Das Thema diese Hausarbeit ist „Die Instabilität in der kleine Familie“, sowohl in der letzen
Jahrzehnte als auch Heute dieses Problem ist aktuell. Immer größere Teile der Bevölkerung
entwickelter Industriegesellschaften leben nicht mehr in den Familien. Die Vielfalt nicht
familiärer Lebensformen wächst. In unsere Zeit konnte man sehen, wie Wertbezüge von Ehe
und Familie erheblich gewandelt haben. Infolgedessen konnte man behaupten, dass die
heutige Zeit zur der Krise der Normalfamilie gehört. Es stellt sich die Frage, ob Überhaupt in
Wirklichkeit die Familie gibt.
Ich habe das Thema „Die Instabilität in der kleine Familie“ genommen, weil ich mich sehr für
das Thema interessiere. Ich kann auch die Verbindung zur sozialen Arbeit herstellen, da die
soziale Arbeit sich immer auf die Leute beziehen. Ich wollte in meiner Hausarbeit die
Definitionen von der “Familie“, „moderne Kleinfamilie“, und Aspekten der historischen
Hintergrund und Aktueller Lage der Familie erörtern. In dieser Hausarbeit möchte ich mich
mit dem Thema intensiver beschäftigen.
Gliederung
Einleitung
1. Definitionen „Familie“ und „moderne Kleinfamilie“
2. Der historische Hintergrund und Entwicklung der Familie
2.1. Rollenteilung zwischen den Geschlechter
2.2 Die Instabilität der Familie:
3. Beziehungskonflikten zwischen Mann und Frau
3.1. Drei Thesen der Beziehungskonflikten von U. Beck
4. Prognose für die zukünftige Entwicklung der Kleinfamilie
5. Fazit
Zielsetzung und Themen
Diese Arbeit untersucht die zunehmende Instabilität der modernen Kleinfamilie in Industriegesellschaften und analysiert diese Entwicklung unter Rückgriff auf die soziologischen Konzepte der Risikogesellschaft nach Ulrich Beck, um die Veränderungen in den partnerschaftlichen Rollenbildern und Lebensentwürfen zu beleuchten.
- Historische Entwicklung und Wandel des Familienbegriffs
- Einfluss von Modernisierungsprozessen auf Geschlechterrollen
- Ursachen für den Geburtenrückgang und steigende Scheidungsraten
- Soziologische Analyse von Beziehungskonflikten
- Zukunftsperspektiven für verschiedene Lebensformen
Auszug aus dem Buch
3.1. Drei Thesen der Beziehungskonflikten von U. Beck
Was als Beziehungskonflikt erscheint, hat eine allgemeine, gesellschaftstheoretische Seite, die hier in drei Thesen entwickelt werden soll:
1. Ohne Trennung von Frauen- und Männerrolle keine traditionale Kleinfamilie. Einerseits setzt Erwerbsarbeit Hausarbeit, marktvermittelte Produktion die Formen und Zuweisungen der Kleinfamilie voraus. Die Industriegesellschaft ist sofern auf die ungleichen Lagen von Männer und Frauen angewiesen. Anderseits stehen diese im Widerspruch zu den Prinzipien der Moderne und werden in der Kontinuität von Modernisierungsprozessen problematisch und konfliktvoll. Das heißt: in der Modernisierungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg fallen Durchsetzung und Aufhebung der industriellen Markgesellschaft zusammen.
2. Einerseits werden Männer und Frauen auf der Suche nach einem „eigenen Welt“ aus traditionalen Formen und Rollenzuweisungen freigesetzt. Auf der anderen Seite werden die Menschen in den ausgedünnten Sozialbeziehungen in die Zweisamkeit, in die Suche nach dem Partnerglück hineingetrieben.
3. In allen Formen des Zusammenlebens von Frauen und Männern brechen die Jahrhundert Konflikte hervor. Die Familie ist nur Ort, nicht Ursache des Geschehens. Das Ineinander der Geschlechter in seiner Vielschichtigkeit von Arbeit, Elternschaft, Liebe, Beruf, Politik, Entfaltung und Selbstverwirklichung im und gegen den anderen ist ins Wanken geraten. In den ehelichen Beziehungen entzündet sich die Bewusstwerdung der Konflikte an der aufbrechenden Wahlmöglichkeiten(z.B. Aufteilung der Hausarbeit und Kinderversorgung). Die Entsheidungsmöglichkeiten haben eine institutionelle und eine persönliche Seite. Das heißt: fehlende institutionelle Lösungen (z.B. fehlende Kindergärten und flexible Arbeitzeiten) potenzieren private Beziehungskonflikte.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Krise der Normalfamilie ein und begründet das Interesse an der Thematik im Kontext der sozialen Arbeit.
1. Definitionen „Familie“ und „moderne Kleinfamilie“: Dieses Kapitel definiert den Begriff Familie und grenzt die spezifische Form der modernen Kleinfamilie durch ihre affektive Prägung ab.
2. Der historische Hintergrund und Entwicklung der Familie: Es wird der Wandel der Familienstrukturen seit der Nachkriegszeit sowie die Auswirkungen von Erwerbsarbeit auf geschlechtsspezifische Rollenbilder thematisiert.
3. Beziehungskonflikten zwischen Mann und Frau: Dieses Kapitel analysiert die zunehmenden Spannungen in Partnerschaften, die aus veränderten Erwartungen und der rechtlichen Gleichstellung resultieren.
4. Prognose für die zukünftige Entwicklung der Kleinfamilie: Hier werden mögliche Trends wie der Bedeutungsverlust der legalen Ehe und die Zunahme vielfältiger Lebensformen skizziert.
5. Fazit: Das Fazit fasst den Strukturwandel der Familie zusammen und betont die Notwendigkeit sozialarbeiterischen Handelns in diesem Kontext.
Schlüsselwörter
Kleinfamilie, Risikogesellschaft, Modernisierung, Geschlechterrollen, Scheidungsquote, Geburtenrückgang, Partnerschaft, Individualisierung, Normalfamilie, Soziale Arbeit, Lebensformen, Familienpolitik, Gleichstellung, Konflikt, Strukturwandel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Instabilität der modernen Kleinfamilie im Kontext gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind der historische Wandel der Familie, Geschlechterrollen, Scheidungsraten, Geburtenrückgang und die Entstehung neuer Lebensformen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Ursachen für die Instabilität der traditionellen Kleinfamilie aufzuzeigen und die Auswirkungen auf das heutige Beziehungsleben zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit soziologischer Literatur, insbesondere den Theorien von Ulrich Beck.
Was steht im Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Definitionen von Familie, die historische Entwicklung, die Analyse von Beziehungskonflikten und eine Zukunftsprognose.
Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Individualisierung, Risikogesellschaft, Strukturwandel und geschlechtsspezifische Rollenteilung geprägt.
Wie bewertet die Autorin die Rolle des Mannes in der modernen Familie?
Die Autorin stellt fest, dass Männer Schwierigkeiten haben, Geschlechterkonflikte anzuerkennen, da sie noch immer dem traditionellen Leitbild des Familienernährers verhaftet sind.
Warum steigen laut der Arbeit die Scheidungsraten?
Die Ursache wird in gestiegenen Erwartungen an die Qualität der Partnerbeziehung und einer zunehmenden Aufweichung des ehelichen Permanenzgebots gesehen.
- Citation du texte
- Julia Gromovaya (Auteur), 2007, Die Instabilität der modernen Kleinfamilie und Aspekte der „Risikogesellschaft“ (U. Beck), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113836