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Die Reliefs des Galeriusbogens

Titre: Die Reliefs des Galeriusbogens

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 15 Pages , Note: 2,9

Autor:in: Milena Rebentisch (Auteur)

Archéologie
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In dieser Arbeit wird der so genannte Triumphbogen des Galerius in der antiken Stadt Thessaloniki behandelt. Auf die Baugeschichte und die Figurenfriese wird eingegangen. Der Reliefstil, die Pfeiler und der ornamentale Schmuck werden näher behandelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Aufbau des Bogens

2 Zur Baugeschichte des Galeriusbogen

3 Bildbeschreibung der Figurenfriese

3.1 Pfeiler A

3.2 Pfeiler B

4 Reliefstil

5 Der ornamentale Schmuck

6 Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht den architektonischen Aufbau und die ikonographische Bedeutung der Reliefzyklen am Galeriusbogen in Thessaloniki. Das primäre Ziel ist es, durch eine detaillierte Bildanalyse der Figurenfriese an den Pfeilern A und B die historische Einordnung, das zugrundeliegende politische Programm der ersten Tetrarchie sowie stilistische Unterschiede in der handwerklichen Ausführung herauszuarbeiten.

  • Strukturelle Analyse der Bauweise und Baugeschichte des Triumphbogens.
  • Systematische Beschreibung und Deutung der Figurenfriese auf den Pfeilern A und B.
  • Untersuchung des Reliefstils hinsichtlich Plastizität, Zonenbildung und technischer Ausführung.
  • Analyse des ornamentalen Schmucks als Indiz für unterschiedliche Bildhauerwerkstätten.
  • Einordnung des Denkmals in den Kontext der tetrarchischen Staatskunst und der abnehmenden Bedeutung Roms.

Auszug aus dem Buch

3 Bildbeschreibung der Figurenfriese

3.1 Pfeiler A

Fries A I 1: Am linken Ende befindet sich ein Stadttor, flankiert von zwei Türmen. In der Toröffnung stehend befindet sich ein römischer Soldat, während ein zweiter aus dem Tor nach rechts schreitend eilt. Vor der Stadt schlägt eine sechsköpfige römische Reiterschar berittene Perser in die Flucht. Der Anführer der Reiter nimmt in seiner Darstellung die gesamte Frieshöhe in Anspruch; die anderen fünf Reiter sind in zwei Reihen übereinander gestaffelt. Wahrscheinlich ist der Reiterführer Galerius selbst. Die Gestalt reitet über persische Gefallene am Boden hinweg. Die Darstellung zeigt, laut Laubscher, einen Ausfall römischer Reiterei aus einer orientalischen Stadt, denn die dreieckigen Zinnen der Mauern können als Kennzeichen orientalischer Architektur verstanden werden. Angaben zur Deutung des Geschehens wie den Namen der Stadt oder den Zeitpunkt des Kampfes lassen sich nicht machen.

Fries A I 2: Es lässt sich trotz der starken Beschädigung ein Kampfgetümmel ausmachen, welches die gesamte Fläche mit Figuren ausfüllt. Römische Reiter und Fußsoldaten dringen von beiden Seiten auf die im Mittelteil zusammengescharten Perser ein. Auch hier ist der vordere Reiter hervorgehoben durch seine Größe und gekennzeichnet durch die Offiziersbinde. Unter seinem sich aufbäumenden Pferd zeichnen sich die Gestalten von fünf Gefallenen ab. Inmitten der Perser zeichnen sich zwei stehende weibliche Gestalten ab, kenntlich durch die bis auf den Boden reichenden Gewänder. Beide tragen die hohe Tiara der persischen Adligen. Rechts von beiden Frauen thronte auf einem Sitz eine wohl ebenfalls weibliche Figur, welche aber stark zerstört ist. Es könnte sich hierbei um die Gefangennahme der persischen Königsfamilie handeln. Dann kann der durch seine Größe auffällige Reiter mit Offiziersbinde Kaiser Galerius selbst sein. Die stark zerstörte thronende weibliche Gestalt, laut Laubscher, wäre die Großkönigin Arsane.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufbau des Bogens: Dieses Kapitel erläutert die geografische Lage und die architektonische Rekonstruktion des Galeriusbogens als ursprünglich dreitorige Anlage.

2 Zur Baugeschichte des Galeriusbogen: Hier wird der historische Anlass der Errichtung, der Sieg über die Sassaniden, sowie die zeitliche Einordnung während der Regierungszeit der ersten Tetrarchie behandelt.

3 Bildbeschreibung der Figurenfriese: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte, systematische Katalogisierung und inhaltliche Deutung der Reliefs auf den Pfeilern A und B.

4 Reliefstil: Die Analyse konzentriert sich auf die technische Ausführung, die Plastizität und den Gewandstil, wobei Unterschiede zwischen den beiden Pfeilern aufgezeigt werden.

5 Der ornamentale Schmuck: Untersucht werden das Kranzgesims und die Ornamentstreifen, deren differenzierte Ausarbeitung auf den Einsatz verschiedener Werkstätten schließen lässt.

6 Zusammenfassung: Das Fazit ordnet den Bogen als bedeutendes Zeugnis tetrarchischer Staatskunst ein und diskutiert seine stilistische Rolle als Bindeglied zwischen griechischer und römischer Kunst.

Schlüsselwörter

Galeriusbogen, Thessaloniki, Tetrarchie, römische Reliefkunst, Perserkrieg, Pfeiler A, Pfeiler B, Ikonographie, Triumphbogen, Kaiserverehrung, plastischer Stil, ornamentaler Schmuck, Baugeschichte, antike Stadtgeschichte, Machtrepräsentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem kunsthistorischen und historischen Zeugniswert des Galeriusbogens in Thessaloniki, insbesondere der Reliefzyklen an den Pfeilern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die architektonische Struktur, die bildliche Darstellung historischer und allegorischer Szenen der tetrarchischen Zeit sowie die handwerkliche Qualität der Reliefs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erschließung des Bildprogramms des Bogens und die Untersuchung der stilistischen Merkmale, um Rückschlüsse auf die politische Intention und die Werkstätten zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analysierende Methode der Kunstgeschichte angewandt, basierend auf der systematischen Erfassung und Kommentierung der verschiedenen Figurenfriese.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Baubeschreibung, die detaillierte Deutung der einzelnen Friese auf den Pfeilern A und B, eine Stilanalyse sowie die Untersuchung der Ornamentik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Galeriusbogen, Tetrarchie, Reliefkunst, Ikonographie und historische Repräsentation.

Welche Rolle spielten die unterschiedlichen Werkstätten laut Autor?

Der Autor vermutet aufgrund technischer Unterschiede in der Ausarbeitung des Kranzgesimses und der Ornamente zwischen Pfeiler A und B, dass verschiedene Bildhauerwerkstätten am Bau beteiligt waren.

Wie wird die zeitliche Einordnung des Bogens begründet?

Die Datierung erfolgt über die dargestellten Personen der ersten Tetrarchie (Diokletian, Maximian, Galerius, Constantius Chlorus), wobei der Zeitraum durch den Perserkrieg (298 n. Chr.) und das Abdankungsjahr 305 n. Chr. eingegrenzt wird.

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Résumé des informations

Titre
Die Reliefs des Galeriusbogens
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel
Cours
Seminar
Note
2,9
Auteur
Milena Rebentisch (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
15
N° de catalogue
V114370
ISBN (ebook)
9783640150571
Langue
allemand
mots-clé
Reliefs Galeriusbogens Seminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Milena Rebentisch (Auteur), 2006, Die Reliefs des Galeriusbogens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114370
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Extrait de  15  pages
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