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Goethe und Schiller im Memorialdenkmal

Der Weg zum Weimarer Doppeldenkmal sowie dessen Auswirkungen auf den nationalen Raum

Título: Goethe und Schiller im Memorialdenkmal

Trabajo de Seminario , 2018 , 32 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Hanno Dampf (Autor)

Arte - Historia del Arte
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Gegenstand dieser Arbeit wird es sein, den Themenkomplex des Schiller- und Goethedenkmals im Zuge der Gedenk- und Memorialkultur im Zeitraum des 19. Jahrhunderts näher zu beleuchten und hinsichtlich seiner national-ästhetischen Wirkung zu untersuchen. Dabei soll der vordergründigen Frage nachgegangen werden, inwiefern es möglich war, dass sich die in vielerlei Hinsicht so unterschiedlichen Individuen letztlich im Weimarer Doppeldenkmal vereinen lassen konnten. Um diesen Tatbestand umfassend untersuchen zu können wird es zunächst notwendig sein, einen fragmentarischen biographischen Exkurs zu den Personen Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) und Johann Christoph Friedrich Schiller (1759–1805) und deren Werk voranzustellen, um deren äußerst konträr zueinander verlaufenden Lebenswege und Schaffensperioden nachzuzeichnen, die sich auch in den für sie errichteten Memorialdenkmäler widerspiegeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Ein glückliches Ereignis

2. Goethe und Schiller – Ein biographischer Exkurs

2.1 Goethes Weg in die Weimarer Gesellschaft

2.2 Schillers Weg in die Weimarer Gesellschaft

2.3. Das Verhältnis zwischen Goethe und Schiller

Der Topos des Geniekults in der Portraitkunst

3. Goethe und Schiller in der Portraitkunst

3.1 Goethe im Portrait

3.2 Schiller im Portrait

Dem Dichter ein Denkmal

4. Der Typus des Schiller- und Goethedenkmals

4.1 Das Schillerdenkmal

4.2 Das Goethedenkmal

Ein nationales Dichterdenkmal

5. Das Weimarer Doppeldenkmal

Das Weimarer Doppeldenkmal nach der Reichsgründung (1871)

6. Die Wurzel eines neuen Nationalbewusstseins?

„Ein jeder konnte dem anderen etwas geben und etwas dafür empfangen“

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Themenkomplex des Weimarer Goethe-Schiller-Doppeldenkmals und seine Bedeutung innerhalb der deutschen Gedenk- und Memorialkultur des 19. Jahrhunderts. Ziel ist es, zu analysieren, wie die sehr unterschiedlichen Lebenswege und Persönlichkeiten der beiden Dichter in einem gemeinsamen Monument vereint wurden und welche Auswirkungen dieses Denkmal auf die Entwicklung eines nationalen Identitätsbewusstseins hatte.

  • Biographische Untersuchung von Goethe und Schiller zur Zeit der Weimarer Klassik.
  • Analyse des Geniekults in der Portraitkunst und dessen Einfluss auf die Denkmalgestaltung.
  • Vergleichende Betrachtung der Typologie von Schiller- und Goethedenkmälern.
  • Untersuchung der national-ästhetischen Wirkung des Weimarer Doppeldenkmals.
  • Kritische Reflexion der politischen Instrumentalisierung des Doppeldenkmals.

Auszug aus dem Buch

2. Goethe und Schiller – Ein biographischer Exkurs

Das zumeist als positiv beschriebene Verhältnis zwischen Goethe und Schiller war zu Beginn ihrer Bekanntschaft keineswegs ein freundschaftliches, sondern lange Zeit von großen Vorurteilen und einer tiefen Konkurrenzsituation geprägt. Zunächst war die spätere Zusammenführung der beiden Dichter in einem gemeinsamen Memorialdenkmal dementsprechend unvorstellbar. Erst im letzten Drittel ihres gemeinsamen Lebensabschnittes, der mit den Tod Schillers im Jahr 1805 endete, war das Binnenverhältnis Goethes und Schillers von einer tiefen gegenseitigen Bewunderung und Freundschaft geprägt, was sie als literarische Dioskuren in die Geschichte eingehen ließ und die spätere Realisierung eines vereinten nationalen Dichtermonuments ermöglichte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Denkmalkultur von der Antike bis zum 19. Jahrhundert und führt in die Fragestellung zur nationalen Bedeutung des Weimarer Doppeldenkmals ein.

2. Goethe und Schiller – Ein biographischer Exkurs: Dieses Kapitel zeichnet die Lebenswege der beiden Dichter nach und arbeitet die Entwicklung ihrer zunächst schwierigen Konkurrenzsituation hin zu ihrer produktiven Freundschaft heraus.

3. Goethe und Schiller in der Portraitkunst: Es wird analysiert, wie der damalige Geniekult die Portraitmalerei beeinflusste und wie diese künstlerischen Idealisierungen die Erwartungen an die spätere plastische Denkmalgestaltung formten.

4. Der Typus des Schiller- und Goethedenkmals: Der Abschnitt betrachtet exemplarisch die Entwicklung der Einzelstatuen beider Dichter und die Schwierigkeiten bei der jeweiligen künstlerischen Umsetzung ihrer Persönlichkeiten.

5. Das Weimarer Doppeldenkmal: Hier steht die Entstehung des gemeinsamen Monuments und die künstlerische Lösung des Bildhauers Ernst Rietschel im Fokus, um die beiden Dichter als gleichrangige Einheit darzustellen.

6. Die Wurzel eines neuen Nationalbewusstseins?: Dieses Kapitel untersucht die historische Rezeption des Denkmals nach der Reichsgründung 1871 sowie dessen spätere politische Instrumentalisierung in verschiedenen deutschen Epochen.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit resümiert, wie das Doppeldenkmal durch die Vereinigung zweier konträrer Charaktere eine universale Allegorie des deutschen Dichtertums schuf.

Schlüsselwörter

Goethe, Schiller, Weimarer Doppeldenkmal, Denkmalkultur, Memorialkultur, Weimarer Klassik, Nationaldenkmal, Geniekult, Portraitkunst, Ernst Rietschel, nationale Identität, Kunstgeschichte, 19. Jahrhundert, Deutschland, Bildhauerei

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Geschichte, Entstehung und nationale Bedeutung des Weimarer Goethe-Schiller-Doppeldenkmals als zentrales Memorialmonument des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Biographien der Dichter, die Entwicklung ihrer Freundschaft, der Einfluss des Geniekults auf die Kunst sowie die politische Rezeption des Denkmals im Wandel der Zeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Hauptfragestellung ist, inwiefern es möglich war, die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Weltansichten von Goethe und Schiller in einem kohärenten, nationalen Monument zu vereinen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine kunsthistorische Analyse, basierend auf Literaturstudien, Ausstellungskatalogen und der Untersuchung zeitgenössischer Quellen und Korrespondenzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die biographischen Voraussetzungen, die portraitkünstlerische Tradition, die Entwicklung von Einzeldenkmälern und die spezifische Ausgestaltung des Weimarer Doppelmonuments detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere: Goethe, Schiller, Weimarer Doppeldenkmal, nationale Identität, Geniekult und Memorialkultur.

Warum war eine gemeinsame Darstellung der Dichter zunächst schwierig?

Aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Charaktere, ihrer konträren literarischen Ansätze und der langen Phase gegenseitiger Konkurrenz galt ein gemeinsames Denkmal anfangs als undenkbar.

Welche Rolle spielte der Bildhauer Ernst Rietschel bei der Realisierung?

Rietschel schuf die endgültige Form des Denkmals, indem er durch subtile kompositorische Mittel einen Ausgleich zwischen den Dichterfiguren herstellte und somit das bis heute prägende Symbol der „Ruhmesparität“ schuf.

Wie wurde das Denkmal politisch instrumentalisiert?

Ab der Reichsgründung 1871 wurde das Denkmal zunehmend für nationalistische Zwecke vereinnahmt, was sich in der Zeit des Nationalsozialismus massiv verstärkte, bevor eine kritische Aufarbeitung nach 1945 einsetzte.

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Detalles

Título
Goethe und Schiller im Memorialdenkmal
Subtítulo
Der Weg zum Weimarer Doppeldenkmal sowie dessen Auswirkungen auf den nationalen Raum
Universidad
University of Heidelberg  (ZEGK – Institut für Europäische Kunstgeschichte)
Curso
Kunst für die Unsterblichkeit großer Menschen. Memorialkultur um 1800
Calificación
1,7
Autor
Hanno Dampf (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
32
No. de catálogo
V1134739
ISBN (Ebook)
9783346506375
ISBN (Libro)
9783346506382
Idioma
Alemán
Etiqueta
Memorialkultur Memorialkunst Goethe Schiller Denkmal Weimar Frankfurt Doppeldenkmal Goethedenkmal Schillerdenkmal Weimarer Doppeldenkmal Christian Cay Lorenz Hirschfelds Weimarer Klassik Campagnabild Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins Johann Heinrich Meyers Christian Daniel Rauch Joseph Karl Stieler Lebendmaske Goethe-Büste Johann Heinrich Dannecker Ludovike Simanowiz Anton Gaffs Karl Kräutle Alexander Trippel Bronzeskulptur Kostümstreits
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Citar trabajo
Hanno Dampf (Autor), 2018, Goethe und Schiller im Memorialdenkmal, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134739
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