene Handlungen

5. Quellen und Tabellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Umgang mit Fehlern von Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht mit dem Ziel, Strategien für einen idealen Umgang zu identifizieren, die den Lerneffekt fördern und die Motivation der Kinder langfristig aufrechterhalten oder steigern können.

  • Bedeutung von Fehlern im schulischen Kontext
  • Differenzierung zwischen affektiv-motivationaler Adaptivität und Handlungsadaptivität
  • Konzeption und Dimensionen eines positiven Fehlerklimas
  • Praktische Beobachtungen zum Umgang mit Fehlern im Unterricht
  • Methoden zur Förderung einer positiven Fehlerkultur

Auszug aus dem Buch

2.1.Fehler im Mathematikunterricht

Fehler sind allgegenwärtig und kommen in allen Lebensbereichen vor, so auch in der Schule. Dort haben sie sogar einen besonderen Stellenwert. Denn dadurch, dass in der Schule ständig Neues gelernt und bereits Gelerntes erweitert und differenziert wird, ergeben sich beinahe unendlich viele Möglichkeiten Fehler zu machen. Dabei existieren Wiederholungsfehler insbesondere im Mathematikunterricht, da hier meist auf vorhanden Operationen und Rechenwegen aufgebaut wird. Diese Fehler liefern somit Anhaltspunkte darüber, wo Wissen fehlerhaft oder nicht vorhanden ist und können Anlass zu passenden Lernaktivitäten geben (Hascher & Hagenauer, 2010, S. 377). Fehler stehen im Unterricht jedoch nicht nur als Lerngelegenheit zur Verfügung, sondern sie werden sehr häufig mit der Bewertung in Form von Noten verknüpft und sind damit Indikatoren für Defizite und als solche häufig für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte negativ behaftet.

Allerdings können Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedlich auf Fehler reagieren, je nachdem wie ihre Erfahrungen, ihr Vorwissensstand, ihr Selbstwert und ihre Beziehungen zu den Lehrpersonen ausgeprägt sind. Auf emotionaler Ebene können beispielsweise Gefühle wie Angst oder Scham auftreten, wenn eine Rechenaufgabe zu falschen Ergebnissen führt. Bei der Motivation kann jedoch ein entdeckter Fehler als eine Herausforderung angesehen werden, die angenommen wird, um besser zu werden und dazu zulernen. Im ungünstigen Fall kann die Lust am Weiterlernen verschwinden und so eine generelle Abneigung mit dem Fach Mathematik gebildet werden (Heinze, 2004, S.225). Auf der Verhaltensebene zeigt sich dann entweder ein Verfolgen von Lernaktivitäten oder aber die gänzliche Abwendung vom Lerngegenstand. Auf jeder dieser Ebenen können die Reaktionen also positiv und somit hilfreich sein oder aber negativ sein und den Lernprozess hemmen. Daher ist der Umgang mit Fehlern entscheidend für den Verlauf des Unterrichts.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Themas im schulischen Kontext und definiert die zentrale Forschungsfrage bezüglich eines förderlichen Umgangs mit Fehlern.

2. Fehler in der Schule: Es werden theoretische Grundlagen zu Fehlern im Mathematikunterricht, verschiedene Umgangsformen nach Fehlern und die multidimensionale Konzeption des Fehlerklimas dargelegt.

3. Beobachtungen aus den ersten beiden Praktika: Der Autor reflektiert eigene Erfahrungen aus dem Unterricht, in denen ein feinfühliger und wertschätzender Umgang mit Fehlern die Motivation und den Lernerfolg der Kinder steigerte.

4. Fazit & Schlussfolgerung für eigene Handlungen: Zusammenfassend wird die Bedeutung einer positiven Fehlerkultur hervorgehoben und das persönliche Ziel formuliert, zukünftige Unterrichtsplanungen auf eine konstruktive Fehleranalyse auszurichten.

5. Quellen und Tabellen: Dieser Abschnitt enthält das Abbildungsverzeichnis sowie die bibliografischen Angaben der verwendeten Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Fehler, Fehlerklima, Mathematikunterricht, Lernmotivation, Fehleranalyse, Handlungsadaptivität, Lerngelegenheiten, Lehrerrolle, Unterrichtspraxis, Feedback, Schüler, Lernprozess, affektive Adaptivität, Leistungsbeurteilung, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Bedeutung von Fehlern im Mathematikunterricht und wie Lehrkräfte diese als Chancen für das Lernen nutzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Themen Fehlerkultur, Motivation, emotionale Reaktionen auf Fehler und didaktische Strategien zur Fehleranalyse ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, herauszufinden, wie Lehrpersonen idealerweise mit Fehlern umgehen sollten, um einen positiven Lerneffekt zu erzielen und die Schülermotivation zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus fachdidaktischer Theorie und der reflexiven Auswertung eigener praktischer Unterrichtsbeobachtungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Dimensionen des Fehlerklimas erläutert und durch konkrete Beispiele aus dem Praktikum veranschaulicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Fehlerklima, Mathematikunterricht, Lernmotivation, Fehleranalyse und Unterrichtspraxis.

Warum ist die Trennung von Lern- und Leistungssituationen so wichtig?

Laut der Arbeit verhindert diese Trennung unnötige Angst und Scham bei den Schülern, was wiederum kognitive Blockaden löst und ein echtes Lernen aus Fehlern ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft beim Fehlerklima?

Die Lehrkraft trägt die Hauptverantwortung, da sie durch ihre Reaktion auf Fehler maßgeblich beeinflusst, ob diese als Defizit oder als Lerngelegenheit wahrgenommen werden.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aus Fehlern lernen. Umgang mit Fehlern von Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht
Hochschule
Pädagogische Hochschule St. Gallen
Note
2
Autor
Benjamin Lizinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
9
Katalognummer
V1131111
ISBN (eBook)
9783346498069
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fehler Pädagogik Mathematik BSK
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Lizinger (Autor:in), 2020, Aus Fehlern lernen. Umgang mit Fehlern von Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1131111
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Leseprobe aus  9  Seiten
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