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Welche Rolle spielen Gefühle in Humes Analyse der Idee der Kausalität?

Titre: Welche Rolle spielen Gefühle in Humes Analyse der Idee der Kausalität?

Essai , 2021 , 9 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Marvin Steiner (Auteur)

Philosophie - Divers
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In Humes Analyse der Idee der Kausalität spielen Gefühle eine entscheidende Rolle. Zunächst erklärt Hume mittels eines Gefühls, wieso Menschen Überzeugungen über Dinge hätten, die ihnen nicht gegenwärtig sind, obwohl kein Ursache-Wirkungs-Prinzip in der Welt beobachtet werden könne. Daraufhin versucht Hume, herauszufinden, woher die Idee der Kausalität käme und kommt auch hier zu dem Schluss, dass ihr Ursprung in einem Gefühl läge. Im Folgenden soll anhand der „Untersuchung über den menschlichen Verstand“ und des Kommentars von Wiesing der Argumentationsgang, der Hume zu diesen Konklusionen führt, aufgezeigt werden. Dabei soll besonders die Rolle der Gefühle geklärt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Welche Rolle spielen Gefühle in Humes Analyse der Idee der Kausalität?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle von Gefühlen in David Humes Analyse der Kausalität, wie sie in seiner "Untersuchung über den menschlichen Verstand" dargelegt wird, um zu klären, wie der Mensch Überzeugungen über kausale Zusammenhänge trotz fehlender empirischer Evidenz bildet.

  • Humes Gabel: Die Unterscheidung zwischen Beziehungen zwischen Ideen und Tatsachen
  • Das empiristische Sinnkriterium und die Suche nach dem Ursprung der Idee der Kausalität
  • Die Rolle der Gewohnheit bei der Entstehung von Überzeugungen über abwesende Gegenstände
  • Das Gefühl des Glaubens als psychologischer Mechanismus hinter kausalen Schlussfolgerungen
  • Die Kritik an der Wahrnehmbarkeit einer "notwendigen Verknüpfung" oder "Kraft"

Auszug aus dem Buch

Welche Rolle spielen Gefühle in Humes Analyse der Idee der Kausalität?

In Humes Analyse der Idee der Kausalität spielen Gefühle eine entscheidende Rolle. Zunächst erklärt Hume mittels eines Gefühls, wieso Menschen Überzeugungen Dinge hätten, die ihnen nicht gegenwärtig sind, obwohl kein Ursache- Wirkungs- Prinzip in der Welt beobachtet werden könne. Daraufhin versucht Hume, herauszufinden, woher die Idee der Kausalität käme und kommt auch hier zu dem Schluss, dass ihr Ursprung in einem Gefühl läge.

Im Folgenden soll anhand der „Untersuchung über den menschlichen Verstand“ und des Kommentars von Wiesing der Argumentationsgang, der Hume zu diesen Konklusionen führt, aufgezeigt werden. Dabei soll besonders die Rolle der Gefühle geklärt werden.

Nachdem sich Hume in der „Untersuchung über den menschlichen Verstand“ mit den Inhalten des Verstandes beschäftigt hat, widmet er sich den Verstandestätigkeiten. Die Untersuchung dieser Tätigkeiten führt Hume zur Kausalitätsproblematik und soll daher kurz erläutert werden. Hume beginnt mit einer Zweiteilung, die sich auf das menschliche Wissen bezieht: „Alle Gegenstände der menschlichen Vernunft oder Forschung lassen sich naturgemäß in zwei Arten zerlegen, nämlich in Beziehungen zwischen Ideen (Relations of Ideas) und in Tatsachen (Matters of Fact)“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Welche Rolle spielen Gefühle in Humes Analyse der Idee der Kausalität?: Das Kapitel führt in die Fragestellung ein, wie Hume durch die Rolle von Gefühlen und Gewohnheit die Entstehung von Kausalitätsideen erklärt, da diese nicht direkt empirisch wahrnehmbar sind.

Schlüsselwörter

David Hume, Kausalität, Untersuchung über den menschlichen Verstand, Gewohnheit, Gefühl, Glaube, Empirismus, Relations of Ideas, Matters of Fact, Perzeptionstheorie, notwendige Verknüpfung, Ursache-Wirkungs-Prinzip, Sinnkriterium, Erkenntnistheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die philosophische Argumentation David Humes in seiner „Untersuchung über den menschlichen Verstand“ bezüglich der Entstehung und Begründung der Idee der Kausalität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind Humes erkenntnistheoretische Gabel, die Unterscheidung zwischen Eindrücken und Ideen sowie die psychologische Funktion von Gewohnheit und Glauben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hume die Kluft zwischen empirisch beobachtbaren Ereignissen und dem menschlichen Bedürfnis nach Kausalität durch die Rolle von Gefühlen überbrückt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine textkritische Analyse der Primärquelle unter Einbeziehung eines fachwissenschaftlichen Kommentars durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert schrittweise, warum Kausalität weder durch reine Vernunft noch durch direkte Sinneswahrnehmung beweisbar ist, und wie Hume stattdessen die Gewohnheit als Quelle identifiziert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Empirismus, Kausalität, Gewohnheit, Glaube, Eindrücke, Ideen und Humes Gabel.

Wie unterscheidet Hume laut der Arbeit "Beziehungen zwischen Ideen" von "Tatsachen"?

Beziehungen zwischen Ideen sind durch bloße Logik und Widerspruchsfreiheit definiert, während Tatsachen auf empirischer Erfahrung basieren, deren Gegenteil immer vorstellbar bleibt.

Warum spielt die "Gewohnheit" eine solch zentrale Rolle bei Hume?

Die Gewohnheit dient als psychologisches Prinzip, das es dem Menschen ermöglicht, bei der wiederholten Wahrnehmung von Ereignissen zwangsläufig an eine kausale Verbindung zu glauben, auch wenn keine "Kraft" direkt beobachtet werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Welche Rolle spielen Gefühle in Humes Analyse der Idee der Kausalität?
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
1,0
Auteur
Marvin Steiner (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
9
N° de catalogue
V1132198
ISBN (ebook)
9783346500007
Langue
allemand
mots-clé
Hume Gefühle Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand Kausalität Ursache und Wirkung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marvin Steiner (Auteur), 2021, Welche Rolle spielen Gefühle in Humes Analyse der Idee der Kausalität?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132198
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Extrait de  9  pages
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