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Möglichkeiten und Grenzen internationaler Geschäftstätigkeit mittelständischer Unternehmen in Osteuropa

Title: Möglichkeiten und Grenzen internationaler Geschäftstätigkeit mittelständischer Unternehmen in Osteuropa

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 37 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Claudiu Fischer (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Immer noch und wieder wird im Rahmen mittelständischer Unternehmenskulturen gesagt „Selbstverständlich ist Osteuropa der Wachstumsmarkt, aber...“ und obwohl Internationalisierungsnotwendigkeiten auch im Mittelstand existieren spiegelt diese Einstellung das zwiespältige Verhältnis zu Mittel- und Osteuropa gut wider. Trotz erfolgter EU-Erweiterung und wesentlicher Transformationsprozesse prägen Unsicherheiten das Bild und die Unwägbarkeiten führen teilweise zur Zurückhaltung. Chancen und Risiken zu skizzieren ist Absicht dieser Arbeit, nachdem in der gegebenen Kürze die Rahmenbedingungen dargestellt wurden.
Zuerst sollen dafür die Argumente für Internationalisierungsstrategien und ihre Möglichkeiten genannt werden. Beachtenswerte Merkmale zum Management international tätiger Unternehmen werden hierbei genauso Berücksichtigung finden (Teil 2) wie anschließend die besonderen Bedingungen, die die Märkte Osteuropas und den Mittelstand (Teil 3) betreffen. Ziel ist die Zusammenfassung von Chancen und Risiken, bevor das Fazit die einführende Betrachtung beendet.
Im Anschluss daran werden in den Kapiteln 5 bis 8 die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen untersucht und mittels einer Fallstudie geeignete Anpassungs- und Wettbewerbsstrategien für mittelständische Unternehmen aufgezeigt. Internationalisierung und auch Globalisierung sind die Schlagworte des modernen Wirtschaftslebens und betreffen sowohl die Betriebs- als auch die Volkswirtschaftslehre.
Wirtschaften noch als ein isolierbares nationales Geschehen zu begreifen ist in der heutigen Zeit unmöglich. Sowohl Beschaffungs- als auch Absatzmärkte existieren auch für den Mittelstand nur in grenzüberschreitender Dimension. Nicht zuletzt die Möglichkeiten von Produktionsverlagerungen in Niedriglohnregionen haben hierbei an Bedeutung gewonnen. Parallel hierzu drängen ausländische Mitbewerber auch in nationale Märkte, so dass zu Recht gerade für den Mittelstand in vielerlei Hinsicht von einer ’’Wettbewerbsklemme“ gesprochen werden kann.
Diese zwingt im Interesse positiver Zukunftsaussichten zu internationalem Denken und zu internationalem Management.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Internationalisierung und Vertriebsmanagement

2.1 Internationale Marketingstrategien

2.1.1 Marktidentifikation und Ablauf der Analyse

2.1.2 Problemfelder beim Markteintritt

2.2 Internationale Unternehmensführung

2.2.1 Organisation und Stammlandorientierung

2.2.2 Internationales Human Resources Management

2.2.3 Politische Aspekte und andere Faktoren internationaler

Unternehmen

2.2.4 Informations- und Frühwarnsysteme installieren

2.2.5 Mentalitäten

3 Geschäftstätigkeit des Mittelstands in Osteuropa

3.1 Bedingungen in Mittel- und Osteuropa

3.1.1 Positive Eigenschaften der Märkte in Mittel- und Osteuropa

3.1.2 Negative Eigenschaften der Märkte in Mittel- und Osteuropa

3.1.3 Geschäftsgebaren

3.1.4 Länderinformationen

3.2 Internationalisierung als mittelständisches Unternehmen

3.2.1 Internationalisierung mittelständischer Unternehmen bei Meissner

Flexibilität gegenüber Kundenwünschen

3.2.2 Strategischer Schwerpunkt der Internationalisierung

Nutzung des internationalen Arbeitsmarktes

3.2.3 Timing des Markteintritts

3.2.4 Partnerauswahl und –suche

3.2.5 Die 10 Gebote im Ostgeschäft

3.3 Zusammenfassung: Chancen und Risiken des Mittelstands in Osteuropa

4 Fazit

5.1 Die Situation mittelständischer Unternehmen in Osteuropa

5.2 Merkmale kleiner und mittelständischer Unternehmen

6 Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen

6.1 Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Wettbewerbsfähigkeit

mittelständischer Unternehmen

7 Wettbewerbsfähigkeit am Beispiel mittelständischer Automobilzulieferer

7.1 Fallstudie zu Auswirkungen der EU-Osterweiterung

7.2 Nachweis von Auswirkungen der EU-Osterweiterung

8 Anpassungs- und Wettbewerbsstrategien für mittelständische Unternehmen im

Zuge der EU- Osterweiterung

8.1 Geeignete Anpassungsstrategien

8.2 Geeignete Wettbewerbsstrategien

8.3 Erkennen von Möglichkeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen einer Internationalisierung für mittelständische Unternehmen, insbesondere unter Berücksichtigung der EU-Osterweiterung. Dabei wird analysiert, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Wettbewerbsfähigkeit durch strategische Anpassungen sowie gezieltes Management in osteuropäischen Märkten sichern können.

  • Grundlagen der internationalen Marketingstrategien und des Vertriebsmanagements im Mittelstand.
  • Analyse der spezifischen Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken in mittel- und osteuropäischen Märkten.
  • Untersuchung der Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Wettbewerbsfähigkeit von Automobilzulieferern.
  • Ableitung geeigneter Anpassungs- und Wettbewerbsstrategien zur Stärkung mittelständischer Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Negative Eigenschaften der Märkte in Mittel- und Osteuropa

Der gesamte Wirtschaftsraum ist noch geprägt durch Erbschaften der historischen Phase als sozialistisch geführter Ostblock. Ältere Generationen verfügen nur über mangelhaftes kaufmännisches Wissen, Behörden sind langsam bis blockierend und mit Ressentiments gegenüber westlichen Investoren eingestellt und Beziehungsgeflechte prägen das Partnergefüge im geschäftlichen Miteinander. Für Außenseiter ist die Entwicklung von Kontakten nicht immer einfach.

Zusätzlich hat sich im Zuge des Zusammenbruchs der alten Systeme und der relativen Anarchie der Transformationskrisenzeit neben der Korruption auch die (organisierte) Kriminalität entwickelt. Wenn auch bei vielen anderen Auslandengagements beide Faktoren eine Rolle spielen, so bleibt es doch ein Problem. Es entwickeln zumindest die Beitrittsländer ziemlich schnell zum Westen vergleichbare Rechtsstandards und wenn die Entwicklung sich fortsetzt - auch funktionierende Justizapparate. Aber auch hier und in verstärktem Maße in anderen Zielmärkten, empfiehlt sich vorsichtiges Agieren und eine Berücksichtigung des Korruptionsindexes.21

Grundsätzlich sollten auch trotz der räumlichen Nähe die traditionell-kulturell gewachsenen Mentalitäten und Verhaltensformen des Geschäftslebens permanent beachtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das zwiespältige Verhältnis des Mittelstands zu den osteuropäischen Märkten und definiert das Ziel der Arbeit, Chancen und Risiken dieser Internationalisierung zu skizzieren.

2 Internationalisierung und Vertriebsmanagement: Dieses Kapitel behandelt die strategischen Notwendigkeiten und Herausforderungen des internationalen Managements sowie die Bedeutung einer marktorientierten Marketingstrategie.

3 Geschäftstätigkeit des Mittelstands in Osteuropa: Hier werden die spezifischen Marktbedingungen, Erfolgsfaktoren sowie die Rolle des Beziehungsmanagements für deutsche Unternehmen in Osteuropa analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Internationalisierung trotz bestehender Unwägbarkeiten eine erfolgversprechende Strategie darstellt, sofern sie professionell geplant und gestaltet wird.

5 Mittelständische Unternehmen und die EU-Osterweiterung: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen der EU-Erweiterung auf die Wettbewerbssituation und definiert die spezifischen Merkmale kleiner und mittelständischer Unternehmen.

6 Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen: Hier werden die zentralen Einflussfaktoren auf die Wettbewerbsfähigkeit beleuchtet und die strategische Bedeutung von Ressourcen und Fähigkeiten hervorgehoben.

7 Wettbewerbsfähigkeit am Beispiel mittelständischer Automobilzulieferer: Eine Fallstudie illustriert die Auswirkungen der EU-Osterweiterung anhand konkreter Strategien dreier mittelständischer Unternehmen.

8 Anpassungs- und Wettbewerbsstrategien für mittelständische Unternehmen im Zuge der EU-Osterweiterung: Abschließend werden konkrete Handlungsoptionen sowie Methoden zur Identifikation neuer Marktchancen für mittelständische Akteure aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Internationalisierung, Mittelstand, EU-Osterweiterung, Vertriebsmanagement, Marketingstrategie, Osteuropa, Wettbewerbsfähigkeit, Markteintritt, Automobilzulieferer, Fallstudie, Ressourcen, Risikomanagement, Unternehmenskultur, Standortverlagerung, Anpassungsstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strategien und Herausforderungen, mit denen mittelständische Unternehmen im Kontext der Internationalisierung und der EU-Osterweiterung konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören das internationale Vertriebsmanagement, spezifische Marktbedingungen in Osteuropa, die Wettbewerbsfähigkeit von KMU sowie praxisorientierte Anpassungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Chancen und Risiken der Marktbearbeitung in Osteuropa aufzuzeigen und mittelständischen Unternehmen Orientierungshilfen für eine erfolgreiche strategische Ausrichtung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Analyse der Rahmenbedingungen mit einer fallstudienbasierten Untersuchung von drei Automobilzulieferern, um Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit empirisch zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des internationalen Managements, eine detaillierte Analyse der Osteuropa-Bedingungen sowie eine spezifische Betrachtung der EU-Osterweiterung auf mittelständische Automobilzulieferer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Internationalisierung, Mittelstand, Wettbewerbsfähigkeit, Markteintritt und Strategieanpassung im Kontext der EU-Integration.

Warum spielt die persönliche Stellung des Unternehmers eine so große Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit?

Da kleine und mittelständische Unternehmen oft durch eine Eigentümerstruktur mit finanziell-persönlichem Engagement geprägt sind, bildet die Person des Unternehmers das Zentrum der Machtstrukturen und ist maßgeblich für den Erfolg strategischer Entscheidungen verantwortlich.

Welche Rolle spielt die Fallstudie im 7. Kapitel?

Die Fallstudie veranschaulicht anhand von 21 Thesen, wie verschiedene Unternehmen auf die EU-Osterweiterung reagiert haben, und liefert eine empirische Grundlage für die bewerteten Auswirkungen auf das Potenzial und die Strategie der Betriebe.

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Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen internationaler Geschäftstätigkeit mittelständischer Unternehmen in Osteuropa
College
University of Applied Sciences Kaiserslautern in Zweibrücken  (Osteuropa und Asien)
Course
Vertriebsmanagement
Grade
1,7
Author
Claudiu Fischer (Author)
Publication Year
2007
Pages
37
Catalog Number
V113525
ISBN (eBook)
9783640144228
ISBN (Book)
9783640145676
Language
German
Tags
Osteuropa Vertriebsmanagement Osteuropäische Märkte erobern; Internationales Human Resources Management; osteuropäische Mentatiläten; Geschäftstätigkeit des Mittelstands in Osteuropa; Internationale Marketingstrategien für Osteuropa Marktidentifikation in Osteuropa Problemfelder beim Markteintritt in Osteuropa Internationales Human Resources Management speziell für Osteuropa Geschäftstätigkeit des Mittelstands in Osteuropa Positive Eigenschaften der Märkte in Mittel- und Osteuropa Negative Eigenschaften der Märkte in Mittel- und Osteuropa Geschäftsgebaren in Osteuropa Timing des Markteintritts in Osteuropa Partnerauswahl und –suche in Osteuropa Die 10 Gebote im Ostgeschäft und Osteuropa Chancen und Risiken des Mittelstands in Osteuropa Situation mittelständischer Unternehmen in Osteuropa Merkmale kleiner und mittelständischer Unternehmen Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf dieWettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen Fallstudie zu Auswirkungen der EU-Osterweiterung Nachweis von Auswirkungen der EU-Osterweiterung Wettbewerbsstrategien fürmittelständische Unternehmen im Zuge der EU-Osterweiterung Geeignete Anpassungsstrategien für Osteuropa Situationsanalyse des relevanten Markten in Osteuropa Situationsanalyse Osteuropa für den deutschen Mittelstand Thesen zu den Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Potenzial Umwelt und Strategie und deren Gültigkeit Fünf Arten des Eintritts in Auslandsmärkte Beziehungsmanagement in Osteuropa
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Claudiu Fischer (Author), 2007, Möglichkeiten und Grenzen internationaler Geschäftstätigkeit mittelständischer Unternehmen in Osteuropa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113525
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