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Auswirkungen von Pandemien auf die Intensität häuslicher Gewalt an Kindern

Title: Auswirkungen von Pandemien auf die Intensität häuslicher Gewalt an Kindern

Seminar Paper , 2021 , 95 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jennifer Alonzo (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Welche Auswirkungen bzw. welchen Einfluss hatte das pandemiebedingte Homeschooling aus der Zeit von März 2020 bis Juni 2020 auf die Intensität von häuslicher Gewalt, insbesondere innerhalb von Familien mit Grundschulkindern?

Zunächst wird der Begriff „häusliche Gewalt“ an sich und die Entwicklung der letzten Jahre aufgezeigt. Anschließend wird auf aktuelle Studienergebnisse in Bezug auf die häusliche Gewalt während des ersten pandemiebedingten Homeschooling im Zeitraum von März - Juni 2020 und auf die möglichen Folgen eingegangen. In Folge wird durch Darlegung der Theorie eine Basis für einen späteren Rückbezug hergestellt. Im Kapitel der Methodik werden die Forschungs- und Umsetzungsmethoden erläutert. Die Ergebnisse werden schließlich im Vergleich -Rückbezug zur Theorie- im Diskussionsteil festgehalten. Zuletzt sollen die Erkenntnisse dieser Arbeit einen Ausblick auf weiterführende Forschungen liefern und als Anhaltspunkt für konkretere Forschungsfragen dienen.

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Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

2.1 Stand der Forschung

2.1.1 Kinder im Grundschulalter

2.1.2 sozioökonomische Faktoren

2.1.3 Fallzahlen öffentlicher und gemeinnütziger Organisationen

2.2 Psychologische / aggressionstheoretische Theorien

2.2.1 Triebtheorie - Freud

2.2.2 Frustrations-Aggressions-Theorie

2.2.3 Lerntheorie - Bandura

2.3 Soziologische Theorien

2.3.1 Subkultur-Theorie

2.3.2 Etikettierungstheorie

2.4 Folgen von innerfamiliärer Gewalt für Kinder

2.5 Synthese und Forschungsfrage

3 Methodik

3.1 Qualitative Forschung

3.2 Untersuchungsdesign und Vorgehen

3.3 Stichprobenbeschreibung

3.4 Durchführung der Interviews

4 Ergebnisse

4.1 Kategorien

4.2 Kategoriensystem

5 Diskussion

5.1 Interpretation der Ergebnisse und Rückbezug zur Theorie

5.2 Limitation und Selbstreflexion der Arbeit

6 Fazit und Ausblick

7 Anhang

7.1 Anhang 1: Interviewleitfaden

7.3 Anhang 2: Transkriptionsregeln

7.4 Anhang 3a: Transkribiertes Interview A

7.5 Anhang 3b: Transkribiertes Interview B

7.6 Anhang 3c: Transkribiertes Interview C

7.7 Anhang 5: Kategoriensysteme A, B, C

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Auswirkungen das pandemiebedingte Homeschooling im Zeitraum von März bis Juni 2020 auf die Intensität häuslicher Gewalt innerhalb von Familien mit Grundschulkindern hatte. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation zentraler Einflussfaktoren sowie der theoretischen Einordnung der Ergebnisse mittels psychologischer und soziologischer Ansätze.

  • Zusammenhang zwischen Krisenzeiten und häuslicher Gewalt
  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf das familiäre Stressempfinden
  • Qualitative Analyse von Experteninterviews mit Fachkräften
  • Identifikation von Risikofaktoren und Belastungssituationen durch Homeschooling

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Kinder im Grundschulalter

In der COMPASS-Erhebung wurden die Daten von 10.048 Personen über die allgemeine Lebenszufriedenheit, der Zufriedenheit mit dem Familienleben und der Zufriedenheit mit der Kinderbetreuung im Zeitraum von Mai - Juli 2020 ausgewertet und gemeinsam mit Daten des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2018 betrachtet. Diese Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Eltern von Kindern im Kita- und Grundschulalter in der Zeit der Corona-Einschränkungen unzufriedener waren als zuvor. (Huebener, Spieß, Siegel & Wagner, 2020)

Zusammenfassung der Kapitel

2 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der häuslichen Gewalt, skizziert die historische Entwicklung und führt in die Thematik des pandemiebedingten Homeschoolings als potenzieller Belastungsfaktor ein.

2.1 Stand der Forschung: Hier werden aktuelle Studien und Daten präsentiert, die den Einfluss der Pandemie auf das Wohlbefinden von Familien sowie auf kindliche Gefährdungsrisiken beleuchten.

2.2 Psychologische / aggressionstheoretische Theorien: Dieses Kapitel stellt theoretische Konzepte wie die Triebtheorie, die Frustrations-Aggressions-Theorie und die Lerntheorie vor, um gewaltrelevantes Verhalten zu erklären.

2.3 Soziologische Theorien: Hier werden gesellschaftliche Ursachen für aggressives Verhalten, insbesondere im Kontext von Subkulturen und Etikettierungsprozessen, untersucht.

2.4 Folgen von innerfamiliärer Gewalt für Kinder: Dieses Kapitel widmet sich den kurz- und langfristigen psychosozialen sowie körperlichen Folgen von Gewalterfahrungen bei Kindern.

2.5 Synthese und Forschungsfrage: Hier wird aus der Literaturrecherche die konkrete Forschungsfrage der Arbeit hergeleitet.

3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Auswahl der Stichprobe bestehend aus drei Institutionen und die Durchführung der Experteninterviews.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel stellt die durch Inhaltsanalyse gewonnenen Erkenntnisse dar und gliedert diese in vier Hauptkategorien.

5 Diskussion: Hier werden die Ergebnisse mit den theoretischen Grundlagen verknüpft und kritisch reflektiert.

6 Fazit und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für die Praxis sowie zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Homeschooling, Corona-Pandemie, Kinderschutz, Grundschulkinder, Stressfaktoren, Sozioökonomische Faktoren, Qualitative Forschung, Kindeswohlgefährdung, Sozialpädagogik, Erziehungshilfe, Psychische Belastung, Krisenintervention, Aggressionstheorien, Lockdown.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit untersucht den Einfluss des pandemiebedingten Homeschoolings zwischen März und Juni 2020 auf die Ausprägung und Intensität von häuslicher Gewalt bei Familien mit Grundschulkindern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf psychologischen und soziologischen Aggressionstheorien, dem Forschungsstand zu familiären Belastungen durch Corona-Einschränkungen sowie den Folgen von Gewalt für Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis von Experteninterviews herauszufinden, ob und wie das Homeschooling als ein zusätzlicher Stressor die innerfamiliäre Gewalt in Familien mit Kindern im Grundschulalter beeinflusst hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring. Hierfür wurden Experteninterviews mit Fachkräften aus verschiedenen sozialen und medizinischen Institutionen geführt.

Welche Inhalte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Experteninterviews, kategorisiert Einflussfaktoren wie erhöhten Stress, sozioökonomische Faktoren und weggefallene Hilfssysteme und setzt diese in Bezug zu theoretischen Modellen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe häusliche Gewalt, Homeschooling, Kindeswohlgefährdung, psychosoziale Belastung und qualitative Sozialforschung beschreiben.

Warum wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt?

Die qualitative Methode wurde gewählt, um tiefere Einblicke in die Erfahrungswerte der Experten zu erhalten, die direkt mit den betroffenen Familien arbeiten, anstatt nur quantitative Daten auszuwerten.

Welche Rolle spielt die sozioökonomische Situation der Familien?

Die Ergebnisse zeigen, dass Familien mit niedrigerem sozioökonomischem Status während des Lockdowns überproportional belastet waren, was das Risiko für Konflikte und Gewalt innerhalb der Familie erhöhte.

Welche Bedeutung haben weggefallene Hilfssysteme für die Betroffenen?

Das Wegfallen von Schule, Kita und regulärer Erziehungshilfe stellte laut den Experten einen massiven Risikofaktor dar, da schützende Strukturen und Entlastungsmechanismen für Eltern plötzlich nicht mehr verfügbar waren.

Welche Empfehlung gibt die Autorin für zukünftige Krisen?

Die Arbeit empfiehlt, Hilfsangebote wie Notbetreuungen frühzeitig und gezielt für Familien mit hohem Unterstützungsbedarf offen zu halten und Fachkräfte stärker für die spezifischen Belastungen in Krisenzeiten zu sensibilisieren.

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Details

Title
Auswirkungen von Pandemien auf die Intensität häuslicher Gewalt an Kindern
College
University of applied sciences, Munich  (FOM München)
Course
qualitative Forschung/ Studium der Wirtschaftspsychologie
Grade
1,0
Author
Jennifer Alonzo (Author)
Publication Year
2021
Pages
95
Catalog Number
V1143579
ISBN (eBook)
9783346521422
Language
German
Tags
Pandemie häusliche Gewalt Covid-19 SARS Stress Sozioökonomie Kinderschutz Lockdown Homeschooling Vernachlässigung Missbrauch soziale Unterschicht soziale Ungleichheit qualitative Forschung Interviews Kinderschutzambulanz ambulante Erziehungshilfe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Alonzo (Author), 2021, Auswirkungen von Pandemien auf die Intensität häuslicher Gewalt an Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1143579
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