Dieses Scientific Essay thematisiert den IT-Trend Robotic Process Automation. Hierfür wird eine deskriptive Literaturarbeit durchgeführt, um einen Überblick über vorhandenes Wissen über das Forschungssubjekt zu geben. Das Ziel dieser Arbeit ist, mögliche Chancen und Risiken dieses Trends darzustellen und einen Weg aufzuzeigen, wie eine Implementierung in einer Organisation erfolgen kann.
Strukturell folgt nach der Einführung der Hauptteil, in dem RPA zunächst definiert wird. Im Anschluss wird die Entwicklung und aktuelle Nutzung von RPA in Unternehmen dargestellt, um danach die Voraussetzungen bzw. Anforderungen an Prozesse und Unternehmen zu beschreiben. Darauffolgend wird ein mögliches Vorgehen zur Implementierung dargelegt, um zuletzt die Chancen und Risiken von RPA näher zu behandeln. Im dritten Kapitel wird ein Überblick über die Ergebnisse gegeben und ein Ausblick in die Zukunft gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Robotic Process Automation
2.1 Definition
2.2 Entwicklung
2.3 Voraussetzungen & Implementierung
2.4 Chancen & Risiken
3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieses Scientific Essays ist es, einen Überblick über den IT-Trend Robotic Process Automation (RPA) zu geben, mögliche Chancen und Risiken für Unternehmen zu analysieren und einen strukturierten Prozess für die Implementierung dieser Technologie in Organisationen aufzuzeigen.
- Definition und technologische Abgrenzung von Robotic Process Automation
- Entwicklung und aktueller Stellenwert von RPA in modernen Unternehmen
- Vorgehensmodelle und Anforderungen bei der Implementierung von RPA-Lösungen
- Bewertung der ökonomischen Potenziale sowie der operativen Risiken von RPA-Projekten
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition
Robotic Process Automation ist eine software-basierte Lösung, die vor allem in sich wiederholenden Aktivitäten in Organisationen eingesetzt wird. Der Begriff wurde vom Software-Unternehmen Blue Prism eingeführt. Geschäftsprozesse, die strukturierte Daten verarbeiten und regelbasiert arbeiten, können mit Hilfe von RPA Software automatisiert werden. Leslie Willcocks, Professor der London School of Economics und Experte auf dem Gebiet von RPA, definiert RPA als ein Mittel, den Roboter aus dem Menschen zu nehmen. Dabei bezieht er sich auf Arbeitnehmende, die durchschnittliche, verwaltende Tätigkeiten ausführen und somit viele wiederholende Routinetätigkeiten ausführen. RPA kann folglich diese wiederholende, konstante Tätigkeit nachahmen.
Robotic Process Automation wird in der Literatur stellenweise von Intelligent Process Automation (IPA) und Geschäftsaktivität mit künstlicher Intelligenz (KI) mit steigendem Abstrak tionsniveau abgegrenzt. Während RPA regelbasiert arbeitet, lernt IPA anhand durchgeführter Aufgaben und KI-Aktivitäten simulieren menschliche Denkprozesse und stellen somit die intelligenteste Lösung dar.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Das Kapitel beleuchtet den demografischen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftemangel sowie die Notwendigkeit für Unternehmen, durch Automatisierungstechnologien wie RPA wettbewerbsfähig zu bleiben.
2 Robotic Process Automation: In diesem Hauptteil wird der Begriff RPA definiert, die historische Entwicklung betrachtet, Anforderungen an die Implementierung erläutert sowie eine Abwägung der Chancen und Risiken vorgenommen.
2.1 Definition: Dieser Abschnitt beschreibt RPA als softwarebasierte Lösung für regelbasierte, wiederkehrende Tätigkeiten und grenzt den Begriff zur Intelligent Process Automation ab.
2.2 Entwicklung: Das Kapitel analysiert das wachsende Interesse an RPA im Zuge der Industrie 4.0 und zeigt aktuelle Adaptionsraten sowie Anwendungsgebiete auf.
2.3 Voraussetzungen & Implementierung: Hier werden Kriterien für die Prozesseignung dargelegt und ein systematischer Phasenplan für die erfolgreiche Einführung von RPA in Organisationen vorgestellt.
2.4 Chancen & Risiken: Es erfolgt eine Zusammenfassung der Vorteile, wie Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen, gegenüber den operativen und kulturellen Herausforderungen bei der Implementierung.
3 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von RPA als strategisches Instrument zur Produktivitätssteigerung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Ablösung durch KI-basierte Technologien.
Schlüsselwörter
Robotic Process Automation, RPA, Prozessautomatisierung, Digitalisierung, Intelligent Process Automation, IPA, Künstliche Intelligenz, Implementierung, Geschäftsprozesse, Effizienzsteigerung, Return on Investment, Change-Management, PEPA, Unternehmenskultur, Produktivität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt den IT-Trend Robotic Process Automation als Instrument zur Bewältigung des Fachkräftemangels und zur Steigerung der unternehmerischen Produktivität.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition und technologische Einordnung von RPA, die Implementierungsphasen in Unternehmen sowie eine kritische Analyse der Chancen und Risiken.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Bereitstellung eines fundierten Überblicks über RPA sowie die Aufzeichnung eines strukturierten Vorgehens zur Implementierung in Organisationen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine deskriptive Literaturarbeit durchgeführt, um den aktuellen Kenntnisstand zu RPA zu aggregieren und zu systematisieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erstreckt sich von der begrifflichen Definition über die aktuelle Marktentwicklung bis hin zu methodischen Anforderungen wie der Prozessauswahl und Risikobewertung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Robotic Process Automation, Prozessautomatisierung, Effizienzsteigerung, Change-Management und Künstliche Intelligenz.
Wie hoch ist die Erfolgsquote von RPA-Projekten laut der Arbeit?
Die Arbeit weist darauf hin, dass 30-50% der RPA-Projekte scheitern können, weshalb eine strukturierte Planung und sorgfältige Prozessauswahl unerlässlich sind.
Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der RPA-Einführung?
Die Unternehmenskultur muss offen gegenüber neuen Technologien sein, um eine Abwehrhaltung der Belegschaft zu vermeiden und den notwendigen Change-Prozess zu unterstützen.
Warum ist die Prozessauswahl für den RPA-Erfolg entscheidend?
Nicht jeder Prozess eignet sich für RPA; die Auswahl nach objektiven Kriterien (z.B. mittels PEPA-Scoring) ist entscheidend, um den Nutzen zu maximieren und Fehlerquellen zu minimieren.
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- Anonym (Author), 2021, Robotic Process Automation. Chancen und Risiken des IT Trends, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134964