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Implementierung eines organisationsgerechten Wissensmanagements zur Unterstützung des Business Continuity Managements

Title: Implementierung eines organisationsgerechten Wissensmanagements zur Unterstützung des Business Continuity Managements

Master's Thesis , 2021 , 140 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Martina Scholz (Author)

Business economics - Information Management
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Summary Excerpt Details

In etablierten BCM-Standards und Normen werden Anforderungen an ein BCM bzw. Business Continuity Management System (BCMS) definiert. Zur erfolgreichen Umsetzung der Anforderungen wird Wissen über den gesamten BCM(S)-Lebenszyklus hinweg benötigt und muss der Organisation zur Verfügung stehen.

Wissensprobleme, die häufig in Organisationen vorkommen, können auch auf das BCM-Wissen zutreffen. Zur Lösung von Wissensproblemen kann das Wissensmanagement beitragen. Wissensmanagement ist eine geeignete Maßnahme zur Unterstützung des Business Continuity Managements (BCM). Bevor Wissensmanagement zielgerichtet umgesetzt werden und seine Wirkung entfalten kann, muss es erfolgreich implementiert worden sein.

Im Rahmen dieser Arbeit wird dazu ein Modell gezeigt, das eine geeignete Vorgehensweise für die Implementierung von Wissensmanagement bereithält. So wird anhand der ISO 22301 gezeigt, bei welchen Anforderungen beziehungsweise bei welchen Teilen innerhalb des Business-Continuity-Management-Lebenszyklus Wissensmanagement betrieben werden kann und welche konkreten Methoden und Anwendungssysteme dazu unterstützend eingesetzt werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Problemstellung und Ziele

1.3 Aufbau und Methodik

2. Business Continuity Management

2.1 Einführung in das BCM

2.1.1 BCM

2.1.2 BCMS und PDCA

2.2 Normen und Standards

2.2.1 Good Practice Guidelines

2.2.2 ISO/IEC 27001

2.2.3 BS 25999-1 und BS 25999-2

2.2.4 BSI-Standard 100-4 und 200-4

2.2.5 ISO 22301

2.3 Zusammenfassung

3. Wissensmanagement

3.1 Einführung in das Wissensmanagement

3.1.1 Wissen

3.1.2 Wissensarten

3.1.3 Wissensträger

3.1.4 Organisationale Wissensbasis und organisationales Lernen

3.1.5 Wissensmanagement

3.2 Modelle des Wissensmanagements

3.2.1 SECI-Modell nach Nonaka und Takeuchi

3.2.2 Bausteine des Wissensmanagements nach Probst et al.

3.2.3 Münchener Modell nach Reinmann-Rothmeier

3.3 Methoden des Wissensmanagements

3.3.1 Förderung von Wissensaustausch und Wissensnutzung

3.3.2 Erhebung und Repräsentation von Wissen

3.3.3 Analyse und Planung

3.3.4 Organisation

3.3.5 Bewertung

3.4 Anwendungssysteme im Wissensmanagement

3.4.1 Groupwaresysteme & Social Software

3.4.2 Inhaltsorientierte Systeme

3.4.3 Systeme der Künstlichen Intelligenz

3.4.4 Führungsinformationssysteme

3.5 Zusammenfassung

4. Eine Vorgehensweise zur Implementierung von Wissensmanagement

5. Implementierung von Wissensmanagement in das Business Continuity Management

5.1 Initiierung

5.1.1 Vision, Absichten und Gesamtziele

5.1.2 Strategie

5.2 Analyse und Planung

5.2.1 Wissensidentifikation und Defizitbestimmung

5.2.2 Wissensziele und Konzeption

5.3 Umsetzung

5.3.1 Implementierung der Konzeption

5.3.2 Übung der Werkzeuge und Methoden

5.4 Evaluierung

5.4.1 Erfolgskontrolle

5.4.2 Erreichung der Wissensziele

5.5 Verbesserung

5.6 Zusammenfassung

6. Fazit und Perspektiven für weitere Forschungsarbeiten

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Wissensmanagement als unterstützende Maßnahme zur Stärkung des Business Continuity Managements (BCM). Ziel ist es, ein Vorgehensmodell für die Implementierung zu entwickeln und zu zeigen, wie Wissensprozesse und spezifische Werkzeuge dazu beitragen können, die Anforderungen der ISO 22301 effizienter zu erfüllen und die Resilienz von Organisationen bei Störungen zu erhöhen.

  • Grundlagen des Business Continuity Managements und relevanter Normen wie ISO 22301.
  • Theoretische Fundierung des Wissensmanagements, inklusive Modellen und Methoden.
  • Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Implementierung von Wissensmanagement in BCM-Strukturen.
  • Analyse praktischer Anwendungssysteme und Werkzeuge zur Wissensunterstützung.
  • Evaluation des Beitrags von Wissensmanagement zur Prävention von Betriebsunterbrechungen.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 SECI-Modell nach Nonaka und Takeuchi

Nonaka und Takeuchi sind der Fragestellung nachgegangen, wie Organisationen Wissen entwickeln können. Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war, dass Wissen nur von Einzelpersonen erzeugt wird und Organisationen einen Prozess etablieren müssen, welcher das vom Einzelnen geschaffene Wissen verstärkt und im Wissensnetz der Organisation verankert.

Sie entwickelten unter diesen Gesichtspunkten das Modell der Wissensspirale. Die Wissensspirale ist ein sich wiederholender Kreislauf, der auf den folgenden vier Formen der Wissensumwandlung in sozialen Prozessen zwischen Menschen beruht und in Abbildung 6 dargestellt ist:

- Sozialisation: Umwandlung von implizitem zu implizitem Wissen

- Externalisierung: Umwandlung von implizitem zu explizitem Wissen

- Kombination: Umwandlung von explizitem zu explizitem Wissen

- Internalisierung: Umwandlung von explizitem zu implizitem Wissen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation, die Problemstellung und die methodische Vorgehensweise zur Verbindung von Wissensmanagement und BCM.

2. Business Continuity Management: Dieses Kapitel führt in das BCM ein, erläutert dessen Relevanz und analysiert anerkannte Normen wie die ISO 22301 sowie Standards zur Etablierung eines Notfallmanagements.

3. Wissensmanagement: Hier werden theoretische Grundlagen des Wissensmanagements, etablierte Modelle (SECI, Bausteine, Münchener Modell) sowie Methoden und Anwendungssysteme zur Unterstützung von Wissensprozessen detailliert dargestellt.

4. Eine Vorgehensweise zur Implementierung von Wissensmanagement: Dieses Kapitel entwickelt ein spezifisches Vorgehensmodell, das als Brücke zwischen den theoretischen Ansätzen des Wissensmanagements und deren praktischer Anwendung im Kontext eines Zielsystems dient.

5. Implementierung von Wissensmanagement in das Business Continuity Management: Anhand eines Fallbeispiels wird die praktische Umsetzung der in den vorherigen Kapiteln erarbeiteten Modelle und Methoden im Kontext von BCM-Anforderungen konkretisiert.

6. Fazit und Perspektiven für weitere Forschungsarbeiten: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen, bestätigt das Potenzial von Wissensmanagement als Präventionsmaßnahme und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Business Continuity Management, Wissensmanagement, ISO 22301, Geschäftskontinuität, Wissensprozesse, Wissensrepräsentation, Risikomanagement, Notfallmanagement, Organisationslernen, Wissensbasis, Wissensspirale, Implementierung, Resilienz, Prozessmanagement, Wissensnutzung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Wissensmanagement als ergänzende Methode eingesetzt werden kann, um die Anforderungen des Business Continuity Managements (BCM) in Organisationen besser zu erfüllen und die Stabilität bei Schadensereignissen zu sichern.

Welche wissenschaftlichen Disziplinen werden miteinander verknüpft?

Die Arbeit verbindet die Disziplinen Wissensmanagement und Business Continuity Management (BCM), um Synergieeffekte bei der Aufrechterhaltung der Geschäftsfähigkeit zu identifizieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Entwicklung und Vorstellung eines Modells, das eine strukturierte Vorgehensweise bietet, um Wissensmanagement effektiv in ein Business Continuity Management System (BCMS) zu implementieren.

Welche Normen spielen für die Arbeit eine zentrale Rolle?

Besonders die internationale Norm ISO 22301 für Business Continuity Management Systeme sowie verschiedene BSI-Standards (wie 100-4 und 200-4) bilden den Referenzrahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Wissensmanagements (Modelle und Methoden), die Herleitung eines Implementierungsmodells und eine praktische Fallstudie, die zeigt, wie Wissensmanagement-Tools BCM-Prozesse unterstützen können.

Welche Wissensmanagement-Ansätze stehen besonders im Fokus?

Die Arbeit fokussiert sich auf ganzheitliche Modelle wie das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi, die Bausteine nach Probst et al. und das Münchener Modell von Reinmann-Rothmeier.

Warum wird die Boston Box in dieser Arbeit verwendet?

Die Boston Box wird als Analysemethode genutzt, um Transparenz über vorhandenes Wissen, Wissenslücken, Stärken und Schwächen im BCM-Kontext zu schaffen und fundierte Handlungsempfehlungen für die Strategie zu gewinnen.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Implementierung?

Die Arbeit betont, dass eine offene Wissenskultur, in der Mitarbeiter motiviert sind, Wissen zu teilen und sich an Lernprozessen zu beteiligen, eine essenzielle Voraussetzung für den Erfolg des Wissensmanagements im BCM darstellt.

Wie bewertet die Autorin den Beitrag von IT-Systemen?

Die Autorin hebt hervor, dass IT-Systeme (wie DMS, CMS oder Kollaborations-Tools) zwar wichtige unterstützende Werkzeuge sind, das Wissensmanagement jedoch in erster Linie auf den Menschen und die Förderung individueller Kompetenzen ausgerichtet sein muss.

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Details

Title
Implementierung eines organisationsgerechten Wissensmanagements zur Unterstützung des Business Continuity Managements
College
Brandenburg University of Applied Sciences  (Wirtschaft)
Grade
2,0
Author
Martina Scholz (Author)
Publication Year
2021
Pages
140
Catalog Number
V1134037
ISBN (eBook)
9783346508553
ISBN (Book)
9783346508560
Language
German
Tags
Business Continuity Management Wissensmanagement ISO 22301 Implementierungsleitfaden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martina Scholz (Author), 2021, Implementierung eines organisationsgerechten Wissensmanagements zur Unterstützung des Business Continuity Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134037
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