Soziale Konflikte entstehen überall, vor allem, wo manchmal Ungerechtigkeit herrscht. Die Plebejer proben den Aufstand von Günter Grass zeigt einen in einen Konflikt verwickelten Intellektuellen. Durch das Plebejer-Drama wird gezeigt, wie der Intellektuelle in diesem sozialen Konflikt, an dem sein Volk beteiligt, reagiert. Ursprünglich ist der Intellektuelle jemand, der Initiativen, Visionen beziehungsweise Konzepte verdeutlicht, die zur Lösung von konkreten gesellschaftspolitischen Problemen führen könnten. Dieser Artikel soll zeigen, wie sich die ambivalente Haltung des Intellektuellen manifestiert und letztlich zur Verzweiflung eines ganzen Volks führen kann.
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Einführung
- Der Intellektuelle: Geschichtliche Entwicklung, Auffassung und Bestimmungen
- Der Begriff des Intellektuellen im Mittelalter und in der Moderne
- Auffassung und Aufgabe des Intellektuellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Artikel untersucht die ambivalente Haltung des Intellektuellen in sozialen Konflikten, am Beispiel des Dramas "Die Plebejer proben den Aufstand" von Günter Grass. Dabei wird analysiert, wie der Intellektuelle in einem Konflikt, an dem sein Volk beteiligt ist, reagiert und welche Auswirkungen seine Haltung auf die Gesellschaft hat.
- Ambivalenz des Intellektuellen in sozialen Konflikten
- Verantwortung und Engagement des Intellektuellen
- Die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaftskritik
- Die Folgen der ambivalenten Haltung des Intellektuellen für die Gesellschaft
- Das Werk "Die Plebejer proben den Aufstand" als Fallbeispiel
Zusammenfassung der Kapitel
- Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die zentralen Punkte des Artikels zusammen, einschließlich der Analyse der ambivalenten Haltung des Intellektuellen in sozialen Konflikten und der Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaftskritik.
- Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart von Konflikten in der menschlichen Geschichte und stellt den Kontext für die Analyse der Rolle des Intellektuellen in sozialen Konflikten her.
- Der Intellektuelle: Geschichtliche Entwicklung, Auffassung und Bestimmungen: Dieses Kapitel untersucht die historische Entwicklung des Intellektuellenbegriffs und beleuchtet die unterschiedlichen Auffassungen und Bestimmungen, die mit diesem Begriff verbunden sind. Der Abschnitt befasst sich mit der Entstehung des Begriffs im Mittelalter, der Modernisierung in der Neuzeit und der Definition des Intellektuellen als kritischer Denker und Gesellschaftskritiker.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter des Artikels sind: Intellektueller, Attitüde, Ambivalenz, Engagement, Konflikt, Gesellschaftskritik, Soziale Konflikte, "Die Plebejer proben den Aufstand", Günter Grass.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Günter Grass' "Die Plebejer proben den Aufstand"?
Das Drama thematisiert die Haltung eines Intellektuellen (der "Chef") während des Arbeiteraufstands vom 17. Juni 1953 in der DDR.
Was bedeutet die "ambivalente Haltung" des Intellektuellen?
Es beschreibt den Konflikt zwischen der theoretischen Vision des Intellektuellen und seinem Zögern oder Desinteresse, wenn er mit der konkreten Realität und Not des Volkes konfrontiert wird.
Wie definiert Grass die Aufgabe des Intellektuellen?
Der Intellektuelle sollte Konzepte zur Lösung gesellschaftspolitischer Probleme bieten und als kritischer Denker fungieren, scheitert im Stück jedoch an seiner Distanz.
Welche geschichtliche Entwicklung hat der Intellektuellenbegriff?
Die Arbeit untersucht die Wurzeln des Begriffs vom Mittelalter bis zur Moderne und dessen Wandel zum gesellschaftskritischen Akteur.
Was sind die Folgen der Verzweiflung im Stück?
Durch das Ausbleiben der Unterstützung des Intellektuellen für das Volk wird die Hoffnung auf eine erfolgreiche Veränderung im sozialen Konflikt zerstört.
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- Aka Fabrice (Autor), 2018, Die ambivalente Attitüde des Intellektuellen in sozialen Konflikten am Beispiel "Die Plebejer proben den Aufstand" von Günter Grass, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134946