Die Deutschen und der Antisemitismus. Reaktionen der Bevölkerung auf den nationalsozialistischen Terror


Hausarbeit, 2021

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellenlage

3. Die Jahre 1933-1938
a. Boykott vom 1.April 1933 und das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
b. Nürnberger Gesetze

4. Novemberpogrome 1938

5. Die Jahre ab 1938
a. Ghettoisierung
b. Kennzeichnungspflicht
c. Deportation

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Antisemitismus und das Konzept der völkischen Blut- und Bodenpolitik bildete die Grundlage der nationalsozialistischen Politik. Dies wird in den frühen Parteiprogrammen der 20er, als auch in den späteren Wahlkämpfen und Reden von NS-Funktionären deutlich. Hitler selbst hat sich dabei als Sprecher des Volkes stilisiert, dass er lediglich ausführe, was das deutsche Volk wünsche, dass der ideologische Antisemitismus der NSDAP auf den antisemitischen Wünschen der Bevölkerung basiere. Im Gegensatz dazu behauptete nach dem Krieg die überwiegende Mehrheit der Deutschen, man habe von den Verbrechen an den Juden1 nichts gewusst, bzw. man habe selbst Juden geschützt und hätte ohnehin nichts tun können. Die Schuld trage die NS-Führung. Beide konträre Positionen, wurden teils von Historikern einbezogen. Entweder wurde die Rolle der NS-Führung betont, die die Vernichtung der Juden fanatisch und im Geheimen vor der Bevölkerung verborgen durchgeführt hätten, ohne Beteiligung der Bevölkerung. Oder es wurde versucht zu zeigen, dass die NS-Ideologie von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung geteilt wurde und die Shoah nicht nur das Werk einer kleinen Clique, sondern der gesamten deutschen Bevölkerung sei. Um diese Einschätzungen einordnen zu können und differenziert zu betrachten, erachte ich es für notwendig die Stimmung in der deutschen Bevölkerung hinsichtlich antisemitischer Politik zu erfassen. Wie reagierten die Deutschen auf antisemitische Erlasse? Gab es öffentliche Gegenreaktionen? Teilte die Bevölkerung den Antisemitismus des NS?

Insbesondere seit den 70ern wurden diese Fragen in der Forschung besprochen. So untersuchte Marlis Steinert als Erste die Einstellung der deutschen Bevölkerung und betonte deren Reaktions- und Gleichgültigkeit, sowohl hinsichtlich des Schicksals der Juden als auch gegenüber der NS-Ideologie2. Ian Kershaw3 stellt heraus, dass die Bevölkerung antisemitisch geprägt war und gesetzliche Diskriminierungen gegenüber Juden hingenommen oder sogar begrüßt habe, alles was aus diesem judikativen Rahmen fiel und mit direkter Gewalt einherging allerdings teil entschieden ablehnte. Die Apathie und Teilnahmelosigkeit hinsichtlich des radikalen Antisemitismus der Führung, erlaubte dieser ihn fanatisch umzusetzen. Otto Dov Kulka4 zeichnet einen Prozess der antisemitischen Radikalisierung weiter Bevölkerungskreise, die selbst in der Vernichtung noch nicht ihren Abschluss gefunden habe. Erst diese ermöglichte die Praxis des NS. Kritik dagegen wurde nicht moralisch begründet, sondern Eigeninteressen in den Vordergrund gestellt. David Bankier sieht Unterschiede zwischen Gesellschaft und Partei im Verlauf der Jahre zunehmend schwinden und beschreibt das Verhältnis zum Antisemitismus als geschlossenen „monolithischen Block“, Meinung von Volk und Partei seien eins. Er betont die Schwierigkeit eine Stimmung unabhängig von der Partei-Ideologie wahrzunehmen.5 Peter Longerich betont die Passivität der deutschen Bevölkerung, mit dem Ziel das Wissen über die Verfolgung und die Verantwortung dafür loszuwerden.

2. Quellenlage

Um die Fragen zu erörtern werde ich mich teilweise auf die SD-Berichte beziehen. Der SD fungierte u.a. als Geheimdienst der SS und hatte die Aufgabe Informationen über die Institutionen des NS, der Bevölkerung und oppositioneller Gruppen zu beschaffen. Während des Krieges wurden diese Berichte in den „Meldungen aus dem Reich“ zusammengefasst. Der SD sollte sich dabei nicht, in Abgrenzung zur Gestapo, auf Einzelheiten beziehen, sondern die allgemeine „weltanschauliche Haltung“ darstellen.6 Diese Berichte können dabei nicht als demoskopische Befragungen betrachtet werden. Zum einen gab es keine öffentliche Meinung in dem Sinne, dass man frei seine eigene ausdrücken konnte, der SD behalf sich deswegen mit Agenten und Denunzianten Informationen aus persönlichen Beziehungen zu erhalten. Es ist klar, dass dabei kein breiter Querschnitt der Bevölkerung erfasst werden konnte. Die Bevölkerungsstimmung war dabei vor allem ein Instrument um beurteilen zu können wie politische Maßnahmen und vor allem die nationalsozialistische Ideologie in der Bevölkerung ankamen und bewertet wurden. Es ging nicht darum Politik nach Maßgabe der Bevölkerungsmeinung zu machen, sondern die politischen Maßnahmen strategisch und propagandistisch so umzusetzen, dass sie von der Bevölkerung nicht nur akzeptiert, sondern mitgetragen werden. Diese Ideologie muss auch im Hintergrund der Meldungen aus dem Reich mitgedacht werden. Zum einen versuchte man möglichst objektiv zu berichten. Zum anderen lief die Vorstellung, dass der propagierte „Volkskörper“ nicht die Ideologie in dem Umfang teilte in dem die NS-Führung ihn annahm, zu Konflikten mit diesem objektiven Anspruch. Ab 1944 als die Meldungen dem Kriegsverlauf und der Stimmung entsprechend zunehmend negativer ausfielen, wurde dann auch die Arbeit des SD nach Weisungen aus der Führungsebene schrittweise eingeschränkt. Das zeigt aber auch, dass es durchaus kritische Berichte gab, was durch die Geheimhaltung ermöglicht wurde; nur einem kleinen Kreis im NS-Apparat waren die Berichte zugänglich.

Die Quellen des SD allein reichen demzufolge nicht um ein annähernd objektives Bild zur Beurteilung des Antisemitismus in der deutschen Bevölkerung zu skizzieren. Diese ideologische Ansicht war für die NS-Führung primär und im Gegensatz zu wirtschaftlichen Fragestellungen etc. nicht verhandelbar. Aus diesem Grund beziehe ich mich noch auf diverse Gestapo-Berichte die eher auf lokale Einzelheiten eingehen und die ideologischen Fragestellungen etwas mehr im Hintergrund stehen. Zudem sind die Sopade-Berichte der Exil-SPD eine äußerst wertvolle Quelle, da sie ohne den Druck der Zensur schreiben können und sich keine antisemitische Ideologie abbildet. Allerdings kann das Problem auftauchen, dass die Bericht zu positiv berichten, da man die Arbeiter als grundlegend oppositionell einschätze und die Hoffnung hegte, dass das NS-Regime bald in sich zusammenstürzen bzw. durch einen Aufstand beseitigt werden würde. Ergänzend beziehe ich mich teilweise auf Tagebucheinträge von Göbbels, Himmler bzw. Heydrich, die aufgrund ihrer ideologischen Voreingenommenheit auch äußerst kritisch zu betrachten sind, durch die Form der Aufzeichnung aber eine hohe Authentizität aus der Gedankenwelt einzelner hoher NS-Funktionäre abgeben können.

3. Die Jahre 1933-1938

a. Boykott vom 1.April 1933 und das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums

Direkt nach den Reichstagwahlen am 5.März 1933 kam es zu „wilden“ dezentral organisierten Ausschreitungen und Übergriffen von NSDAP-Angehörigen auf jüdische Geschäfte und Intellektuelle. Die Parteiführung versuchte diese aber bald einzudämmen, da die bürgerlichen Parteien nicht beunruhigt werden sollten, deren Stimmen man noch für das Ermächtigungsgesetz benötigte. Zudem wollte man im Ausland keinen schlechten Ruf riskieren und befürchtete Vergeltungsaktionen gegen im Ausland lebende Deutsche bzw. Boykottaktionen. So wurde lediglich am 1. April ein reichsweiter Boykott ausgerufen. Direkt im Anschluss wurde am 7.April das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ (BBG) verabschiedet. In der Folge ebbten auch die „wilden“ Ausschreitungen ab, bis schließlich ab Weihnachten 1934 wieder vermehrt Geschäfte angegriffen wurden. Zudem wurden Juden aus Bädern ausgeschlossen, Menschen die „Rassenschande“ betrieben, d.h. Beziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden, wurden öffentlich angeprangert und Juden aus gesundheitlichen Berufszweigen ausgeschlossen. Ziel war es eine soziale Isolierung der Juden zu erreichen. Als es wegen der Wiederaufrüstung der Wehrmacht zu Protesten aus dem Ausland kam, versuchte Hitler ein demonstrativ pazifistisches Bild von Deutschland zu stilisieren und ging im Zuge dessen auch verstärkt gegen die antisemitischen Ausschreitungen vor, was aber nicht überall gelang. So kam es im Mai in München und im Juli in Berlin beim „Kurfürstendammkrawall“ wieder zu gewaltvollen Ausbrüchen.

Wie hat sich die Bevölkerung zu diesen Vorfällen verhalten? Für die ersten beiden Jahre gibt es nur spärliche Quellen, da der Informationsdienst des NS noch nicht ausgebaut war. Lediglich aus den Zeitungsberichten, die anfangs noch nicht gleichgeschaltet waren und deswegen noch eine teils freie Berichterstattung führen konnten, sowie den ausländischen Zeitungen, lässt sich ein Stimmungsbild skizzieren. Später insbesondere für die Ausschreitungen 1935 gibt es vermehrt Quellen.

Man muss in der Beurteilung der Frage zwischen den beiden Formen der Maßnahmen differenzieren. Die Reaktionen auf das BBG waren spärlich, es gab meist keine Kritik. Jede Entlassung bedeutete für Nicht-Juden die Chance zum Karriere-Aufstieg, insbesondere in der Verwaltung und den Universitäten. Außerdem scheint es so, dass damit auch antisemitische Stereotype der Bevölkerung befriedigt wurden, da Juden aus einflussreichen Positionen vertrieben wurden.7 Gegen die gewaltvollen Boykotte und Übergriffe gab es eine weitestgehend ablehnende Mehrheit. Insbesondere das gebildete bürgerliche Milieu unterstützte die Boykotte nicht, zeigt sich vielmehr angeekelt und empört von den „mittelalterlichen Methoden“ und äußerten Unmut über die bestehende Zensur.8 Dies gipfelte in Diskussionen zwischen Bevölkerung und Parteiangehörigen und sogar in Schlägereien. Viele Menschen und sogar Generäle kauften demonstrativ in jüdischen Geschäften ein. Dieses Bild wird auch von den Berichten der Sopade gestützt. Die Bevölkerung zeige Abscheu, Empörung und Unruhe. Vier Fünftel würden die Ausschreitungen ablehnen. Auch die Stimmungsberichte des Regimes beschreiben eine distanzierte Haltung, und dass es hauptsächlich Zustimmung der „nationalsozialistischen Bevölkerung“9 gebe bzw. die Aktionen hauptsächlich von der NSDAP organisiert seien, selbst da, wo die Wahlergebnisse für die NSDAP wie in Kiel besonders hoch waren.10 Im gleichen Bericht über Kiel werden sogar humanistischen Äußerungen erwähnt, dass Juden auch nur Menschen seien und man sie in Ruhe lassen solle. Dies wird auch aus Potsdam berichtet.11 Bis hin zur Opposition ging das Verhalten allerdings meistens nicht. Es wurden oft die direkten Schäden für die deutsche Wirtschaft, sowie die befürchteten Vergeltungsmaßnahmen aus dem Ausland beschrieben. Außerdem leide das Tourismusgeschäft unter dem Bild, das durch die Aktionen entstehe.

Eine Wichtung zwischen wirtschaftlichen Interessen und Mitleid mit Juden scheint allerdings schwierig, da die Berichte meist aus dem öffentlichen Raum stammen und eine Kritik mit der Betonung von wirtschaftlichen Schäden wesentlich systemkonformer formuliert werden konnte als eine Solidaritätsbekundung gegenüber Juden, welche als Kritik der antisemitischen Politik per se aufgefasst worden wäre. Dieser Umstand wird auch von Gestapo und Regierungsabteilungen beschrieben.12 Wenn es doch zu oppositionellen Verhalten kam, wird dies meist kein Zeichen von Solidarität mit Juden, sondern vielmehr ein Zeichen von Unzufriedenheit mit dem System aus sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Gründen gewesen sein.13 Für das Regime war diese Situation keineswegs befriedigend, die einen einheitlichen „Volkskörper“ bilden wollten, wobei Hitler und die NSDAP lediglich ausführen würden, was „das Volk“ wolle. Davon kann zu diesem Zeitpunkt keine Rede sein, die Mobilisierung der Bevölkerung hin zu einer fanatisch-aktionistischen antisemitischen Bewegung wurde nicht verwirklicht, auch wenn es natürlich antisemitische Tendenzen und Ansichten in der Bevölkerung gab.

b. Nürnberger Gesetze

Um die illegalen „wilden“ Aktionen der Parteibasis einzufangen, die von der Parteiführung nicht wegen des Inhalts, sondern der Form wegen abgelehnt wurden14, entschloss man sich äußerst kurzfristig auf dem Parteitag in Nürnberg mehrere antisemitische Gesetze zu verabschieden, um der Parteibasis entgegen zu kommen. Das Reichsbürgergesetz teilte die deutsche Bevölkerung in „Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes“ („Reichsbürger“), einerseits und in ‚einfache‘ Staatsangehörige, („Angehörige rassefremden Volkstums“), andererseits, wobei es noch gewisse Abstufungen hinsichtlich der Abstammung gab. Volle politische Rechte kamen ab da nur noch Reichsbürgern zu, die Diskriminierungen u.a. gegen Juden wurden durch sich anschließende Verordnungen weiter ausgebaut. Dieses rassistische, sowie antisemitische Gesetz war die Grundlage für das „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Es verbot die Ehe zwischen Juden und „Deutschblütigen“ bzw. „jüdischen Mischlingen 2. Grades“. Tatsächlich nahmen in der Folge Gewalttätigkeiten gegen jüdische Einrichtungen bzw. Juden selbst spürbar ab. Die Gesetze verschärften die soziale Isolierung von Juden nun auch im Bereich der privaten Beziehungen. Die Bevölkerung scheint mit dieser Gesetzgebung weniger Probleme gehabt zu haben als mit den offensichtlich gewalttätigen Ereignissen. Es wurde begrüßt, dass wieder Ruhe und Ordnung hergestellt seien, sicherlich trägt auch die bürgerliche Haltung dazu bei, dass Gesetze per se nicht schlecht sein können und gleichzeitig eine moralische Instanz darstellen würden, was auch die Reaktion auf das BBG erklären würde. Der antisemitische Gehalt der Gesetze löste keine negativen Reaktionen aus, moralische Bedenken kamen nicht zur Sprache. Im Gegensatz zu den vorherigen Ausschreitungen waren nicht Wertgegenstände oder wirtschaftliche Verhältnisse gefährdet, sondern „nur“ die Juden. Allerdings lässt sich in den meisten Berichten auch keine Zustimmung, sondern eher Zurückhaltung erkennen.15 Die Sopade-Berichte bemerken, dass der Fokus der Menschen nicht auf der Politik gegen Juden, sondern auf Fragen der Wirtschaft gerichtet sei, dass sich die antisemitische Propaganda ab 1936 aber zunehmend durchsetze.16 Zudem bestünden wie bereits oben erwähnt antisemitische Vorstellungen in der Bevölkerung, die allerdings nicht gewalttätig ausbrechen.17 Auch unter Bauern gab es wenig Befürwortung für die Gesetzgebung und weiterhin ausgeprägt geschäftliche Beziehungen zu Juden, insbesondere im Viehhandel, die sogar von lokalen Parteifunktionären aufrecht erhalten wurden.18 Auch hier geht es der ländlichen Bevölkerung zum einen um die Tradition der Beziehungen und zum anderen um wirtschaftliche Gründe.19 So heißt es im SD-Lagebericht für 193720:

„Es wird deshalb erforderlich sein, dass eine stärkere … Propaganda, die besonderes die Landbevölkerung erfassen muss, alle Volksgenossen so erzieht, dass sich die Juden nicht wieder … wirtschaftliche Positionen aufbauen können. … Große Teile der Bevölkerung, ja selbst der Parteigenossenschaft [kaufen weiterhin bei Juden].

In Berichten aus Bayern heißt es, dass Juden schlicht besser Zahlen würden und häufiger auch in entlegenen Gebieten anzutreffen seien.21 Die von Peter Longerich geäußerte Vermutung, dass Bauern damit ihren Unmut gegen das Regime zeigen wollten, lässt sich durch Quellen nicht belegen.

[...]


1 Wenn ich im Folgenden von „Juden“ schreibe, beziehe ich mich auf die gesamte Gruppe von Menschen, die von antisemitischer Verfolgung und Diskriminierung betroffen waren. Spätestens ab den Nürnberger Gesetzen wurden dazu auch Menschen nicht-jüdischen Glaubens gezählt, die aber vom NS nach rassistischen Maßgaben bzw. nach Abstammung dieser Gruppe zugeordnet wurden. Mir liegt es fern diese antisemitischen Definitionen zu teilen, um aber die Vorgänge analysieren zu können, scheint mir eine Verwendung dieses Begriffs in dieser Form notwendig.

2 Marlis Steinert, Hitlers Krieg und die Deutschen. Stimmung und Haltung der deutschen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg, Düsseldorf/Wien 1970, S.238f.

3 Ian Kershaw, Antisemitismus und Volksmeinung. Reaktionen auf die Judenverfolgung, in: Bayern in der NS-Zeit, Bd. 2: Herrschaft und Gesellschaft im Konflikt, hg. Von Martin Broszat, Elke Fröhlich und Hartmut Mehringer, München 1979, S.281-348.

4 OTTO DOV KULKA, Die Nürnberger Rassegesetze und die deutsche Bevölkerung im Lichte geheimer NS-Lage- und Stimmungsberichte, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 32 (1984), S.582-624.

5 Daṿid Banḳier, Die öffentliche Meinung im Hitler-Staat. Die "Endlösung" und die Deutschen; Eine Berichtigung. 1995, S. 209–226.

6 Heinz Boberach, Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945, 17 Bde. Herrsching 1984, S. 15.

7 Banḳier, Die öffentliche Meinung im Hitler-Staat (wie Anm. 5), S. 96.

8 Ebd., S. 95.

9 Peter Longerich, "Davon haben wir nichts gewusst!":. die Deutschen und die Judenverfolgung 1933 - 1945. 22006, S. 72.

10 Banḳier, Die öffentliche Meinung im Hitler-Staat (wie Anm. 5), S. 103.

11 Longerich, "Davon haben wir nichts gewusst!": (wie Anm. 9), S. 73.

12 Ebd., S. 26f.

13 Banḳier, Die öffentliche Meinung im Hitler-Staat (wie Anm. 5), S. 103.

14 Eric Arthur Johnson, Der nationalsozialistische Terror. Gestapo, Juden und gewöhnliche Deutsche /. 2001, S. 117

15 Longerich, "Davon haben wir nichts gewusst!": (wie Anm. 9), S. 97.

16 Ebd., S. 99.

17 Ebd., S. 100.

18 Ian Kershaw, Antisemitismus und Volksmeinung. Reaktionen auf die Judenverfolgung. In: Bayern in der NS-Zeit. Herrschaft und Gesellschaft im Konflikt, hg. von Martin Broszat und Elke Fröhlich. München, Wien 1979, S. 281–348, hier S. 300.

19 Banḳier, Die öffentliche Meinung im Hitler-Staat (wie Anm. 5), S. 132.

20 Die Judenpolitik des SD 1935 bis 1938. Eine Dokumentation, hg. von Michael Wildt (= Schriftenreihe der Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 71). München 1995, S. 165.

21 Kershaw, Antisemitismus und Volksmeinung (wie Anm. 18), S. 300.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die Deutschen und der Antisemitismus. Reaktionen der Bevölkerung auf den nationalsozialistischen Terror
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1144222
ISBN (eBook)
9783346521712
ISBN (Buch)
9783346521729
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutschen, antisemitismus, reaktionen, bevölkerung, terror
Arbeit zitieren
Matthias Wagner (Autor:in), 2021, Die Deutschen und der Antisemitismus. Reaktionen der Bevölkerung auf den nationalsozialistischen Terror, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1144222

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