Merowinger und Bourdieu. Die Gesellschaft der Merowinger im Kontext des Übergangs zwischen Spätantike und Frühmittelalter


Hausarbeit (Hauptseminar), 2021

41 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Gesellschaftsmodell von Pierre Bourdieu
1. Kapitaltheorie
2. Habitus

III. Die Gesellschaft der Merowinger
1. Säkulare Elite
2. Sakrale Elite
3. Die mittleren und unteren Gesellschaftsschichten
4. Frauen und Kinder

IV. Wandel der Gesellschaft

V. Fazit

VI. Literatur
1. Primärliteratur
2. Sekundärliteratur

VII. Anhang

I. Einleitung

Die Übergangszeit von der Spätantike zum Frühmittelalter wird dank der For­schung der letzten Jahrzehnte nicht mehr als abrupter Bruch angesehen, son­dern als ein langsamer Prozess des Wandels1. Wenn sich jedoch in der For­schung mit der Entwicklung der merowingischen Gesellschaft beschäftigt wird, so wird entweder die säkulare2 oder die sakrale Elite3 thematisiert, sel­ten beide zusammen4. Die mittleren und unteren Gesellschaftsschichten wer­den vergleichsweise noch seltener untersucht5, doch das ist der schlechten Quellenlage geschuldet - es gibt sehr wenige schriftliche Quellen (beispiels­weise die Werke Gregor von Tours6 ) und einige archäologische Funde (bei­spielsweise diverse Grabbeigaben7 ), d.h. Quellen, die größtenteils über die oberen Gesellschaftsschichten Auskunft geben können.

Daher soll diese Arbeit an den Diskurs der Übergangszeit anknüpfen und versuchen anhand des Gesellschaftsmodells nach Pierre Bourdieu die verschiedenen Gesellschaftsschichten gemeinsam darzustellen, wie die früh- merowingische Gesellschaft als Ganzes aufgebaut war und vor allem die Frage klären, wie sie sich zwischen dem 5. und 7. Jhd. entwickelte. Da dies eine Fragestellung ist, die ganze Bücher füllen könnte, kann im Rahmen die­ser Arbeit nicht spezifisch auf einzelne Quellen zurückgegriffen werden. Stattdessen wird methodisch quantitativ vorgegangen, um über die diversen Erkenntnisse, Funde und Ergebnisse der Forschung der letzten Jahre das Mo­dell trotz der wenigen Seiten mit möglichst vielen Daten füllen zu können und so zu einem akzeptablen Ergebnis zu kommen. Daher sei dem Verfasser ver­ziehen, wenn sich gelegentlich lediglich auf einen Literaturhinweis be­schränkt wird.

Hierfür wird zuerst das Gesellschaftsmodell von Bourdieu in stark komprimierter Form erläutert. Im nächsten Schritt wird die merowingische Gesellschaft in dieses Modell integriert. Da schon dabei nicht vermieden wer­den kann von den Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft zu sprechen, werden die wichtigsten Entwicklungen in dem darauffolgenden Kapitel ge­bündelt. Abschließend folgt ein Fazit.

II. Gesellschaftsmodell von Pierre Bourdieu

Bourdieus Modell im Rahmen der Geschichtswissenschaft zu nutzen ist kein radikal neuer Gedanke.8 Es ist prinzipiell auf jede Gesellschaft übertragbar, Zeit, Kultur oder die geographische Lage sind dabei völlig irrelevant. Das Modell wurde vor allem in den 1990ern in der Geschichtswissenschaft einge­setzt, seit der Jahrtausendwende jedoch zunehmend weniger9. Zum Thema Spätantike und Frühmittelalter gibt es bereits Werke, die sich auf Bourdieu berufen haben10, ebenso wurde sein Modell schon eingesetzt, um den Wandel in einer Gesellschaft zu untersuchen11. Daher spricht nichts dagegen, das Modell zur Untersuchung des Wandels zwischen Spätantike und Frühmittel­alter einzusetzen. Im Folgenden werden zwei für diese Arbeit besonders re­levante Aspekte genauer erläutert, anhand derer das Modell als Ganzes ver­ständlich werden sollte.

1. Kapitaltheorie

Bourdieu nutzt zur Erläuterung seiner Thesen gerne eine Spielmetapher12, die in mancher Literatur zwecks besserer Veranschaulichung zu einem Brettspiel umgeändert wird13. So wird auch hier vorgegangen: Man stelle sich vor, das Leben sei ein Brettspiel. Jeder Spieler besitzt für seine Spielzüge drei ver­schiedenfarbige Spielsteine, die die jeweilige Kapitalsorte symbolisieren: das ökonomische Kapital, das kulturelle Kapital und das soziale Kapital14.

Das ökonomische Kapital ist alles, was sich mehr oder weniger direkt zu Geld konvertieren lässt - Aktien, Wertpapiere, Schmuck, Geld an sich etc.15.

Kulturelles Kapital lässt sich in drei Formen teilen: inkorporiertes (Allgemeinwissen, Fachwissen, bestimmte erlernte Fähigkeiten und Fertig­keiten und dergleichen), objektiviertes (kulturelle Güter wie Bücher, Instru­mente, Maschinen, u.Ä.) sowie institutionalisiertes kulturelles Kapital (Be­scheinigungen, Zeugnisse, Diplome, Titel etc.)16.

Soziales Kapital ist das, was im Volksmund „Vitamin B“ genannt wird - Beziehungen, Kontakte, Verwandtschaft u.Ä.17. Es ist nicht nur Kapi­tal, sondern auch ein Multiplikator der anderen Kapitalsorten an sich. Wenn jemand ein neues Auto braucht, sich jedoch weder mit Autos auskennt (kul­turelles Kapital) noch genügend Geld für einen Neuwagen hat (ökonomisches Kapital), so hat er ein Problem. Wenn er aber soziales Kapital, z.B. in Form eines befreundeten Mechatronikers hat, der obendrein noch Handelsgeschick besitzt, so kann er ihm helfen mit den eben erwähnten Einschränkungen sein Kapital möglichst effizient einzusetzen und einen möglichst guten Ge­brauchtwagen zu einem möglichst billigen Preis zu kaufen18.

Jeder Spieler hat zwar diese Spielsteine, doch sind sie bei weitem nicht gerecht verteilt - der eine hat mehr soziales Kapital, der andere mehr ökono­misches, ein dritter hat gar von jeder Sorte kaum etwas usw. Je mehr Spiel­steine jemand besitzt, umso riskanter kann er spielen, denn die Spielsteine sind umtauschbar. So könnte jemand ein Gemälde eines bekannten Künstlers (kulturelles objektiviertes Kapital) für eine größere Geldsumme (ökonomi­sches Kapital) kaufen. Der Wechselkurs solcher Tauschaktionen bleibt je­doch nie konstant - wenn das Gemälde wieder verkauft werden würde, könnte es durchaus möglich sein, dass es einen völlig anderen Preis erzielt19.

Für diese Arbeit ist noch das symbolische Kapital wichtig zu erwäh­nen. Es entspricht in etwa Dingen wie Ehre, Charisma, Prestige oder Aner­kennung, ist jedoch keine weitere Form von den eben genannten Kapitalsor­ten, sondern eher eine simultane Ergänzung (siehe auch Anhang 1.). Die Ver­leihung eines Bundesverdienstkreuzes würde neben dem kulturellen auch ho­hes symbolisches Kapital aufweisen, die Verleihung einer Teilnehmerme­daille bei einer regionalen Laufveranstaltung nur geringes20.

2. Habitus

Nach Bourdieu lässt sich die Gesellschaft in viele kleine Gruppierungen auf­teilen, die in etwa dieselben Mengen bestimmter Kapitalsorten aufweisen. Bourdieu hat nachgewiesen, dass sie sich sogar einen ähnlichen Geschmack, ähnliche Hobbies, ähnliche Gewohnheiten usw. teilen21. Er schrieb dazu fol­gendes:

„Als Vermittlungsglied zwischen der Position oder Stellung innerhalb des sozialen Raumes und spezifischen Praktiken, Vorlieben usw. fungiert das, was ich »Habitus« nenne, das ist eine allgemeine Grundhaltung, eine Disposition gegenüber der Welt, die zu systematischen Stellungnahmen führt. Es gibt [...] einen Zusam­menhang zwischen höchst disparaten Dingen: Wie einer spricht, tanzt, lacht, liest, was er liest, was er mag, welche Bekannten und Freunde er hat usw. - all das ist eng miteinander verknüpft.“22

Diese Habitus lassen sich wiederum, je nach gewünschtem Schwer­punkt, leicht in einem Koordinatenkreuz visualisieren, mit den Achsen allge­meine Kapitalmenge und Verhältnis zwischen kulturellem und ökonomi­schem Kapital (siehe Anhang 2. und 3.).

Zum Modell sei noch gesagt, dass die Gesellschaft keinesfalls als sta­tisch betrachtet wird. Damit ist nicht nur die soziale Flexibilität gemeint, denn diesbezüglich ist Bourdieu sehr gesellschaftskritisch - seinen Thesen zufolge, auf die an dieser Stelle leider nicht weiter eingegangen werden kann, wird das kulturelle Kapital auf die Kinder übertragen, sodass sich die gesellschaftli­chen Verhältnisse selbst reproduzieren. Vereinfacht ausgedrückt: Kinder aus einem akademischen, gutverdienenden Haushalt werden aller Wahrschein­lichkeit nach selbst studieren und gut verdienen. Kinder aus einem bildungs­fernen und eher ärmlicheren Haushalt werden dies eher nicht tun und die we­nigen Ausnahmen bestätigen die Regel23.

Die Gesellschaft besteht, vereinfacht ausgedrückt, aus einer Ober­schicht („herrschende Klasse“), die sich von den anderen Schichten durch symbolische Praktiken abheben möchte; einer Mittelschicht („mittlere Klasse“), die versucht, die Oberschicht nachzumachen, aufsteigen will und geradezu panische Angst vor dem Abstieg hat; sowie der Unterschicht („Volksklasse“), die gewissermaßen den Abfall der anderen erhält. Beispiels­weise war das Skifahren einst dem aristokratischen Adel vorbehalten. Nach­dem die Sportart jedoch bei der breiten Masse Anklang fand, schwand das Interesse des Adels - die symbolische Abhebung war nicht mehr vorhanden24, andere Praktiken waren nun für den Adel interessanter. Daher ist die Gesell­schaft für Bourdieu nicht statisch - die Habitus bleiben im Wandel. Auch solche Veränderungen lassen sich in einem Koordinatenkreuz leicht visuali­sieren.

III. Die Gesellschaft der Merowinger

Auch die Merowingische Gesellschaft ließe sich grob in diese drei Klassen einordnen. Sebastian Scholz, der diesbezüglich die Lex Salica und archäolo­gische Funde verglich, kam zum Ergebnis, dass die Mittel- und Unterschicht nochmals in zwei Gruppen unterteilt werden können. Damit ergibt sich für die merowingische Gesellschaft folgendes Bild: Oberschicht (die über weit verstreute Besitztümer verfügten und diese für Abgaben und Dienste zu Lehen gegeben haben25 ), obere und untere Mittelschicht (ingenuus, Freie) so­wie obere und untere Unterschicht (laetus und servus, bzw. ancilla, d.h. Halb­freie und Unfreie)26. Allerdings muss an der Stelle gesagt werden, dass nach der Lex Salica der „Wert“ einer Person primär alters-, dann geschlechtsab­hängig war, im Gegensatz zu z.B. dem Lex Alamannorum, bei dem Ge­schlecht und sozialer Status von ausschlaggebender Bedeutung war (siehe Anhang 4.)27.

Durch die allgemeine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft war die bisherige, zu Roms Zeiten übliche Trennung zwischen zivilen und militärischen Bereichen nicht mehr zu erkennen. Stattdessen entwickelte sich ein Dualismus zwischen säkularen (u.a. ,warlords‘) und sakralen (u.a. Bi­schöfe) Eliten28. Diesbezüglich schrieb Laury Sarti:

„Im Verlaufe des sechsten Jahrhunderts verschwamm die um das Jahr 500 noch er­kennbare Unterscheidbarkeit zwischen einer mehrheitlich römisch-senatorischen [sakralen] und einer barbarisch-militärischen [säkularen] Elite zunehmend. Seit dem ausgehenden sechsten Jahrhundert wurden progressiv selbst Personen mit vorheriger militärischer Erfahrung als Bischöfe ordiniert, und im siebten Jahrhundert stammten viele bedeutende Bischöfe selbst aus dem Umkreis der Könige.“29

Diese Besserung des Verhältnisses zwischen Kirche und Militär kam vermutlich u.a. dank der Einführung von Bußbüchern30. Relevant für die hier untersuchte Zeit ist, dass diese Unterscheidbarkeit noch sehr deutlich war.

Nachdem der Gesellschaftsaufbau nun grob skizziert wurde, werden nachfolgend die beiden Eliten genauer untersucht, angefangen mit der säku­laren. Da sie beide sehr einflussreich auf die gesamte Gesellschaft waren, können die Mittel- und Unterschichten erst nachfolgend betrachtet werden und mit ihnen weitere Aspekte, die die gesamte merowingische Gesellschaft prägten. Zum Abschluss ist noch ein Unterkapitel den Frauen und Kindern aller Schichten gewidmet.

1. Säkulare Elite

Die Existenz der säkularen Elite, bzw. „Militärelite“, hat bereits Sarti aus­führlich begründet31. Zu ihr gehören u.a. die comites, patricii und duces32, wobei die letztgenannten erst ab Mitte des 6. Jhd. auftauchten. Der Begriff durchlebte bis dahin einen Bedeutungswandel und war nicht mehr das Äqui­valent des rein auf das Militärische beschränken dux aus der Römerzeit, wie Michael Zerjadtke in seiner Monographie erläuterte33. Der Ursprung der Elite liegt in der Zeit, als ihre Mitglieder noch in den Diensten der Römer standen und allmählich (hohe) militärische Ränge erreichten. So kam auch Childerich zu seiner offiziellen Herrschaft über die Provinz Belgica II. Bei der Gründung des selbstständigen Frankenreiches wurden einerseits bewusst diverse römi­sche administrativen, ökonomischen und infrastrukturelle Strukturen über­nommen, andererseits wurde eine sehr aggressive Expansionspolitik geführt - in beiden Fällen wurden die ehemaligen römischen Militärs germanischen Ursprungs nun aufgrund ihrer Militär- und Führungsfähigkeiten dringend be­nötigt, was zu einer zunehmenden Militarisierung dieser Elite führte34.

Die soziale Flexibilität war daher hoch - durch militärische Erfolge konnte rasch in der sozialen Hierarchie aufgestiegen werden. Ganz oben kam an, wer selbst gefolgschaftsähnliche Kriegergruppen um sich scharen konnte, je größer und prestigereicher die Mitglieder, umso größer das eigene symbolische und soziale Kapital35. Wichtig hierfür wurden vor allem die Merkmale der vivrilitas und utilitas (Männlichkeit und Nützlichkeit). Diese mussten immer wieder neu unter Beweis gestellt werden36, am besten auf kriegerische Art und Weise, denn das gewann nicht nur die Aufmerksamkeit wichtiger Persönlichkeiten37 und so das soziale Kapital stärkte, sondern brachte bestenfalls reiche Beute nach Hause zurück, was wiederum ökonomi­sches Kapital stärkte38. Die Teilnahme am Krieg war dadurch auch gleichzei­tig symbolisches Kapital. Da bei den Merowingern die Ausrüstung selbst ge­stellt werden musste39, konnte jemand, der immer gut gerüstet zum Kampf antreten konnte und die Fähigkeiten hatte mit seiner Ausrüstung bestmöglich umzugehen, gleichzeitig jemand der auch hohes kulturelles Kapital besaß - Fachwissen über Kampf sowie die gute Ausrüstung. Dennoch musste nicht alles persönlich angeführt werden - andere seine Befehle ausführen zu lassen und die Macht dazu zu haben überhaupt jemanden Befehle zu erteilen ist eine weitere Zurschaustellung von symbolischer Macht40, ebenso wie die Kon­trolle über eine große Armee, (bzw. die Möglichkeit eine solche aufzustellen) oder die Kontrolle über die Landerträge41.

Die Charakteristika dieser Elite waren u.a. die Befugnis über Bewaff­nete, Leitung kriegerischer Unternehmungen, allgemeiner zur Schau gestell­ter Reichtum und Autorität42. Lange Haare und familientypische Namen wa­ren weitere Elitensymbole43. Ebenfalls typisch war ein altmodisches und zu­gleich neumodisches, ehemals römisches Symbol: Siegelringe wurden wieder zum Statussymbol der gesellschaftlichen Eliten (auch der sakralen), sie waren prestigeträchtig, leicht zu präsentieren und pragmatisch zugleich, da sie im Brief- und Urkundenwesen ihre Verwendung fanden44. Ein berühmtes Beispiel eines archäologischen Fundes dürfte Childerichs Siegelring sein45, ansonsten wurden sie auch in Quellen wie Liber Historiae Francorum 46 er­wähnt.

Bezüglich archäologischer Funde wurde ein sogenanntes ango gefun­den (eine über ein Meter lange Stangenwaffe) und zwar oft bei Männern, die in führenden Positionen waren und ferner mit Spatha, Lanze und Schild be­graben wurden47, d.h. mit einer außergewöhnlich starken Bewaffnung. Ein weiteres, noch selteneres Beispiel an Bewaffnung sind die Ringschwerter48. Allgemeiner Reichtum, bzw. allgemein hohes ökonomisches Kapital ist in Form von Schmuck, verzierten Waffen oder auffälligen Kleidungsstücken ebenfalls archäologisch nachweisbar, wobei interessanterweise römische Mode und Stil (auch byzantinischer) oft zum Vorbild genommen wurde49.

Das Leben von merowingischen Eliten war laut Ross Samson oft von kurzer Dauer sobald sie an nennenswerte Macht kamen. Er beruft sich dabei auf viele Textstellen von Gregor von Tours und Fortunatus50. Auch wenn die meisten villae, (d.h. auch die, die in ihrem Besitz gewesen sind) im 5. und 6. Jhd. in u.a. castellum umgebaut wurden oder zumindest durch Verteidigungs­anlagen irgendeiner Art ergänzt wurden, so haben diese eher symbolischen Wert - das wichtigste Kapital für die säkulare Elite bleibt das soziale Kapital. Sobald dieses schwand oder falsch eingesetzt wurde, konnten auch die besten Verteidigungsanlagen nicht mehr helfen51.

Zu den Gräbern muss noch gesagt werden, dass sie nach der zuneh­men Irrelevanz des römischen Kaisers zu den Orten politischer Repräsentation wurden und daher insbesondere von den Eliten viel für eine prunkvolle Beerdigung investiert wurde52.

Die säkulare Elite reproduzierte sich weiterhin selbst, auch hier treffen Bourdieus Thesen zu: Es ist schwer vorzustellen, dass Kinder dieser Elite nicht eine möglichst gute Ausrüstung, Unterricht im Kampf mit diversen Waffen, der Familie loyale Gefolgsmänner und sonstige Unterstützung beka­men, ergo das merowingische Äquivalent der Übertragung von kulturellem Kapital auf die nächste Generation53. Eine visuelle Zusammenfassung bietet Anhang 5.

2. Sakrale Elite

Die sakrale Elite nahm ihren Ursprung in der gallorömischen Senatsaristokra­tie. Da die ehemals römischen politisch-administrativen Strukturen an Bedeu­tung verloren haben, musste die politische Legitimation auch ohne den impe­rialen Apparat von Nomenklatur und Symbolik erzeugt werden - innerhalb von zwei Generationen wurde in Gallien die Kirche als neuer Rahmen politi­scher Legitimation entdeckt und das Amt des Bischofs fundamental umfunk­tioniert. Daher wird in dieser Arbeit diese Elite als „sakral“ bezeichnet. Die merowingische Expansionspolitik hat das keinesfalls gestört - so hat bei­spielsweise in Trier ein Bischof die Nachfolge vom comes Arbogast über­nommen, nachdem dieser von den Merowingern besiegt wurde54. Allgemein erfolgte bei kirchlichen Führungsämter eine Aufwertung55. Auch wenn sie de facto keinen Kaiser mehr hatten, so hatten sie immer noch Grundbesitz56. So wie bei säkularer Elite einige villae zu Verteidigungszwecken umgebaut wur­den, so wurden auch einige andere zu Kirchen oder Klöstern umgebaut57.

Prinzipiell gilt in der Forschung, dass der ehemals senatorische Adel das Bischofsamt (und somit die Spitze der sakralen Elite) quasi monopoli­sierte. Steffen Patzold stellt das jedoch in Frage. Er streitet nicht ab, dass es Bischöfe aus dem Adel kamen oder der Adel Einfluss auf Bischofssitze aus­übte, doch er stellte fest, dass ein großer Anteil von Bischöfen, die sich ge­nauer identifizieren lassen, auf wenige Familien zurückzuführen ist58.

Wie bereits erwähnt, war das soziale Gegengewicht zur säkularen die sakrale Elite. Die merowingischen Könige sind m.E. zwischen den beiden Polen einzuordnen - so wie sie auf das ökonomische Kapital ihrer Untertanen Zugriff haben (und das Potenzial haben mithilfe von Beutezügen / Kriegen dieses zu vergrößern), so haben sie ebenfalls Zugriff auf das kulturelle Kapital in Form von Fachwissen oder Ratschlägen. Das ist insbesondere an zwei Ta­ten Chlodwigs zu erkennen: Seiner Taufe und der Beerdigung seines Vaters Childerich. In beiden Fällen wurden beide gesellschaftlichen Eliten bedient - bei Childerichs Beerdigung mit symbolischen Beigaben59, bei der Taufe mit symbolischer Aufladung des Rituals60.

Weitere Eliten folgten rasch Chlodwigs Taufe, bis dahin „hielten die Franken [größtenteils] an einem heute schwer zu bestimmenden polytheisti­schen Glauben fest“, wie es Bernward Schmidt zusammenfasste61. Gemäß Bourdieus Thesen wird der neue Glaube dann allmählich in die unteren Ge­sellschaftsschichten „hinuntergesickert“ sein, vor allem da Chlodwig militä­risch siegreich blieb und man damals der Auffassung war, die Gnade Gottes entscheide über den Ausgang einer Schlacht - Chlodwigs Gott muss also die „richtige“ Wahl gewesen sein62. In der Tat hat Sarti anhand diverser Quellen bestätigt, dass die meisten Krieger scheinbar prinzipiell christlich gewesen sind, bis auf wenige Ausnahmen in den Grenzregionen63.

[...]


1 Eine ausführliche Aufzählung der Literatur zu diesem Thema wäre zu umfang­reich, daher sei auf Hans-Werner Goetz: „Antike Tradition, römische Kontinuität und Wan­del in den frühmittelalterlichen Reichen in der Wahrnehmung der frühmittelalterlichen Ge­schichtsschreibung: Gregor von Tours und Paulus Diaconus im Vergleich“, in: Matthias Be­cher sowie Stefanie Dick (Hrsg.), Völker, Reiche und Namen im frühen Mittelalter (= Mittel­alterstudien des Instituts zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nach­wirkens, Paderborn, Bd. 22), München 2010, S. 255-278, hier S. 255; oder Laury Sarti: „Die Identität des Kämpfenden nach dem Zusammenbruch des römischen Militärwesens in Gal­lien“, Archiv für Kulturgeschichte 95.2 (2013), S. 309-332, hier S. 310f. (zukünftig mit „Sarti 2013A“ abgekürzt); verwiesen, die einige besonders den Diskurs prägende Werke nannten. Exemplarisch sei an dieser Stelle auf Dick Whittaker: „Landlords and warlords in the later Roman Empire“, in: John Rich sowie Graham Shipley (Hrsg.), War and Society in the Roman World (= Leicester-Nottingham Studies in Ancient Society, Bd. 5), New York 2003, S. 277­302 verwiesen, der u.a. den ,Warlord‘-Begriff in den Diskurs einführte.

2 Exemplarisch siehe Sarti 2013A.

3 Beispielsweise Hendrik Hess: Das selbstverständnis der gallo-römischen Ober­schicht. Übergang, Hybridität und Latenz im historischen Diskursraum von Sidonius Apolli­naris bis Gregor von Tours (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Alter­tumskunde, Bd. 111), Berlin 2019.

4 Exemplarisches Beispiel: Gerhard Lubich: Das Mittelalter. Orientierung Ge­schichte, Paderborn 2010.

5 Zwar nicht spezifisch auf die Zeit der Merowinger beschränkt, aber dennoch ein wichtiger Aspekt des Werkes und daher ein exemplarisches Beispiel: Andrea Esmyol: Ge­liebte oder Ehefrau? Konkubinen in frühen Mittelalter (= Beihefte zum Archiv für Kulturge­schichte, Bd. 52), Köln 2002.

6 Beispielsweise Gregor von Tours. Zehn Bücher Geschichten. Erster Band: Buch 1-5, übers. v. W. Giesebrecht, neubearbeitet v. Rudolf Buchner (= Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters, Bd. 2), Darmstadt 1970.

7 Beispielsweise die Funde im Raum Mannheim, siehe Ursula Koch: Wilde Völker an Rhein und Neckar. Franken im frühen Mittelalter (= Publikationen der Reiss-Engelhorn- Museen, Bd. 65), Regensburg 2015.

8 Die stark komprimierte Form, die in dieser Arbeit vorgestellt wird, kann dem Mo­dell nur schwer gerecht werden. Dem interessierten Leser sei daher insbesondere die Einfüh­rungslektüre von René Lépine: Pierre Bourdieu. Philosophie für Einsteiger, Paderborn 2014 empfohlen, in der das Modell humorvoll, aber dennoch prägnant und sehr ausführlich erläu­tert wird.

9 Sven Reichardt: „Bourdieus Habituskonzept in den Geschichtswissenschaften“, in: Alexander Lenger et al. (Hrsg.), Pierre Bourdieus Konzeption des Habitus. Grundlagen, Zu­gänge, Forschungsperspektiven, Wiesbaden 2013, S. 307-324, hier S. 308.

10 So beispielsweise diverse Rückbezüge auf Bourdieu bezüglich der gallo-römi­schen Oberschicht bei Hess 2019 oder der Habitus römischer Aristokraten im 3. Jhd. in Karl- Joachim Hölkeskamp: Libera res publica. Die politische Kultur des anitken Rom - Positio­nen und Perspektiven, Stuttgart 2017.

11 Beispielsweise den Wandel der wirtschaftlichen Eliten in Ostdeutschland nach dem Fall der DDR, siehe Dieter Kulke: Politisches Kapital, soziales Kapital und Humanka­pital in Ostdeutschland. Die Bedeutung individueller Ressourcen und struktureller Einfluss­faktoren für den Wandel des ostdeutschen Managements in der Transformation (= Arbeit, Organisation und Personal im Transformationsprozess, Bd. 23), München und Mehring 2005.

12 Pierre Bourdieu: „Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital“, übers. v. Reinhard Kreckel, in: Reinhard Kreckel (Hrsg.): »Soziale Ungleichheiten« (= Sozi­ale Welt, Sonderband 2), Göttingen 1983, S. 183-198, hier S. 183f.

13 Exemplarisch: Markus Schwingel: Pierre Bourdieu zur Einführung, 8. Auflage, Hamburg 2018, S. 83f.

14 Pierre Bourdieu: Die verborgenen Mechanismen der Macht (= Schriften zu Politik & Kultur, Bd. 1), übers. v. Jürgen Bolder, Neuauflage der Erstauflage, Hamburg 2015, S. 49-80.

15 Bourdieu 1983, S. 185.

16 Bourdieu 2015, S. 53-63.

17 Ebd., S. 63f.

18 Kulke 2005, S. 120.

19 Bourdieu 1983, S. 189f.

20 Markus Schroer: Soziologische Theorien. Von den Klassikern bis zur Gegenwart, Stuttgart 2017, S. 323f.

21 Pierre Bourdieu: Distinction. A Social Critique of the Judgement of Taste, übers. v. Richard Nice, Cambridge 1984, S. 466-484.

22 Bourdieu 2015, S. 31f.

23 Pierre Bourdieu: Wie die Kultur zum Bauern kommt. Über Bildung, Schule und Politik (= Schriften zu Politik & Kultur, Bd. 4) übers. v. Jürgen Bolder, Hamburg 2001, S. 26-38.

24 Bourdieu 2015, S. 35-37; Lépine 2014, S. 53.

25 Daniel Ludwig: Die Bedeutung von Tausch in ländlichen Gesellschaften des frän­kischen Mittelalters. Vergleichende Untersuchung der Regionen Baiern, Alemannien und Lotharingen (= Studien zur Verfassungsgeschichte des Mittelalters, Bd. 2), Ostfildern 2020, S. 18f.

26 Sebastian Scholz: Die Merowinger, Stuttgart 2015, S. 77-79.

27 Sebastian Brather: „Kleidung, Bestattung, Ritual. Die Präsentation sozialer Rollen im frühen Mittelalter“, in: Ders. (Hrsg.): Zwischen Spätantike und Frühmittelalter. Archäo­logie des 4. Bis 7. Jahrhunderts im Westen (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Alter­tumskunde, Bd. 57), Berlin 2008, S. 237-275, hier S. 266f.

28 Laury Sarti: Perceiving War and the Military in Early Christian Gaul (ca. 400­700 A.D.) (= Brill's Series on the Early Middle Ages, Bd. 22), Leiden 2013, S. 45 (zukünftig mit „Sarti 2013B“ abgekürzt).

29 Laury Sarti: „Eine Militärelite im merowingischen Gallien? Versuch einer Ein­grenzung, Zuordnung und Definition“, Mitteilungen des Instituts für österreichische Ge­schichtsforschung 124.2 (2016), S. 271-295, hier S. 295.

30 Laury Sarti: „The military, the clergy and Christian faith in sixth-century Gaul“, Early Medieval Europe 25.2 (2017), S. 162-185, hier S. 183.

31 Siehe Sarti 2016.

32 Ebd., S. 281f.

33 Michael Zerjadtke: Das Amt >Dux< in Spätantike und frühem Mittelalter. Der >Ducatus< im Spannungsfeld zwischen römischem Einfluss und eigener Entwicklung (= Er­gänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Bd. 110), Berlin 2019, S. 215f., 295-308.

34 Uwe Uffelmann: Das frühe Frankenreich 482-687. Anfänge der abendländischen Geschichte, Neuried 2008, S. 230f.; Hans-Werner Goetz: Europa im frühen Mittelalter 500­1050 (= Handbuch der Geschichte Europas, Bd. 2), Stuttgart 2003, S. 52; Ders.: „Gens - Regnum - Lex: das Beispiel der Franken“, in: Gerhard Dilcher sowie Eva-Marie Distler (Hrsg.): Leges - Gentes - Regna. Zur Rolle von germanischen Rechtsgewohnheiten und la­teinischer Schrifttradition bei der Ausbildung der frühmittelalterlichen Rechtskultur, Berlin 2006, S. 537-542, hier S. 538 sowie Sarti 2016 S. 44f.

35 Sarti 2016, S. 271f., 284.

36 Laury Sarti et al.: „Introducing early medieval militarisation, 400-900“, in: Dies. (Hrsg.): Early medieval militarisation, Manchester 2021, S. 1-28, hier S. 3, 15 sowie Sarti 2013A, S. 326.

37 Sarti 2013A, S. 326.

38 Guy Halsall: Warfare and Society in the Barbarian West, 450-900, New York 2003, S. 36.

39 Sarti et al. 2021, S. 6.

40 Nira Gradowicz-Pancer: „De-gendering female violence: Merovingian female ho­nour as an ,exchange of violence4“, Early Medieval Europe 11.1, 2002, S. 1-18, hier S. 15.

41 Halsall 2003, S. 23-27, 35.

42 Sarti 2016, S. 294.

43 Goetz 2003, S. 51. Frühmittelalter 1 und 2 (= Studien zu Spätantike und Frühmittelalter, Bd. 1), Hamburg 2009, S. 45-72, hier S. 70f.

44 Guido Berndt: „Alt- oder neumodisch? Bemerkungen zu ausgewählten Porträtsiegeln der Spätantike und Frühmittelalters“, in: Niklot Krohn et al. (Hrsg.): Dunkle Jahrhunderte in Mitteleuropa? Tagungsbeiträge der Arbeitsgemeinschaft Spätantike und Frühmittelalter 1 und 2 (= Studien zu Spätantike und Frühmittelalter, Bd. 1), Hamburg 2009, S. 45–72, hier S. 70f.

45 Dieter Quast: „Die Grabbeigaben - ein kommentierter Fundkatalog“, in: Ders. (Hrsg.): Das Grab des fränkischen Königs Childerich in Torunai und die Anastasis Childerici von Jean-Jacques Chifflet aus dem Jahre 1655 (= Monographien des Römisch-Germani­schen Zentralmuseums, Bd. 129), 2015, S. 165-208, hier S. 175, 178. Zukünftig mit „Quast 2015A“ verwiesen.

46 Berndt 2009, S. 68.

47 Koch 2015, S. 18.

48 Sarti 2016, S. 293

49 Exemplarisch Kurt Böhner: „Die Franken“, in: Ders. et al. (Hrsg.): Das frühe Mit­telalter (= Führer durch das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Bd. 1), 2. Auflage, Mainz 1980, S. 75-126, hier S. 90-100.

50 Ross Samson: „The Merovingian nobleman's home: castle or villa?“, Journal of Medieval History, 13.4, 1987, S. 287-315, hier S. 287f.

51 Ebd., S. 312f. und Gisela Ripoll sowie Javier Arce: „The Transformation and End of Roman Villae in the West (Fourth-Seventh Centuries: Problems and Perspectives)“, in: Gianpietro Brogiolo et al. (Hrsg.): Towns and their territories between Late Antiquity and the Early Middle Ages (=The Transformation of the Roman World, Bd. 9), Leiden 2000, S. 63-114, hier S. 64f., 97-100.

52 Bernhard Jussen: „Chlodwig und die Eigentümlichkeiten Galliens. Ein warlord im rechten Augenblick“, in: Mischa Meier (Hrsg.): Sie schufen Europa. Historische Portraits von Konstantin bis Karl dem Großen, München 2007, S. 141-155, hier S. 148.

53 Bourdieu 2001, S. 26-38.

54 Frank Unruh: Trier. Biographie einer römischen Stadt. Von Augusta Treverorum zu Treveris (= Antike Welt - Sonderheft, Bd. 3), Darmstadt 2017, S. 104f.

55 Daniel König: „Öffentlich religiöse Auseinandersetzungen unter Beteiligung spät­antik-frühmittelalterlicher Höfe - Versuch einer Typologie “, in: Matthias Becher sowie Al- heydis Plassmann (Hrsg.): Streit am Hof im frühen Mittelalter (= Super alta perennis. Studien zur Wirkung der Klassischen Antike, Bd. 11), Göttingen 2011, S. 17-44, hier S. 42 sowie Jussen 2007, S. 143f.

56 Schmidt 2017, S. 54f., Jussen 2007, S. 147.

57 Ripoll sowie Arce 2000, S. 74-88.

58 Steffen Patzold: „Zur Sozialstruktur des Episkopats und zur Ausbildung bischöf­licher Herrschaft in Gallien zwischen Spätantike und Frühmittelalter“, in: Matthias Becher sowie Stefanie Dick (Hrsg.), Völker, Reiche und Namen im frühen Mittelalter (= Mittelalter­studien des Instituts zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwir­kens, Paderborn, Bd. 22), München 2010, S. 121-140, hier S. 137f.

59 Beispielsweise Objekte mit klarem römischen Bezug, wie Childerichs Siegelring für die sakrale, kriegerische Objekte wie Schwerter für die säkulare. Dieter Quast: „Chlodwig - die Codes der Macht“, in: Ders. (Hrsg.): Das Grab des fränkischen Königs Childerich in Torunai und die Anastasis Childerici von Jean-Jacques Chifflet aus dem Jahre 1655 (= Mo­nographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Bd. 129), 2015, S. 237-258, hier S. 240-244. Zukünftig mit „Quast 2015B“ verwiesen.

60 So ist Quellen wie dem Brief von Avitus zu entnehmen, dass die Taufe recht krie­gerisch inszeniert wurde (säkulare Elite), Chlodwig sich aber als Kriegsherr unterwirft (sak­rale Elite). Jussen 2007, S. 147-149.

61 Bernward Schmidt: Kirchengeschichte des Mittelalters, Darmstadt 2017, S. 25f, zit. S. 25.

62 Halsall 2003, S. 5 sowie Schmidt 2017, S. 26.

63 Sarti 2017, S. 168–170.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Merowinger und Bourdieu. Die Gesellschaft der Merowinger im Kontext des Übergangs zwischen Spätantike und Frühmittelalter
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2021
Seiten
41
Katalognummer
V1139126
ISBN (eBook)
9783346512789
ISBN (Buch)
9783346512796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bourdieu, Übergang, Merowinger, Spätantike, Antike, Frühmittelalter, Mittelalter, Übergangszeit, Gesellschaft, Gesellschaftsmodell, Wandel, Transformationszeit, Merowingische Gesellschaft, Gallo-römisch, warlords, Germanen, Frankenreich, Chlodwig, Childerich, Gregor von Tours, Fredegar
Arbeit zitieren
Pawel Bornstedt (Autor:in), 2021, Merowinger und Bourdieu. Die Gesellschaft der Merowinger im Kontext des Übergangs zwischen Spätantike und Frühmittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139126

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