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Bartering - Die Entstehung einer Sonderform wirtschaftlichen Handelns, dargestellt am Beispiel von Soft Commodities

Titre: Bartering - Die Entstehung einer Sonderform wirtschaftlichen Handelns, dargestellt am Beispiel von Soft Commodities

Mémoire (de fin d'études) , 1999 , 86 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Daniela Overländer (Auteur)

Gestion d'entreprise - Commerce et Distribution
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Résumé Extrait Résumé des informations

Aus der einfachsten Form des Bartering (engl. barter = tauschen), die der Ursprung wirtschaftlichen Handelns war, hat sich im Laufe der Zeit ein modernes Geschäftswerkzeug entwickelt, das in den USA eine feste Position in der Wirtschaft einnimmt, in Deutschland allerdings noch kaum bekannt ist.

Um die Position des modernen Bartering in der heutigen Wirtschaft deutlich zu machen, werden im Rahmen dieser Arbeit die verschiedenen Entwicklungsstufen des Bartering aufgezeigt und untersucht. Ihre Darstellung dient dabei als Hinführung zu dem modernen Bartering und veranschaulicht darüber hinaus, in welch unterschiedlicher Form und aus welchen verschiedenen Motivationen heraus Bartering eingesetzt werden kann. Die Sonderform wirtschaftlichen Handelns, das "Corporate Barter", ist dabei eine von zwei Formen des modernen Bartering.

Die Anwendungsmöglichkeiten des Bartering in dieser modernen Form sind enorm vielfältig, so dass durch Bartering eine Reihe betriebswirtschaftlicher Probleme gelöst bzw. minimiert werden kann, wobei das grundlegende Prinzip immer gleich bleibt.

Auf welche Weise diese Form des Bartering eingesetzt wird, wird am Beispiel von „Soft Commodities“ dargestellt, die im einzelnen beschrieben werden. Diese Soft Commodities sind das Fundament der modernen Barterform, auf dem alle Bartergeschäfte aufbauen und das die Funktionsweise dieser Geschäfte gewährleistet.

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein ganzheitliches und dennoch detailliertes Bild des Bartering vermittelt werden, das vor allem die besondere Form des Bartering herausstellt, die in Deutschland bisher wenig bekannt ist. Dabei wird deutlich, dass ihre Bedeutung auch in Deutschland zukünftig wachsen kann und wird.

Extrait


Gliederung

1 EINLEITUNG

2 ENTWICKLUNGEN DES KLASSISCHEN BARTERING

2.1 Begriff Bartering

2.2 Tauschwirtschaft ⇔ Geldwirtschaft

2.2.1 Grundelemente des Naturaltauschs

2.2.2 Anforderungen an ein Tauschmittel

2.2.3 Funktionen des Geldes

2.3 Erste Handels- und Währungsformen

2.4 Bartering ⇔ Kompensationsgeschäft

2.4.1 1. Definition des Kompensationsgeschäftes

2.4.2 2. Definition des Kompensationsgeschäftes und Vergleich

2.4.3 Fazit

2.5 Bartering mit Ostblock- und Entwicklungsländern

2.6 Position des modernen Bartering

3 DIE MODERNE FORM DES BARTERING

3.1 Ursprung

3.2 Die kommerzielle Barter Industrie

3.2.1 USA

3.2.2 Deutschland

3.2.3 Barter Exchanges (Barter-Clubs)

3.2.4 Corporate Barter-Unternehmen

3.2.5 Internationales Bartering

3.2.6 Statistiken

3.3 Kurzdarstellung eines Corporate Bartergeschäftes

3.3.1 Entstehung

3.3.2 Remarketing

3.3.3 Cash Convertible Credits

3.3.4 Ablauf

3.4 Bartering und TV-Werbung

3.4.1 Der deutsche TV-Werbemarkt

3.4.2 Programm-Bartering

3.4.3 Corporate Barter mit TV-Werbung

3.5 Soft Commodities

3.5.1 Transportkapazitäten

3.5.2 Flugkontingente

3.5.3 Druckkapazitäten

3.5.4 Telekommunikation im Mobilfunk- und Festnetz

3.5.5 Autovermietung

3.5.6 Hotelzimmerkontingente

3.5.7 Werbezeiten im Fernsehen

3.5.8 Printwerbung

3.5.9 Außenwerbung

3.5.10 Energie

3.5.11 Zusammenfassung

3.6 Die Anwendung der Soft Commodities im Corporate Barter

3.6.1 Beispiel 1: Modellwechsel

3.6.2 Beispiel 2: Firmen-Akquisition

3.6.3 Beispiel 3: Zu hochwertiges Produkt

3.6.4 Beispiel 4: Falsches Produkt

3.6.5 Beispiel 5: Marktveränderungen

3.6.6 Beispiel 6: Marktrückläufer

3.6.7 Beispiel 7: Überkapazitäten bei Abfüllanlagen

3.6.8 Beispiel 8: Saison-Ende

3.6.9 Zwischenbetrachtung

3.7 Buchungsschema des Corporate Barter-Unternehmens

3.8 Bilanzierungsschema des Barter-Kunden

4 ZUSAMMENFASSUNG UND KRITISCHE WÜRDIGUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die verschiedenen Erscheinungsformen des Bartering, von historischen Tauschformen bis hin zu modernen, multilateralen Corporate Barter-Systemen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Bartering als strategisches Instrument zur Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme und zur Optimierung von Kapazitätsauslastungen eingesetzt werden kann.

  • Historische Entwicklung des Tauschhandels und Abgrenzung zum klassischen Kompensationsgeschäft
  • Analyse der modernen Barter-Industrie in den USA im Vergleich zum noch unterentwickelten deutschen Markt
  • Untersuchung von Corporate Barter-Systemen und der Rolle von "Soft Commodities" (immaterielle, vergängliche Leistungen)
  • Praktische Anwendungsbeispiele und buchhalterische sowie bilanzielle Abbildung von Bartertransaktionen

Auszug aus dem Buch

3.5 SOFT COMMODITIES

Wie bereits erläutert, stellen Corporate Barter-Unternehmen ihren Kunden vor allem Dienstleistungen zur Verfügung, die sie anteilig mit Credits bezahlen können. Diese Dienstleistungen haben eine besondere Eigenschaft, so dass sie unter dem Oberbegriff „Soft Commodities“ zusammengefasst werden können.

Definition: Unter Soft Commodities sind all die Dienstleistungen zu verstehen, die durch ihre nicht-materielle Eigenschaft nur einmalig verwendbar, also auf der Zeitachse vergänglich sind.

Der Begriff „commodities“ kommt aus dem englischen und bedeutet „Waren“, „soft“ bedeutet „weich“ und beschreibt die nicht-materielle Eigenschaft dieser Objekte (ähnlich wie bei Computersoftware).

Der Grundgedanke dabei ist, dass alle Soft Commodities sich niemals rückwirkend verwerten bzw. verkaufen lassen. Ist der Zeitpunkt, an dem eine Leistung angeboten wird vergangen, verfällt die Leistung.

Die folgenden Kapitel beschreiben einzelne Soft Commodities genauer. Dabei wird deutlich, inwiefern die zeitliche Vergänglichkeit eine besondere Eigenschaft der Soft Commodities ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einordnung des Bartering in den historischen und modernen Wirtschaftskontext sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 ENTWICKLUNGEN DES KLASSISCHEN BARTERING: Darstellung der historischen Wurzeln des Tauschhandels und Abgrenzung verschiedener Formen von Kompensationsgeschäften im Außenhandel.

3 DIE MODERNE FORM DES BARTERING: Analyse der Ursprünge und der modernen professionellen Barter-Industrie, insbesondere der Corporate Barter-Unternehmen und der Nutzung von Soft Commodities.

4 ZUSAMMENFASSUNG UND KRITISCHE WÜRDIGUNG: Synthese der Ergebnisse und Einschätzung der Zukunftsfähigkeit des Bartering als modernes Geschäftswerkzeug in Deutschland.

Schlüsselwörter

Bartering, Kompensationsgeschäft, Corporate Barter, Tauschwirtschaft, Soft Commodities, Geldwirtschaft, Cash Convertible Credits, CCC, Marktauslastung, Außenhandel, Werbebarter, Liquiditätssicherung, Bilanzoptimierung, Multilaterales Bartering, Wirtschaftskreislauf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Wandlung des Bartering von einer archaischen Handelsform hin zu einem modernen, professionellen Geschäftswerkzeug, dem sogenannten Corporate Barter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung zum klassischen Tauschhandel, die Struktur von Corporate Barter-Unternehmen, die Rolle von "Soft Commodities" sowie die buchhalterische Darstellung von Bartertransaktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Bartering als Instrument zur betriebswirtschaftlichen Problemlösung, insbesondere bei Überkapazitäten und zur Optimierung der Liquidität, genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, ergänzt durch Fachgespräche mit Experten aus der Barter-Branche, um das moderne Corporate Barter-System praxisnah zu erläutern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der kommerziellen Barter-Industrie, den Definitionen, dem Buchungsschema von Bartertransaktionen sowie der Anwendung des Konzepts auf verschiedene Dienstleistungssektoren (Soft Commodities).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Corporate Barter, Cash Convertible Credits, Soft Commodities, Kompensationsgeschäft und Kapazitätsauslastung.

Welche Bedeutung haben "Soft Commodities" für das moderne Bartering?

Sie dienen als Basis für moderne Barter-Geschäfte, da diese Dienstleistungen (wie TV-Werbung oder Transport) zeitlich begrenzt und nicht lagerfähig sind, weshalb sie besonders von einer Vermittlung über Barter-Unternehmen zur Kapazitätsauslastung profitieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem klassischen und dem modernen Bartering so wichtig?

Das klassische Bartering ist oft ein Zeichen für wirtschaftliche Notlagen, während das moderne "Corporate Barter" als proaktives, effizientes Marketing- und Finanzinstrument in gesunden Marktwirtschaften fungiert.

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Résumé des informations

Titre
Bartering - Die Entstehung einer Sonderform wirtschaftlichen Handelns, dargestellt am Beispiel von Soft Commodities
Université
EBC University Düsseldorf
Cours
Internationale Betriebswirtschaft
Note
1,3
Auteur
Daniela Overländer (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
86
N° de catalogue
V113727
ISBN (ebook)
9783640143887
ISBN (Livre)
9783640150403
Langue
allemand
mots-clé
Bartering Entstehung Sonderform Handelns Beispiel Soft Commodities Internationale Betriebswirtschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniela Overländer (Auteur), 1999, Bartering - Die Entstehung einer Sonderform wirtschaftlichen Handelns, dargestellt am Beispiel von Soft Commodities, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113727
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Extrait de  86  pages
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