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Die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnform. Rechtliche Grundlagen, Leistungsangebot und Aufnahmeprozess

Das Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung

Título: Die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnform. Rechtliche Grundlagen, Leistungsangebot und Aufnahmeprozess

Trabajo Escrito , 2020 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Aylin Hörsting (Autor)

Trabajo social
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Das Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung ist mittlerweile breit gefächert, um Angebote für Kinder, Jugendliche und deren Familien je nach Problemlage anbieten zu können. Daher erfolgt die Ausrichtung dieser Hausarbeit darauf, sich mit der Heimerziehung laut § 34 (Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen) des Sozialgesetzbuches auseinanderzusetzen, um somit einen Schwerpunkt zu setzen.

Für den Einstieg wird die Geschichte der Heimerziehung erläutert, welche sich bis in das Mittelalter zurückführen lässt. Dadurch wird der starke Wandel hervorgehoben und deutlich gemacht, warum das Arbeitsfeld derart umstritten ist. Im darauffolgenden Abschnitt werden rechtliche Grundlagen der Erziehungshilfe mit Bezug auf das Kinder- und Jugendhilfegesetz dargestellt. Im Anschluss erfolgt eine Darstellung organisatorischer Aspekte, wozu eine Aufklärung über Träger und Finanzierung der Hilfen zählen. Nachfolgend befasst sich die Hausarbeit mit dem Angebot der Hilfen zur Erziehung und spezifisch mit den Leistungen der Heimerziehung nach § 34. In diesem Kapitel werden verschiedene Arten von Wohngruppen vorgestellt und – mit Blick auf die jeweiligen Problemlagen – erklärt, wie der Aufnahmeprozess abläuft und welche Adressat*innen es gibt. Darauf folgt eine Ausführung der Methoden in der Heimerziehung. Unter anderem wird der Hilfeplan, die Partizipation sowie die Eltern- und Familienarbeit beschrieben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschichte der Heimerziehung

3 Rechtliche Grundlagen

4 Organisation

5 Leistungsangebot

6 Aufnahmeprozess

7 Adressat*innen

8 Methoden der Heimerziehung

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Praxisfeld der Hilfen zur Erziehung mit einem spezifischen Fokus auf die Heimerziehung nach § 34 SGB VIII, um deren historische Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen, organisatorische Strukturen sowie methodische Ansätze im pädagogischen Alltag darzustellen.

  • Historische Entwicklung der Heimerziehung von der Anstaltserziehung bis zum heutigen familienähnlichen Standard.
  • Rechtliche Einbettung im Sozialgesetzbuch VIII und Finanzierung der stationären Erziehungshilfen.
  • Struktur und Ablauf des Aufnahmeprozesses sowie die unterschiedlichen Wohnformen (Regelwohngruppen, betreutes Wohnen, Erziehungsstellen).
  • Methodische Kernaspekte wie Hilfeplanung, Partizipation und ressourcenorientierte Eltern- und Familienarbeit.

Auszug aus dem Buch

Geschichte der Heimerziehung

Um sich mit dem Praxisfeld der Hilfen zur Erziehung auseinanderzusetzen, muss sich zunächst einen Überblick verschafft werden, an welchem Punkt der geschichtlichen Entwicklung dieses steht. Oft wird der Begriff der Heimerziehung mit negativen Assoziationen und Vorurteilen in Verbindung gebracht, die mit dem Wissen über die Art von erzieherischen Hilfen damals zu erklären sind.

Der Anfang der Kinder- und Jugendhilfe entstand im 16. Jahrhundert als erste Waisenhäuser gegründet wurden, um elternlosen und/oder verwahrlosten Kindern zu helfen. Damals war es nicht unüblich, dass Familien ihre Kinder als Arbeitskraft verkauften, um sich selbst sowie auch ihre Kinder am Leben halten zu können. Vor solchen Bedingungen sollten Waisenhäuser schützen, denn an Bildung oder einem positiv geschaffenen Lebensort zur Persönlichkeitsentwicklung war als Arbeiterkind gar nicht zu denken. Doch auch in den Waisenhäusern ging es letztendlich hauptsächlich darum, Kinder am Leben zu halten und sie für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Ein wichtiger Aspekt während des Aufenthaltes war die religiöse Bildung. Kinder wurden besonders im Gottesglauben bestärkt.

Francke wurden 1698 erste pädagogische Vorgehensweisen angestrebt, indem er lebenspraktische Fähigkeiten lehrte, auch wenn sich diese noch auf häusliche Arbeiten beschränkten und streng überwacht wurden. Disziplin war weiterhin ein wesentlicher Faktor. Um dies überschaubarer zu machen, versuchte Francke die Einrichtungen bzw. Gruppen relativ klein zu halten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung ein und definiert den Fokus der Arbeit auf die Heimerziehung gemäß § 34 SGB VIII.

2 Geschichte der Heimerziehung: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Wandel von der Waisenhauspädagogik des 16. Jahrhunderts bis zur modernen, familienorientierten Jugendhilfe nach.

3 Rechtliche Grundlagen: Hier werden die gesetzlichen Regelungen des SGB VIII erläutert, die den Anspruch auf Erziehungshilfe und die Einbindung der Eltern regeln.

4 Organisation: Das Kapitel beschreibt die Rollen von öffentlicher und freier Jugendhilfe sowie die Finanzierungsmechanismen stationärer Hilfen.

5 Leistungsangebot: Es erfolgt eine Darstellung verschiedener Hilfeformen, wobei der Fokus auf stationären Wohnformen wie Regelwohngruppen und Außenwohngruppen liegt.

6 Aufnahmeprozess: Die verschiedenen Wege in eine Einrichtung, von der geplanten Aufnahme bis zur Notaufnahme, werden in diesem Abschnitt analysiert.

7 Adressat*innen: Hier werden die Zielgruppen, deren Problemlagen sowie typische Verhaltensauffälligkeiten im Kontext stationärer Settings charakterisiert.

8 Methoden der Heimerziehung: Dieses Kapitel vertieft zentrale methodische Ansätze, insbesondere die Hilfeplanung, die Partizipation der Kinder und die Arbeit mit dem Familiensystem.

9 Fazit: Das Fazit fasst die Entwicklung des Praxisfeldes zusammen und reflektiert die Anforderungen an Fachkräfte in einem sich wandelnden pädagogischen Umfeld.

Schlüsselwörter

Heimerziehung, SGB VIII, Jugendhilfe, Hilfeplan, Partizipation, Elternarbeit, stationäre Erziehungshilfe, Sozialpädagogik, Wohngruppe, Aufnahmeprozess, stationäre Unterbringung, Kindeswohl, Familienprinzip, Ressourcenorientierung, Lebensweltorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung mit einem speziellen Fokus auf die stationäre Heimerziehung nach § 34 SGB VIII.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Entwicklung, rechtliche Grundlagen, Organisationsstrukturen, der Aufnahmeprozess und pädagogische Methoden wie Partizipation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über das moderne System der Heimerziehung zu geben und zu zeigen, wie sich dieses aus historisch schwierigen Anfängen zu einer professionellen Hilfeform gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit ist eine literaturgestützte Ausarbeitung, die Fachliteratur und Gesetzestexte heranzieht, um die Strukturen und Methoden der Heimerziehung theoretisch zu fundieren.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen sowie eine detaillierte Analyse der pädagogischen Methoden, wie etwa der Hilfeplanung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Heimerziehung, Partizipation, Hilfeplan, Ressourcenorientierung und SGB VIII beschreiben.

Wie wichtig ist das Wunsch- und Wahlrecht im Hilfeplanverfahren?

Es spielt eine zentrale Rolle, da es sicherstellt, dass Leistungsträger und Adressaten bei der Wahl des Anbieters mitwirken können, was die Akzeptanz der Hilfe erhöht.

Warum ist Partizipation laut der Autorin ein "Schutzfaktor"?

Partizipation verhindert, dass Kinder und Jugendliche zu bloßen Objekten der Fürsorge werden, und stärkt stattdessen ihre Rolle als aktive Gestalter ihres eigenen Lebens.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnform. Rechtliche Grundlagen, Leistungsangebot und Aufnahmeprozess
Subtítulo
Das Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung
Universidad
University of Applied Sciences Dortmund
Curso
Methoden der sozialen Arbeit
Calificación
1,7
Autor
Aylin Hörsting (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
22
No. de catálogo
V1140902
ISBN (Ebook)
9783346516640
ISBN (Libro)
9783346516657
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Arbeit Heimerziehung Jugendhilfe Kinder- und Jugendhilfe Hilfen zur Erziehung Hilfe zur Erziehung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Aylin Hörsting (Autor), 2020, Die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnform. Rechtliche Grundlagen, Leistungsangebot und Aufnahmeprozess, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1140902
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