In der Arbeit wird der Forschungsfrage nachgegangen, was in der Literatur über Omnichannel in der Automobilindustrie zwischen den Jahren 2010 und 2020 berichtet wurde. Dabei wird sich insbesondere auf die Entwicklung dieses Konzeptes in der deutschen Automobilindustrie fokussiert. Es wird anhand einer Soll- und Ist-Analyse geprüft, wie erfolgreich das Konzept des OCM in den letzten zehn Jahren umgesetzt werden konnte.
Im Zuge der Digitalisierung hat sich vieles für die Menschheit verändert. Mittlerweile gehört es schon zum Alltag, bestimmte Tätigkeiten teilweise nur noch online durchzuführen und ihnen remote beizuwohnen. Dies haben selbstverständlich unterschiedliche Branchen in den letzten Jahren feststellen dürfen und dementsprechend umstrukturiert. Viele Unternehmen bieten nun ein umfassendes online als auch offline Kundenerlebnis an. Parallel dazu hat sich auch in der Automobilindustrie hinsichtlich dessen einiges getan.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition der Begriffe
2.1 Omnichannel
2.2 Supply Chain Management
2.3 Industrie 4.0
3. Inhaltsanalyse/ Status Quo
3.1 Entwicklung des Omnichannels in den letzten 10 Jahren
3.2 Deskriptive Analyse
3.3 Kunde als Mittelpunkt
3.4 Material Evaluation
4. Diskussion der Ergebnisse
5. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Umsetzung von Omnichannel-Strategien in der deutschen Automobilindustrie im Zeitraum von 2010 bis 2020, um mittels einer Soll-Ist-Analyse deren Erfolg und die Rolle der Digitalisierung sowie der Corona-Pandemie zu bewerten.
- Grundlagen der Omnichannel-Strategie und Industrie 4.0
- Bedeutung des Supply Chain Managements für den Vertrieb
- Analyse des Wandels im Konsumentenverhalten beim Autokauf
- Einfluss der Corona-Pandemie auf den digitalen Vertrieb
- Vergleich der Marktpositionierung deutscher Anbieter im internationalen Kontext
Auszug aus dem Buch
3.1 Entwicklung des Omnichannels in den letzten 10 Jahren
Am Anfang des Jahrzehntes bemerkten auch die Automobilkonzerne, dass viele Menschen eine immer größere werdende Affinität gegenüber dem Internet entwickelten. Die Unternehmen in der Branche probierten aus dem Grund Strategien aus, um sich deutlich digitaler auszurichten. Um einen vollständigen Omnichannel Kundenservice zu garantieren, mussten die Automobillieferketten zunächst auf vertrauenswürdiges, effizientes und effektives Supply Chain Management umrüsten.
2016 waren durch den Ausbau des SCMs die ersten Ansätze des Omnichannel Handels in Deutschland vorhanden. Die Informationsbeschaffung vor dem Kauf eines Autos war nun auch auf Grund von Online-Stores möglich. Ebenfalls konnte man sich bei einigen Händlern über das Internet sein Wunschfahrzeug durch einen Konfigurator individuell inklusive Online-Kaufvertrag zusammenstellen. Sobald das Fahrzeug fertig war, war eine offline Abholung Autohaus erforderlich. Der US-amerikanische Anbieter Tesla Inc. war zu dem Zeitpunkt Vorreiter in dem Segment, aber auch deutsche Automobilanbieter, wie die Daimler AG hatten bereits die ersten Ansätze. Tesla bietet jedoch zu dem Zeitpunkt im Gegensatz zum Rest bereits alle vorhandenen Modelle online, als auch offline an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Digitalisierung für die Automobilbranche sowie Darlegung der Zielsetzung und methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2. Definition der Begriffe: Theoretische Abgrenzung der zentralen Konzepte Omnichannel, Supply Chain Management und Industrie 4.0 sowie Einordnung der deutschen Automobilindustrie.
3. Inhaltsanalyse/ Status Quo: Untersuchung der historischen Entwicklung des Omnichannel-Konzepts, Analyse des Kundenverhaltens und Bewertung der Materiallage anhand von Marktdaten.
4. Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der Marktsituation, der digitalen Transformation und der Wettbewerbsvorteile durch Omnichannel-Strategien im Vergleich zur internationalen Konkurrenz.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur erfolgreichen Integration von Omnichannel-Konzepten und Empfehlungen zur künftigen Anpassung an gesellschaftliche Trends und Krisensituationen.
Schlüsselwörter
Omnichannel, Automobilindustrie, Digitalisierung, Supply Chain Management, Industrie 4.0, Kundenerlebnis, Kaufverhalten, Online-Handel, Vertriebsstrategie, Marktanteile, Corona-Pandemie, Mobilitätsdienstleister, Konfiguration, Kundenservice, Wettbewerbsfähigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der Vertriebswege in der deutschen Automobilindustrie durch die Einführung und Weiterentwicklung von Omnichannel-Strategien zwischen 2010 und 2020.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen umfassen die Digitalisierung von Vertriebsprozessen, die logistischen Anforderungen durch das Supply Chain Management und die veränderten Erwartungen der Kunden an einen hybriden Kaufprozess.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, den Erfolg der Umsetzung von Omnichannel-Konzepten bei deutschen Automobilherstellern zu prüfen und zu analysieren, wie diese auf digitale Trends und externe Einflüsse reagiert haben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es wurde die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring angewandt, ergänzt durch eine deskriptive Analyse von Marktdaten und Literaturrecherche.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die begrifflichen Grundlagen, die historische Entwicklung der letzten zehn Jahre, das veränderte Nutzerverhalten sowie die Auswirkungen wirtschaftlicher Krisen auf den digitalen Auftritt der Branche.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Omnichannel, Automobilindustrie, Digitalisierung, Kundenerlebnis und Wettbewerbsfähigkeit geprägt.
Wie hat sich das Kaufverhalten in den letzten zehn Jahren verändert?
Kunden nutzen verstärkt digitale Kanäle zur Informationsbeschaffung und Konfiguration, wobei die finale Entscheidung häufig bereits vor dem Besuch im Autohaus online getroffen wird.
Welche Rolle spielte die Corona-Pandemie für die Digitalisierung der Autohändler?
Die Pandemie wirkte als Katalysator, da Kontaktbeschränkungen die Händler zwangen, ihre Online-Präsenz auszubauen, um trotz stationärer Schließungen den Vertrieb aufrechtzuerhalten.
- Arbeit zitieren
- Anna Schumilowa (Autor:in), 2021, Omnichannel Marketing in der deutschen Automobilindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132376