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Der Einfluss von Osteopathie bei gastroösophagealem Reflux (GÖR / GERD)

Título: Der Einfluss von Osteopathie bei gastroösophagealem Reflux (GÖR / GERD)

Tesis (Bachelor) , 2019 , 50 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Lea Kloepel (Autor)

Medicina - Otros
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Die gastro-ösophageale Reflux Krankheit (GERD) ist einer der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes mit hohem Risiko auf Folgeerscheinungen wie Barrett-Ösophagus oder Adenokarzinom. Besonders in westlichen Industrienationen ist die Prävalenz jährlich steigend. Symptomatik und Pathophysiologie sind vielseitig und bedürfen genauer Untersuchungen. Als Goldstandart in der GERD Therapie gelten bis her Protonenpumpen-Hemmer (PPI). Da diese Vorgehensweise nicht immer erfolgreich und zudem mit Nebenwirkungen verbunden ist, wird in dieser Arbeit der Frage nach Relevanz und Wirksamkeit osteopathischer Techniken nachgegangen.

Aktuelle Forschung über osteopathische Behandlungen von GERD Patienten aus den letzten 15 Jahren wurde im Rahmen einer systematischen Literaturübersicht untersucht. Die anhand diverser Ein- und Ausschlusskriterien gewählten Studien wurden per PEDro Skala methodologisch bewertet, die Ergebnisse anschließend diskutiert.

Aus verschiedenen Datenbanken konnten sieben relevante Studien extrahiert werden. Vier unter ihnen weisen einen Evidenzgrad A auf, woraus sich eine hohe Aussagekraft ergibt. Allen gemein ist die deutliche, bisweilen signifikante Verbesserung der GERD Symptomatik nach osteopathischen Interventionen. Zu den gemessenen Zielparametern zählten unter anderem Stärke und Intensität des Refluxes, Säuregeschmack im Mund, Medikamentenkonsum und Lebensqualität.
Schlussfolgerung: Positive Einflüsse auf das Krankheitsbild GERD konnten festgehalten werden, somit bietet die Osteopathie eine relevante Ergänzung zur Standarttherapie. Weitere hochwertige wissenschaftliche Studien mit größeren Populationen sind erforderlich, um diese Erkenntnis zu verstärken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hintergrund

2.1 Definition

2.2 Symptomatik und Epidemiologie

2.3 Ätiologie und Pathogenese

2.4 Diagnostik

2.5 Therapeutische Maßnahmen

2.6 GERD und Osteopathie

3 Fragestellung

3.1 Forschungsfrage

3.2 Zielsetzung

4 Methodik

4.1 Studiendesign

4.2 Literaturrecherche

4.3 Ein- und Ausschlusskriterien

4.4 Literaturbewertung

4.5 Statistische Auswertung

5 Ergebnisse

5.1 Ergebnisse der Literaturrecherche

5.2 Methodologische Auswertung

5.3 Inhaltliche Darstellung der Ergebnisse

5.4 Zusammenfassung der inhaltlichen Studienauswertung

5.4.1 Studiendesigns

5.4.2 Messparameter und Datenerhebung

5.4.3 Interventionsarten und -dauer

5.4.4 Ausschlusskriterien

6 Diskussion

6.1 Diskussion der Methodik

6.2 Diskussion der Ergebnisse

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit und Relevanz osteopathischer Techniken als komplementäre Behandlungsmethode bei Patienten mit gastroösophagealem Reflux (GERD), um festzustellen, ob eine Symptomverbesserung durch osteopathische Interventionen wissenschaftlich belegbar ist.

  • Epidemiologie und Pathophysiologie der gastroösophagealen Refluxkrankheit
  • Vergleich schulmedizinischer Standardtherapien mit osteopathischen Ansätzen
  • Systematische Analyse und methodische Bewertung klinischer Studien der letzten 15 Jahre
  • Untersuchung des Einflusses osteopathischer Techniken auf GERD-Symptome und Medikamentenkonsum
  • Evaluation der Studienqualität anhand der PEDro-Skala

Auszug aus dem Buch

2.6 GERD und Osteopathie

Osteopathische Techniken werden hauptsächlich mit den Händen, beziehungsweise den Fingern ausgeführt, indem bestimmtes Gewebe des Patienten durch Dehnung (Traktion), Mobilisation oder Kompression stimuliert wird. Ziel der Behandlung ist es Blockaden zu lösen, Spannungsstörungen aufzuheben, den Fluss von Fluiden zu verbessern und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen (Brolinson et al., 2008). Der Körper wird in der Osteopathie in funktionelle Bereiche unterteilt, wobei im Falle einer GERD das viszerale System von großer Bedeutung ist. Durch gezielte Handgriffe kann das Zwerchfell auf bewiesene Weisen gedehnt werden und somit direkt Einfluss auf den gastro-ösophagealen Übergang genommen werden (DaSilva et al., 2013). Als nicht-medikamentöse Individualtherapie, oder auch als erweiternde Komplementärmedizin zu medikamentösen Behandlungsansätzen, gewinnt die Osteopathie mit ihren vielseitigen Anwendungsbereichen, gerade in Bezug auf chronische Erkrankungen, immer mehr an Bedeutung, auch wenn die klinische Forschung nach evidenzbasierten, wissenschaftlichen Standards noch am Anfang steht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Häufigkeit und klinische Relevanz von GERD sowie die Herausforderungen der herkömmlichen Therapie ein und benennt die Osteopathie als potenziell relevante Behandlungsform.

2 Hintergrund: Das Kapitel erläutert die Definition, Symptomatik, Ursachen sowie diagnostische und therapeutische Standards bei GERD und stellt den osteopathischen Ansatz vor.

3 Fragestellung: Hier wird das Ziel definiert, die existierende Forschung daraufhin zu prüfen, ob osteopathische Techniken zur Verbesserung des gesamten GERD-Symptomkomplexes beitragen können.

4 Methodik: Der Abschnitt beschreibt das Design der systematischen Literaturübersicht, die Suchstrategien, die Kriterien zur Auswahl der Studien sowie deren methodische Bewertung mittels PEDro-Skala.

5 Ergebnisse: Die Resultate der Literaturrecherche werden methodologisch sowie inhaltlich analysiert und die gefundenen Studien in einer Übersicht gegenübergestellt.

6 Diskussion: Die methodischen Limitationen der Arbeit werden kritisch reflektiert und die Ergebnisse der untersuchten Studien im Kontext ihrer Evidenz sowie klinischen Wirksamkeit diskutiert.

7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass Osteopathie positive Effekte bei GERD zeigt, betont jedoch die Notwendigkeit weiterer hochwertiger, groß angelegter Studien.

Schlüsselwörter

Osteopathie, OMT, MFR, Gastro-ösophagealer Reflux, GERD, Sodbrennen, Literaturübersicht, PEDro-Skala, Symptomverbesserung, Diaphragma, Lebensqualität, Medikamentenreduktion, Viszerale Osteopathie, klinische Studie, Evidenzgrad.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss und die Wirksamkeit von Osteopathie bei Patienten mit gastroösophagealem Reflux (GÖR/GERD) anhand einer systematischen Auswertung vorhandener klinischer Studien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Pathophysiologie von GERD, die Abgrenzung zu Standardtherapien, die Anwendung osteopathischer Techniken (wie OMT und MFR) sowie die wissenschaftliche Bewertung von Studien zur Wirksamkeit dieser manuellen Therapie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob klinische Forschung existiert, die eine effektive Behandlung von GERD-Patienten durch osteopathische Techniken belegen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine systematische Literaturübersicht erstellt. Die gefundenen Studien wurden methodisch anhand der PEDro-Skala bewertet, um ihre Evidenzqualität einzustufen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Krankheitsbildes, die methodische Vorgehensweise der Recherche sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der sieben extrahierten Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Osteopathie, GERD, Sodbrennen, PEDro-Skala und Symptomreduktion.

Welche Bedeutung hat das Zwerchfell in den behandelten Studien?

Viele der untersuchten osteopathischen Interventionen fokussieren auf das Diaphragma, da dessen mechanische Behandlung einen direkten Einfluss auf den unteren Ösophagussphinkter und damit auf den Rückflussmechanismus haben kann.

Können osteopathische Behandlungen den Medikamentenkonsum senken?

Mehrere der untersuchten Studien berichten über eine erfolgreiche Reduktion des Bedarfs an Anti-Reflux-Medikamenten bei den Probanden in den Interventionsgruppen.

Warum ist eine Therapeutenverblindung bei dieser Forschung schwierig?

Aufgrund der Natur manueller Therapien, bei denen der Therapeut aktiv Hand anlegt, ist eine Verblindung des Therapeuten im Vergleich zu medikamentösen Doppelblindstudien faktisch unmöglich.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich der zukünftigen Forschung?

Obwohl positive Effekte feststellbar sind, betonen die Autoren die Notwendigkeit von qualitativ hochwertigen, groß angelegten RCTs mit Langzeitkontrollen, um die wissenschaftliche Relevanz der Osteopathie bei GERD weiter zu untermauern.

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Detalles

Título
Der Einfluss von Osteopathie bei gastroösophagealem Reflux (GÖR / GERD)
Universidad
Dresden International University  (Osteopathie Schule Deutschland, Berlin)
Calificación
1,7
Autor
Lea Kloepel (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
50
No. de catálogo
V1138158
ISBN (Ebook)
9783346510808
ISBN (Libro)
9783346510815
Idioma
Alemán
Etiqueta
Osteopathie Gastroösophagealer Reflux Reflux Osteopathie und Reflux
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lea Kloepel (Autor), 2019, Der Einfluss von Osteopathie bei gastroösophagealem Reflux (GÖR / GERD), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1138158
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Extracto de  50  Páginas
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