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Partnerschaftsgewalt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen gleich- und gemischtgeschlechtlichen Beziehungen

Titre: Partnerschaftsgewalt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen gleich- und gemischtgeschlechtlichen Beziehungen

Thèse de Bachelor , 2017 , 49 Pages , Note: 2,2

Autor:in: Sarah Peters (Auteur)

Travail Social
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Diese Arbeit setzt sich mit den Unterschieden zwischen gleich- und gemischgeschlechtlicher Beziehungsarbeit auseinander. Hierbei werden zunächst die Definitionen von Gewalt und die damit einhergehenden sozialwissenschaftlichen Erklärungsansätze dargestellt. Besonders in dieser Arbeit ist, dass die Informationen anhand des patriarchatskritischen Ansatzes überprüft werden. Nach der Darstellung der verschiedenen Einflussvariablen auf Partnerschaftsgewalt, Tätertypologien und dem Phänomen "Frauen als Täterinnen - Männer als Opfer" werden die individuellen Risikofaktoren innerhalb lesbischer Beziehungen erörtert. Abschließend werden die Defizite der Beratungs- und Hilfsangebote dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Gewalt

1.1 Definitionen von Gewalt

1.2 Sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze – „Warum übt ein Subjekt Gewalt aus?“

1.3 Der feministische /patriarchatskritische Ansatz

1.4 Zusammenfassung

2 Partnerschaftsgewalt in gemischt-geschlechtlichen Beziehungen

2.1 Risikofaktoren

2.1.1 Alter und Zivilstand

2.1.2 Sozialer und sozioökonomischer Status

2.1.3 Alkohol

2.1.4 Schwangerschaft

2.2 Tätertypologien

2.3 Frauen als Täterinnen- Männer als Opfer

2.4 Zusammenfassung

3 Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen

3.1 Forschungsschwierigkeiten

3.2 Ein Vergleichsversuch von heterosexueller und lesbischer PG

3.2.1 Gemeinsamkeiten

3.2.2 Besonderheiten von lesbischer PG

3.2.3 Defizite der Beratungsangebote

3.3 Einflussvariablen

3.4 Der Einfluss von Gender Stereotypen auf die Bewertung lesbischer PG

3.5 Zusammenfassung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert literaturbasiert das Phänomen der Partnerschaftsgewalt unter besonderer Berücksichtigung der feministischen Epistemologie. Das zentrale Ziel ist es, zu untersuchen, ob sich heterosexuelle Partnerschaftsgewalt von Gewalt in lesbischen Beziehungen unterscheidet und welche Rolle gesellschaftliche Machtverhältnisse und Rollenbilder dabei spielen.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Gewalt im soziologischen Kontext.
  • Analyse von Risikofaktoren und Tätertypologien in gemischt-geschlechtlichen Partnerschaften.
  • Untersuchung von Gewaltphänomenen in gleichgeschlechtlichen, speziell lesbischen Beziehungen.
  • Herausforderungen in der Forschung und bei der Inanspruchnahme von Hilfsangeboten.
  • Bedeutung von Gender-Stereotypen und patriarchalen Strukturen für die Wahrnehmung von Gewalt.

Auszug aus dem Buch

3.1 Forschungsschwierigkeiten

Der Teil der Frauenbewegung, der sich mit Gewalt befasste, sorgte für die Verbreitung der Haltung, dass Gewalt grundsätzlich von Männern ausgeht (vgl. Ohms 1993: 36). Die Anerkennung von gleichgeschlechtlicher Gewalt im Beziehungskontext würde die bedeuten, dass „Lesben und andere Frauen gewalttätig sein können“ und „den Mythos von der >>Friedfertigkeit der Frau<<“ (Ohms 1993: 36) zerstören. Daraus resultiert die Bagatellisierung von lesbischer Gewalt. Es wird eher von heftigen Auseinandersetzungen gesprochen. Darauf lässt sich der aktuelle Forschungsstand in diesem Bereich zurückführen; zuverlässigen Studien zu lesbischer Beziehungsgewalt, die mit Statistiken zu heterosexueller PG vergleichbar sind, wurden erst innerhalb des letzten zwei Jahrzehnte erhoben.

Hinzu kommt: Wie bei den meisten Gewaltdelikten lässt sich die Dunkelziffer als wesentlich höher vermuten. Bezogen auf den deutschen Raum gibt es keine genauen Informationen, da es durch juristische / polizeiliche Rahmenbedingungen keine exakten Angaben bezüglich der Opfergruppen und Täter_in- Opfer-Beziehung gibt (vgl. Ohms 2006: 7). Es gibt zwar die Möglichkeit statistisch belegte Aussagen über die Häufigkeit zu treffen, diese definieren sich jedoch über das Kriterium der eingetragenen Lebenspartnerschaft:

„Zwei Personen gleichen Geschlechts, die gegenüber dem Standesbeamten persönlich und bei gleichzeitiger Anwesenheit erklären, miteinander eine Partnerschaft auf Lebenszeit führen zu wollen (Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner), begründen eine Lebenspartnerschaft. Die Erklärungen können nicht unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung abgegeben werden.“ (Lebenspartnerschaftsgesetz, Abschnitt1, Paragraph 1, Satz 1)

Dieses Kriterium erfüllen jedoch nur 0,2% der Lesben und Schwulen (vgl. Ohms 2006: 9).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema Partnerschaftsgewalt und die Forschungsfrage, ob sich Gewalt in heterosexuellen von der in lesbischen Beziehungen unterscheidet.

1 Gewalt: Theoretische Annäherung an den Gewaltbegriff, verschiedene Erklärungsansätze und Einführung in die feministische Epistemologie als Analyseinstrument.

2 Partnerschaftsgewalt in gemischt-geschlechtlichen Beziehungen: Analyse von Erscheinungsformen, Risikofaktoren wie Alter und Alkohol sowie Vorstellung verschiedener Tätertypologien.

3 Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen: Untersuchung von lesbischer Beziehungsgewalt, Forschungshindernissen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu heterosexuellen Mustern sowie strukturellen Problemen in der Beratung.

4 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Einordnung der Ergebnisse in den Kontext der Sozialen Arbeit und gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

Schlüsselwörter

Partnerschaftsgewalt, feministische Epistemologie, Heteronormativität, Tätertypologien, lesbische Beziehungen, häusliche Gewalt, Gender-Stereotype, Machtverhältnisse, Gewaltforschung, Risikofaktoren, Beratung, Soziale Arbeit, Diskriminierung, Homonegativität, Gewaltstrukturen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit dem Phänomen der Gewalt in Partnerschaften auseinander, wobei der Fokus darauf liegt, ob sich Gewaltmuster zwischen heterosexuellen Paaren und lesbischen Paaren unterscheiden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit umfasst theoretische Gewaltbegriffe, soziologische Erklärungsansätze, die Analyse von Risikofaktoren, Tätertypologien bei Männern und die spezifische Situation lesbischer Frauen bei Gewalterfahrungen.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob sich heterosexuelle Partnerschaftsgewalt von der in lesbischen Beziehungen unterscheidet und inwiefern gesellschaftliche Machtstrukturen dies beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten literaturbasierten Analyse, die Erkenntnisse der Gewaltforschung mit feministischen Theorien verknüpft.

Welche Aspekte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil behandelt neben der allgemeinen Gewaltforschung spezifisch die Dynamiken in gemischt-geschlechtlichen Beziehungen und überträgt diese Erkenntnisse auf den lesbischen Kontext unter Einbezug struktureller Faktoren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Partnerschaftsgewalt, patriarchatskritische Perspektive, Gender-Stereotype, Homonegativität und die Analyse von Machtasymmetrien.

Warum existieren laut der Autorin Schwierigkeiten bei der Erforschung lesbischer Beziehungsgewalt?

Es bestehen erhebliche Hürden durch mangelnde statistische Erfassbarkeit, Bagatellisierung des Phänomens als bloße „Streitereien unter Frauen“ und die Sorge der Betroffenen vor Diskriminierung bei einem unfreiwilligen Coming-Out.

Welche Rolle spielen Beratungsangebote für lesbische Gewaltopfer?

Viele bestehende Hilfsangebote sind primär auf heterosexuelle Dynamiken ausgerichtet. Die Autorin kritisiert, dass Beratungsstellen oft nicht ausreichend für lesbische Lebensentwürfe sensibilisiert sind, was Opfer von einer Hilfesuche abhalten kann.

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Résumé des informations

Titre
Partnerschaftsgewalt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen gleich- und gemischtgeschlechtlichen Beziehungen
Université
University of Applied Sciences Dortmund
Note
2,2
Auteur
Sarah Peters (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
49
N° de catalogue
V1135201
ISBN (ebook)
9783346509413
ISBN (Livre)
9783346509420
Langue
allemand
mots-clé
Häusliche Gewalt Partnerschaftsgewalt Lesbisch Schwul Heterosexuell Gewalt Gewaltdefinition patriarchatskritischer Ansatz Gender Stereotype
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Peters (Auteur), 2017, Partnerschaftsgewalt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen gleich- und gemischtgeschlechtlichen Beziehungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1135201
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