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Der soziale Wandel von Ehe und Familie

Titre: Der soziale Wandel von Ehe und Familie

Dossier / Travail , 2000 , 14 Pages , Note: 1

Autor:in: Dipl.Sozialpädagogin/-arbeiterin Buse Karin (Auteur)

Travail Social
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Im Lexikon der Sozialpädagogik und Sozialarbeit von Professor Doktor Franz Stimmer ist folgende Definition zu finden:

„Institution der gegenseitig verpflichtenden Bindung einer Frau und eines Mannes (Monogamie) oder eines Mannes und mehrerer Frauen (Polygamie) oder einer Frau und mehrerer Männer (Polyandrie)“ (1)

Bernhard Schäfer gibt eine speziellere Definition zum Begriff der Ehe:

„Ehe ist im allgemeinen und juristischen Verständnis eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, die über die Form des Zusammenlebens hinaus nach traditionaler und universaler Auffassung zwei grundlegende Funktionen hat: den Geschlechtsverkehr zu legalisieren und an seine möglichen Folgen, die Geburt von Kindern, Verpflichtungen zu knüpfen.“ (2)
Im Lexikon der Sozialpädagogik und der Sozialarbeit von Prof. Dr. Franz Stimmer ist folgende Definition zu finden:

„Trotz aller historischen Variabilität familialer Lebensfornen ist die Familie ein – in modernen Gesellschaften sehr dynamisches, konfliktreiches und differenziertes aber dennoch relativ widerstandsfähiges – soziales Gebilde, das bezogen auf die biologische Ausstattung des Menschen und auf seine begrenzten sozialen Kompetenzen doch eine gelungene Anpassungsleistung an die menschliche Umwelt darzustellen scheint.“ (3)

Eine andere, prägnantere Definition von Familie gibt Bernhard Schäfer:

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definitionen:

1.1 Definition der Ehe

1.2 Definition der Familie

2. Rechtliche Grundlagen

3. Historische Entwicklung der Familie

3.1 Die vorindustrielle Familie

3.2 Die industrielle Familie

3.3 Die bürgerliche Familie

3.4 Die moderne Kernfamilie

4. Struktur und Wandel der Familie

4.1 Funktionsverlust der Kernfamilie

4.2 Familie als Primär- und Intimgruppe

4.3 Pluralisierung der Ehe- und familienformen

5. Theoretischer Erklärungsansatz für den sozialen Wandel von Ehe, Familie und Partnerschaft

6. Zusammenfassung / Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen und den Prozess des sozialen Wandels von Ehe und Familie in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit der gesellschaftliche Individualisierungsprozess sowie die geschichtliche Entwicklung von Familienleitbildern für diesen Strukturwandel verantwortlich sind.

  • Historische Entwicklung von Familienformen (von vorindustriell bis modern)
  • Strukturwandel und Funktionsverlust der Kernfamilie
  • Die Familie als Primär- und Intimgruppe
  • Pluralisierung von Lebens- und Familienformen
  • Der Einfluss der Individualisierungsthese auf Ehe und Partnerschaft

Auszug aus dem Buch

3.3 Die bürgerliche Familie

Im Laufe der Entwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Leitbild der bürgerlichen Familie als Familienideal für andere Bevölkerungsklassen und –schichten angesehen. Bernhard Schäfer nennt in seinem Buch „Sozialstruktur und sozialer Wandel“ die folgenden charakteristischen Merkmale die dieses Leitbild der „bürgerlichen Familie“ von den bisherigen Familienformen wie z.B. die des „ganzen Hauses“ in der vorindustriellen Zeit unterscheiden.

- „Intensivierung und Intimisierung der Ehebeziehung; Liebe als Grundlage der Ehe und Familiengründung

- Ausgrenzung der Kindheit als eines eigenständigen Erziehungs- und Verhaltensbereiches;

- Abschottung der Familie als privater Bereich der Berufswelt, der politischen und weiteren Öffentlichkeit“ (5)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Ursachen des Wandels von Ehe und Familie unter besonderer Berücksichtigung des Individualisierungsprozesses.

1. Definitionen:: Begriffsbestimmungen von Ehe und Familie aus sozialpädagogischer und soziologischer Perspektive.

2. Rechtliche Grundlagen: Erläuterung der staatlichen Schutzfunktion für Ehe und Familie gemäß dem Grundgesetz.

3. Historische Entwicklung der Familie: Darstellung der Entwicklung von der vorindustriellen über die industrielle bis hin zur modernen Kernfamilie.

4. Struktur und Wandel der Familie: Analyse des Funktionswandels der Familie und der zunehmenden Pluralisierung von privaten Lebensformen.

5. Theoretischer Erklärungsansatz für den sozialen Wandel von Ehe, Familie und Partnerschaft: Diskussion der Individualisierungsthese nach Ulrich Beck und Rüdiger Peuckert im Kontext des sozialen Wertewandels.

6. Zusammenfassung / Schlusswort: Reflexion der Literaturrecherche und Aufstellung eigener Thesen zur Rolle der Antibabypille und Bildungsexpansion bei der Individualisierung der Frau.

Schlüsselwörter

Sozialer Wandel, Ehe, Familie, Kernfamilie, Individualisierung, Industrialisierung, Familienleitbilder, Funktionswandel, Pluralisierung, Privatisierung, Wertewandel, Bildungsexpansion, Rollenverteilung, Primärgruppe, Lebensgemeinschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den sozialen Wandel von Ehe und Familie in Deutschland und untersucht, wie sich diese Strukturen über verschiedene Epochen hinweg entwickelt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Familienformen, der Funktionswandel der Kernfamilie, die Pluralisierung von Lebensweisen sowie der Einfluss der Individualisierung auf Partnerschaften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Erklärungsansatz für den sozialen Wandel von Ehe, Familie und Partnerschaft zu finden, insbesondere durch die Untersuchung der Individualisierung seit Mitte der 60er Jahre.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Literaturauswertung soziologischer und sozialpädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Betrachtung, die Analyse von Strukturmerkmalen der Kernfamilie sowie eine theoretische Diskussion über die Ursachen des Wertewandels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Individualisierung, Funktionswandel, Familienleitbilder, Pluralisierung und der Einfluss der Bildungsexpansion.

Wie definiert die Autorin den Wandel von der „vorindustriellen“ zur „modernen“ Familie?

Der Wandel wird primär durch die Trennung von Wohn- und Arbeitsplatz sowie die zunehmende Emotionalisierung und Privatisierung der Familienbeziehungen erklärt.

Welche These stellt die Autorin im Schlusswort zur Individualisierung der Frau auf?

Die Autorin argumentiert, dass die Verfügbarkeit der Antibabypille und die Ausweitung des Bildungssystems die entscheidenden Faktoren für die Individualisierung der Frau und damit für den sozialen Wandel waren.

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Résumé des informations

Titre
Der soziale Wandel von Ehe und Familie
Université
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Emden
Cours
Sozialstruktur in Deutschland (Seminar, 2. Semester)
Note
1
Auteur
Dipl.Sozialpädagogin/-arbeiterin Buse Karin (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
14
N° de catalogue
V113518
ISBN (ebook)
9783640143870
ISBN (Livre)
9783640143863
Langue
allemand
mots-clé
Wandel Familie Sozialstruktur Deutschland Semester)
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.Sozialpädagogin/-arbeiterin Buse Karin (Auteur), 2000, Der soziale Wandel von Ehe und Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113518
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Extrait de  14  pages
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