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Mixed Martial Arts und Aggression. Ein Vergleich der Aggression von Mixed Martial Arts und Fitness-Sportlern

Titel: Mixed Martial Arts und Aggression. Ein Vergleich der Aggression von Mixed Martial Arts und Fitness-Sportlern

Bachelorarbeit , 2021 , 80 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Frederick Rumi (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu beantworten, welche Wirkung die Sportart MMA auf die Aggression der Sportler hat. Darauf aufbauend kann im Idealfall eine Empfehlung gegeben werden, ob diese Sportart für aggressive Personen empfohlen werden sollte. Interessant scheint zudem die Frage, ob MMA Sportler eine positivere Einstellung zur Aggression haben als die Vergleichsgruppe. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Rahmen dieser Arbeit ein Fragebogen entwickelt, der die Aggression der Teilnehmer messen sollte. Aufbauend auf den durch die Befragung gewonnen Daten kann die Aggression von MMA-Praktizierenden mit denen der Kontrollgruppe (Fitness Sportler) verglichen werden.

Um sich dieser Fragestellung anzunähern, wird zunächst die Sportart Mixed Martial Arts vorgestellt. Dabei wird neben einer Erklärung der erlaubten Techniken auch ein kurzer historischer Rückblick zur Entstehung gegeben. Anschließend widmet sich diese Arbeit dem Thema Aggression. Dafür wird zunächst versucht, diesen Begriff zu definieren. Danach werden verschiedene Formen der Aggression vorgestellt sowie ein Überblick über verschiedene Theorien zur Erklärung von aggressivem Verhalten gegeben. Neben der Triebtheorie und der Frustrations-Aggressions-Theorie liegt der Fokus auf den Lerntheorien, insbesondere der sozial-kognitiven Lerntheorie. Aber auch neuere Modelle wie das General Aggression Model werden vorgestellt. Da aggressives Verhalten aber immer situationsgebunden ist, werden auch verschiedene Einflussfaktoren aufgeführt.

Bevor die Hypothesen für diese Arbeit formuliert werden, wird noch ein Blick auf die vorhandenen Forschungsergebnisse über den Zusammenhang von Sport und Aggression geworfen. Im vierten Kapitel wird das methodische Vorgehen sowie die Stichprobe und der Fragebogen für diese Bachelorarbeit genauer beschrieben. Der darauffolgende Abschnitt widmet sich dann den deskriptiven Ergebnissen und dem Hypothesentest. Als nächstes findet in der Diskussion zunächst eine Kritik der Methodik und darauffolgend eine Interpretation der Ergebnisse statt. Abschließend wird noch ein Fazit und ein Ausblick auf weitere Forschungsfragen gegeben. Das letzte Kapitel beinhaltet eine Zusammenfassung der gesamten Bachelorarbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Mixed Martial Arts

2.2 Aggression

2.3 Formen der Aggression

2.4 Aggressionstheorien

2.4.1 Triebtheorien der Aggression

2.4.2 Frustrations-Aggressions-Theorie

2.4.3 Lerntheorien

2.4.3.1 Klassisches Konditionieren

2.4.3.2 Operantes Konditionieren

2.4.3.3 sozial-kognitive Lerntheorie

2.4.4 General Aggression Model

2.5 Ursachen von Aggression

2.5.1 Biologische Ursachen

2.5.2 Individuelle Ursachen

2.5.3 Psychosoziale Faktoren

2.5.4 Situative Einflussfaktoren

2.6 Sport und Aggression

3 Hypothesen

4 Methode

4.1 Stichprobe

4.2 Fragebogen

4.3 Design und Durchführung

5 Ergebnisse

5.1 Deskriptive Daten

5.2 Testung der Hypothesen

6 Diskussion

6.1 Methodenkritik

6.2 Diskussion der Ergebnisse

6.3 Fazit und Ausblick

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, welchen Einfluss das Training der Sportart Mixed Martial Arts (MMA) auf das Aggressionsverhalten der Sportler hat. Dabei wird geprüft, ob sich MMA-Sportler signifikant von Fitnesssportlern hinsichtlich ihrer physischen und verbalen Aggression sowie ihrer Einstellung zur Aggression unterscheiden, um daraus Empfehlungen für oder gegen diese Sportart bei aggressivem Verhalten ableiten zu können.

  • Vergleich der Aggressionswerte zwischen MMA-Sportlern und Fitnesssportlern
  • Analyse der Rolle von Lerneffekten (operante Konditionierung, sozial-kognitive Lerntheorie) im Kampfsport
  • Untersuchung der Einstellung zu aggressivem Verhalten als Legitimation von Gewalt
  • Differenzierung zwischen physischer und verbaler Aggression in verschiedenen sportlichen Kontexten

Auszug aus dem Buch

2.4.3.3 sozial-kognitive Lerntheorie

Ähnlich wie beim operanten Konditionieren geht Bandura (1979) davon aus, dass Menschen durch ihre Erfahrungen lernen. Bei seiner sozial-kognitiven Lerntheorie findet dieses Lernen aber nicht nur durch Belohnung und Bestrafung statt, sondern auch durch die Beobachtung von anderen Menschen. Wichtig ist, dass neben dem Verhalten auch die Konsequenzen für die ausführende Person beachtet werden. Ob ein Verhalten gelernt wird, hängt also sowohl von den eigenen Erfahrungen ab als auch von den Erfahrungen, die ein anderer mit diesem Verhalten gemacht hat. Bandura (1979) ist der Meinung, dass dieses Lernen am Modell insbesondere das Aneignen von komplexem Verhalten erlaubt (Bandura, 1979, S. 60).

Das Erlernen neuer Verhaltensweisen kann in vier verschiedene Phasen aufgeteilt werden. Zuerst kommt es zu einem Aufmerksamkeitsprozess. Die Aufmerksamkeit, die ein Modell erfährt, ist von entscheidender Bedeutung dafür, ob ein Verhalten gelernt wird. Es gibt einige Faktoren, die zu einer genaueren Beobachtung führen und so die Lernwahrscheinlichkeit erhöhen. Zum einen ist das der häufige Umgang mit einer Person. Dieser ermöglicht ein gründlicheres Betrachten und erhöht dementsprechend auch die Chance bestimmte Handlungen zu erlernen. Auch die Konsequenzen, die eine handelnde Person erfährt, beeinflussen den Aufmerksamkeitsprozess. Negative Reaktionen reduzieren die Aufmerksamkeit, während positive Konsequenzen diese fördern. Menschen, die einen hohen Status in der Gesellschaft genießen und über viel Macht und Erfolg verfügen, wird häufig auch ein erfolgreiches Verhalten unterstellt, was ebenfalls zu einer besonderen Aufmerksamkeit führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, definiert das umstrittene Bild von MMA in der Gesellschaft und leitet die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit ab.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Mixed Martial Arts, definiert den Begriff Aggression, stellt verschiedene Aggressionstheorien (Triebtheorien, Lerntheorien, General Aggression Model) vor und beleuchtet Ursachen sowie den Zusammenhang von Sport und Aggression.

3 Hypothesen: Basierend auf der theoretischen Herleitung werden die konkreten Hypothesen für die Untersuchung formuliert, welche die Unterschiede zwischen MMA-Sportlern und Fitnesssportlern betreffen.

4 Methode: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, einschließlich der Rekrutierung der Stichprobe, der Entwicklung des eigens erstellten Fragebogens sowie der Durchführung der Online-Umfrage.

5 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die gesammelten Daten deskriptiv dargestellt und die Hypothesen mittels statistischer Tests auf Signifikanz geprüft.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch bewertet, methodische Einschränkungen reflektiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet, gefolgt von einem Fazit und Ausblick.

7 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel bietet eine komprimierte Übersicht über die gesamte Arbeit, vom theoretischen Rahmen bis hin zur Beantwortung der Ausgangsfragestellung.

Schlüsselwörter

Mixed Martial Arts, MMA, Aggression, Aggressivität, physische Aggression, verbale Aggression, Kampfsport, Fitnesssport, Lerntheorien, sozial-kognitive Lerntheorie, Konditionierung, Forschungsdesign, empirische Studie, Aggressionspotenzial, Sportpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Sportart Mixed Martial Arts und dem Aggressionsverhalten der Sportler im Vergleich zu Fitnesssportlern.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit deckt die Definition von Aggression, verschiedene psychologische Aggressionstheorien, den Einfluss von Lerneffekten auf Verhalten und die Auswirkungen spezifischer Sportarten auf die Aggressivität ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Wirkung die Sportart MMA auf die Aggression der Sportler hat und ob sie sich hierbei von einer Vergleichsgruppe aus dem Fitnessbereich unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem mittels eines selbst entwickelten Fragebogens Daten von 316 Sportlern erhoben und statistisch analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende theoretische Aufarbeitung, die Formulierung von Hypothesen, die methodische Vorgehensweise bei der Online-Umfrage sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Mixed Martial Arts, Aggression, Sportpsychologie, Lerneffekte, physische und verbale Aggression sowie die empirische Testung mittels t-Tests.

Bestätigen die Ergebnisse die Hypothese einer höheren Aggression bei MMA-Sportlern?

In Bezug auf die physische Aggression konnten höhere Werte für MMA-Sportler bestätigt werden; bei der verbalen Aggression zeigten sich jedoch niedrigere Werte als bei den Fitnesssportlern.

Haben MMA-Sportler eine positivere Einstellung zur Aggression?

Ja, die Ergebnisse bestätigen, dass MMA-Sportler eine signifikant positivere Einstellung zur Aggression aufweisen als die untersuchte Vergleichsgruppe.

Ende der Leseprobe aus 80 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mixed Martial Arts und Aggression. Ein Vergleich der Aggression von Mixed Martial Arts und Fitness-Sportlern
Note
1,0
Autor
Frederick Rumi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
80
Katalognummer
V1132772
ISBN (eBook)
9783346502025
ISBN (Buch)
9783346502032
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mixed martial arts aggression vergleich fitness-sportlern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frederick Rumi (Autor:in), 2021, Mixed Martial Arts und Aggression. Ein Vergleich der Aggression von Mixed Martial Arts und Fitness-Sportlern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132772
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Leseprobe aus  80  Seiten
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