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Die Bauhaus-Zeitschrift. Gestaltungsphase 1926-1931 und verwandte Periodika

Title: Die Bauhaus-Zeitschrift. Gestaltungsphase 1926-1931 und verwandte Periodika

Term Paper , 2021 , 44 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Melanie Metzlaff (Author)

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Die Bauhaus-Zeitschrift, als eine der wesentlichen Quellen medialer Selbstdarstellung des Bauhauses, ermöglicht nicht nur einen Einblick in die neu entstandenen Werkstätten und das Leben am Dessauer Bauhaus, sondern ist Ausdruck der formalen Gesinnung der Bauhaus-Meister. Als eines vieler PR-Instrumente der Bildungsinstitution erfüllte das Periodikum den Selbstzweck und den Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und das Zusammenwirken aller Bereiche der Schule.

In drei gestalterischen Phasen entwickelt sich das Zeitschriftenformat von einer Handreichung, über eine Fachzeitschrift von internationalem Charakter zu einer kleineren Hochschulpublikation, die sich liest ,,wie ein behördliches Mitteilungsblatt". Interne Prozesse führten erst zum Aussetzen und später zum Erliegen der Zeitschrift.
Das Siegel ,,Bauhaus-Zeitschrift" steht aber nicht nur für das offizielle Bauhaus-Magazin, wie andere Veröffentlichungen zeigen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. bauhaus: (vierteljahr-) zeitschrift für (bau und) gestaltung, 1926-1931

2.1. Erste Gestaltungsphase 1926/27

2.2. Zweite Gestaltungsphase 1928-1929

2.3. Dritte Gestaltungsphase 1931

3. Verwandte Periodika

3.1. Studentenzeitschriften am Bauhaus

3.2. Bauhaus-Sonderhefte

3.3. Eine neue Bauhaus-Zeitschrift

4. Zusammenfassung und Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bauhaus-Zeitschrift (1926–1931) als zentrales Medium der Selbstdarstellung des Dessauer Bauhauses und hinterfragt, welche inhaltlichen und gestalterischen Kriterien für die Definition einer "Bauhaus-Zeitschrift" maßgeblich sind. Sie analysiert die Entwicklung des Periodikums in drei Phasen, die durch wechselnde Leitungen und pädagogische Ausrichtungen geprägt waren, und setzt sie in den Kontext zu verwandten Publikationen.

  • Entwicklung und formale Gestaltung der Bauhaus-Zeitschrift von 1926 bis 1931.
  • Die Rolle der Zeitschrift als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung.
  • Einfluss der Direktoren (Gropius, Meyer, Mies van der Rohe) auf Inhalt und Layout.
  • Differenzierung zwischen offiziellen Bauhaus-Publikationen und studentischen oder verwandten Periodika.

Auszug aus dem Buch

2. bauhaus: (vierteljahr-) zeitschrift für (bau und) gestaltung, 1926-1931

Noch 1924 hatte sich das Bauhaus gegen eine eigene Zeitschrift entschieden, ,,da die Gebundenheit an bestimmte Termine bekanntlich große Nachteile mit sich bringt".10 Im Zuge der Eröffnung des Dessauer Bauhauses allerdings veröffentlichte die Hochschule Ende 1926 unter dem Titel "bauhaus" ein eigenes Periodikum mit später wechselnden Untertiteln, wechselnder Schriftleitung, in verschiedenen Größen, sowie mit variierenden Seitenzahlen als auch Preisen. [Tabelle 1]

Die Zeitschrift ,,erlaubte in Format und Umfang ausführlichere, tiefer gehende Beiträge, um die Ziele und Methoden sowie den philosophischen Unterbau des Bauhauses zu erläutern"11. Als ihre Adressaten lassen sich vor allem die Mitglieder des ,,Kreis der Freunde des Bauhauses"12 ausmachen, für die der Bezug der Zeitschrift im Mitgliedsbeitrag inbegriffen war, später kamen noch die Studierenden am Bauhaus als Zielgruppe hinzu.13 In einem Werbefaltblatt von 1928 hieß es ferner: ,,der große 'kreis der freunde des bauhauses', akademien, staatliche und städtische behörden. hoch- und tiefbauämter, gewerbe- und fachschulen, industrielle unternehmungen des maschinenbaus u. der verkehrstechnik, architekten u. bauunternehmer sind ihre leser"14 [Abb. 3].

Das, das Impressum der Zeitschrift betreffende, Durcheinander, steht aber keinesfalls im Verhältnis zu ihrer formal angestrebten Geradlinigkeit, die sich in drei Gestaltungsphasen in vier Jahrgängen abdrückt. Unabhängig von der jeweiligen Schriftleitung lassen sich gleichbleibende Grundstrukturen bezüglich der Form, in der die Zeitschrift herausgegeben wurde, erkennen. Eine erste formale Phase bildet der erste Jahrgang, die zweite Phase bilden, durch ihre gleichförmige Grundstruktur, die Jahrgänge zwei und drei und die dritte Phase Jahrgang vier.15 [Tabelle 2] Welche formalen als auch inhaltlichen Aspekte dieses drei Phasen kennzeichnen, soll in den folgenden Abschnitten geklärt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Bauhaus-Zeitschrift als wesentliche Quelle medialer Selbstdarstellung und als Instrument der PR-Arbeit für das Dessauer Bauhaus.

2. bauhaus: (vierteljahr-) zeitschrift für (bau und) gestaltung, 1926-1931: Dieses Kapitel analysiert die formale und inhaltliche Entwicklung des Periodikums über drei durch die jeweilige Schulleitung definierte Gestaltungsphasen.

2.1. Erste Gestaltungsphase 1926/27: Hier wird die Anfangsphase der Zeitschrift unter Walter Gropius behandelt, die sich durch ihre sechsseitige Wickelfalz und den Fokus auf Eigenwerbung auszeichnete.

2.2. Zweite Gestaltungsphase 1928-1929: Dieses Kapitel beschreibt die Professionalisierung und inhaltliche Erweiterung der Zeitschrift unter der Leitung von Hannes Meyer, einschließlich eines externen Anzeigenteils.

2.3. Dritte Gestaltungsphase 1931: Der Fokus liegt auf der schwierigen letzten Phase der Zeitschrift unter Mies van der Rohe, die durch reduzierte Ausgaben und eine eher behördliche Mitteilungsfunktion geprägt war.

3. Verwandte Periodika: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Bauhaus-Zeitschrift" durch die Abgrenzung von inhaltlich verwandten Publikationen und studentischen Zeitschriften.

3.1. Studentenzeitschriften am Bauhaus: Hier wird die Rolle studentischer Publikationen wie "Der Austausch" oder der KPD-Betriebszeitschrift der Kostufra beleuchtet, die kritisch zum Bauhaus Stellung nahmen.

3.2. Bauhaus-Sonderhefte: Diese Untersuchung widmet sich den Sonderausgaben in Fremdpublikationen wie "Junge Menschen" oder "Offset", die eine große Medienwirksamkeit anstrebten.

3.3. Eine neue Bauhaus-Zeitschrift: Der Abschnitt gibt einen Ausblick auf die seit 2011 erscheinende heutige Zeitschrift der Stiftung Bauhaus Dessau und vergleicht sie mit den historischen Vorläufern.

4. Zusammenfassung und Schluss: Das Fazit fasst die Entwicklung der Bauhaus-Zeitschrift als gestalterischen Prozess zusammen und reflektiert über ihren Stellenwert innerhalb der Bauhaus-Lehre und Öffentlichkeitsarbeit.

Schlüsselwörter

Bauhaus, Bauhaus-Zeitschrift, Dessau, Walter Gropius, Hannes Meyer, Mies van der Rohe, Öffentlichkeitsarbeit, Grafikdesign, Typografie, Kostufra, Bauhaus-Sonderhefte, Studentenzeitschriften, Avantgarde, Zeitschriftenentwicklung, Mediengeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Bauhaus-Zeitschrift (1926–1931) als zentrales Medium des Dessauer Bauhauses und analysiert deren formale und inhaltliche Entwicklung in Abhängigkeit von den wechselnden Leitungen der Schule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Bauhaus-Zeitschrift, die Strategien der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit, die gestalterischen Veränderungen der Layouts sowie die Abgrenzung zu anderen zeitgenössischen oder studentischen Publikationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit hinterfragt, wie der Begriff "Bauhaus-Zeitschrift" definiert werden muss und inwiefern die Zeitschrift nicht nur als PR-Instrument, sondern als fortlaufender gestalterischer Prozess der Ausbildungsinstitution Bauhaus zu verstehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine strukturelle und inhaltliche Analyse der Primärquellen (der Zeitschrift selbst) vorgenommen, ergänzt durch eine Auswertung der relevanten Fachliteratur sowie bibliographische Vergleiche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der drei Gestaltungsphasen (1926/27, 1928–1929, 1931), die Auseinandersetzung mit studentischen Zeitschriften sowie die Einordnung von Bauhaus-Sonderheften in Drittpublikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bauhaus-Zeitschrift, Öffentlichkeitsarbeit, grafische Gestaltung, Bauhaus-Dessau und Avantgarde charakterisieren.

Wie unterschied sich die Haltung der verschiedenen Direktoren in Bezug auf die Zeitschrift?

Walter Gropius nutzte die Zeitschrift vorrangig für die Verbreitung der Bauhaus-Ideen, Hannes Meyer öffnete sie stärker für internationale Avantgarde und Studierende, während die Publikation unter Mies van der Rohe einen eher offiziell-behördlichen Charakter annahm.

Warum war die Abgrenzung zu studentischen Publikationen wie der Kostufra-Zeitschrift wichtig?

Die Abgrenzung ist notwendig, um die offizielle, von der Bauhaus-Leitung verantwortete Publizistik von kritischen, politisch motivierten Publikationen der studentischen Opposition zu unterscheiden, die oft in Bauhaus-Druckereien oder unter Verwendung von Bauhaus-Symbolik entstanden.

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Details

Title
Die Bauhaus-Zeitschrift. Gestaltungsphase 1926-1931 und verwandte Periodika
College
Martin Luther University  (Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas)
Course
Seminar: Bauhaus-Texte. Medien der Reflexion, Selbstdarstellung und Rezeption
Grade
1,7
Author
Melanie Metzlaff (Author)
Publication Year
2021
Pages
44
Catalog Number
V1143583
ISBN (eBook)
9783346521385
ISBN (Book)
9783346521392
Language
German
Tags
Bauhaus Hannes Meyer Bauhaus-Magazin Bauhaus-Zeitschrift Bauhaus-Texte Bauhaus Dessau Kostufra Der Austausch Herbert Bayer Joost Schmidt Offset Ernst Kállai Walte Gropius Kreis der Freunde des Bauhauses Periodikum Mies van der Rohe Paul Klee
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Metzlaff (Author), 2021, Die Bauhaus-Zeitschrift. Gestaltungsphase 1926-1931 und verwandte Periodika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1143583
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