Wir bekommen die Folgen des Klimawandels schon lange Zeit zu spüren. Da dies ein komplexes Thema ist, dass viel Fakten, Zahlen und geschichtlichen Hintergrund mit sich bringt, wird zunächst darauf eingegangen, was man unter Klimawandel überhaupt versteht und wie sich unser Klima in den letzten 50 Jahren verändert hat. Welche Folgen und Auswirkungen bestehen bereits?
Um dies nachvollziehen zu können, müssen wir verstehen, dass es zwei Arten der Umweltverschmutzung gibt: Luft- und Gewässerverschmutzung. Da genau diese zwei zu unseren Hauptressourcen gehören, werden sie in dieser Arbeit intensiv ausgearbeitet. Im dritten Kapitel wird die Luftverschmutzung aufgegriffen. Dabei nenne ich die Definition dieser und gehe zunächst auf die größten Treibhausgasemittenten ein: auf den Energie-, Transport-, Industrie und Landwirtschaftssektor.
Danach wird erläutert, worunter unsere Weltmeere leiden und was für einen Einfluss der Mensch auf die Verschmutzung hat. Durch welche Sektoren entsteht besondere Gefahr und sind es die alltäglichen Gewohnheiten des Menschen die dazu führen, dass unsere Ozeane so stark verschmutzt sind?
Dabei werden Fragen rund um die Themen Mikroplastik, Fisch- und Ölindustrie beantwortet. Nicht nur Ozeane an sich, sondern auch leben darin werden durch die Auswirkungen des Klimawandels beeinflusst. Inwiefern dies zusammenhängt, wird in diesem Kapitel erklärt. Kapitel 5 befasst sich mit der Frage, was für Möglichkeiten es gibt, den Ausschuss zu minimieren und den Klimawandel zu verlangsamen. Damit die Lösungsansätze so konkret wie möglich aufgefasst werden können, wird hier wieder zwischen Luft- und Gewässerverschmutzung unterschieden und genau auf die einzelnen Problemzonen dieser eingegangen. Was bringt die Zukunft mit sich? Ist für alles, was passieren soll, schon zu spät? Oder gibt es etwas, was wir noch stoppen oder verlangsamen können? Das letzte Kapitel ist darauf ausgelegt, diese Fragen zu beantworten.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Klimawandel seit 1970
3 Luftverschmutzung
4 „Ozean-Killer“
4.1 Mikroplastik
4.2 Fischindustrie
4.3 Verschmutzung durch das Öl
5 Verbesserungsvorschläge
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die Ursachen der Umweltverschmutzung und des Klimawandels, um konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen nachhaltigeren Alltag aufzuzeigen und den individuellen ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
- Analyse des globalen Klimawandels und seiner Auswirkungen seit 1970
- Untersuchung von Luftverschmutzung durch verschiedene Industriesektoren
- Betrachtung der Ozeanverschmutzung durch Mikroplastik, Fischerei und Öl
- Ableitung praktischer Verbesserungsvorschläge für den privaten Haushalt
- Diskussion über nachhaltigen Konsum und Emissionsreduktion
Auszug aus dem Buch
4.1 Mikroplastik
Viele verstehen unter dem Begriff „Abfall“ mit einem guten Grund unseren Plastikausschuss, dieser ist der größte Feind im Kampf gegen Ozeanverschmutzung. Es schwimmen gerade um 86 Millionen Tonnen Plastik in unseren Ozeanen, wobei die Schwerpunktregion des Mülleintrags Südostasien ist. Ein großer Teil dieser Menge ist bereits am Meeresgrund.15
Unter Mikroplastik versteht man kleine Plastikteilchen, die einen Durchmesser unter fünf Millimeter haben. So tragen wir zum Beispiel beim Benutzen von Körperpflegeprodukten unabsichtlich dazu bei, die Menge an primären Mikroplastikteilchen zu erhöhen. Denn diese werden „[…]von der Industrie zur Weiterverarbeitung hergestellt[…]“16 und machen ungefähr 15 - 31 Prozent der Mikroplastik aus.17
Die sekundäre Mikroplastik ist die „Folgeerscheinung des Abbaus größerer Kunststoffteile durch Sonnen-/UV-Licht, Mikroorganismen, Oxidation oder durch mechanischen Abrieb“ 18 Diese erfüllt also keinen Zweck. Vorgänge wie Autofahrten oder Kleidung waschen sind die Hauptquellen der sekundären Mikroplastik. Beim Waschen der Kleidung werden die Plastikteilchen abgewaschen und werden über die Kanalisation in die Kläranlage transportiert, zusammen mit dem restlichen Schmutzwasser.19 Der Abrieb von Autoreifen bleibt auf den Straßen und gerät durch Regenereignisse im Abfluss. Dieser führt zu den Oberflächengewässern, man kann also sagen: der Feinstaub, den unsere Autoreifen hinterlassen, wird komplett bis in die Arktis abgewaschen.20
Meerestiere verwechseln die Plastikteile mit Futter, zum Beispiel Plankton, aber können diese nicht verdauen. Es wird ein Sättigungsgefühl vorgetäuscht und zufolge dessen verhungern die Tiere. Plastikabfall verursacht außerdem Schäden im Gewebe und die Lebewesen leiden an den Folgen. 21
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Klimawandels ein und definiert Umweltverschmutzung als menschlich verursachte Bedrohung, während sie gleichzeitig das Ziel der Arbeit zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks formuliert.
2 Klimawandel seit 1970: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der globalen Erwärmung, den Temperaturanstieg der letzten Jahrzehnte sowie die damit verbundenen Folgen wie Meeresspiegelanstieg und Eisschmelze.
3 Luftverschmutzung: Hier werden die Hauptemittenten von CO2 – Energieerzeugung, Transport, Industrie und Landwirtschaft – analysiert und ihr jeweiliger Beitrag zum Treibhauseffekt diskutiert.
4 „Ozean-Killer“: Das Kapitel untersucht die Verschmutzung der Weltmeere durch verschiedene Faktoren und deren zerstörerische Auswirkungen auf marine Ökosysteme.
4.1 Mikroplastik: Es wird die Problematik primärer und sekundärer Mikroplastikteilchen sowie deren Aufnahme durch Meerestiere und Gefahren für die Nahrungskette behandelt.
4.2 Fischindustrie: Dieser Abschnitt thematisiert die negativen Auswirkungen des Fischfangs, insbesondere durch verloren gegangene Fischereiausrüstung und industrielle Überfischung.
4.3 Verschmutzung durch das Öl: Hier werden die Risiken der Ölförderung und des -transports über Weltmeere beleuchtet, wobei der Fokus auf Tankerunfällen und den verheerenden Folgen für Tiere liegt.
5 Verbesserungsvorschläge: Dieses Kapitel bietet praktische Ansätze zur Verringerung des Energiebedarfs im Haushalt und Empfehlungen für einen nachhaltigeren Konsum- und Lebensstil.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Dringlichkeit der Maßnahmen zusammen und betont, dass individuelle und gesellschaftliche Verantwortung notwendig sind, um die schwerwiegenden ökologischen Folgen abzumildern.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Umweltverschmutzung, ökologischer Fußabdruck, Nachhaltigkeit, CO2-Emissionen, Mikroplastik, Meeresverschmutzung, Luftverschmutzung, Energieverbrauch, Fischindustrie, Treibhauseffekt, Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Abfallvermeidung, Erderwärmung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Umweltproblematik, insbesondere den Auswirkungen des Klimawandels und verschiedenen Formen der Umweltverschmutzung durch den Menschen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Bereiche Luftverschmutzung durch Industrie und Transport sowie die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll, Fischerei und Öl.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie jeder Einzelne durch Anpassungen im Alltag nachhaltiger leben und seinen ökologischen Fußabdruck verringern kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung aktueller Daten zu Klimaveränderungen und Emissionsstatistiken.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Luftverschmutzung (Kapitel 3), die Gefahren für die Weltmeere (Kapitel 4) und konkrete Verbesserungsvorschläge (Kapitel 5).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Nachhaltigkeit, Klimawandel, CO2-Emissionen, Mikroplastik und Umweltschutz definieren.
Warum stellt Mikroplastik eine besondere Gefahr für die Ozeane dar?
Mikroplastik wird von Meerestieren mit Futter verwechselt, was zu einem vorgetäuschten Sättigungsgefühl und damit zum Verhungern führt, zusätzlich zur Freisetzung von darin enthaltenen Umweltgiften.
Welche Rolle spielt die Heizung in einem privaten Haushalt bezüglich der Energiebilanz?
Die Raumbeheizung macht etwa 75 Prozent des gesamten Energiebedarfs eines Haushalts aus, weshalb hier das größte Sparpotenzial für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen liegt.
- Arbeit zitieren
- Tena Valenta (Autor:in), 2021, Nachhaltigkeit im Alltag. Wie können wir unseren ökologischen Fußabdruck minimieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139185