Die Musik im Comic bei Kleist/Ackermann: „Elvis. Die illustrierte Biographie“. Darstellungsmöglichkeiten und Funktion


Hausarbeit, 2016

28 Seiten, Note: 1,3


Inhaltsangabe oder Einleitung

In dieser Arbeit wird die Frage beantwortet, wie Darstellungsweisen von Musik aussehen können und in welchem Maße sie auch authentisch sind.

Vor allem Musikerbiographien zeigen ein Potential für eine Darstellung von Musik im Comic an, da sie das Thema direkt ansprechen. Reinhardt Kleist hat neben seiner Graphic Novel über Johnny Cash auch eine illustrierte Biographie über Elvis Presley geschrieben, in der er dessen Lebensgeschichte von der Kindheit bis zum Tod erzählt. Durch die Besonderheit, dass insgesamt zehn Künstler an dem Comic beteiligt sind, bietet sich dieser perfekt dafür an, an ihm Darstellungsmöglichkeiten von Musik zu zeigen.

Um diese Frage zu beantworten, wird sich nach einer Vorstellung Presleys und des Comics von Kleist mit dem Begriff der Biographie auseinandergesetzt, um dann Möglichkeiten der Musikdarstellung im Comic aus der Fachliteratur zu sammeln. Dabei werden die Funktion der Musik, mögliche Betrachtungsperspektiven und zusätzlich Onomatopoesie und Panelrhythmus beschrieben. Nach dieser Sammlung sollen die Erkenntnisse am Comic überprüft werden, in dem zuerst auf die Funktion und dann auf die Darstellungsmöglichkeiten eingegangen wird. Die zu beantwortende Forschungsfrage lautet: Inwiefern wird symbolisch und konkret mit Musik in Reinhard Kleists Comic „Elvis. Die illustrierte Biographie“ umgegangen?

Musik ist schon seit jeher ein Ausdrucksmedium welches es schafft, verschiedenste Inhalte zu transportieren: „Sie vermag emotional zu berühren, zugleich ist es je nach Hintergrundwissen der/ des Hörerin/ Hörers möglich, auch bei sehr kurzen Musikbeispielen weitere Informationen, etwas im Hinblick auf eine stilistische/ historische Einordnung … herauszuhören.“
Die Klänge erreichen den Hörer dabei auf einer auditiven, fast schon immateriellen Ebene , was automatisch die Frage aufkommen lässt, ob es auch eine Möglichkeit gibt, Musik auf anderen Ebenen zu verdeutlichen. Die Offensichtlichste ist dabei das Notieren in einer Partitur – diese hat allerdings nur wenig Platz für das Ausleben künstlerischen Ausdrucks.
Neben Darstellungen von Musik auf einzelnen Bildern oder Gemälden, bietet der relativ junge Comic neue Illustrierungsmöglichkeiten.

Details

Titel
Die Musik im Comic bei Kleist/Ackermann: „Elvis. Die illustrierte Biographie“. Darstellungsmöglichkeiten und Funktion
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Schläft ein Lied in allen Dingen. Farbe-Klang-Reim-Rhythmus in der KJL und ihren Medientransfers
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
28
Katalognummer
V1133147
ISBN (eBook)
9783346502605
ISBN (Buch)
9783346502612
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elvis, Musik, Comic, Darstellung von Musik, Biographie, Onomatopoesie, Kinderliteratur, Jugendliteratur, Medien, Medientransfer, Musik im Comic, Funktionen von Musik
Arbeit zitieren
Leon Raschen (Autor:in), 2016, Die Musik im Comic bei Kleist/Ackermann: „Elvis. Die illustrierte Biographie“. Darstellungsmöglichkeiten und Funktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1133147

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