Diese Hausarbeit behandelt das Konzept der Corporate Identity, wobei sowohl auf den Aufbau als auch die Geschichte der Corporate Identity eingegangen wird, um den Leser*innen einen groben Überblick über das Thema zu verschaffen. Zudem wird noch gezeigt, wie die Corporate Identity der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in der Entwicklung eines Prototyps für ein neues Prüfungsamtportal eingebracht wurde. Dabei wird zwischen der Ideationphase und der Designphase unterschieden. Eine
Zusammenfassung der Arbeit sowie Verbesserungsvorschläge zum Prototyp und Hinweise für andere Entwickler zur Benutzung des Konzepts der Corporate Identity werden am Ende erwähnt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Corporate Identity
2.1. Aufbau der Corporate Identity
2.2. Entstehung der Corporate Identity
3. Anwendung der Corporate Identity im Prototyp
3.1. Corporate Identity der Otto-von-Guericke-Universität
3.2. Ideationphase
3.3. Designphase
3.4. Lehren aus der Prototyperstellung
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das theoretische Konzept der Corporate Identity (CI) zu erläutern und dessen praktische Relevanz bei der Entwicklung eines Prototyps für ein neues Prüfungsamtportal an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg aufzuzeigen.
- Theoretische Grundlagen und Aufbau der Corporate Identity
- Geschichtliche Entwicklung des CI-Konzepts
- Anwendung von CI-Elementen im Design-Thinking-Prozess
- Analyse der CI-Integration in einen Software-Prototyp
- Empfehlungen für Entwicklungsteams zur frühzeitigen Einbindung von CI-Vorgaben
Auszug aus dem Buch
2.1. Aufbau der Corporate Identity
Die CI als Kommunikationskonzept lässt sich definieren als ein „strategisches Konzept zur Positionierung der Identität oder auch eines klar strukturierten, einheitlichen Selbstverständnisses eines Unternehmens, sowohl im eigenen Unternehmen als auch in der Unternehmensumwelt […]“.2 Man kann dieses Konzept jedoch auch als Teil der strategischen Unternehmensführung sehen, wobei die Anwendung der CI dann auch auf die strategische Planung und Führung ausgeweitet wird.3 Sie wird also von der Führungsebene geformt und vorgegeben, um einen geschlossenen Auftritt nach innen und außen vorzugeben.
Die CI lässt sich grob in drei Unterkategorien aufteilen, nämlich das Corporate Design, die Corporate Communication und das Corporate Behaviour4, wobei manche Forscher Bestandteile wie Corporate Culture, Corporate Structure, Industry Identity und Corporate Strategy5 dazu zählen. Folgend ist ein Überblick über die drei bedeutendsten Bestandteile.
Das Corporate Design war in der Anfangsphase der CI „[...] das, was letztlich mit dem Schlagwort CI in Verbindung gebracht wurde.“6, was nicht verwundert, da es der sichtbarste Teil der CI ist und alles Gestalterische in einem Unternehmen umfasst. Dabei geht es um offensichtliches wie das Firmenlogo oder der Bürogestaltung, bis zu Unscheinbarem wie der Schriftart in Unternehmensbriefen.
Die Corporate Communication bezieht sich auf den Informationsaustausch des Unternehmens. Sie umfasst jegliche Kommunikation nach innen und außen, um ein möglichst konsistentes Vorstellungsbild von sich abzugeben. Hierbei sind sowohl Außenstehende als auch Mitarbeiter gemeint.7 Dies ist vor allem in der heutigen Zeit bedeutsam, da viele Unternehmen einen Auftritt in den sozialen Medien pflegen. Es ist schwer vorstellbar, dass ein traditionelles Unternehmen wie z.B. Steiff in ihrem Internetauftritt Jugendsprache verwendet, während dies für Start-Ups im z.B. Musikgeschäft gewöhnlicher ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Corporate Identity ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die den Transfer theoretischen Wissens in die praktische Entwicklung eines Prüfungsamtprototyps umfasst.
2. Corporate Identity: Dieses Kapitel definiert den Aufbau der Corporate Identity durch die Säulen Corporate Design, Corporate Communication sowie Corporate Behaviour und beleuchtet deren historische Entstehung.
3. Anwendung der Corporate Identity im Prototyp: Dieses Kapitel analysiert die konkrete Umsetzung der universitären CI in den Prozessschritten Ideation und Design bei der Entwicklung eines neuen Prüfungsamtportals.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, CI-Vorgaben bereits vor der Planungsphase von Entwicklungsprojekten systematisch zu integrieren.
Schlüsselwörter
Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Communication, Corporate Behaviour, Corporate Image, Prototyp, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Design-Thinking, Ideationphase, Designphase, Markenidentität, Unternehmensführung, Softwareentwicklung, Prüfungsamtportal, Markenstrategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?
Die Arbeit behandelt das Konzept der Corporate Identity (CI) und verknüpft theoretische Grundlagen mit der praktischen Anwendung bei der Erstellung eines Prototyps.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der CI-Bestandteile, der historischen Entwicklung des Konzepts sowie der praktischen Implementierung in einen Software-Entwicklungsprozess.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Relevanz der Corporate Identity für die Gestaltung von Produkten aufzuzeigen und Entwickler für die frühzeitige Einbindung von CI-Vorgaben zu sensibilisieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und eine begleitende Fallstudie zur Analyse der CI-Einbindung in einen konkreten Software-Prototyp.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der CI-Bestandteile und eine detaillierte Ausarbeitung, wie das Team die CI der OvGU in Ideation- und Designphasen eines Prototyps einfließen ließ.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Neben dem Kernbegriff Corporate Identity sind Begriffe wie Corporate Design, Prototyp, OvGU und Design-Thinking zentral für das Verständnis dieser Arbeit.
Wie hat sich die CI der Otto-von-Guericke-Universität in der Designphase niedergeschlagen?
Das Team hat vor allem die weinrote Leitfarbe und das offizielle Logo der Universität in das Layout integriert, um die Zugehörigkeit zur Hochschule unmittelbar erkennbar zu machen.
Welche Lehren zieht der Autor für zukünftige Entwicklungsteams?
Der Autor empfiehlt, sich zwingend vor der Planungsphase intensiv mit den CI-Vorgaben auseinanderzusetzen, um spätere, kostenintensive Nachbesserungen zu vermeiden.
- Citar trabajo
- Tobias Rohde (Autor), 2021, Corporate Identity und ihre Anwendung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139745