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Dokumente der amerikanischen Verfassungsgeschichte und ihre Bedeutung für die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika

Title: Dokumente der amerikanischen Verfassungsgeschichte und ihre Bedeutung für die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 58 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Steffen Sandoz (Author)

Politics - Region: USA
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Summary Excerpt Details

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Überlegung, ob durch die Kenntnis verschiedener Dokumente der Verfassungsgeschichte der Vereinigten Staaten aktuelle politische Reden besser verstanden werden können.
Dazu sollen im ersten Teil der Arbeit ausgewählte Dokumente der amerikanischen Geschichte mit ihrem historischen Hintergrund vorgestellt werden. Dabei wird nicht nur auf geschichtliche Daten und Fakten, sondern auch auf die Bevölkerung eingegangen. Anschließend soll dargestellt werden, welchen Einfluss die Vorstellungen der Verfasser bezüglich der Religion beziehungsweise über Gott auf das Dokument ausgeübt haben. Des Weiteren soll in diesem Zusammenhang auch das Verständnis von Natur untersucht werden.
Nachdem ausgewählte Dokumente der Verfassungsgeschichte der Vereinigten Staaten vorgestellt sind, müssen die Einstellungen Amerikaner bezüglich der Menschenrechte dargestellt werden. Insbesondere ist zu untersuchen, ob diese Einstellungen allgemeingültig sind oder ob es regionale Unterschiede gibt.
Im letzten Teil dieser Arbeit soll untersucht werden, ob sowohl diese Dokumente als auch die vorgestellten Einstellungen der Menschen noch bis in unsere Tage Einfluss auf die Politik der USA haben. Es soll festgestellt werden, ob sich die in den ersten beiden Teilen dieser Arbeit dargestellten Werte und Normen wie auch die dargelegten Überzeugungen heute noch ihre Gültigkeit in den Vereinigten Staaten haben und ob und diese Einfluss auf die politische Führung der USA ausüben.
Um den Rahmen der Untersuchung nicht zu sprengen werden die einzelnen Dokumente im Originalwortlaut und weitere wissenswerte Hintergründe in einem Anhang der Arbeit aufgeführt. England befand sich zu Beginn des sechzehnten Jahrhunderts in einer umfassenden Umbruchphase. Die alten mittelalterlichen Strukturen wichen langsam dem Gedankengut der Renaissance. In dieser Zeit des Umbruchs boten die Lehren Martin Luthers dem englischen Volk eine Diskussionsgrundlage. Luthers Lehren halfen den Menschen, ihre Gefühle zu Meinungen zu ordnen. Diese verschiedenen Meinungen ermöglichten dann die Zusammenfindung Gleichgesinnter in Parteien. Dies führte zur Umgruppierung des englischen Volkes in Parteien und Fraktionen, aber auch in Konfessionen und Sekten. In dieser Zeit wurden aber auch Bekenntnisgrenzen durch das Volk gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Der lange Weg zur amerikanischen Verfassung

2.1 Die Geschichte der Puritaner

2.1.1 The Mayflower Compact

2.2 Die Ursachen des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges

2.2.1 Common Sense

2.3 Declaration of Independence

2.3.1 Articles of Confederation

2.4 The United States Constitution

3 Verschiedene Auffassungen von Menschenrechten

3.1 Menschenrechte als Teil der amerikanischen Außenpolitik

3.1.1 Die innenpolitische Entwicklung

3.1.2 Die außenpolitische Entwicklung

4 Amerikanisches politisches Denken in der Gegenwart

4.1 Inaugural address by President George W. Bush

5 Fazit

6 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss historischer Dokumente der amerikanischen Verfassungsgeschichte und sich daraus entwickelnder Menschenrechtsvorstellungen auf die zeitgenössische Politik der Vereinigten Staaten von Amerika, exemplarisch dargestellt anhand der zweiten Amtsantrittsrede von Präsident George W. Bush.

  • Historische Wurzeln puritanischen Gedankenguts
  • Entwicklung und Bedeutung grundlegender Verfassungsdokumente
  • Vergleichende Analyse europäischer und amerikanischer Menschenrechtsauffassungen
  • Das amerikanische Sendungsbewusstsein in der Außenpolitik
  • Religiöse Prägung aktuellen politischen Handelns

Auszug aus dem Buch

Die außenpolitische Entwicklung

Um das Verhältnis der amerikanischen Außen- und Innenpolitik zu den Menschenrechten näher zu erläutern, ist es notwendig, die Entwicklung der Vereinigten Staaten zu betrachten.

Die Expansion der Siedlungsgrenzen nach Westen erfolgte mit einer ungeheuren Geschwindigkeit einmal durch Besiedeln und Erschließen oder durch Kauf und Abtretung, aber auch durch Rechtsbruch und Infiltration wie auch durch Krieg und Völkermord. Diese Dynamik der Expansion stellte bereits ein Zeichen der zukünftigen Entwicklung Amerikas dar. Sehr interessant ist hierbei die Deutung dieser Landnahme durch die amerikanische Bevölkerung.

In der amerikanischen Bevölkerung wird versucht, dem Ganzen einen religiösen und einen geschichtsphilosophischen Sinn zu geben. Daneben wird ihr Handeln mit ihrer Idee einer besonderen Sendung gerechtfertigt. „Der Weg nach Westen, das ständige Vorschieben der frontier waren daher vor allem prophetisch und nicht nur ökonomisch motiviert“. Daß diese Idee des spezifischen amerikanischen Sendungsbewusstseins bereits seit der Gründung der Nation als fester Bestandteil der politische Kultur der Vereinigten Staaten vorhanden war, lässt sich am religiösen Missionsgedanken der Puritaner der 17. Jahrhunderts nachweisen. Wie bereits oben dargestellt waren diese Siedler vor allem wegen ihrer religiösen Vorstellungen nach Amerika emigriert. Dort versuchten sie jetzt einen Staat nach ihrer Vorstellung aufzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Einleitung in die Fragestellung, ob Kenntnisse der Verfassungsgeschichte zum besseren Verständnis aktueller politischer Reden in den USA beitragen können.

2 Der lange Weg zur amerikanischen Verfassung: Darstellung der historischen Grundlagen von der puritanischen Tradition bis zur Entstehung der US-Verfassung und der Bill of Rights.

3 Verschiedene Auffassungen von Menschenrechten: Analyse der spezifisch amerikanischen Menschenrechtsvorstellungen und deren Prägung durch die puritanische Geschichte im Vergleich zum europäischen Denken.

4 Amerikanisches politisches Denken in der Gegenwart: Untersuchung der Kontinuität historischer Ideale und religiöser Überzeugungen in der aktuellen Politik, am Beispiel der Amtsantrittsrede von George W. Bush.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, welche die tiefe Verwurzelung moderner US-Politik in den historisch gewachsenen Werten und dem Sendungsbewusstsein unterstreicht.

6 Literatur: Auflistung der verwendeten Sekundärquellen und Dokumente.

Schlüsselwörter

Vereinigte Staaten, amerikanische Verfassung, Puritaner, Menschenrechte, Außenpolitik, George W. Bush, Sendungsbewusstsein, Unabhängigkeitserklärung, Freiheit, Demokratie, Zivilreligion, politische Kultur, Geschichte, Regierung, Terrorismusbekämpfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen zentralen Dokumenten der amerikanischen Verfassungsgeschichte und der gegenwärtigen politischen Rhetorik und Strategie der USA.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte der Puritaner, der Entstehung der US-Verfassung, der Entwicklung des amerikanischen Menschenrechtsverständnisses und dessen Einfluss auf die heutige Außenpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll analysiert werden, ob eine Kenntnis der historischen Dokumente hilft, aktuelle politische Reden der US-Führung besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Methode, bei der Originaldokumente und deren historischer Hintergrund mit aktuellen politischen Reden in Beziehung gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst wichtige historische Dokumente wie der Mayflower Compact oder die Unabhängigkeitserklärung analysiert, gefolgt von einer Untersuchung der US-Menschenrechtspolitik und der heutigen politischen Praxis unter George W. Bush.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Amerikanisches Sendungsbewusstsein, Verfassungsgeschichte, Menschenrechte, Freiheit und die Verknüpfung von religiösen Werten mit staatlichem Handeln.

Inwieweit spielt die Religion in der Arbeit eine Rolle?

Die Arbeit hebt hervor, dass religiöse Vorstellungen, insbesondere das puritanische Erbe, seit Beginn der US-Geschichte eine fundamentale Rolle bei der Identitätsbildung und der Rechtfertigung politischer Ziele spielen.

Wie bezieht die Arbeit die Amtsantrittsrede von George W. Bush ein?

Die Rede dient als Fallbeispiel, an dem aufgezeigt wird, wie der Präsident historische Mythen und religiöse Sprache nutzt, um seine aktuelle außenpolitische Doktrin zu begründen.

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Details

Title
Dokumente der amerikanischen Verfassungsgeschichte und ihre Bedeutung für die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika
College
University of Kaiserslautern
Course
Politische Theorien: Europäisches und Amerikanisches Denken
Grade
1,0
Author
Steffen Sandoz (Author)
Publication Year
2006
Pages
58
Catalog Number
V113307
ISBN (eBook)
9783640139729
ISBN (Book)
9783640139781
Language
German
Tags
Dokumente Verfassungsgeschichte Bedeutung Politik Vereinigten Staaten Amerika Politische Theorien Europäisches Amerikanisches Denken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Sandoz (Author), 2006, Dokumente der amerikanischen Verfassungsgeschichte und ihre Bedeutung für die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113307
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