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Mythen und Symbole in der nationalsozialistischen Weltanschauung

Título: Mythen und Symbole in der nationalsozialistischen Weltanschauung

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2001 , 100 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Ulrich Krietenbrink (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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Die Frage, wie der Nationalsozialismus es schaffen konnte, ein ganzes Volk in seinen Bann zu ziehen, zu faszinieren und damit zu unbedingter Gefolgschaft zu bewegen, liegt als Basis der vorliegenden Arbeit zugrunde. Die Hauptthese ist, dass der Nationalsozialismus sich des „dunklen Bereichs“ des Menschen angenommen hat, Mythen und Symbole benutzt und geschaffen hat, um diesen zu befriedigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Abgrenzung der Thematik, Zielsetzung und Methodik

1.2.1 Zu den Begriffen des Themas

1.2.2 Einführung in die Thematik

1.2.3 Methodik

2 Der Begriff des Mythos

3 Mythen in Hitlers Jugend

3.1 Kurzer Abriss von Hitlers Werdegang bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges

3.2 Romantische und mythologische Strömungen in Deutschland

3.3 „Quellen“ der nordisch-germanischen Mythologie

3.3.1 Deutsche Heldensagen

3.3.2 Die Edda

3.3.3 Das Nibelungenlied

3.3.4 Der Thule-Mythos

3.4 „Sekundärliteraten“ der nordisch-germanischen Mythologie

3.4.1 Richard Wagner

3.4.2 Guido von List

3.4.3 Jörg Lanz von Liebenfels

3.5 Hitlers Gewinnung von mythischen Grundsätzen

4 Mythenbildung durch den verlorenen Weltkrieg

4.1 Allgemeine Situation in Deutschland

4.2 Hitlers Situation

4.3 Die Dolchstoßlegende

4.3.1 Bestätigung des Siegfried-Mythos

4.3.2 Der „innere“ Feind

4.3.3 Kampf und Gewalt

5 Mythische Lehren in der „Kampfzeit“

5.1 Dietrich Eckart - Vom metaphysischen Antisemitismus zum realen Judenhass

5.2 Hanns Hörbiger - Die Welteislehre

5.3 Karl Haushofer, Halford J. Mackinder – Die Herzland-Theorie

6 Hitlers „neuer“ Mythos

6.1 Glaubenssätze und Kategorien

6.2 Funktion

6.3 Abgrenzung zu den Verfechtern der „alten“ Mythen

7 Der Begriff des Symbols

8 Graphische Symbole

8.1 Das Hakenkreuz

8.2 Der Adler

9 Materielle Symbole

9.1 Fahnen

9.2 Fackeln und Brandschalen

10 Bauliche Symbole

10.1 Suche nach neuen Räumen

10.2 Der Architekt und die Masse

10.3 „Virtueller“ Raum

10.4 „Steingewordene Bewegung“

11 Zusammenfassung und Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der Nationalsozialismus durch die Konstruktion und Nutzung von Mythen und Symbolen ein gesamtes Volk faszinieren und zur unbedingten Gefolgschaft bewegen konnte. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, welche Rolle die nordisch-germanische Mythologie und deren neuzeitliche Interpretationen als Grundlage für Hitlers Weltanschauung spielten.

  • Analyse nordisch-germanischer Mythen als Rohmaterial für die nationalsozialistische Ideologie.
  • Untersuchung der Bedeutung von "Sekundärliteraten" wie Richard Wagner und Guido von List für die Weltanschauung Hitlers.
  • Exploration der "Dolchstoßlegende" als Brücke zur Radikalisierung und Mythenbildung nach dem Ersten Weltkrieg.
  • Erforschung von Symbolsystemen (graphisch, materiell, baulich) als Mittel der Machtausübung und Massenintegration.
  • Betrachtung der Bedeutung von Architektur und Kulissenbau als "steingewordene Bewegung" zur Festigung des Herrschaftsanspruchs.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Deutsche Heldensagen

Hitlers Hang zur germanischen Mythologie wurde von August Kubizek als einziges stetiges Moment in dessen Jugend und während seines Wiener „Studiums“ beschrieben. Adolf habe sich an den Erzählungen der deutschen Heldensage „berauscht“. Unter allen Büchern nahmen den ersten Rang die deutschen Heldensagen ein. „Unberührt von der jeweiligen Stimmung und der äußeren Situation, in der er sich befand, wurden sie immer wieder vorgenommen und gelesen. Längst kannte er sie alle auswendig. Trotzdem las er sie immer wieder von neuem.“ Kubizek gab weiterhin an, dass Hitlers Beschäftigung mit der deutschen Sagenwelt keineswegs nur „jugendliche Schwärmerei“ war. Diese Mythologie war „die Welt, der er sich zugehörig fühlte.“ „Nichts erschien ihm erstrebenswerter, als nach einem Leben voll kühner, weitreichender Taten, einem möglichst heroischen Leben, nach Walhalla einzuziehen und für alle Zeiten zu einer mythischen Gestalt zu werden, ähnlich jenen, die er selbst so innig verehrte.“ Für den Freund war es eine Tatsache, „daß Adolf Hitler zeitlebens keinen anderen Boden fand, auf dem er in geradezu frommer Gläubigkeit verweilen konnte, als jenen, zu dem ihm die deutsche Heldensage das Tor geöffnet hatte.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Thematik und der methodischen Herangehensweise zur Untersuchung der Faszination des Nationalsozialismus durch Mythen.

2 Der Begriff des Mythos: Theoretische Definition des Mythos als ordnungsstiftendes System und seine Bedeutung für die menschliche Identitätsstiftung.

3 Mythen in Hitlers Jugend: Untersuchung der mythologischen Wurzeln in Hitlers Jugend, insbesondere durch deutsche Heldensagen, die Edda und Sekundärliteraten wie Richard Wagner.

4 Mythenbildung durch den verlorenen Weltkrieg: Analyse, wie der Erste Weltkrieg und die Dolchstoßlegende zur Radikalisierung und Konkretisierung des mythischen Weltbildes beitrugen.

5 Mythische Lehren in der „Kampfzeit“: Darstellung von Einflüssen durch Personen wie Dietrich Eckart, Hanns Hörbiger und Karl Haushofer auf Hitlers politisches Weltbild.

6 Hitlers „neuer“ Mythos: Erläuterung der Bündelung mythischer Versatzstücke zu einer handlungsorientierten Ideologie und Abgrenzung zu konkurrierenden völkischen Strömungen.

7 Der Begriff des Symbols: Theoretische Einführung in das Wesen von Symbolen als Medium der visuellen Kommunikation und ihrer sakralen Aufladung im Nationalsozialismus.

8 Graphische Symbole: Analyse der Bedeutung und Anwendung des Hakenkreuzes und des Adlers als zentrale Symbole der NSDAP.

9 Materielle Symbole: Beschreibung der Signalwirkung und ideologischen Bedeutung von Fahnen sowie der Verwendung von Fackeln und Brandschalen.

10 Bauliche Symbole: Untersuchung von Architektur als bauliches Symbol zur Massenbeeinflussung, einschließlich Lichtarchitektur und monumentaler Bauprojekte.

11 Zusammenfassung und Bewertung: Resümee der Arbeit über die Instrumentalisierung von Mythen und Symbolen durch Hitler zur Machterreichung und Selbstbestätigung.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Mythos, Symbol, Germanische Mythologie, Adolf Hitler, Richard Wagner, Dolchstoßlegende, Helden, Ideologie, Weltanschauung, Propaganda, Architektur, Masse, Antisemitismus, Macht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Hitler mythische und symbolische Elemente nutzte, um eine Weltanschauung zu konstruieren, die das deutsche Volk faszinierte und in den Nationalsozialismus integrierte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die nordisch-germanische Mythologie, die Instrumentalisierung dieser Mythen nach dem Ersten Weltkrieg, die Rolle der NS-Propaganda und die Bedeutung von Symbolen in Architektur und Politik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hitler aus überlieferten Traditionen und Mythen einen „neuen“ Mythos schuf, um die Faszination für das Dritte Reich zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine geisteswissenschaftliche Analyse, bei der vor allem historische Quellen, Biographien, ideologische Schriften und die Symbol- und Mythenforschung verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Hitlers mythologischer Prägung in der Jugend, die Mythenbildung nach dem verlorenen Weltkrieg, die Einflüsse von Ideengebern, die Bedeutung von Symbolsystemen und die Rolle der Architektur als bauliche Manifestation dieser Mythen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mythos, Symbol, Nationalsozialismus, Hitlers Weltanschauung, germanische Heldensagen, Dolchstoßlegende und Machtpolitik.

Wie unterscheidet sich Hitlers Umgang mit Mythen von dem seiner Parteigenossen?

Hitler war ein Pragmatiker, der Mythen als "Mittel zum Zweck" nutzte, während andere Ideologen (wie Rosenberg oder Himmler) tiefer in romantischen oder okkulten Glaubenswelten verhaftet waren, was Hitler teilweise sogar lächerlich fand.

Warum war die Architektur für Hitler ein Symbol?

Architektur diente Hitler als "steingewordene Bewegung", um Macht zu repräsentieren und das Volk zu beeindrucken, indem monumentale Bauten eine sakrale Atmosphäre schufen, die den "kommenden Reich" symbolisieren sollte.

Welche Bedeutung hatte das Feuer als Symbol?

Das Feuer wurde als mächtiges Element eingesetzt, um bei Dämmerung und Nacht eine mythische, sakrale Atmosphäre zu schaffen, die eine emotionale Bindung und einen "Machttransfer" beim Zuschauer erzeugte.

Final del extracto de 100 páginas  - subir

Detalles

Título
Mythen und Symbole in der nationalsozialistischen Weltanschauung
Universidad
University of Wuppertal
Calificación
1,3
Autor
Ulrich Krietenbrink (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
100
No. de catálogo
V113848
ISBN (Ebook)
9783640140381
ISBN (Libro)
9783640140602
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mythen Symbole Weltanschauung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ulrich Krietenbrink (Autor), 2001, Mythen und Symbole in der nationalsozialistischen Weltanschauung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113848
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