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Leonhard Frank: Von drei Millionen drei: Motivik und Vergleiche, Interpretationsansätze

Title: Leonhard Frank: Von drei Millionen drei: Motivik und Vergleiche, Interpretationsansätze

Term Paper (Advanced seminar) , 1996 , 11 Pages , Grade: 2

Autor:in: Gerald Brandt (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit soll einen groben Überblick über den 1932 erschienenen
Roman Von drei Millionen drei von Leonhard Frank bieten, wobei das
Hauptaugenmerk auf den Vergleich mit anderen wichtigen Werken des Autors
gerichtet sein soll. Der Roman gilt allgemein als Fortsetzung der drei vorhergehenden
Würzburg-Bücher Die Räuberbande, Die Ursache und Das Ochsenfurter
Männerquartett. So begegnet uns in Von drei Millionen drei auch nicht mehr sehr viel
Neues - vermutlich auch ein Grund dafür, weshalb die Sekundärliteratur zu diesem
Buch Leonhard Franks nicht gerade umfangreich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung:

2. Inhalt des Romans:

3. Motivik:

4. Interpretationsansätze:

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit bietet einen Überblick über den 1932 veröffentlichten Roman Von drei Millionen drei von Leonhard Frank, wobei der Fokus auf dem Vergleich mit anderen Werken des Autors liegt, um dessen literarische Entwicklung und Einordnung innerhalb der "Würzburger Trilogie" zu verdeutlichen.

  • Analyse der Handlung und zentralen Figuren im Kontext der Weltwirtschaftskrise.
  • Untersuchung wiederkehrender "optischer" und handlungsbezogener Motive in Franks Werk.
  • Vergleich der Erzählweise und Stimmung des Romans mit früheren Werken wie Die Räuberbande.
  • Diskussion über den pessimistischen Grundton und den Wandel von politischem zu persönlichem Engagement.

Auszug aus dem Buch

Inhalt des Romans:

Drei arbeitslose Männer jenseits der Vierzig ziehen aus ihrer Heimatstadt am Main (der Name der Stadt wird nicht genannt) aus, um irgendwo anders ihr Glück zu suchen. Sie sind von der Weltwirtschaftskrise bereits arg mitgenommen, besitzen kaum mehr als das, was sie am Leib tragen und beschließen deshalb, dass es ihnen anderswo auch nicht schlechter gehen kann als daheim. Die drei Männer bleiben namenlos. Erstens: Glasauge (vormals Falkenauge bzw. Herr Manger), von dem man gleich zu Anfang erfährt, dass er zweimal verwitwet ist und zuletzt Fabrikarbeiter war. Später im Roman bricht auch seine alte Angewohnheit des Nach-rechts-Blickens wieder aus, was ihn endgültig als ehemaliges Mitglied der Räuberbande identifiziert. Zweitens: Der rothaarige Schreiber. Im Ochsenfurter Männerquartett hieß er noch Wiederschein und war verheiratet. Jetzt ist er geschieden und der Besonnenste der Männer. Drittens: der Schneider, von dem man an Äußerlichem nur erfährt, dass er aufgrund einer Kriegsverletzung hinkt. Die beiden anderen haben ihn während des ersten Weltkriegs kennen gelernt.

Sie ziehen also los, zwischen Tagträumen und Hoffnung auf der einen Seite und Verzweiflung und Selbstmordgedanken auf der anderen Seite schwankend. Am ersten Abend schließt sich Glasauge ein Hund an, wobei die Schilderung dieses Vorgangs in bedenkliche Nähe zum Kitschhaften gerät. In einem kleinen Ort pflanzt der Schreiber den beiden anderen seine Idee vom Auswandern nach Südamerika ein.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Zielsetzung der Arbeit erläutert, den Roman als Fortsetzung der Würzburg-Bücher zu betrachten und in Bezug zu Franks Gesamtwerk zu setzen.

Inhalt des Romans: Dieses Kapitel fasst die Odyssee dreier arbeitsloser Männer zusammen, deren Suche nach einer Existenzgrundlage sie von Deutschland nach Südamerika und zurück nach Berlin führt.

Motivik: Hier werden wiederkehrende Symbole und Handlungsbausteine wie das "optische" Motiv des weißen Spitz oder die resignative Rückkehr in die Heimat analysiert.

Interpretationsansätze: Das Kapitel beleuchtet den pessimistischen Grundton des Romans und diskutiert, inwiefern das Werk eine Abkehr vom politischen Aktivismus hin zur Resignation darstellt.

Schlüsselwörter

Leonhard Frank, Von drei Millionen drei, Weltwirtschaftskrise, Würzburger Trilogie, Motivik, Identitätssuche, politischer Pessimismus, Arbeitslosigkeit, Romananalyse, literarischer Vergleich, Exilliteratur, soziale Not, Schelmenroman, Expressionismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Roman Von drei Millionen drei von Leonhard Frank im Kontext seiner früheren Würzburg-Bücher und untersucht dessen literarische Einordnung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt Themen wie die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, das Schicksal Arbeitsloser, den Verlust von Hoffnung und die literarische Motivik Leonhard Franks.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein Überblick über das Werk und dessen Vergleich mit den vorangegangenen Romanen des Autors, um stilistische und inhaltliche Entwicklungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die auf Textvergleichen, Motivuntersuchungen und der Einordnung in den biographischen und zeitgeschichtlichen Kontext basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Inhaltswiedergabe, eine systematische Untersuchung der Motive und eine interpretative Auseinandersetzung mit der pessimistischen Grundhaltung des Autors.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen neben dem Autor und dem Buchtitel vor allem Motivik, Weltwirtschaftskrise, Identitätssuche und politischer Pessimismus.

Warum wird der Roman als Teil der "Würzburger Trilogie" bezeichnet?

Der Begriff resultiert aus thematischen Verbindungen zu den Werken Die Räuberbande und Das Ochsenfurter Männerquartett, insbesondere durch das geteilte Schlussmotiv der Rückkehr in die Heimatstadt.

Wie unterscheidet sich dieser Roman von Franks früheren Werken?

Ein wesentlicher Unterschied ist das weitgehende Fehlen des für Frank typischen heiteren Untertons sowie ein deutlich pessimistischerer, distanzierterer Erzählstil.

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Details

Title
Leonhard Frank: Von drei Millionen drei: Motivik und Vergleiche, Interpretationsansätze
College
University of Würzburg  (FB Germanistik)
Course
Hauptseminar: Leonhard Frank
Grade
2
Author
Gerald Brandt (Author)
Publication Year
1996
Pages
11
Catalog Number
V11355
ISBN (eBook)
9783638175364
Language
German
Tags
Leonhard Frank Millionen Motivik Vergleiche Interpretationsansätze Hauptseminar Leonhard Frank
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gerald Brandt (Author), 1996, Leonhard Frank: Von drei Millionen drei: Motivik und Vergleiche, Interpretationsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11355
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