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Aquatische Mollusken in den Salzburger Alpen

Vorkommen - Ökologie - Verbreitungsstrategien

Title: Aquatische Mollusken in den Salzburger Alpen

Textbook , 2021 , 118 Pages , Grade: k. A.

Autor:in: Dr. Robert Sturm (Author)

Biology - Zoology
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Das Buch lenkt sein Hauptaugenmerk auf die Besiedlung alpiner Fließgewässer und Seen im Bundesland Salzburg. Nach einem Einleitungs- und Methodenkapitel wird der Fokus zunächst auf die malakologische Kartierung der Nördlichen Kalkalpen gelegt, ehe die Zentralalpen mit ihrer Kolonisation durch aquatische Weichtiere in den Blickpunkt des Interesses treten. Die alpine Region zeigt in ihrer Gesamtheit eine zum Teil wesentlich geringere Artenvielfalt als der voralpine Raum, wobei jedoch einzelne Pionierspezies auch in abgelegenen Gewässern des alpinen Höhenniveaus anzutreffen sind. Die anhand spezieller mathematischer Verfahren gewonnenen Erkenntnisse zur Ökologie der Mollusken und zu deren spezifischen Verbreitungsstrategien werden einer umfassenden Diskussion unterzogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung — Malakologische Forschung und Ziel des Buches

1.1 Grundzüge der malakologischen Forschung

1.2 Biologie von heimischen Weichtieren

1.2.1 Biologie aquatischer Gastropoden

1.2.2 Biologie heimischer Muscheln

1.2.3 Untersuchungen zur Ökologie heimischer Wassermollusken

1.2.4 Gefährdung der aquatischen Molluskenfauna

1.3 Malakologische Untersuchungen im Land Salzburg

1.3.1 Kurzer historischer Abriss der malakologischen Forschung

1.3.2 Zukünftige Aufgaben der malakologischen Forschung im Bundesland Salzburg

1.4 Geografische und klimatische Charakterisierung des Bundeslandes Salzburg

1.4.1 Naturräumliche Gliederung

1.4.2 Klimatologische Besonderheiten im Bundesland Salzburg

1.5 Ziele der vorliegenden Monografie

2 Allgemeine Methoden in der malakologischen Forschung

2.1 Einleitung

2.2 Methodik

2.2.1 Methoden für das effektive Sammeln von Wassermollusken

2.2.2 Methoden für die Messung von physikalischen und chemischen Gewässerparametern

2.2.3 Mathematische Verfahren in der malakologischen Forschung

2.2.4 Methoden zur Bestimmung aquatischer Weichtiere

2.2.5 Zeichnerische und fotografische Dokumentation von aquatischen Weichtieren

3 Wassermollusken in den Kalkalpen — Verbreitung und Ökologie

3.1 Probengebiet und allgemeine Fundsituation

3.1.1 Beschreibung des Probengebietes und Position der Sammelpunkte

3.1.2 Biodiversität der aquatischen Malakofauna in den Kalakalpen

3.1.3 Ökologische Untersuchungen — Identifikation eventueller Habitatpräferenzen

3.2 Malakologische Kartierung im Postalmgebiet

3.2.1 Beschreibung des Untersuchungsgebietes

3.2.2 Analyse der Malakofauna im Postalmgebiet

3.3 Studien zur aquatischen Malakofauna des Bluntautales

3.3.1 Geografische Lage des Untersuchungsgebietes

3.3.2 Malakologische Kartierung im Bluntautal

3.4 Modelle zur Ökologie der Österreichischen Quellschnecke Bythinella austriaca

3.4.1 Kurze Charakterisierung der Gastropodenspezies

3.4.2 Verbreitung der Österreichischen Quellschnecke im Bundesland Salzburg

3.4.3 Detaillierte Untersuchungen zur Ökologie der Österreichischen Quellschnecke

4 Aquatische Mollusken in den Zentralalpen — Verbreitung und Ökologie

4.1 Probengebiet und allgemeine Fundsituation

4.1.1 Beschreibung des Probengebietes und Lage der Sammelpunkte

4.1.2 Artenvielfalt der aquatischen Weichtierfauna in den Zentralalpen (Schieferalpen, Hohe und Niedere Tauern)

4.1.3 Verbreitungsmuster der einzelnen aquatischen Weichtierarten in den Zentralalpen

4.2 Wasserschnecken und Muscheln in ausgewählten Seen der Hohen Tauern

4.2.1 Geografische Position und Beschreibung der Seen

4.2.2 Untersuchung der Malakofauna in den Gebirgsseen

4.3 Wasserschnecken und Muscheln in ausgewählten Seen der Niederen Tauern

4.3.1 Geografische Position und Beschreibung der Gewässer

4.3.2 Untersuchung der Malakofauna in den stehenden Gewässern

4.4 Genauere Betrachtungen zur Ökologie zentralalpiner Wassermollusken

4.4.1 Regressionsanalyse zur Beschreibung der Höhenabhängigkeit einzelner Umweltvariablen

4.4.2 Multivariate Analyse

5 Zusammenfassung und Schlussbemerkung

6 Ausgewählte Literatur zu den einzelnen Buchkapiteln

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit widmet sich der umfassenden Untersuchung aquatischer Mollusken (Wasserschnecken und Muscheln) im Bundesland Salzburg, mit dem Ziel, deren Verbreitung, Ökologie und Besiedlungsstrategien in den Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen wissenschaftlich zu erfassen und zu analysieren.

  • Grundlagen der Malakologie und Biologie heimischer Weichtiere.
  • Methodische Ansätze zur effektiven Erfassung und Analyse der Wassermolluskenfauna.
  • Detaillierte Untersuchung von Verbreitungsmustern und Habitatpräferenzen in verschiedenen alpinen Räumen.
  • Einsatz mathematischer und statistischer Modelle zur ökologischen Bewertung der Arten.
  • Bewertung von Gefährdungspotenzialen und zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Auszug aus dem Buch

1.1 Grundzüge der malakologischen Forschung

Die Malakologie bezeichnet im Allgemeinen jene Teildisziplin der Zoologie, welche sich mit den Weichtieren oder Mollusken beschäftigt. In der zoologischen Systematik setzt sich der Tierstamm der Mollusca aus sieben Klassen zusammen, von denen in Mitteleuropa jedoch nur die Schnecken (Klasse Gastropoda) und Muscheln (Klasse Bivalvia) eine Rolle spielen. Während bei den Schnecken grundsätzlich terrestrische von aquatischen Formen unterschieden werden können, bleiben die Muscheln zur Gänze auf Gewässerbiotopen beschränkt.

Die malakologische Forschungsarbeit gliedert sich sich grundsätzlich in drei große Aufgabenbereiche. Hier sind zunächst Untersuchungen zur Biologie einzelner Weichtierarten oder alle Formen anatomischer Studien oder alle Formen Arbeiten, welche sich mit der Fortpflanzung der Tiere auseinandersetzen. Ein weiterer Aufgabenbereich widmet sich der Ökologie der Mollusken. Hier werden alle Arten der Interaktion zwischen Organismus auf der einen Seite und seiner Umwelt auf der anderen näher beleuchtet. Dies schließt auch Fragen der Verbreitung einzelner Spezies in verschiedenen Lebensräumen mit ein. Zudem spielen innerhalb der Ökologie alle Fragen in Bezug auf intra- und interspezifische Konkurrenz und deren Wirkung auf die Tierpopulation eine bedeutende Rolle. Der dritte Aufgabenbereich der Malakologie setzt sich mit der Gefährdung einzelner Weichtierarten auseinander, wobei in regelmäßigen Zeitabständen in den Ländern Mitteleuropas sogenannte Rote Listen mit unterschiedlichen Gefährdungskategorien („nicht gefährdet“ bis „vom Aussterben bedroht“) erstellt werden. In diese fließen die Ergebnisse aktueller Faunenkartierungen, welche in Form von regionalen oder landesweiten Kampagnen durchgeführt werden, ein. die malakologische Kartierung ist generell an der Schnittstelle zwischen ökologischer Forschung und Artenschutz angesiedelt und hat gerade in den vergangenen Jahrzehnten einen zum Teil massiven Aufschwung und Zulauf junger Biologen und Biologinnen erfahren.

Bei allen hier genannten Arbeitsbereichen ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Dies gilt insbesondere für die ökologische Forschung und Faunenkartierung, welche manche Weichtierarten noch nicht in zufriedenstellendem Maße erfasst oder etliche, in teils extremen Bereichen befindliche Biotope noch vollständig ausgeklammert haben. Diese Defizite sollten in zukünftigen Forschungsarbeiten behoben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung — Malakologische Forschung und Ziel des Buches: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen der Malakologie ein, definiert die drei großen Forschungsaufgabenbereiche und beschreibt die Zielsetzung sowie den historischen Kontext der malakologischen Forschung im Bundesland Salzburg.

2 Allgemeine Methoden in der malakologischen Forschung: Hier werden die angewandten Feldmethoden zur Probennahme und physikalisch-chemischen Gewässeranalyse sowie mathematische Verfahren zur ökologischen Auswertung und die Dokumentationsmöglichkeiten für Weichtiere detailliert erläutert.

3 Wassermollusken in den Kalkalpen — Verbreitung und Ökologie: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der malakologischen Kartierung in den Nördlichen Kalkalpen, einschließlich spezieller Studien im Postalmgebiet und Bluntautal sowie Analysen zur Ökologie der Quellschnecke Bythinella austriaca.

4 Aquatische Mollusken in den Zentralalpen — Verbreitung und Ökologie: Hier wird die Malakofauna der Zentralalpen (Schieferalpen, Hohe und Niedere Tauern) untersucht, inklusive spezifischer Analysen in ausgewählten Hochgebirgsseen und der Modellierung ökologischer Parameter.

5 Zusammenfassung und Schlussbemerkung: In diesem abschließenden Kapitel werden die zentralen Erkenntnisse der Monografie resümiert und die Bedeutung der fortwährenden ökologischen Forschung sowie des Artenschutzes betont.

6 Ausgewählte Literatur zu den einzelnen Buchkapiteln: Dieses Kapitel enthält eine umfassende Auflistung der für die Monografie relevanten wissenschaftlichen Quellen und Literaturwerke.

Schlüsselwörter

Malakologie, Wassermollusken, Schnecken, Muscheln, Kalkalpen, Zentralalpen, Salzburger Gewässer, Bioindikation, Ökologie, Verbreitung, Besiedlungsstrategien, Faunenkartierung, Habitatpräferenzen, Rote Liste, Biodiversität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Erforschung, Verbreitung und Ökologie von aquatischen Weichtieren (Wasserschnecken und Muscheln) in den Salzburger Alpen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Untersuchung der Artenvielfalt, die Habitatansprüche der Mollusken, die Anwendung ökologischer Kartierungsmethoden sowie die statistische Auswertung von Umweltparametern in Bezug auf die Besiedlung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine flächendeckende kartographische Erfassung der Weichtierfauna und die Gewinnung fundierter ökologischer Erkenntnisse über ihre Verbreitung und Besiedlungsstrategien im Bundesland Salzburg.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden klassische feldbiologische Erhebungsmethoden mit statistischen Analysen (Regressionen, multivariate Analysen) kombiniert, um die Korrelation zwischen Umweltvariablen und dem Vorkommen einzelner Spezies zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Einführung und die spezifische Auswertung der Molluskenfauna in den geologisch unterschiedlichen Regionen der Kalkalpen und Zentralalpen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben der biologischen Fachbezeichnung "Malakologie" sind Begriffe wie "Kalkalpen", "Zentralalpen", "Bioindikation" und "Habitatpräferenzen" prägend für den Inhalt.

Welche Rolle spielt die Österreichische Quellschnecke in der Forschung?

Bythinella austriaca dient als Modellorganismus, an dem die ökologische Toleranz und Besiedlungsdynamik in verschiedenen alpinen Lebensräumen detailliert untersucht wird.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Kalkalpen und Zentralalpen wichtig?

Aufgrund der unterschiedlichen geologischen Gegebenheiten und klimatischen Bedingungen weisen diese Regionen signifikante Unterschiede in der Artenzusammensetzung und dem Verbreitungspotenzial der Mollusken auf.

Wie werden die Umweltdaten für die Analyse erhoben?

Die Daten werden durch systematische Messungen von Faktoren wie Wassertemperatur, pH-Wert, Sauerstoffgehalt, Leitfähigkeit und Gewässerstruktur vor Ort gewonnen.

Welche Bedeutung hat die Arbeit für den Naturschutz?

Durch die Erfassung von Bestandsdaten und die Identifizierung gefährdeter Arten sowie wichtiger Biotope liefert die Arbeit eine wissenschaftliche Basis für gezielte Artenschutzmaßnahmen.

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Details

Title
Aquatische Mollusken in den Salzburger Alpen
Subtitle
Vorkommen - Ökologie - Verbreitungsstrategien
Grade
k. A.
Author
Dr. Robert Sturm (Author)
Publication Year
2021
Pages
118
Catalog Number
V1132174
ISBN (eBook)
9783346499554
ISBN (Book)
9783346499561
Language
German
Tags
Aquatische Mollusken Wasserschnecken Muscheln Ökologie Bioindikation Alpen Salzburg Österreich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Robert Sturm (Author), 2021, Aquatische Mollusken in den Salzburger Alpen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132174
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