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Interkulturelles Lernen mit Hilfe von Literatur im Französischunterricht (Französische Didaktik)

Titre: Interkulturelles Lernen mit Hilfe von Literatur im Französischunterricht (Französische Didaktik)

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Nadine Richters (Auteur)

Didactique du français - Litérature, Œuvres
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Résumé Extrait Résumé des informations

Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten ein bevorzugtes Einwanderungsland diverser Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen geworden. Unser Heimatland hat bei ungefähr 82 Mio. Einwohnern einen Immigrantenanteil von ca. 7,3 Mio.
Die Gesellschaft und insbesondere die Schule, die ein Spiegel der Gesellschaft ist, darf sich vor dieser Tatsache und den vielen verschiedenen Kulturen, die in Deutschland zu finden sind, nicht verschließen, denn „Die Schule ist ein Abbild des allgemein-gesellschaftlichen Umgangs mit sprachlichkulturellen Minderheiten.“
Viele Immigranten stammen aus Ländern, in denen Kriege herrschen und somit die Arbeitsmöglichkeiten und auch die sozialen Bedingungen sehr schlecht sind. Gerade da der Immigrantenanteil an der Gesamtbevölkerung bei uns in Deutschland ca. 1/10 ausmacht, sollte den Einwanderern die Möglichkeit gegeben werden, sich angemessen zu integrieren und am Arbeits- und Gesellschaftsleben teilzunehmen.
Der erste Teil der Hausarbeit wird sich mit der Bedeutung des interkulturellen Lehrens und Lernens mit Hinblick auf das Gesellschaftsleben und den Fremdsprachenunterricht beschäftigen.
Im weiteren Verlauf werde ich die Methode des „interkulturellen Lernens durch Literatur“ vorstellen und diskutieren. Außerdem werde ich „Anne ici – Sélima là-bas“ als gutes interkulturelles Lektürebeispiel vorschlagen und pre- und post-reading activities für die Lektüre nennen und diese näher ausführen.
Wenngleich Interkulturalität, Globalisierung, das vereinigte Europa, der Abbau von generellen Stereotypen, Anti-Rassismus sowie Erziehung zur Völkerverständigung gängige Schlagwörter sind, merkt man kaum, dass der hohe Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund an vielen Schulen wirklich ein brisantes Thema ist. Das Bildungssystem ist immer noch weitestgehend auf die Homogenisierung der Klassen ausgelegt, obwohl der Anteil derjenigen Schüler mit ausländischer Herkunft in der Klassenzusammensetzung oft höher ist als derjenigen ohne. Man geht derzeit davon aus, dass der Anteil der Kinder, die mehrsprachig bzw. mit Migrationshintergrund aufwachsen, an der Gesamtzahl der Hamburger Schulen ca. 1/3 ausmachen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Bedeutung des interkulturellen Lehrens und Lernens für die Gesellschaft und den FSU

2.1 Ziel des interkulturellen Fremdsprachenunterrichts

3. Literatur als eine Methode des interkulturellen Lernens

3.1 Welche Möglichkeiten literarische Texte mit Hinblick auf das interkulturelle Lernen eröffnen

3.2 Pre- and post-reading activities als Lösungsstrategien

4. Lektürebeispiel: „Anne ici – Sélima là-bas“ Marie Féraud

4.1 Inhalt

4.2 Inwiefern sich die Lektüre „Anne ici – Sélima là-bas“ für den interkulturellen FSU eignet

4.3 Methodenvorschläge zur Behandlung der Lektüre

4.3.1 Pre-reading-activities

4.3.2 Die traditionellen Herangehensweisen (post-reading-activities)

4.3.3 Kreative Verfahren (postreading activities)

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz interkulturellen Lernens im Französischunterricht vor dem Hintergrund einer zunehmend heterogenen Gesellschaft und analysiert, wie literarische Lektüren sowie kreative Methoden dazu beitragen können, interkulturelle Kompetenz und das Fremdverstehen bei Schülern effektiv zu fördern.

  • Bedeutung von Interkulturalität im modernen Fremdsprachenunterricht
  • Literatur als didaktisches Instrument für den interkulturellen Austausch
  • Analyse des Werks "Anne ici – Sélima là-bas" von Marie Féraud
  • Methodische Ansätze: Pre- und Post-reading-Aktivitäten
  • Förderung affektiv-emotionaler Verstehensdimensionen durch kreative Verfahren

Auszug aus dem Buch

3.2 Pre- and post-reading activities als Lösungsstrategien

Um das Verständnis von literarischen Texten zu erleichtern und um den Lernern einen Zugang zu anderen kulturellen, lingualen Lebenswelten zu verschaffen, sowie die Lesebereitschaft zu mobilisieren, ist es angebracht, dass der Lehrer bestimmte vor- und nachverständnisaktivierendende Arbeitsformen (= pre- and post-reading-activities) einleitet.

Unter pre-reading-activities könnte u.a. fallen, dass der Lehrer erst mal allgemein mit den Schülern über die Rezeption von Literatur an sich spricht, ob sie daheim lesen, welches Genre sie bevorzugen, ob sie privat französische Bücher lesen würden u.v.m.

Überdies könnte der Pädagoge vor der Behandlung des eigentlichen literarischen Textes, einen einführenden Text zur Thematik des Romans oder der Kurzgeschichte, eingeben. Dieser Text könnte Näheres über den Autoren und die Entstehungsgeschichte des literarischen Textes liefern und auch den Text literaturepochal einordnen. Allerdings sollte der Lehrer im Vorhinein nicht zu viele Informationen liefern, damit sich die Schüler später nicht langweilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Notwendigkeit des interkulturellen Lernens in der Schule aufgrund der hohen Anzahl von Schülern mit Migrationshintergrund in Deutschland.

2. Die Bedeutung des interkulturellen Lehrens und Lernens für die Gesellschaft und den FSU: Das Kapitel erläutert die Notwendigkeit, das Bildungssystem von einem monokulturellen zu einem interkulturellen Paradigma zu entwickeln, um der Vielfalt der Schülerschaft gerecht zu werden.

2.1 Ziel des interkulturellen Fremdsprachenunterrichts: Hier wird dargelegt, dass neben funktional-kommunikativen Kompetenzen heute die Entwicklung von Fähigkeiten zum Umgang mit kultureller Differenz im Zentrum des Unterrichts steht.

3. Literatur als eine Methode des interkulturellen Lernens: Es wird diskutiert, warum literarische Texte als Medium dienen können, um eine interkulturelle Verstehensebene und eine Akzeptanz für andere Kulturen aufzubauen.

3.1 Welche Möglichkeiten literarische Texte mit Hinblick auf das interkulturelle Lernen eröffnen: Dieses Kapitel zeigt auf, wie Literatur durch den Vergleich von Ausgangs- und Zielkultur dazu beiträgt, Vorurteile abzubauen und fremde Welten subjektiv zu erfahren.

3.2 Pre- and post-reading activities als Lösungsstrategien: Es wird begründet, warum vor- und nachbereitende Arbeitsformen essentiell sind, um das Verständnis bei literarischen Werken zu sichern.

4. Lektürebeispiel: „Anne ici – Sélima là-bas“ Marie Féraud: Das Kapitel stellt das ausgewählte Werk vor und erläutert dessen thematischen Fokus auf die Identitätsfindung zwischen zwei Kulturen.

4.1 Inhalt: Eine Zusammenfassung der Geschichte von Sélima, die zwischen ihrem Leben als Migrantin in Frankreich und ihren Erfahrungen in Algerien zerrissen ist.

4.2 Inwiefern sich die Lektüre „Anne ici – Sélima là-bas“ für den interkulturellen FSU eignet: Es wird dargelegt, warum das Werk aufgrund seiner Thematik und des Sprachniveaus ideal für den Unterricht im 4. oder 5. Lernjahr ist.

4.3 Methodenvorschläge zur Behandlung der Lektüre: Ein Überblick über verschiedene didaktische Möglichkeiten zur Arbeit mit der Lektüre.

4.3.1 Pre-reading-activities: Methoden zur Vorbereitung, wie Bildanalyse oder Internetrecherchen zum Hintergrund des Werks.

4.3.2 Die traditionellen Herangehensweisen (post-reading-activities): Besprechung analytischer Aufgaben wie Zusammenfassungen oder inhaltlicher Verständnisfragen.

4.3.3 Kreative Verfahren (postreading activities): Darstellung kreativer Methoden wie Rollenspiele oder Forendiskussionen zur Förderung emotionalen Lernens.

5. Resümee: Eine abschließende Zusammenfassung, die unterstreicht, dass kreative Verfahren bei der Arbeit mit Literatur zur individuellen Aneignung interkultureller Kompetenzen unverzichtbar sind.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Lernen, Fremdsprachenunterricht, Literaturdidaktik, Fremdverstehen, Migration, Identitätsfindung, Anne ici – Sélima là-bas, Mehrsprachigkeit, Kreative Verfahren, Pre-reading-activities, Post-reading-activities, Sprachkompetenz, Soziokulturelles Wissen, Interkulturelle Kompetenz, Kulturkonflikte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration von interkulturellem Lernen in den Französischunterricht, um der ethnischen Heterogenität der Schülerschaft zu begegnen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Bedeutung des interkulturellen Lehrens, der Einsatz von Literatur als didaktisches Werkzeug sowie der Abbau von Stereotypen bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie Schüler durch literarische Texte ein tieferes Verständnis für andere Kulturen entwickeln und ihre eigene Identität reflektieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch didaktische Literatur (z. B. von Nieke und Caspari) und kombiniert diese mit praxisorientierten Methodenentwürfen für den Fremdsprachenunterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begründung der Literaturdidaktik und eine konkrete Anwendung am Beispiel der Lektüre „Anne ici – Sélima là-bas“ inklusive methodischer Vorschläge.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie interkulturelles Lernen, Literaturdidaktik, Identitätsfindung und kreative Unterrichtsverfahren charakterisieren.

Warum ist die Wahl der Lektüre „Anne ici – Sélima là-bas“ besonders geeignet?

Sie thematisiert die Zerrissenheit einer Jugendlichen zwischen französischer und algerischer Kultur, was für viele Schüler mit Migrationshintergrund eine hohe Identifikationsfläche bietet.

Welchen Vorteil bieten kreative Verfahren gegenüber traditionellen Analysemethoden?

Kreative Verfahren fördern ein emotionales und subjektives Nachempfinden der Charaktere, was die psychologische Hemmschwelle senkt und die interkulturelle Empathie stärker unterstützt als rein analytische Texte.

Wie kann das Internet in den Unterricht zu dieser Lektüre integriert werden?

Durch die Einrichtung eines geschützten Forums oder Chatrooms, in dem Schüler aus der Perspektive der Buchcharaktere kommunizieren und Konflikte simulieren können.

Welche Rolle spielt die „Perspektivenkoordination“?

Sie ist das übergeordnete Ziel, da sie den Lernenden befähigt, fremde Sichtweisen wahrzunehmen, zu deuten und zu beurteilen, anstatt nur oberflächliches Wissen zu konsumieren.

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Résumé des informations

Titre
Interkulturelles Lernen mit Hilfe von Literatur im Französischunterricht (Französische Didaktik)
Université
University of Hamburg  (Erziehungswissenschaften)
Cours
Proseminar: Interkulturelles Lernen im Französischunterricht
Note
1,7
Auteur
Nadine Richters (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
15
N° de catalogue
V113321
ISBN (ebook)
9783640140015
ISBN (Livre)
9783640140145
Langue
allemand
mots-clé
Interkulturelles Lernen Hilfe Literatur Französischunterricht Didaktik) Proseminar Interkulturelles Lernen Französischunterricht Interkulturelles Lernen Französischdidaktik
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Citation du texte
Nadine Richters (Auteur), 2007, Interkulturelles Lernen mit Hilfe von Literatur im Französischunterricht (Französische Didaktik), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113321
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Extrait de  15  pages
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