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Subjektivierung durch modernes Arbeiten im New Work-Kontext

Title: Subjektivierung durch modernes Arbeiten im New Work-Kontext

Term Paper , 2021 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sabine Chromy (Author)

Social Work
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Die Arbeit soll sich mit der Frage befassen, woran die Zunahme der Subjektivierung durch modernes Arbeiten, welches auf den New Work-Ansatz bezogen wird, zu erkennen ist. Diese Entwicklung soll mithilfe des Buches “Zusammenarbeit” von Richard Sennett analysiert werden. Anschließend wird speziell auf die Umsetzung von New Work im Bereich der Sozialen Arbeit in Deutschland eingegangen.

In der Arbeitssoziologie wird seit einigen Jahrzehnten die zunehmende Subjektivierung durch Arbeit beforscht. Moderne Arbeitsweisen u. a mit Vertrauensarbeitszeit, Zielvereinbarungen und neuen Steuerungsformen zeigen einen Trend dahingehend, dass den Mitarbeitenden immer mehr Fähigkeiten in der Selbstorganisation zugetraut werden und Verantwortung übertragen wird. So steht auch das Konzept von New Work für modernes Arbeiten, das persönliche und berufliche Selbstverwirklichung als festen Bestandteil beinhaltet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung

2.1 Subjektivierung

2.2 Subjektivität

2.3 Der New Work-Ansatz

2.4 Die moderne VUKA-Arbeitswelt

3 Analyse der Subjektivierung durch modernes Arbeiten anhand von Sennett

3.1 Analyse auf der Ebene des Subjekts

3.2 Analyse auf der Ebene der Arbeitsorganisation

3.3 Analyse auf der Ebene gesellschaftlicher Rahmungen

4 New Work in der Sozialen Arbeit

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Subjektivierung durch moderne Arbeitsformen im Kontext von "New Work". Dabei wird analysiert, wie betriebliche Strategien und gesellschaftliche Veränderungen das Individuum beeinflussen und inwiefern sich diese Entwicklungen, gestützt auf die soziologischen Analysen von Richard Sennett, auf die Kooperationsfähigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt auswirken.

  • Subjektivierungsprozesse in der modernen Arbeitswelt
  • Der "New Work"-Ansatz als Antwort auf VUKA-Rahmenbedingungen
  • Analyse der Arbeitsorganisation und informeller Kooperationsstrukturen
  • Gesellschaftliche Auswirkungen von Prekarisierung und Entgrenzung
  • Transfer der New-Work-Konzepte auf den Bereich der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Analyse auf der Ebene der Arbeitsorganisation

Die Ebene der Arbeitsorganisation wurde vor allem in den letzten Jahrzehnten stark durch den Wandel der Digitalisierung geprägt. Sennett geht davon aus, dass durch die Digitalisierung die zwischenmenschliche Kommunikation vereinfacht wird und Informationen verloren gehen bzw. Komplexität nicht transferiert werden kann (vgl. Sennett, 2012, S. 45). Am Beispiel von Google Wave erläutert er, dass Online-Kommunikation dialektisch erfolgt (vgl. ebd.). Dialogische, erklärende Gespräche, die von einer hohen Komplexität geprägt sind, konnten mit dieser Technik nicht umgesetzt werden (vgl. ebd.). Auch die E-Mail-Kommunikation kann laut Sennett keine persönlichen Gespräche ersetzen und verringert dadurch die Kooperation (vgl. ebd., S. 226). „Menschen starren auf die Bildschirme, statt miteinander zu reden“ (ebd.). Als Folge tritt eine isolierende Wirkung ein, die weitreichende Folgen hat.

Mit der zunehmenden Digitalisierung steigen ebenfalls Gesundheitsgefahren wie psychische Erkrankungen (z.B. Burnout) und Erkrankungen des Bewegungsapparates durch zu viel Sitzen (vgl. Mitterweger & Wellhöfer, 2019, S. 82). Es entsteht die Gefahr, ständig digital erreichbar sein zu müssen. New Work Unternehmen versuchen aus dem Grund der Kostenersparnis, um Personalausfälle zu vermeiden und die Arbeitsleistung zu sichern, mithilfe von Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen die Beschäftigten gesund zu erhalten (vgl. ebd.). Solche Angebote umfassen beispielsweise Sportarten wie Yoga, kleine Erholungsoasen in Form von Gärten und Obstkörbe für Mitarbeitende (vgl. ebd., S. 85). Diese Gesundheitsangebote tragen weiter zur Subjektivierung bei, da sie den privaten Erholungsbereich mit dem Arbeitsort koppeln. Als praktischer Nebeneffekt für Unternehmen dienen diese Erholungsorte ebenfalls zum kollegialen Kennenlernen und Vernetzen und binden die Mitarbeitenden wiederum stärker an die Organisation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Subjektivierung durch moderne Arbeit, Darstellung der Relevanz von Richard Sennetts Thesen und Zielsetzung der wissenschaftlichen Arbeit.

2 Begriffsklärung: Definition und theoretische Einordnung der zentralen Begriffe Subjektivierung, Subjektivität, New Work-Ansatz sowie Charakterisierung der modernen VUKA-Arbeitswelt.

3 Analyse der Subjektivierung durch modernes Arbeiten anhand von Sennett: Detaillierte Untersuchung der Subjektivierungsprozesse auf drei Ebenen: dem Subjekt selbst, der Arbeitsorganisation und den übergeordneten gesellschaftlichen Rahmungen.

4 New Work in der Sozialen Arbeit: Diskussion über die Anwendung von New Work-Konzepten und der digitalen Transformation innerhalb des Sozialsektors sowie die damit verbundenen Herausforderungen.

5 Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der zentralen Ergebnisse bezüglich der Subjektivierungstendenzen und der Auswirkungen auf die Gesellschaft und soziale Arbeitsfelder.

Schlüsselwörter

Subjektivierung, New Work, Arbeitssoziologie, Richard Sennett, VUKA, Arbeitsorganisation, Entgrenzung, Digitalisierung, soziale Kooperation, Prekarisierung, Soziale Arbeit, Selbstorganisation, Arbeitswelt, Identität, Machtstrukturen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Subjektivierung durch modernes Arbeiten im Kontext von New Work und untersucht deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Transformation der Arbeitswelt durch New Work, der Rolle der Digitalisierung sowie der Bedeutung von Kooperation und informellen Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der wissenschaftlichen Arbeit?

Ziel ist es, mithilfe der soziologischen Analysen von Richard Sennett zu verdeutlichen, wie moderne Arbeitsprozesse die Subjektivität von Mitarbeitenden nutzen und welche gesellschaftlichen Folgen sich daraus ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die soziologische Fachliteratur und das Konzept von New Work mit den Erkenntnissen von Richard Sennett (insbesondere aus "Zusammenarbeit") verknüpft.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Subjektivierung auf drei Ebenen: das Individuum (Subjekt), die betriebliche Arbeitsorganisation und die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Subjektivierung, New Work, VUKA, Entgrenzung der Arbeit, soziale Kooperation und die Transformation innerhalb der Sozialen Arbeit.

Wie bewertet der Autor die Umsetzung von New Work im Sozialwesen?

Die Arbeit sieht in New Work sowohl Chancen für flexiblere Arbeitsformen und Vernetzung als auch die Herausforderung, den Spagat zwischen digitaler Transformation und der notwendigen analogen Hilfe für Klient*innen zu meistern.

Inwiefern ist das von Richard Sennett beschriebene "Soziale Dreieck" für New Work relevant?

Das soziale Dreieck aus verdienter Autorität, wechselseitigem Respekt und Kooperation in der Krise dient als Analysewerkzeug, um zu bewerten, wie stark New Work-Organisationen informelle Bindungen und echten sozialen Zusammenhalt tatsächlich fördern können.

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Details

Title
Subjektivierung durch modernes Arbeiten im New Work-Kontext
College
University of Applied Sciences Darmstadt  (Fachbereich Soziale Arbeit)
Course
Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
Grade
1,0
Author
Sabine Chromy (Author)
Publication Year
2021
Pages
25
Catalog Number
V1138536
ISBN (eBook)
9783346510365
ISBN (Book)
9783346510372
Language
German
Tags
Subjektivierung New Work Soziologie moderne Arbeit Arbeitssoziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Chromy (Author), 2021, Subjektivierung durch modernes Arbeiten im New Work-Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1138536
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