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Die diagnostische Erfassung fremdsprachlicher Fähigkeiten

Title: Die diagnostische Erfassung fremdsprachlicher Fähigkeiten

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Steffen Laaß (Author)

Psychology - Diagnostics
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Auf den ersten Blick scheint die Erfassung fremdsprachlicher Kompetenzen mithilfe der Mathematik abenteuerlich. Ist es überhaupt möglich, das komplexe System Sprache bzw. sprachliche Fähigkeiten zu „messen“? Wenn ja, auf welche Art und Weise? Und wie würde so ein Endergebnis aussehen? Da „Fähigkeit“ ein Konstrukt ist, ist es nicht nur schwer zu definieren und zu erforschen, es ist auch nicht direkt beobachtbar. Und eben diese Feststellung macht die Diagnose sprachlicher Kompetenzen schwierig.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der diagnostischen Erfassung fremdsprachlicher Fähigkei-ten, genauer mit der Erfassung fremdsprachlicher Leistungen in der Schule. Dort geschehen Leistungsmessungen häufig mithilfe von Tests, die allerdings nicht standardisiert sind, aber dennoch wichtige Gütekriterien erfüllen müssen. Bei den Testbeschreibungen werde ich vor allem Beispiele aus dem Englischen, hin und wieder auch aus dem Russischen aufführen.
Im Anschluss soll ein computergestütztes Testinstrumentarium vorgestellt werden, das es dem Nutzer erlaubt, seine eigenen fremdsprachlichen Kenntnisse zu überprüfen und ein-schätzen zu lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff „fremdsprachliche Fähigkeiten“

3. „Tests“ im Fremdsprachenunterricht

4. Die diagnostische Erfassung der sprachlichen Teilkompetenzen

4.1. Phonologie

4.2. Orthographie

4.3. Wortschatz

4.4. Grammatik

5. Das DIALANG-Projekt der Europäischen Kommission und die diagnostische Erfassung integrierter sprachlicher Fertigkeiten

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der diagnostischen Erfassung fremdsprachlicher Fähigkeiten im schulischen Kontext und untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen, diese komplexen sprachlichen Leistungen valide und reliabel zu messen.

  • Differenzierung zwischen fremdsprachlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen.
  • Anforderungen an Tests im Fremdsprachenunterricht und deren Gütekriterien.
  • Diagnostik einzelner Teilkompetenzen wie Phonologie, Orthographie, Wortschatz und Grammatik.
  • Vorstellung des computergestützten DIALANG-Testsystems als praxisnahes Instrument zur Kompetenzmessung.

Auszug aus dem Buch

4.2. Orthographie

„Wie schreibt man das Wort x?“ Diese Frage beschäftigt einem Fremdsprachenlerner nicht selten, wenn er Englisch oder Französisch lernt – Sprachen, bei denen Laut- und Schriftbild stark voneinander abweichen. Eine korrekte Rechtschreibung ist als Teilkompetenz unabdingbar. Doch wie erfasst man sie diagnostisch?

Das am häufigsten angewendete Verfahren ist das Diktat. Der Grad der produktiven Eigenleistung ist dabei zwar äußerst gering, aber „Normverstöße“ können schnell erkannt und bewertet werden.

Zwei Arten von Diktaten stehen zur Auswahl: das Lückendiktat (“spot dictation“) und das konventionelle Diktat (”full dictation“). Das Lückendiktat – bei dem in einem Text die fehlenden Wörter zu ergänzen sind – bietet zwei Vorteile: die Bewertung ist objektiver als beim konventionellen Diktat und sie erlauben dem Prüfer, sich bei der Testerstellung auf orthographische Problemfelder zu konzentrieren (vgl. Valette 1977: 222). Wieder kann die Nominalskala als Bezugssystem fungieren: entweder das Wort ist „richtig“ oder „falsch“ geschrieben. Unter Umständen könnte die Skala ergänzt werden durch „annähernd richtig“, wenn das Wort beispielsweise einen Buchstabendreher enthält, aber trotzdem noch zu erkennen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Messbarkeit sprachlicher Fähigkeiten und Skizzierung des Aufbaus der Arbeit.

2. Zum Begriff „fremdsprachliche Fähigkeiten“: Theoretische Abgrenzung der zentralen Begriffe Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse sowie Begründung für die Notwendigkeit der Isolierung von Teilkompetenzen.

3. „Tests“ im Fremdsprachenunterricht: Erörterung der wissenschaftlichen Gütekriterien für Tests im schulischen Kontext und kritische Betrachtung der Leistungsüberprüfung.

4. Die diagnostische Erfassung der sprachlichen Teilkompetenzen: Detaillierte Analyse gängiger Testverfahren zur Messung von Phonologie, Orthographie, Wortschatz und Grammatik.

5. Das DIALANG-Projekt der Europäischen Kommission und die diagnostische Erfassung integrierter sprachlicher Fertigkeiten: Vorstellung eines computergestützten Systems zur Selbsteinschätzung und Diagnose von Sprachkenntnissen nach dem europäischen Referenzrahmen.

6. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung über die Möglichkeiten standardisierter Testinstrumente und die Grenzen numerischer Leistungsbewertung in der Sprache.

Schlüsselwörter

Fremdsprachenunterricht, Pädagogisch-psychologische Diagnostik, Sprachtest, Leistungsmessung, Teilkompetenzen, DIALANG, Phonologie, Orthographie, Wortschatz, Grammatik, Gütekriterien, Nominalskala, Fremdsprachliche Fähigkeiten, Sprachniveau, Testaufgaben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Diagnose fremdsprachlicher Fähigkeiten im Bildungskontext.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Definition von Sprachkompetenz, die Anforderungen an diagnostische Instrumente und die konkrete Testung spezifischer sprachlicher Teilbereiche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Sprachleistungen trotz ihrer Komplexität durch wissenschaftliche Methoden und Instrumente wie Tests valide erfasst werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden beleuchtet?

Die Arbeit analysiert vor allem standardisierte schriftliche Testverfahren sowie computergestützte Diagnoseinstrumente zur Messung von Sprachkompetenz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Diskussion von Testgütekriterien und die detaillierte Darstellung von Testmethoden für Phonologie, Orthographie, Wortschatz und Grammatik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Fremdsprachenunterricht, Testgütekriterien (Reliabilität, Validität), sprachliche Teilkompetenzen und das DIALANG-Projekt.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Fähigkeiten und Fertigkeiten?

Fähigkeiten sind als potenzielles Können auf einem Gebiet definiert, während Fertigkeiten als automatisierte Tätigkeitskomponenten durch Übung und Formung erworben werden.

Warum wird im Fazit vor einer bloßen Notenvergabe gewarnt?

Der Autor betont, dass eine einzelne Note die Komplexität und die unterschiedlichen Ausprägungen individueller Sprachfähigkeiten nicht adäquat abbilden kann.

Was ist das Besondere am DIALANG-System?

DIALANG ist ein computergestütztes Instrument, das die Sprachkompetenz unabhängig vom Klassenzimmer anhand der 6 Stufen des europäischen Referenzrahmens diagnostiziert.

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Details

Title
Die diagnostische Erfassung fremdsprachlicher Fähigkeiten
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Psychologie)
Course
Pädagogisch-psychologische Diagnostik
Grade
1,3
Author
Steffen Laaß (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V114246
ISBN (eBook)
9783640152339
Language
German
Tags
Erfassung Fähigkeiten Pädagogisch-psychologische Diagnostik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Laaß (Author), 2007, Die diagnostische Erfassung fremdsprachlicher Fähigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114246
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