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Entwicklung eines Lern- und Präsentationsmoduls für moderne Softwareprodukte

Title: Entwicklung eines Lern- und Präsentationsmoduls für moderne Softwareprodukte

Diploma Thesis , 2007 , 73 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Inf.(FH) Ronny Böttger (Author)

Computer Science - Software
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Summary Excerpt Details

Seit dem Beginn der 80er Jahre erfuhr die Computerindustrie einen großen Aufschwung. Bedingt durch steigende Rechenleistung und sinkende Produktionskosten, stieg die Verbreitung von Personalcomputern bis auf ca. 300 Millionen verkaufte Einheiten im Jahr 2007. Neben den Standardanwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation wird der PC in immer mehr Anwendungsgebieten eingesetzt. Für die unterschiedlichen
Einsatzbereiche werden ständig neue Softwareprodukte entwickelt, um Anwender bei ihrer Arbeit in fachspezifischen Gebieten optimal zu unterstützen.
Softwareprodukte bilden das Wissen der Hersteller für die Lösung von Aufgaben ab. Um dieses Wissen nutzbar zu machen, muss der Anwender zusätzlich zum Kauf der Software das Know-how über die grundlegenden Funktionen und Abläufe sowie die Bedienung der Produkte erlernen. Die meisten Anwender nutzen für die tägliche Arbeit mehrere Softwareprodukte. Jedes Programm muss erlernt werden und somit steigt mit zunehmender Anzahl der Programme auch der Lernaufwand. Der Lernaufwand übersteigt häufig den Anschaffungspreis und daher müssen Wege gefunden werden, um den Anwender beim Erlernen einer Software besser zu unterstützen. Ein möglicher Weg sind Schulungen, auf denen Anwender die Arbeit mit einer Software trainieren. Diese personalisierten Schulungen sind zeitaufwändig und teuer. Daher wird weltweit an alternativen zeit- und Kosten sparenden Methoden zum effektiven Erstellen, Verteilen und Vermitteln von Know-how gearbeitet. Die Veränderungen im Vertrieb von Softwareprodukten verstärken diesen Trend. Bisher wurden Produkte häufig vom Hersteller über Großhändler (Distributor) und Händler an den Anwender vertrieben. Durch das Internet können Hersteller Informationen effektiv erstellen,
veröffentlichen und potentiellen Kunden diese Informationen bereitstellen. Die direkte Kommunikation zwischen Hersteller und Anwender führt zunehmend zu einem Direktvertrieb der Produkte. Da der Direktvertrieb eine höhere Gewinnspanne für den Hersteller und einen günstigeren Preis für den Benutzer ermöglicht, setzt sich diese Vertriebsform zunehmend durch.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

1.2 Lösungsschritte

2 Grundlagen

2.1 Was ist E-Learning?

2.2 Didaktische Modelle

2.2.1 Selbstlernkonzept

2.2.2 Tutorielle Konzepte

2.2.3 Explorative Konzepte

2.3 Analyse bisheriger Lösungen

2.3.1 Screenrecording

2.3.2 Software-Assistenten

2.3.3 Hilfesysteme

3 Entwicklung eines Präsentations- und Lernmoduls

3.1 Ziele

3.1.1 Sprachen

3.1.2 Auflösung

3.1.3 Grafische Benutzeroberfläche

3.1.4 Anwendungssoftware

3.1.5 Erlernen einer Software

3.1.6 Speicherplatz

3.2 Lösungen

3.2.1 Sprache

3.2.2 Auflösung und grafische Benutzeroberfläche

3.2.3 Anwendungssoftware

3.2.4 Erlernen einer Software

3.2.5 Speicherplatz

3.3 Der Prototyp

3.3.1 Basisstruktur

3.3.2 Implementierung Recorder

3.3.3 Implementierung Player

3.3.4 Implementierung Trainer

4 Test und Evaluierung

4.1 Test des Prototypen

4.1.1 Sprachen

4.1.2 Auflösung

4.1.3 grafische Benutzeroberfläche

4.1.4 Anwendungssoftware

4.1.5 Erlernen einer Software

4.1.6 Speicherplatz

4.2 Evaluierung

5 Zusammenfassung und Ausblick

5.1 Zusammenfassung

5.2 Ausblick

5.2.1 Erweiterte Steuerung

5.2.2 Kontextsensitivität

5.2.3 Kommentare

5.2.4 Entfernte Schaltfläche

5.2.5 Auswertung des Lernerfolges

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Softwaremoduls mittels C# und Visual Studio 2005, das zur Präsentation und zum Erlernen von Anwendungssoftware dient, um die ineffiziente Methode des Screenrecordings durch eine ressourcenschonende, adaptive Lösung zu ersetzen.

  • Entwicklung eines adaptiven Präsentations- und Lernmoduls
  • Ersatz des herkömmlichen Screenrecordings durch XML-basierte Befehlsaufzeichnung
  • Gewährleistung von Unabhängigkeit bezüglich Bildschirmauflösung und Benutzeroberfläche
  • Optimierung des Know-how-Transfers vom Hersteller zum Anwender
  • Sicherstellung der Sprachunabhängigkeit durch direkte Modulintegration

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Sprache

Im Zusammenhang mit der Sprache treten zwei Probleme auf, die gelöst werden müssen. Das erste Problem ist, dass sich die Positionen von Steuerelementen verändern können, wenn eine andere Spracheinstellung gewählt wird. Das zweite Problem ist, dass Tooltips und Programmmeldungen in der eingestellten Sprache erscheinen sollen.

Das erste Problem kann durch die Lösung für die Unabhängigkeit von der Auflösung und der Unabhängigkeit von der grafischen Benutzeroberfläche behoben werden. Diese wird im nächsten Abschnitt beschrieben. Für das zweite Problem musste eine eigene Lösung gefunden werden.

Um eine Unabhängigkeit von den Spracheinstellungen zu erlangen und Tooltips sowie Programmmeldungen in der aktuell ausgewählten Sprache erscheinen zu lassen, wurde folgende Lösung angewendet. Die Wiedergabe wird direkt im Anwendungsprogramm ausgeführt. Was das genau bedeutet und welche Schritte zur Umsetzung dieser Lösung notwendig sind, wird nun beschrieben:

Als Erstes erfolgt die Aufzeichnung der Benutzereingaben. Diese Aufgabe übernimmt der Recorder. Dazu müssen die Mausaktionen und Tastatureingaben des Benutzers erfasst werden. Bei den Mausaktionen muss ermittelt werden, welche Maustaste wo und wie oft gedrückt und ob und wie weit das Mausrad gedreht wurde. Bei den Tastatureingaben muss registriert werden, welche Taste wie oft gedrückt wurde. Außerdem muss die korrekte Reihenfolge erfasst werden, in der diese Ereignisse auftreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die wirtschaftliche Notwendigkeit eines effizienten Wissenstransfers vom Softwarehersteller zum Anwender durch moderne E-Learning-Methoden.

2 Grundlagen: Erläutert E-Learning-Konzepte wie CBT und didaktische Modelle sowie die Analyse bestehender Lösungen wie Screenrecording und Software-Assistenten.

3 Entwicklung eines Präsentations- und Lernmoduls: Detaillierte Darstellung der Anforderungen an das neue Modul, dessen Architektur, Schnittstellen sowie die technische Implementierung mittels XML-Schema.

4 Test und Evaluierung: Dokumentation der durchgeführten Tests hinsichtlich Sprach-, Auflösungs- und Oberflächenunabhängigkeit des Prototyps sowie der abschließende Vergleich mit dem theoretischen Optimum.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der erreichten Entwicklungsziele sowie Identifikation von Erweiterungspotenzialen wie kontextsensitive Hilfe und verbesserte Steuerungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

E-Learning, Softwarepräsentation, Screenrecording, XML-Schema, C#, Benutzereingaben, Wissensvermittlung, Softwaremodul, Schnittstelle, Prototyp, Tutorielle Systeme, Lernmodul, Anwendungsprogramm, Know-how-Transfer, Automatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzeption und Entwicklung eines Softwaremoduls zur effizienten Präsentation und Vermittlung von Funktionen komplexer Softwareprodukte, um den manuellen Lernaufwand beim Anwender zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind E-Learning-Didaktik, die Analyse von Wissensvermittlungsmethoden, die Entwicklung einer XML-basierten Befehlsaufzeichnung sowie die Implementierung einer flexiblen Schnittstelle zur Anwendungssoftware.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, das speicherintensive und unflexible Screenrecording-Verfahren durch eine intelligente, leichtgewichtige Lösung abzulösen, die unabhängig von Auflösung, Sprache und Oberfläche funktioniert.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Es wurde ein systematischer Ansatz verfolgt: Marktrecherche, Analyse des Ist-Zustands, Aufstellung von Funktionsmatrizen, prototypische Implementierung mittels C# und abschließende Evaluierung anhand von Testläufen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Definition der Systemanforderungen, die Architektur der Module (Recorder, Player, Trainer), die XML-Strukturierung zur Datenspeicherung sowie die Testphase des Prototyps.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Learning, XML-Schema, Softwarepräsentation, Know-how-Transfer und Schnittstellen-Design geprägt.

Warum wurde für die Datenspeicherung XML gewählt?

XML wurde gewählt, weil es strukturorientiert ist und die Trennung von Daten und Formatierung erlaubt, was die maschinelle Lesbarkeit verbessert und den Speicherbedarf gegenüber Videodaten massiv senkt.

Welche Bedeutung hat die Unterscheidung von Steuerelementen und Arbeitsfläche?

Diese Trennung ermöglicht es, die Positionierung von Schaltflächen unabhängig von der Bildschirmauflösung korrekt zu identifizieren, während für Arbeitsflächen relative Koordinaten für eine präzise Interaktion genutzt werden.

Wie trägt das entwickelte Modul zur Sprachunabhängigkeit bei?

Da die Wiedergabe der aufgezeichneten Interaktionen direkt im Anwendungsprogramm erfolgt, werden Systemmeldungen und Tooltips stets in der vom Benutzer gewählten Sprachversion angezeigt.

Warum ist das Screenrecording-Verfahren nach Ansicht des Autors überlegen abzulösen?

Screenrecording ist unflexibel bei Änderungen der Benutzeroberfläche, erzeugt enorme Datenmengen und erfordert zeitintensive Neukorrekturen bei kleinsten Änderungen, was durch das neue Modul optimiert wird.

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Details

Title
Entwicklung eines Lern- und Präsentationsmoduls für moderne Softwareprodukte
College
University resin university for applied sciences
Grade
2,0
Author
Dipl.-Inf.(FH) Ronny Böttger (Author)
Publication Year
2007
Pages
73
Catalog Number
V113504
ISBN (eBook)
9783640133505
ISBN (Book)
9783640135158
Language
German
Tags
Entwicklung Lern- Präsentationsmoduls Softwareprodukte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Inf.(FH) Ronny Böttger (Author), 2007, Entwicklung eines Lern- und Präsentationsmoduls für moderne Softwareprodukte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113504
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